404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Jürgen,
Ich vermute das sich die Schaltmuffe der Differentialsperre zerlegt hat.
Das kann passieren wenn die Muffe noch nicht ganz eingerastet ist und dann stark belastet wird.

Du wirst die Differentialsperre in den Sektionen sicher mehrfach schalten. In einer verspannten Situation rastet die Klaue nicht sofort ein und der drehmomentstarke E-Motor wird dann beim federgesteuerten Einrastvorgang diese Klaue zerbröseln. Die abgebrochenen Teile klemmen dann an den Schrauben des großen Tellerrades im Diffenential.
Ich meine, an den Sicherungsblechen der Schraubenköpfe entsprechende Spuren zu sehen.

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Das Kreuzgelenk in der Antriebswelle an der Schubkugel sehe ich nicht als Schadenursache.

Ich bin gespannt wo der Fehler liegt

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,
sehr schön, nun kommen die Spezialisten der alten Blechachsen.
Die Belastung der Sperre beschreibst Du richtig. Ja, zum Zeitpunkt des 1. auftreten des Fehlers waren beide Sperren eingelegt. Aus der von Dir beschriebenen Problematik haben wir uns angewöhnt die Sperren rechtzeitig vor der schwierigen Passage einzulegen.
Gegen Deine Theorie spricht das sehr gleichmäßige Klemmen nach jeweils der gleichen Winkeldrehung. Die Schrauben sind im Abstand von exakt 60°. Das passt nicht mit den oben genannten ca. 340°.
Auch zeigte ein weiterer Test bei beiden angehobenen Rädern dass
1. das Differenzial richtig und ohne Klemmen funktioniert.
2. die Sperre mit einem netten Klicken bei Betätigung einrastet. In dem Fall ist dann das Klacken alle ca. 340° wieder spürbar.
Nein, ich bin mir recht sicher, das Problem hatte ich schon einmal im August 2017 an der Vorderachse.
Dazu gab es im übrigen hier auch schon eine schöne Diskussion. Die könnte ich jetzt auch wieder aufgreifen.
 
Hallo Jürgen,
Ja da war mal was. Ich habe gerade noch mal zurückgeblättert.

Leider hast Du damals keine Bilder vom direkten Schadenbild eingestellt. Zumindest sehe ich keines.
Da hätte ich gerne etwas für mein Archiv. Und Bilder bleiben länger in meinem Kopf hängen.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jürgen
so wie das lese hast du jeweils einseitig aufgebockt und durchgedreht. Dabei wälzen sich die Ausgleichsräder (Planetenrad) im Diferential an den Abtriebsrädern (Sonnenrad) . Mögliche Ursache wäre ein Zahnbruch an einem der Abtriebsrädern Dabei kannst du jeweils den bis an diese Stelle drehen, da die Ausgleichsräder über den restlichen Bereich abwälzen können..
 
Hallo Jochen,
eigentlich dokumentiere ich alles auch mit Bildern meist hier in dieser Beitragsfolge aber natürlich auch auf meine Homepage, häufig mit ein paar mehr Bildern. So auch in dem Fall damals.
Leider arbeitet aber diese Forensoftware nach ein paar wahrscheinlich notwendigen Updates nun anders als vor ein paar Jahren, als ich die Bilder eingestellt habe. Nun fehlt an einer wesentlichen Stelle der Bildadressen ein kleines 's'. Daher konntest Du vermutlich das damalige Schadensbild nicht sehen. Dies sollte jetzt aber wieder zumindest für diesen damaligen Schaden funktionieren. Bis alle alten Bilder wieder sichtbar sind bedarf es noch ein wenig Fleißarbeit.

Hallo Helmut,
ja, richtig gelesen, es war zunächst nur jeweils einseitig aufgebockt. Damit käme Deine Vermutung durchaus in die nähere Betrachtung. Aber lies noch einmal meine Antwort heute morgen an Jochen.
Sind beide Räder der Hinterachse angehoben, kann ich an einem Rad drehen und sehen das Differenzial seine Arbeit ohne Klacken macht. Sperre ich jedoch das Differenzial ist das Klacken wieder da.
 
Hallo Jürgen
Hab mal wieder nicht die neuesten Up dates beachtet.
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
2. die Sperre mit einem netten Klicken bei Betätigung einrastet. In dem Fall ist dann das Klacken alle ca. 340° wieder spürbar.
Nein, ich bin mir recht sicher, das Problem hatte ich schon einmal im August 2017 an der Vorderachse.
Dazu gab es im übrigen hier auch schon eine schöne Diskussion. Die könnte ich jetzt auch wieder aufgreifen.
stimmt, hatten wir schon mal
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Nach ca. zwei Fahrzeuglängen ein hartes "Klong" als ich die Sperren ausschaltete. Hm, war wohl die Sperre die heraus rutschte. Nach anderthalb Fahrzeuglängen wieder "Klong". Das klingt nicht gut. Anhalten, Sperren stehen auf aus. Lenkeinschlag links / rechts ohne Probleme. Räder gerade weiterfahren, ganz langsam "Klong". Ende einer Dienstfahrt. So noch weiter in der Sektion spielen macht keinen Sinn, lieber schauen was kaputt ist. Der Blick ging auf die Doppelkreuzgelenke. Sehen aber ok aus. Nichts auffälliges zu sehen an dem ganzen Antriebsstrang. Noch einmal
vorsichtig aus der Sektion fahren "Klong". Damit war für uns Schluss mit spielen.
Jetzt heißt es Fehler suchen und zu hoffen, leider kein Urlaub.

Gestern aber immerhin die Vorderachse schon einmal unter dem Auto hervor geholt

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Moäsche Jürgen,

als letzten Test, ob es an einem Rad oder Diff/Getriebe liegt, wäre den ganzen Mog auf vier Böcke stellen und dann mit Allrad langsam drehen zu lassen.
Bleibt ein Rad stehen - dann wäre der Schuldige gefunden. Ansonsten...

mfG
Axel
 
Hallo Axel,
Deinen Rat kann ich leider in meiner Werkstatt nicht umsetzen. Ist, wie Du aus eigener Anschauung weißt, kein Platz dür eine gescheite Hebebühne. Und ich Geizhals hab auch nur 2 Unterstellböcke. Hat bisher gereicht.
Aber ich habe auch bereits beschrieben, das bei konplett aufgbockter Hinterachse ohne eingelegte Sperre beide Räder sich ohne Klacken, mit eingelegter Sperre jedoch mit Klacken.
Und genau dies deutet auf genau den gleichen Schaden hin, den Helmut nun wieder hervor gekramt hat.
Zusätzlich lässt sich noch sagen, dass bei dem oben im Video gezeigten Wendemanöver mit Allradantrieb gefahren musste, weil es sonst nicht vorwärts ging.
 
Hallo Jürgen,
stimmt! Jetzt kann ich mich wieder erinnern!

Und auch sehen! :cam

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Damals sind wir dann auch auf die unterschiedliche Verzahnung der Teller und Kegelräder gestoßen.

Du hast ja zum Glück Ersatz im Fundus. Ich würde aber jetzt schon wieder Vorsorge treffen und 404 Nachschub bunkern!

Gruß
Jochen
 
Hallo Jürgen,

ein BW- Mog in seinem natürlichen Lebensraum. Wachsen die entnommenen Teile wieder nach? :mrgreen:

Gruß Alex
 
Hallo Alex,

das halte ich für eher unwahrscheinlich.
Mir stellt sich aber auch langsam die Frage, wie lange ich dies noch machen will und kann.

Aber zunächst habe ich heute einen weiteres wesentliches Ersatzaggregat extrahieren und zur Werkstatt transportieren können.

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Hallo Jürgen
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
, wie lange ich dies noch machen will und kann.
du kannst die Jobs doch auf zwei Schultern verteilen, Georg fährt das teil zu Klump und du reparierst. Dann hast du die lästge Fahrerei gespart.
Möglicherweise wird auch der Gleichgewichtssinn durch die ständigen Überschläge umgepolt und zum schluss läufst du im Handstand über die Straße.
 
Hallo Zusammen,

heute die Achse aus der Hecke bis zum Ziehen des Achsantriebs gestript.
Fast alle Schraubverbindungen ließen sich dank des Einsatzes des kleinen Akkuschlagschraubers gut lösen. Ausnahme die Ölablassschraube des rechten Vorgeleges. Hier hat der Vorbesitzer (BW) eine Sonderform der Sechskantverschlußschraube eingesetzt mit abgerundeten Ecken. Leider greift hier kein Standart 17er Schlüssel oder Nuss mehr. Aber dies stellt für die aktuelle Aktion kein Problem dar.
 
Hallo Jürgen
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Leider greift hier kein Standart 17er Schlüssel oder Nuss mehr. Aber dies stellt für die aktuelle Aktion kein Problem dar.
das ist heutzutage aber völlig normal, die Schlüsselweiten wurden auch bei neuen Fahrreugen reduziert, da sind SW 12,16,18 und 21 heute üblich. Das ist somit dem aktuellen Trend folgend durchaus richtig.
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Falls ich mich richtig erinnere dürften es nur drei in jetzt 15 Jahren Truck Trial sein.
wie, du hast nur drei Purzelbäume geschafft :lol: Kannste mal sehen, wie gut sich solche Bravourstücke im Kopf festsetzen.
 
Hallo Helmut,
bei so einem archaischen 404 wurde aber an der Stelle eben noch SW17 original verbaut, und als Liebhaber der Originalität habe ich es bisher auch nur mit SW17 Nüssen versucht. Aber wie schon geschrieben wird irgendwann wenn es nötig ist auch diese Verschlussschraube aufgeben. Schließlich gibt ja immer der Klügere nach.

Purzelbäume sollten doch mal mindestens 270° haben, und derer hatte ich tatsächlich nur zwei.