411 Fräsenmotor

Hallo Jakob,

...im Prinzip ja. Du musst nur irgendwie die Kurbelwelle vom Motor an die Getriebeeingangswelle bringen :D :D

Nee, mal im Ernst: normal ist der Fräsenmotor nicht mit dem Antriebsstrang verbunden. Kupplung, Getriebe und Achsen werden warscheinlich auch dicke Backen machen, wenn du vorne 120PS draufgibst. Solltest Du es aber schaffen, einen 6Zylinder-Antrieb in einen 411 einzubauen, ist dir der Heldenstatus in der Unimoggemeinde sicher!
 
ei guude,
handelt es sich dabei um eine konstruktion wie bei einer schneefräse mit dem arbeitmotor auf der ladefläche und königswelle unter dem fahrzeug durch nach vorne an das arbeitsagregat?
vorschlag: die welle unter der getriebeglocke mittels 2. königswelle mit dem getriebestutzen verbinden, am arbeismotor eine kupplung einbauen, und dann im sausemog ab durchs gelände. :party:
mit gruß vom main, justus.
 
Wieso Königswelle, vorne von der Fräsen-Welle einen Keilriemen auf die Riemenscheibe,:flex: wooaaaah wiiisch :party:
Alleine die Idee ist schon Nobel-Preis würdig.
 
Ich habe ein super Angebot für einen 411 mit Schmidt Fräse Motor am Heck von einer Strassenmeisterei bei der so gut wie nie Schnee liegt => sehr wenig Betriebsstunden. Wie kann ich die Königswelle zu den Getriebestutzen in der Glocke verbinden? Halten das Getriebe, die Differentiale,.... 120 PS stand oder hätte ein derartiger Umbau außer ur viel hackn gar keinen Sinn?
 
Na dann mal viel Freude, was soll das viel bringen?
dann hast einen Unimog, der zwar wahrscheinlich kurzzeitig ordentlich marschiert, aber bei dem über kurz oder lang die anderen Aggregate um die Ohren fliegen, obendrein ein paar Kilo auf der Ladefläche, die das ja dann auch irgendwie nicht mehr ist, ach ja anhängen kann man ja was, da Zugmaschine, dann lieber gleich einen 404 kaufen, da wird der Spritverbrauch vergleichbar sein, und zumindest eine nutzbare Pritsche hinten haben , oder einen staubirgendwas oder Zweitwohnsitz.
Sinnvoll wäre in der Situation einzig den Aufbaumotor abzusatteln und einzeln zuverebayen und das Spieldingens halt dann nur mit ca 60 Sachen durch die Republik ( oder auch weiter ) zu hetzen, oder von Haus aus einen stärkeren Unimog anzuschaffen.
Stefan Fuchs
ua U411 Kahlbacher Schneefräse
 
Ich möchte mit dem stärkeren Motor und geänderter Übersetzung die Endgeschwindigkeit auf 110 km/h erhöhen. Für längere trassenfahrten, für den wirklichen Einsatz braucht man sicher nicht mehr als 40 PS. Halten die Differentiale und Portale bei sanften Gasfuss und sanfterer Übersetzung nicht stand?
 
eugen989 schrieb:
... die Endgeschwindigkeit auf 110 km/h erhöhen.

das meinst du nicht wirklich, oder?

[Ironie ein]Selbstmord kannst du doch günstiger haben[Ironie aus]

Der 411 ist weder vom Fahrwerk noch von den Bremsen auch nur annähernd für solche Geschwindigkeiten konzipiert.
 
Moin,

schlage folgendes Vorgehen vor:

Wenn der Mog günstig ist, kauf ihn.

Stell ihn bei Dir auf den Hof und nimm Dir 1 Stunde Zeit, diesen ordentlich mit allen Details zu betrachten.

Fall 1: Du verliebst Dich und wirst Originalo, der Mog bleibt wie er ist und Du bist stolzer Besitzer eines sinnlosen Fahrzeuges (ginge mir auch so!)
Fall 2: Du siehst da keinen Sinn im erhalt des Fahrzeuges, dann verkaufe ihn an einen Sammler
Fall 3: Du willst die Kiste auf Teufel-komm-raus schlachten, dann laß Dich nicht erwischen

Gruß

Michael
 
Hallo, mal abgesehen davon, dass das beim U 411 kein Tüv ( zumindest in Deutschland ) eintragen wird, mit 110 über die Strassen zu fliegen halte ich mit U 411 nicht für fahrangenehm, habe es mit meinem 411er früher selbst ab und an geschafft, die Tachonadel bis zum Anschlag ( nicht ganz 110 ) zu bringen, da sollten aber dann keine Spurrillen auf der Strasse auftauchen, und die Bremsen sollten dann schon top funktionieren. Die Lenkerei wird wohl auch nicht die ganz grosse Freude machen.
In meinen Augen am sinnvollsten wäre es den Fräsenmotor abzusatteln und den Unimog normal zu nutzen, finanziell am lukrativsten ist sicher das Filettieren - auch wenn das schade sein würde.
Also wenn wirklich grosser Wert auf Geschwindigkeit gelegt wird, dann ist der 411er wohl nicht die Beste Wahl, hinbringen wird er Euch auch Überall.
Stefan Fuchs und U 411
gerade aus Südtirol zurück *gg*
 
Verliebt bin ich jetzt schon in Ihn, habe schon ein 411 Fahrgestell zu Hause jedoch noch ohne Motor. Das schneller als 30 zu fahren nicht sehr gmütlich ist weiß ich aber 250 km auf der Strasse nur mit 50 km/h zu fahren ist mir zu gmütlich. Ich würde nur gerne einen 411 haben der (bin schon bescheidener geworden) 80 km/h fährt. Den Bremsen traue ich das sicher zu, und wenn man Landstrassen mit wenig Verkehr fährt ist eine unruhige Strassenlage auch nicht so wild. Wenn ich kein Pickerl bekomme ist das zu verkraften, will ja eh nur im Gelände fahren ausser einzelnen Überlandfahrten die ich riskiere.
Am liebsten wäre er mir Originalbelassen aber mit 5,5 t eigengewicht ist das Geländefahren nur bedingt möglich. Kann man die Fräse und den Motor abbauen und nur bei Bedarf einbauen oder ist der Aufwand (abgesehen von Hebezeug) zu groß?
Danke Jakob