U404 - Bremse undicht

peterh

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15. Okt. 2010
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Hallo Gemeinde,
Ich habe einen verdieselten 404 und nach langer Standzeit waren die Bremsen fest. Die Zylinder hatte ich damals aufgearbeitet, waren diesmal wieder rostig, also reif für den Tausch. Ersatzzylinder bestellt und eingebaut. 3x problemlos, nur vorn rechts wirds nicht dicht. Zylinder und Kolben passen aber soweit. Luftdichtheit ähnlich wie die anderen. Ich vermute ein Problem mit der Einstellung. Gibts da was zu beachten oder was zu messen - Beläge habe ich damals neu gemacht und nur wenige km gefahren- und hätte jemand von euch die technische Doku, bzw. Fristen zu dem Mog?
Danke und Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

Unterlagen gibt es hier:
 
Danke für den Tipp. Die gesammelten Werke brauche ich eigentlich nicht. Durch die verdieselung ist sowieso das meiste anders. Meines Wissens nach existieren aber PDF von den BW Unterlagen. Vielleicht hat ja jemand sowas und kann mir den Teil mit den bremsen zukommen lassen 😀
 
Hallo Peter,
ich halte EUR 115 nicht für heraus geschmissenes Geld, obwohl mein ETrialMog auch in einigen Bereichen anders ist. Für mich sind nach wie vor Bedienungsanleitung, Werkstatthandbuch und Ersatzteilkatalog die wichtigsten Unterlagen. Auch habe ich die TDv. Aber mal ehrlich, warum sollte ich daraus etwas für lau kopieren, bei dem von Dir oben geschrieben Satz.
An den Radbremszylindern gibt es nichts zum einstellen. Die einzige Einstellung sind die Excenter der Bremsbacken, die eine zuweites zurück laufen den Backen und damit der Bremskolben begrenzen. Zuweit ausfahren können die Kolben eigentlich nicht.
Undicht werden die Kolben aber nur wenn
- ein oder mehrere Teile defekt oder falsch sind
- die Bremszylinder, Bremsbacken und Druckbolzen nicht richtig montiert wurden
- die Bremse betätigt wird während die Bremstrommel abgenommen ist
 
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Hallo Peter,

ich habe gerade mal in die TDv 2320-002-40 reingeschaut, da steht gar nichts zu deinem Problem drin. Eine Kopie dieser Unterlagen hilft also nicht weiter.
 
Hallo Markus,
ja, bei Deinem Kleinen darf soviel Aufwand getrieben werden. Für die 404 wurde dieser Aufwand dann nur als "optional" beschrieben : Zitat "Beim Einbau des Radzylinders ist es angebracht, ..." . In keinem Fall aber führt das maximale "verdrehen" der Radzylinder zu einer Undichtigkeit desselben.
Wenn ich davon ausgehe, dass Peter den nötigen Sachverstand hat ohne die Werkstattunterlagen die Bremsen zu machen und hier alles zerlegt, gereinigt und auf Gangbarkeit geprüft wurde ist davon auszugehen, dass der neue Radbremszylinder bereits defekt ist.
 
Danke für die ganzen Antworten :-) Dann ist es wohl doch der Zylinder. Einen Fehler gibt's anscheinend, denn wenn die bzw ein Kolben bei der Montage zu weit zurück gedrückt werden sollte kann Bremsflüssigkeit an der Dichtlippe vorbei Strömen. Das hab ich aber bei der 2. und 3. Montage ausgeschlossen. Wollte jetzt nur sichergehen, dass es hier kein Mass für die Abnutzung der Bremstrommel - die aber optisch gut aussieht und v.a. mit dem alten Zylindergut funktionierthat - oder die Einstellung der Bremsbacken gibt. Ich halte euch auf dem laufenden. Gruß Peter
 
Hallo Peter,
wenn beide Kolben richtig im Zylinder sitzen können sie nicht soweit zurückgedrückt werden, dass sie an der Füllöffnung vorbei kommen. Das geht nur wenn ein Kolben fehlt bzw ganz herausgedrückt wird. Sonst kann bzw darf keine Bremsflüssigkeit an der Dichtlippe vorbeikommen.
 
Hallo
wenn der Kolben über die Zulaufbohrung geschoben wird, schert sich die Kante der Dichtlippe ab, danach ist die Manschette "um"