U411 Gelenkwelle des Antriebs der Doppelseilwinde schlackert

JoergZM411

New member
16. Juni 2026
25
1
3
Köln
Unimog 1 Typ
411
Unimog 1 Baujahr
1959
Guten Aband zusammen,
bei der Durchsicht ist mir aufgefallen, dass die Antriebswelle für die Doppelseilwinde sich radial doch rechts stark bewegen läßt.
Das deutet natürlich daruaf hin, dass das Keilwellenprofil im Bereich des "Schiebestücks" nur minimal eingeführt ist.
Ich habe einen Glogger-Doppelseilwinde.
5427B9A8-3FD9-4E6A-8CA0-330633FF342A.webp

Müsste sich das "Schiebestücks" verschieben und arretieren lassen?
img_4434-webp.114477

IMG_4435.webp

Dann noch etwas:
Ich habe den Schmiernippel hier im Bild
IMG_4437.webp

abgeschmiert.
Jetz mache ich mir etwas Gedanken, wo das ganze Fett landet; austreten sieht man ja nichts ....

Euch einen Schönen Abend
Jörg
 

Anhänge

  • IMG_4434.webp
    IMG_4434.webp
    94,1 KB · Aufrufe: 65
Hallo Jörg,

das Schiebestück dient dem Längenausgleich. Da lässt sich nix arretieren. Wenn du ein Ende der Gelenkwelle abbaust solltest du das Schiebestück bewegen können.
Vermutlich ist die Verzahnung im Schiebestück durch starke Belastung ausgeschlagen. Da hilft nur Ersatz. Die Verzahnung auf der Welle ist härter und deshalb meistens noch intakt.

Gruß Alex
 
Hallo Jörg,

dem Bild nach hat man an der Gelenkwelle schon improvisiert und ausgebessert. Die kurzen Gelenkstücke mit der Innenverzahnung entsprachen den Serienteilen, die unterschiedlich langen Gegenstücke hat man am Gelenkwellenrohr kürzer gefertigt. Auch scheint die Länge der Kontaktfläche der Verzahnungen gegenüber der Originalteile reduziert zu sein. dadurch kann sich auch der Verschleiß erhöhen. Man kann es auf dem Bild eher schlecht erkennen, die (Außen-) Verzahnung wellenseitig wirkt schon spitz = verschlissen).
Anbei in meinem Thema ein (zugegebenermaßen schlechtes) Bild der Originalteile "geteilte Zapfwelle mit Zwischenlagerbock" (ebenfalls ein Standardteil):



Und nochmals viel Spaß mit dem geretteten Krailing-Fahrzeug!
 
Zuletzt bearbeitet: