411 Schmidt Anbauplatte

Imkermog

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16. Jan. 2018
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Hallo "MOG" Freunde,


Es ist eine ganz normale zweiteilige Anbauplatte von Schmidt. Diese ist unten mit den Streben zum Rahmen abgestützt. Diese Stützen besitzen aber drei Bohrungen. Wenn die äußeren genommen werden, ist die Platte gerade. Die Bohrungen auf 1/3 dieser Streben könnten Theoretisch auf den Bolzen am Rahmen befestigt werden, dann würde die Platte nach hinten abgewinkelt sein. Aber die Bohrungen sind etwas kleiner, oder aber noch nicht so weit abgenutzt wie die Äußeren. Meine Überlegung, ob ich diese Bohrungen um einige Millimeter ausfeile, damit ich die Platte nach hinten wegklappen kann.
Oder wird die Strebe anders genutzt?

Gruß
Wolfgang
 

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Servus,

meines Wissens nach sind die Bohrungen/Laschen für die Abstützung nach hinten. Es gibt Verstrebungen, die bis unters Getriebe gehen. Dort sind Bohrungen im Rahmen jeweils auf beiden Seiten. Und Du brauchst noch zwei "Flacheisen" mit Bohrungen, die ebenfalls am Rahmen angebauten. Die Verstrebung schaut hinten aus wie ein ungleiches "V".
Dazu musst Du die Abstützungen der Anbauplatte drehen, dass die Laschen nach unten zeigen, dort wird die Abstützung eingehängt und unter der Vorderachse nach hinten geführt. Es dient dazu, das die Kräfte die beim z.B. Schneepflugfahren auf den unteren Teil der Anbauplatte einwirken, auf den ganzen Rahmen verteilt werden und nicht nur auf den vorderen Teil.

Wir haben für unseren 411'er noch die alte Anbauplatte, hier wird die bei uns vorhandene Abstützung direkt an der Platte eingebolzt. Allerdings nimmt Dir die Verstrebung Bodenfreiheit, was aber z.B. beim Schneeräumen unerheblich ist.

Gruss Christoph
 
Hallo Christoph,

es handelt sich um eine zweiteilige kleine Anbauplatte.
An meinem 411er sind schon die Böcke am Rahmen angeschweißt. Ich habe die Suchfunktion hier im Forum genutzt (so ca. 70 Seiten) dort war nur bei der alten Anbauplatte eine Verstrebung wie Du sie beschrieben hast. Die Frage wurde schon von Bernd-Thomas am 16. + 17.02.2003 gestellt aber nicht beantwortet. :cry:


Gruß
Wolfgang
 

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Hallo Sepp,

Danke! für Deine Antwort
Nach meinen Erkenntnissen kann die Geräte-Anbauvorrichtung für den UNIMOG Typ U 34/45 von Schmidt ST. Blasien
wie Du richtig schreibst nach hinten geklappt werden.
Das ist aber bei einem 411er nicht möglich, da die Platte an den Lenkhebel/Schubstange anschlägt.

Nach der Anbauanleitung von Schmidt ist das bei den o.g. "MOG`s" möglich und hierbei wird die Strebe (unterer Bolzen an der Platte) gelöst
nach hinten geklappt und mit der mittleren Bohrung (Strebe) in die untere Bohrung (Platte) mit dem Bolzen 30 x 65 befestigt.

Nach dem die mittlere Bohrung in der Strebe auf das Maß des oberen Bolzens aufgebohrt( 32,5 mm) wurde, ist es möglich beim 411er die Platte geringfügig nach hinten zu verstellen. Einfacher ist es die Platte bei nicht gebrauch abzubauen.

Gruß
Wolfgang
 
MogSmoele schrieb:
Servus,

meines Wissens nach sind die Bohrungen/Laschen für die Abstützung nach hinten. Es gibt Verstrebungen, die bis unters Getriebe gehen. Dort sind Bohrungen im Rahmen jeweils auf beiden Seiten. Und Du brauchst noch zwei "Flacheisen" mit Bohrungen, die ebenfalls am Rahmen angebauten. Die Verstrebung schaut hinten aus wie ein ungleiches "V".
Dazu musst Du die Abstützungen der Anbauplatte drehen, dass die Laschen nach unten zeigen, dort wird die Abstützung eingehängt und unter der Vorderachse nach hinten geführt. Es dient dazu, das die Kräfte die beim z.B. Schneepflugfahren auf den unteren Teil der Anbauplatte einwirken, auf den ganzen Rahmen verteilt werden und nicht nur auf den vorderen Teil.

Hallo zusammen,
da hier davon 'gesprochen' wurde;
image.php



Habe die beiden Halterpaltten bei meinem 411kurz abgebaut, wer sie haben möchte, bitte melden.
Viele Grüße Berthold