Hallo Zusammen,
Gestern hab ich mir gedacht, da ja Werk (Brücken) Tag ist, kann ich ein bisschen an meiner Zündung EVO1 arbeiten.
Wie schon weiter oben geschrieben, hatte ich bereits einen Kontaktlosen Trigger in den Zündverteiler eingebaut. Auch sprang der Motor nach dem Einbau an, also eigentlich alles gut.
Nun vollte ich die Zündungeinstellung genauer prüfen und falls nötig optimieren. Also Messadapter zwischen die Stecker der Triggerleitung gesteckt, Motor gestartet und mit der Zündpistole (Stroposkoplampe) die Zündeinstellung geprüft. Dabei kam ein großes Fragezeichen auf meine Stirn.
Bei ca. 1.500 Umdrehungen werden mir an bzw genaugenommen vor der Skala des Kurbelwellengewichtes rund 70° vor OT Zylinder 1 angezeigt. Und ja ich habe die Zündpistole auch Induktiv an Zündkabel Zylinder angeschlossen. Der Motor läuft eigentlich gut, nimmt auch gut Gas an ohne weitere Auffälligkeiten. Aber es stimmt so überhaupt nicht mit der Theorie (Angaben des Werkstatthandbuches) überein.
Dann habe ich Versuchsweise den Zündverteiler verdreht Richtung später. Dabei war zu beobachten, dass die Drehzahl abnimmt und bei etwa 15° vor OT gemäß Skala geht der Motor aus.
Als nächstes habe ich die Zündung statisch auf 5°OT eingestellt, der Motor springt nur widerwillig an und läuft auch nicht sonderlich schön. Beim Gasgeben kommt es zu lautstarken Protestkundgebungungen in Form von Fehlzündungen. Drehe ich den Zündverteiler nach früher läuft er im Leerlauf wieder besser, Drehzahl im Leerlauf nimmt zu und auch die Fehlzündungen beim Gasgeben werden geringer. Als der Motor wieder relativ gut lief war er wieder bei den oben erwähnten rund 70° vor OT. Erhöhe ich dan durch Gasgeben die Drehzahl von ca 1.500 auf 4.000 Umdrehung wandert erwartungsgemäß der Zündzeitpunkt noch weiter vor. Dabei habe ich es dann erst einmal belassen.
Heute habe ich dann bei geöffntem Verteiler den statischen Triggerpunkt überprüft. Dabei habe ich leider bemerkt dass zunächst bemerkt, das der Verteilerfinger beschädigt ist.
Diese Beschädigung kann aber nicht für das obene beschriebene Phänomen verantwortlich sein, denn trotz der Schädgung saß der Verteilerfinger noch richtig auf der le und leß sich auch nicht verdrehen. Bei weiterer Überprüfung ergab sich das der Verteilerfinger unten auf dem Magnetring aufsitzt und sich ohne Magnetring etwa 1mm weiter herunter drücken läßt. Dies bedeutet dass der neu zu besorgene Verteilerfinger unten ca 1mm gekürzt werden muss. Ein Vorversuch han dem jetzigen hat gezeigt, dass dies mit Schleifpapier schnell und einfach geht. Das ganze hat aber eigentlich kein Einfluss auf deas Timing. Eine weitere statische Prüfung zeigte, dass zum Zeitpunkt des Triggerimpulses die Mitte des Vertilerfingers ziemlich gut auf die Kerbe am Zündverteiler (1.Zylinder) zeigt und somit auch mittig im Kontaktbereich des Verteilerdeckels für diese Zündkerze liegt. Dies entspricht also eigentlich der Theorie.
Nächste Aufgabe, Ventildeckel ab und Ventile prüfen. Ist ohnehin Turnusmäßig dran