Anlasserausbau bei U 406

konrad_moeller

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02. Feb. 2005
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Schlitz
Hallo U 406 Fahrer,

mein Anlasser ( U 406 Bj. 1977) streikt ab und zu mal, d.h. er rückt nicht gleich ein sondern ernst beim 2 Versuch. Es ist wohl noch der erste Anlasser.

Bekomme ich den Anlasser ausgebaut ohne das Führerhaus an zuheben ?

Von oben oder unten, wie gehts am Besten?

Fur Antworten schon mal Dank

Gruß

Konrad
 
hallo konrad,

also an meinem 416 ist rechts im bodenblech eine wartungsöffnung (hinterm gaspedal, 6 schrauben oder so - und gaaanz viiieeel dichtmasse), musst ich wegen loch im boden wegmachen, dahinter sitzt der anlasser, müsste eigentlich von da aus zu händeln sein, ohne kippen, weiß ich aber nicht ganz genau, weil meins ja zu dem zeitpunkt gekippt war. würd ich aber auf jeden fall zuerst so probieren.

grüße
alex
 
Hallo Konrad,

hatte das gleiche Problem. Bei meinem Mog (406 Bj. 83 40612110095470) konnte ich den Anlasser nach teilweiser Demontage des von Dir beschriebenen Bleches ausbauen. Das Blech habe ich wegen der festgerosteten Schrauben nicht abbekommen und habe es etwas unfachmänisch zur Seite bebogen.

Viel Glück und viele Grüße aus dem Hohenlohischen

Hermann Häfele
 
Hallo Konrad,

schau doch, bevor Du den Anlasser ausbaust, erst einmal, ob nicht an der im eingebautem Zustand oberen Seite des Anlassers in dessen Gehäuse in Ritzelnähe eine Schraube, Klappöler oder dergleichen vorhanden ist, mit der das Ritzellager und der Ausrückmechanismus geölt werden kann. Wenn ich mich recht erinnere, ist in diesem Bereich in dem Wartungsplan der Ba eine Ölstelle eingezeichnet...
 
Hallo

hatte das selbe Problem.
Hab mir nen neuen Anlasser besorgt und ihn durch das Blech getauscht. Geht einwandfrei!
Als der alte draussen war hab ich gesehen warum der nicht mehr wollte. Das Messingritzel war so gut komplett weg... Schwungscheibe ist aber noch komplett ok. Deshalb habich auch imemr zwei dreimal auf den Knopf drücken müssen bis merklich was passierte...

gruss Michael
 
vielen DAnk für die tollen Tipps,

ich vermute auch das Ritzel, wenn ich den Mog vom Holzspalten wieder zu
Hause habe werd ich mir mal alles ansehen.

Auf das Blech oder die Ölschraube wäre ich nie gekommen.

Noch mals danke an die Mitteiler

Gruß

Konrad
 
hallo habe auch porblimm mit Anlasser nur wie bekomme ich die 3 schrauben los wo er mit fest ist komme da irgen wie nicht dran?
brauche mal rat


unimog 406 baujahr 1968
gruß andreas
 
Hallo zusammen,

also nach Demontage des genannten Blech im Fahrerfußraum kann mann den Anlasser tatsächlich ausbauen ohne die Hütte kippen zu müssen.
Ist allerdings eine Fieselarbeit.
Wenn jemand Hände hat wie ein Frauenarzt und dabei gleichzeitig noch Schraubstockfinger dann kommt ihm das hier sehr zugute. :twisted:

Wenn der Anlasser nicht einrastet liegts meistens am verschlissenen Anlasserritzel. Aber auch das Ritzel der Schwungscheibe muß in Ordnung sein, da sonst das Anlasserritzel nicht einrasten kann. (so ists bei meinem MOG trotz Anlasserüberholung incl. neuem Ritzel) Also ruhig mal nach dem Ausbau des Anlassers einen Blick auf das Schwungscheibenritzel werfen.

Grüße aus dem schönen Frankenland


Tobias
 
moin :? weiß aber immer noch nicht wie ich die 3 schrauben los bekommen soll da ich da irgen wie nicht dran komme meine Hande sind zu groß dafür gibs da noch irgen wie tip wie das einfach hin bekommen kann?

gruß Andy
 
Bei unserem 406 ging´s auch ohne Hütte anheben. Es reicht, daß man die innere Motorhaube und das Blech im Fahrerfußraum entfernt.
@ Andy, ging alles mit Standardwerkzeug. Ich hab mir nur einen (ich glaub 17er Ring) gekürzt, um besser an die drei Schrauben zu kommen.

Gruß

Jörn
 
Hallo.
Im Normalfall ist ein Messingritzel verbaut, um als Sollverschleißteil zu arbeiten. Somit braucht Ihr Euch keine Sorgen wegen dem Zahnkranz zu machen. Nach abklemmen der Batterie könnt Ihr den Anlasser losschrauben und ohne Probleme durch die Seitenklappe im Fußraum herausnehmen. Gruß Gert
 
Hallo Andy,

meinen Anlasser hatte ich seinerzeit unter optimalen Arbeitsbedingungen (Kabine gekippt, diverse andere Teile demontiert) ausgebaut, deshalb kann ich Dir da leider keinen konkreten Tip geben.
Allgemein habe ich bisher jedoch die Erfahrung gemacht, daß die meisten Probleme mit irgend einem Steckschlüsselsatz (Ratschkasten) im Bereich von 1/4 Zoll bis 1/2 Zoll Antriebsvierkant lösbar waren. Wenn man nicht direkt beikommt, funktioniert es meist mit einer oder mehreren Verlängerungen ggf. in Verbindung mit einem Kreuzgelenk... Wenn Du von der Kabine aus nicht an alle Schrauben kommst, versuch es eben mal von außen.
Schau auch mal, ob Du bei einem Werkzeug-/Industriebedarfhändler einen Katalog von einem namhaften Werkzeughersteller bekommen kannst, die bieten diverse Spezialwerkzeuge zu den unterschiedlichsten Problemen an. (Da sieht man dann erst einmal, was einem alles so entgeht, wenn man immer nur im Baumarkt einkaufen geht... :shock: )
- Von Stahlwille kenne ich z.B. gebogene Ringschlüssel (nicht zu verwechseln mit gekröpften!), diese Serie heißt auch recht plakativ "Starter"... (ohne daß ich jedoch dafür garantieren kann, daß Du damit Erfolg bei Deinem konkreten Problem haben wirst)

Den Zahnkranz der Schwungscheibe kannst Du auch recht gut überprüfen, wenn Du den Blechdeckel zwischen Motor und Getriebe abnimmst (drei oder vier Schrauben). Motoren neigen dazu immer in einer oder mehreren bestimmten Kurbelwellenstellungen zum Stillstand zu kommen, dadurch spurt der Anlasser auch immer an diesen Stellen ein - mit anderen Worten: der Verschleiß der Schwungscheibenverzahnung muß nicht an jeder Stelle gleich stark sein.
 
hallo ich habe nun Den Anlasser raus bekommen! war ganz schöne feine Arbeit! werde den morgen mal zum überholen weg geben. bin ja mal gespannt was sowas kost weiß das vielleicht einer? Der Zahnkranz von der Schwungschreibe weiß ich noch nicht wie die Aus Sieht ich hoff das die noch ok ist!



Gruß Andy
 
Hi Andy,

ich hab nen neuen Magnetschalter für 30¤ bekommen. Hat nur nix genutzt, da leider meine Schwungscheibe Karies hat.
Ich werde also die neue Kupplung vorziehen und den Zahnkranz der Schwungscheibe sanieren.
Ich hab allerdings einen 421er, Bj 84


Martin
aus dem wolkigen Saarland
 
Hi,

mal kurz zu dem Kabine kippen.
Das ist doch garnicht so viel Arbeit und vereinfacht viele Arbeiten enorm.
Ich habe keinen Karn oder sonst was zuhause.
Ich öffne die Klappe vom der Handbremsenumlenkung, Schaltabdeckung lösen, Lenkstange in die Kabine ziehen, die hinteren Gummipuffer Schrauben raus und dann fang ich an einer Seite an die kabin mit dem Wagenheber etwas zu heben, unter bauen und dann auf der anderen Seite das selbe Spiel.
Muss dann halt paar mal von links nach rechts wechseln, aber ich denke mal in 30-40 min habe ich die schön oben, dann lässt sich einiges besser erledigen.

Marcy
 
Hallo

Jop da geb ich Marcy recht. Du kannst sogar die Kabine hinten oder vorn etwa 10-15cm hoch heben ohne irgend etwas zu lösen oder ab zu machen.

Vorn ist das eine Arbeit von 2min.

Gruß

Thomas