406 Radvorgelege

Hallo Andreas,

ich habe nur einen 421 mit G-Achsen.
Da habe ich auch an einer Seite die Lager und den Wedi der Eingangswelle gewechselt.
So weit ich mich entsinnen kann, habe ich dafür keine Hitze gebraucht. Sowohl Lager als auch Stirnrad ließen sich einfach mit dem Hammer montieren, während eine 2 Person die Welle gegen gehalten hat.





Grüße
Sebastian
 
Hallo
Mit einem Abzieher kann man sehr schnell bleibende Mackern erhalten, wenn der Abzieher nicht passend ist oder nicht genau gerade angesetzt wird.
ich habe gerade eine G-Achse von einem 421 kuriert, beide Seiten auf der Werkstattpresse abgedrückt und mit angewärmten Zahnrädern und Lagern wieder montiert. So sieht es auch das WHB vor.
Die Kreuzgelenke der Steckachsen wurden von einem Kardanwellen-Instandsetzer (Pickard, Wittlich) neu gelagert und die Anlaufflächen neu aufgechromt, dadurch konnten die serienmäßigen Wellendichtringe verbaut verbaut werden.
 
Guten Abend und danke für Eure Antworten!

Ich werde es sicher mit dem anwärmen von Lager und Zahnrad versuchen. Macht es im Zweifel sicher leichter. Ich bin mir noch nicht sicher wie ich die Vorgelegeschale und die Welle "fixiere" zum aufschlagen/aufpressen von Lager und Zahnrad. Habe gehört dass man da sehr vorsichtig sein muss um nicht den Simmering zu beschädigen. Hab auf Euren Bildern gesehen, dass teils die Welle und teils die Vorgelegeschale in einem Schraubstock eingespannt ist. Hab Ihr mir da evtl ein paar Bilder. Die im WHB gezeigte Vorrichtung hat hier wahrscheinlich auch keine Zuhause :)

Danke und Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas
AJ_406 schrieb:
Die im WHB gezeigte Vorrichtung hat hier wahrscheinlich auch keine Zuhause :)
braucht man auch nicht, ich habe an der Werkstattpresse die üblichen Zulagen verwendet, die immer dabei rumliegen. Das Achsschenkelgehäuse muss nur satt rund um den Lagersitz aufliegen.
 
Hallo Helmut,

vielen Dank für Deine Antwort. Somit hast Du das Lager und Zahnrad mit der Presse aufgepresst. Hast Du zufällig ein Bild als Du das damals gemacht hast. Würde mich interessieren wie Du das ganze aufgebaut hast. Ansonsten bin ich zuversichtlich, dass das klappt :)

Ein Bild was ich im Netz gefunden habe von Rene habe ich unten eingefügt. Mein Gedanke bei der ganzen Geschichte: Ich muss ja nicht nur die Vorgelegeschale stützen sonder auch die Welle, damit diese nicht einfach unten durchfällt. Wenn man dann mit der Werkstattpresse drückt dann belastet man ja auch das Doppelgelenk in axiale Richtung. Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Grüsse
Andreas
 

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Hallo Andreas
sorry, nein ich habe keine Bilder.
 
Danke Helmut,

Habe jetzt das linke Vorgelegezusammen bekommen. Leider ist meine Befürchtung wahr geworden. Das Lager ist locker drauf gefallen nach dem erwärmen. Leider musste dann beim Zahnrad etwas nachgeholfen werden. Aber das hat dann auch noch funktioniert. War nur sehr schwer das Doppelgelenk zu fixieren da ja der Stoß auf die Welle gehen muss und nicht auf die Vorgelegeschale.

Habe jetzt die Hoffnung, dass es auf der rechten Seite etwas besser "passt".

Grüße
Andreas
 
Hallo zusammen,

Um das Thema abzuschliessen wollte ich noch schreiben dass es gut funktioniert hat auf der anderen Achsseite. Wichtig war zu warten nachdem man das Lager aufgeschrumpft hat. Da hatte ich bei der ersten Seit3 die ich montiert hatte zu wenig Zeit gelassen zum Abkühlen. Auch habe ich das Zahnrad etwas länger im Kochtopf im Öl erwärmt um sicher zu gehen dass es sich komplett ausgedehnt hat. :spitze

Grüße
Andreas