Hallo, "steigi" ! (vielleicht nennst Du uns ja noch Deinen Vornamen, dann gehörst Du schon dazu...

)
Das Problem bei Zapfwellenbetrieb von Dreipunktgeräten ist die links vom Zugmaul liegende Zapfwelle bzw. bei Betrieb eines sog. Verlagerungsgetriebes (die silberne "Banane") der um eine Zapfenlänge weiter nach hinten ragende Stummel.
Liegt der Stummel links, können Geräte mit z.B. (in Fahrtrichtung gesehen) nach rechts versetztem Stummel nicht immer betrieben werden, hat man das Verlagerungsgetriebe, muss man (zum Standardschlepper) die Gelenkwelle um ca. 12cm kürzen.
Das führt bei eng am Fahrzeug bauenden Geräten (Winden gehören dazu) teilweise zu extrem kurzen Schieberohren an der Gelenkwelle, die dann zu weit abwinkeln bzw. sogar bei hoher Hubhöhe auseinandergehen bzw. nicht genügend Überdeckung für die Kraftübertragung haben.
Trotzdem fahren sehr viele ihre Winde mit dem Unimog, einige sogar Winden mit rechts liegendem Stummel am Unimog OHNE Verlagerungsgetriebe.
Eine 5t. Winde sollte wohl am besten mindestes einen U421 davor haben, von der benötigten Zapfwellenleistung schafft es aber auch ein 411-er.
Aufgrund der sehr günstigen Gewichtsverteilung wirst Du Dich wundern, was die wegzuziehen imstande sind (wenn das Gelände nicht zu nass ist...)
Der 421 ist noch sehr wendig und wurde von Werner mit 2 x 5t Rahmenwinde ausgestattet und bewegte damit beeindruckende Lasten!
Mehr Power haben natürlich die 403 oder 406, die aber schon etwas steifer im Gelände sind. 50fm Holz rückst ein Profi unter Normalbedingungen aber auch mit einem 411-er an einem Arbeitstag...
Ich suche mal nach weiteren Threads zu diesem Thema und stelle die hier noch ein.
Guckst Du:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=30476&highlight=taifun+verlagerungsgetriebe
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=8716&highlight=taifun+verlagerungsgetriebe
Grüße
Holger