404 TLF - Wiederbelebung nach 15 Jahren Stillstand

Gratulation Konrad,
der sieht ja aus wie frisch aus der Produktion. Hast Du mal ein paar Daten ?
Ja, wenn ich mehr Platz hätte .....!?
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Contenero schrieb:
So, und da mir grad die Arbeit ausgeht und ich so konsequent bin wie Wackelpudding, habe ich dann doch noch den Kurzhauber aus Österreich geschossen. Ich hatte ihn einfach nicht aus dem Kopf bekommen... Für DEN Preis konnte ich ihn nicht ziehen lassen. Jetzt freu ich mich, den quasi Bruder vom Mog zu überführen.

Hi Konrad,

ohne, dass ich einen emotionale Bezug zu den Mercedes-Schnauzern habe oder gar eins gesucht hätte, war mir dieses TLF aufgefallen und ich hatte es sogar auf Beobachten gelegt. Das Schätzchen wurde Zeit seines Lebens sichtlich geliebt, mich hat das Foto von der (vermutlich) Fahrzeugweihe in der Anzeige sogar irgendwie gerührt.

Von daher Glückwunsch zum Kauf und viel Freude damit!! : trink2


Viele Grüße,
Torsten
 
Ja, so ging es mir auch - irgendwie hat er richtig Emotionen ausgelöst, sogar nur auf den Fotos. Ich bin dann vor zwei Wochen an einem Tag 900km gefahren, um den Kurzhauber zu besichtigen, und hatte dann einerseits Bedenken (mein 814 fährt deutlich komfortabler) und andererseits Skrupel (den müsste ich ausbeinen, um ihn für meine Zwecke zu nutzen, und das wäre eine Schande angesichts der Originalzustandes)... Aber in den Tagen danach hab ich ihn ständig angeguckt und dachte, so einen tollen Wagen stellst du dir einfach noch DAZU! Allerdings hab auch ich Platzprobleme, ich gebe mir über den Winter Zeit, zu entscheiden, welcher nun bleiben darf. Ich freue mich schon auf die Überführung!

Achso: Bj 1968, 11.000km, vom Vater des Besitzers für die örtliche Feuerwehr angeschafft. Der hatte ihn dann aus sentimentalen Gründen rausgekauft. Jetzt braucht er Platz - aber das Auto ist in 14 Jahren sehr gut gepflegt worden.

Dass ich bescheuert bin, hatte ich schon erzählt, oder?
 
Hallo Konrad
einen 323er Allrad ohne Servo, da wird die Überführung ein echter Quantensprung rückwärts.
Contenero schrieb:
Dass ich bescheuert bin, hatte ich schon erzählt, oder?
wer ist das hier nicht, kein vernünftiger Mensch schaft sich einen Haufen Unimogs an, das Unimog-Virus löst eine permanante Pandemie mit bleibenden Schäden aus.
Die Kurzhauber waren schöne Fahrzeuge, mit platz zum Schrauben, soweit die Hände reichen.
Viel Spaß.
 
Hallo Helmut,

da spricht der Kenner mit dem scharfen Blick - Respekt!

Ja, ich habe mich in den letzten Jahren immer mehr in diese Formen und diese Baujahre verkuckt. Bin sehr gespannt. Österreichischen TÜV (ist tatsächlich die TÜV Süd Landesgesellschaft) hat er gerade bestanden, also hoffe ich, ihn bald in D mit einer Vollabnahme zulassen zu können. Mit dem zuständigen Prüfer habe ich schon gesprochen. Wenn ich die Signalanlage deaktiviere, muss ich sie nicht abbauen. Die Blaulichter decke ich zusätzlich mit blauen Strickmützen ab.

2017 musste ich hier im Landkreis bei einer Vollabnahme eines TLF noch die Blaulichter abbauen und verschließen. Aber die gesetzlichen Grundlagen haben sich wohl verändert.

So, und mein anderes Coronaprojekt "12-Zylinder SL 600 restaurieren" nähert sich dem Ende. Das Auto hat die Vollabnahme überstanden und ist zugelassen und verkauft. War aber am Ende nicht mehr vergnügungssteuerpflichtig, irgendwas hat immer gezickt oder ist ausgefallen. Ich habe noch ein paar Restarbeiten zu bewältigen, dann ist er endlich vom Hof und ich widme mich meinen neuen Spielzeugen.

Euch allen einen schönen Tag!

Konrad
 
Contenero schrieb:
2017 musste ich hier im Landkreis bei einer Vollabnahme eines TLF noch die Blaulichter abbauen und verschließen. Aber die gesetzlichen Grundlagen haben sich wohl verändert.

Moin Konrad,

ja, bislang warst Du da vom guten Willen des jeweiligen TÜV-Prüfers abhängig. 2020 hat das Bundesverkehrsministerium jedoch klargestellt, dass bei Oldtimer-Einsatzfahrzeugen in Privathand vorhandene Warn- und Kennleuchten als nicht vorhanden gelten, wenn diese abgedeckt sind und die Abdeckung während der Fahrt nicht entfernt werden kann (Verlautbarung des BMVI vom 19.12.2019 VkBl. 2020 S.9).

Mach also vorsichtshalber noch ein Bündchen mit festem Gummi in die Strickmützen... :wink:

BTW: Ein "Katas-TLF" ähnlich Deinem war früher auch in unserer Feuerwehr stationiert. Als Kind wurde ich von meinem Opa damit mal vom Kindergarten abgeholt... so stolz ist dort glaube ich vorher noch kein Kind aus dem Hoftor gegangen. :D Anschließend ging´s auf Geländetour. Ich kann mich noch bildlich an die Winkerkelle in der Tür und die Dachluke erinnern... ich denke mal, dieses Erlebnis ist am Ende die Initialzündung dafür gewesen, dass ich heute hier angemeldet bin.

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Sorry für den kleinen Exkurs... :roll:


Viele Grüße,
Torsten
 
Hallo Torsten,

schöne Geschichte! Meine Kinder habe ich zum Kindergeburtstag auch schon mit dem MB 814 abgeholt, inkl. der Gäste. das war eine ziemliche Schau. Und mein kleiner Sohn (6) ist jetzt bei der Jugendfeuerwehr und erzählt ganz stolz, dass wir zwei Feuerwehrautos haben.

Nach der Erfahrung mit dem 310 hatte ich vor zwei Jahren den 814 auch deshalb gekauft, weil er in NRW schon die H-Zulassung INKL. der abgedeckten Signalanlage bekommen hatte. Lustigerweise wurde ich noch letztes Jahr bei der GTÜ hier abgewiesen, sie könnten das Fahrzeug nicht prüfen, das sei ein Feuerwehrfahrzeug in Privathand und gar nicht zulässig (es war ja längst zugelassen und alles genehmigt!). Sogar mit der Zulassungsstelle hatten sie deswegen telefoniert.

Die GTÜ ein paar Orte weiter argumentierte dann wiederum, dass das Auto nur MIT dem alten Look auch H-fähig wäre. Klingt ja auch logisch. Ich habe um die Mützen Kabelbinder gezerrt, sonst fliegen sie weg...

Grüße!

Konrad
 
Hallo Torsten,

ich habe mir dein historisches Foto nochmal genauer angesehen. Interessant, wie unterschiedlich die Blaulichter bei diesen Aufbauten aussahen. Meistens sieht man das Blaulicht vorne links auf dem Koffer auf einer kleinen Blechkiste montiert, auf deinem Foto sitzt es direkt auf dem Dach. Auch bei meinem ist keine Kiste (mehr?). Nur hinten in der Mitte ein kleiner Mast mit Bajonettverschluss. Gab es auch diese Version?

Grüße an alle,

Konrad
 
Hi Konrad,
die Konfiguration der Blaulichter scheint wirklich viele unterschiedliche Varianten zu haben.
Die Tage habe ich einen mit drei Blaulichtern gesehen. Die von die beschriebenen beiden vorne und dann noch eines hinten, allerdings fest montiert, ohne Bayonettverschluss.
Aber das schöne daran, man kann rumbasteln und irgendwie ist es dann doch historisch, denn wie man's auch macht, passt es schon auf eine der Varianten.

Viele Grüße
Jörn
 
Je Bauserie sollten die Blaulichter eigentlich schon gleich sein.
Allerdings haben die Fahrzeuge in ihrem Leben, in Abhängigkeit der Bastelleidenschaft der Gerätewarte, so einige Änderungen erfahren, von der einfachen Lackierung (hier wurde in den 80ern ein altes KatS LF 16 TS komplett zerlegt und in neuen, modernen Farbkleid lackiert, da wurden Presslufthörner aufgebaut, verschiedenste Modifizierungen der Position und Anzahl der Blaulichter etc. pp. Von daher gibt es da wohl tatsächlich nichts, was es nicht gibt...
Original war aber wohl nur ein Blaulicht.
 

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Moin Christian,
davon war ich auch ausgegangen, also von dem einen, montiert auf dem Kasten hinterm Fahrer. Alles andere scheint später "gebastelt" worden zu sein, wobei es da wohl auch einheitliche Bastelvarianten gibt. Aber getreu dem Motto, viele Mütter haben schöne Töchter, mag ich sie alle, egal wo es blinkt.
Viele Grüße
Jörn
 
Danke für eure Tipps, dann fühle ich mich einigermaßen frei, zunächst das Blaulicht auf dem vorhandenen Bajonettverschluss hinten zu montieren. Ich habe ein passendes im Netz gefunden. Seltsamerweise habe ich auf dem Dach keine Spuren von dem alten "Blaulichtkasten" gefunden...

Durch Glück hatte ich auch eine überholte Trittstufe gefunden, die komplettiert das Auto wieder ein wenig. Bi Kauf ar nur ein Stahlseil montiert ;-)

Grüße an alle,

Konrad

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Guten Morgen,

letzten Samstag konnte ich endlich das andere Feuerwehrauto holen - was für ein Roadtrip! Durch den Bahnstreik konnten wir (mein Sohn und ich) nur mit einem zweiten Auto anreisen und sind dann gemeinsam die 450 km von Lindau wieder zurück. Was soll ich sagen - der Verkäufer dachte, sein Auto fährt 80 km/h, in den Papieren war genau diese Angabe aber nicht ausgefüllt. Bei der Probefahrt kamen wir gar nicht auf die größeren Straßen, weil zu weit weg. Ich war erst mal ein wenig enttäuscht, weil ich wohl doch die kurze Achse drinhabe, er lief maximal 72 nach GPS. Andererseits - dafür läuft er bergauf auch noch 65. Dazu ein toller originaler Zustand bis hin zu den Holzpaneelen im Innenraum. Sicher gibt es für den deutschen TÜV noch einiges zu richten, aber ich war abends echt happy. Einziges nerviges Manko: Das Auto hoppelt wie verrückt, das liegt aber sicher an den uralten Reifen. Das wird also eine der ersten Aktionen, bevor ich mich dann wieder dem Unimog widme.

Grüße!!

Konrad

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Hallo Freunde,

ich habe lange nix geschrieben. Der 710er sollte eigentlich schnell über den TÜV, hatte ja österreichischen TÜV - aber naja....

Die letzten Tage konnte ich endlich mal die Leitungen von vorne zu den Rücklichtern durchmessen. Es kommt Saft an, wo er soll, außer bei den Blinkern. Aber da mangelt es ja auch am Relais. Wird die nächste Baustelle. Immerhin konnte ich den defekten Lichtschalter ersetzen und die Blende schon in der neuen Innenfarbe kieselgrau lackieren.

Der Luftfilter ist auf TrockenluFi umgebaut und renoviert.

Weiter habe ich mich der Seiten- und der Hecktür angenommen. Vor allem die hintere war aufgrund ihrer Dimensionen richtig Arbeit. Sie saß nicht richtig satt in ihrer Öffnung, ich habe sie erst mal mit Wasserwaage und Hammer gerichtet. Dann alle Gummis ab, allen Rost entfernt, Löcher zugeschweißt etc.die Innenseiten sind jetzt ebenfalls lackiert, allerdings nur mit der Rolle. Sieht aber für einen Unimog ok aus.

Die Halterungen der Rücklichter habe ich komplett entrostet und geschliffen. Lack kommt hoffentlich morgen. Insgesamt wird der Mog optisch wieder genauso, wie er auf den alten Fotos der Feuerwehr Brensbach aussieht.

Grüße!

Konrad
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...nur ein kleines Update zur Erläuterung, warum die Geschichte nicht weitergeht: Ich bin diese Woche nach längerer Vorgeschichte an der Schulter operiert worden und darf mich vier Monate nicht körperlich anstrengen. Wie hält man sowas aus?

Wenn die ersten Beschwerden abgeklungen sind, plane ich, wenigstens einhändig die Elektrik zu erkunden...

Bleibt alle xund, liebe Grüße,

Konrad
 
Hallo liebe Mog-Verstrahlte,

habe mich lange nicht gemeldet. Meine Schulter ist inzwischen besser als zuvor, doch ich wollte konsequenterweise erst einmal meine andere Neuerwerbung (Kurzhauber) fit für den Alltag machen. Dazu mussten leider Tank und Pumpe ausgebaut werden, was mir erst Gewissensbisse bescherte. Aber beides war unbrauchbar bzw undicht, auch der Schlauch total rissig, und ein reines Museumsfahrzeug wollte ich mir nicht hinstellen. Also alles ausgebaut, was vor allem beim Tank ein ziemliches Unterfangen war. Er war größer als alle Türen des Koffers, also musste ich tagelang mit dem Plasmaschneider schnitzen, um die Einzelteile herauszubekommen. Nun habe ich aber einen wunderbaren Laderaum und kann leicht einen neuen Boden bauen.

Am Unimog bin ich leider erst jetzt wieder, mein aktuelles Problem ist die Elektrik. Ich habe alle Leitungen von vorne nach hinten mit einem Durchgangsprüfer zu identifizieren versucht. Leider bin ich in Elektrik ganz schlecht, und die Feuerwehr hat über die Jahrzehnte eigene Basteleien vorgenommen, so dass ich im Moment überlege, ob ich nicht komplett neue Kabel von vorne nach hinten ziehen will....? Es gilt, die Blinker- und Warnblinkerfunktion wieder herzustellen, alles Andere geht. Ich habe zwar in meinen Unterlagen auch die Stromlaufpläne, aber wie gesagt - da ist inzwischen einiges anders... Mal sehen. Er steht jedenfalls im Garten und lacht mich jeden Tag an :D :mog1

Würdet ihr neue Kabel ziehen?

Grüße an alle,

Konrad

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