Hi,
als ich das gelesen habe, mußte ich echt lachen. Das geht aber beim deutschen TÜH auch!. Ich wollte meinen 411 als landwirtschaftliche Zugmaschine eintragen lassen, da hat der Prüfer dann gefragt, was denn da lanwirstschaftlich sei. Die Zapfwellen, die Ackerschiene und die Heckwinde haben ihn dann mit dem Kommentar " Hab nicht so genau hingesehen" überzeugt.
Danach war die Lenkstange dran, die für den Prüfer die Spurstange war. Zum Fahren kam es gar nicht, da der Prüfer sagte " da setz ich mich nicht rein, bin doch kein Akrobat". In den Bremsenprüfstand mußte ich dann selber fahren. Daher war auch die schwache Handbremse kein Problem.
Als er den Luftpresser entdeckt hat, war klar, daß der 411 eine Druckluftbremse hat. Als ich das verneinte, fragte er dann wieso mein Unimog soetwas dann überhaupt hat, von pneumatischen Anbauteilen und Krafthebern hatte der noch nichts gehört. Die pneumatische Diff. Sperre war ebenfalls unbekannt.
Die konnten nicht mal den österreichischen Brief abschreiben. Dazu mußte ich einen deutschen Brief von einem Vergleichsfahrzeug vorlegen.
Das Beste ist aber, daß er von 34PS auf 30 PS zurückgestuft wurde, weil ein U30 nur 30PS haben kann, auch wenn die Angabe im österreichischen Brief richtig war!!
Mit einem Warnblinker und einer neuen Lenkstange gab es bei einem anderen Prüfer dann die Plakette. Der war ehrlich und unterstellte, daß man sich als Liebhaber besser auskennt als ein Prüfer.
Markus