OM 636: weisser Rauch nach längerem Standgasbetrieb

stephan

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21. Juli 2002
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Hallo Leute,

ich hätte gerne mal einen "Richtungsschubser" zur Fehleranalyse OM636 im 411.
Situation:
Der 411 arbeitet am Holzspalter, 2-3 Stunden bei 1500 - 1700 U/min (nach Drehzahlmesser).
wenn ich den Unimog dann einmal um den Block( ca 400m) zurück in seinen Schuppen fahre, wirft er bei Last (geht zunächst etwas bergauf) und Drehzahlen über 2200 Umdr. dichte weiss/graue Wolken, und die stinken nach verbranntem Teer. Wassertemperatur nach dem eingebauten Schätzeisen bei 60-70 Grad, Dreiwege-Themostat am Zylinderkopf. kein Wasserverlust feststellbar, kein unnormaler Ölverbrauch feststellbar, keine Wasser/Öl-Vermischung. Ventileinstellung kontrolliert > OK, Zylinderkopfschrauben kontrolliert > OK, Dieselfilter sauber,
Bei der zweiten Runde um den Block wird es dann deutlich weniger Rauch, bei der dritten Runde ist wieder alles normal (leichter schwarzgrauer Rauch bei Vollgas).
Das Problem: das passiert nicht immer sondern nur bei ca 2/3 der "Holzspalttage".

Wo / wie fange ich da mit der Fehlersuche an, ohne wild einfach Teile zu tauschen?

Gruß Stephan
 
Hallo,

das könnte auch simpel daran liegen, dass der OM 636 im UNIMOG keinen Spritzversteller hat und der FB etwas früh bei kleinen Drehzahlen liegt. Und damit ist die Verbrennung nicht optimal, da kann sich in 3h schon mal etwas ansammeln, was dann frei brennt.
 
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