411114 : Mein olivgrünes Osterei, eine Wiederauferstehung

Jochen.Schaefer

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23. Okt. 2002
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Wuppertal
Hallo Freunde,

Vorgeschichte

Heute habe ich den Rest von diesem seltenen Fahrzeug in den Werkraum geschoben und mit der Demontage begonnen:
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Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

es ist schön das du beginnst. Das wird bestimmt spannend.Viel Spaß am Schrauben! :party

Grüße aus Menden
Jürgen und Martina
 
Hallo Jochen,

das wird dann wohl Dein Meisterstück! Ich drück' Dir die Daumen. Auf dass er in spätestens zwei Jahren auf der Straße rollt. :spitze
 
Hallo Jochen,
einfach klasse zu sehen was mit dem Osterei passiert.
Hat das Getriebe die gleiche Übersetung wie die normalen 411er?
Oder lässt du die Zahnräder überarbeiten?
Halt uns bitte auf dem laufenden.

Danke
Torsten & Ela
 
Hallo Jochen
oha, direkt bei Beginn schon den Griesheimer Schlüssel am Start. :flex
Mit Feuer und Rauch werden wir die Welt neu gestalten, bin gespannt, was da noch alles kommt.
 
Hallo Jochen,

auf ein neues und viel Erfolg und nicht alzu langes Restaurieren, ich bin dir ein ganzes Stück voraus. Ich könnte dir auch noch ein paar Ersatzteile zukommen lassen und/aber bräuchte auch noch einmal einen Tipp von Dir vor Ort.
Helmut wo siehst du denn den Grießheimschlüssel? Das sieht doch immer bei Jochen so aufgeräumt aus.

Gruß Ralf-Mirko
 
Manchmal geht es ohne den Messer-Griesheim Schlüssel nicht, Kupplungsscheibe und Getriebewelle sind zu einer Einheit zusammengerostet:

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Heute wurde die Hinterachse zerlegt:

Bremstrommeln ohne Abdrückgewindebohrungen:

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Vorgelege mit Steckachsen gezogen:

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Demontage des Differentials:




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Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

das Kreuzgelenk scheint ja noch ganz in Ordnung zu sein. Es weckt sicherlich bestimmte Hoffnungen......
 
Hallo Freunde,

@Michel:
das Kreuzgelenk scheint ja noch ganz in Ordnung zu sein. Es weckt sicherlich bestimmte Hoffnungen......

Ich musste erst einen Moment darüber nchdenken, was du mir damit sagen willst.
Aber du hast recht, die Bauteile an diesem Fahrzeug sind noch in einem wirklich guten Zustand, kaum Verschleissspuren, nicht mal kleine Kratzer z.B. an den Zahnrädern im Getriebe.
Wenn bloss der böse Rost nicht wäre!
Aber die geschützt eingebauten Elemente werden höchst wahrscheinlich wiederverwertet. Ich bin auf den Zustand der inneren Teile der Vorderachse sehr gespannt!

Gestern war ich bei meinem Blechkünstler welcher für mich die DvF Lampentöpfe nachbaut, es sieht sehr gut aus! Bald gibt es wieder Lampentöpfe für Westfalia Fahrerhäuser der ersten Generation!

Bis bald
Jochen
 
Hallo Jochen,

was mich neben der schieren Bewunderung bei so einer Aktion noch interessieren würde (und sich nicht nur mich)
was kostet so ein totaler Neuaufbau wirklich an Geld und Zeit. Führst Du zufällig über so etwas Buch?
 
Hallo Jürgen,
ich führe Buch über die Kosten, was ich nicht erfasse sind die Stunden welche dabei draufgehen.
Die Geschichte vom Motor kennt ihr schon, neues! Getriebe ist auch gefunden worden, Kühler hat schon ein neues Netz, die Lampentöpfe machen lassen.
Eine zum Baujahr 1958 passende Fahrerhauskarosserie habe ich eintauschen können.

Ein wenig verückt muß Man schon sein und eine Familie haben, welche diese Krankheit erträgt und mitmacht.

Heute habe ich die Vorderachse und den Rest vom Getriebe abgebaut.
Alle Schrauben sind leicht lösbar und zum Teil sogar noch Öl auf den Gewinden, im Rahmen wohlgemerkt!
Auf der Hinteren Zapfwelle war eine dreifach Keilriemenscheibe verbaut, hier mußte der Griesheimschlüssel wieder ran.

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Jochen
 
Nachschlag:
:cam

Gestern und Heute die letzten Teile vom Rahmen abgebaut, teilweise mit sanfter Gewalt. :wink:

Hier gut zu erkennen: die Spannbügel unter Getriebe und Motor.
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Demontage Lenkgetriebebolzen:
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Mit 10 Tonnen Richtpresse und vorsichtigem Erwärmen des Rahmens um den Bolzen, diesen herausgedrückt. Ging dann relativ einfach !?

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Alles abgebaut : :flex
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Vieleicht weiss einer von den Militärfahrzeugexperten wofür dieser Schalter im/unter dem Rahmenheck sein könnte?
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Hallo Jochen,
Hast du Motor, Getriebe und Achsen an einen Tag vom Rahmen getrennt?
Gibts eigentlich was neues? Weil Christoph sagte noch dass er in spätestens 2 Jahren auf der Straße rollt:) das ist ja demnächst soweit;)
 
Hallo Hannes,
Oh, mein Gott, fast schon 2 Jahre! Ich habe diesen Teil der Unimog-Geschichte fast aus dem Auge verloren!
Aber im anderen Teil der Geschichte konnte ich ja nun auch noch neuere Bilder in die Historie einfügen.

Zum Arbeitsfortschritt:
Ein paar Teile konnten mittlerweile hinzugefügt werden: Eine (vordere) Rahmentraverse habe ich nachfertigen lassen, die Lampentöpfe sind ja auch schon länger fertig.

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Hallo Jochen,
bist du in der "ruhigeren Zeit" wieder an deinem Projekt vorann gekommen?
Gruss
Torsten
 
Hallo torsten,
ja, ich habe in der "ruhigen Zeit" den Rahmen vom 114er in die neue Garage geschleppt und die neu angefertigten Rahmenteile eingesetzt. Noch ein paar kleine Schönheitsreparaturen und die Motor/ Getriebeeinheit kann eingepasst werden.


[album]2832[/album]

[album]2829[/album]

Den verschlissenen Pedalbolzen habe ich mir auch vorgenommen.
[album]2833[/album]

[album]2831[/album]

[album]2830[/album]

Einen neuen Bolzen 411 292 0109 muß ich noch anfertigen, da die letzte Version 411 292 0209 nicht in den alten Bock passt

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,
ich bin zu tiefst beeindruckt! Meinen vollen Respekt das du dieses Projekt angehst. Ich hoffe das er so wird wie du es dir vorstellst und das du lange Spaß mit dem 114 hast :wink: .
 
Hallo Freunde,
im Laufe der letzten Tage habe ich ein Getriebe eingesetzt und grob ausgerichtet:
[album]2887[/album]

[album]2888[/album]

[album]2889[/album]

[album]2890[/album]

[album]2891[/album]

[album]2892[/album]

Heute war ich bei Moritz einkaufen.
Um den M121 wieder in das Fahrgestell einzupassen, braucht es einige Teile aus dem 404 Regal.
Die Vorbe(nutzer) diese Fahrzeuges hatten ja auf OM621 Dieselmotor umgerüstet, wahr auch sicherlich sinnvoll für die landwirtschatftliche Nutzung.
Meine Hoffnung die Motorteile wie Schwungrad und Lüfterantrieb des OM621 für denM121 weiter zu verwenden, hat sich leider zerschlagen.
Die Flanschmaße des Dieselmotors sind wesentlich stärker als beim Benziner, Schade!
Alter Schwung mit Automat und Distanzring OM621, verrostet
[album]2893[/album]
stehend Schwungrad M121,liegend OM621 von hinten
[album]2894[/album]

Also in 404 Teilelisten und Bildern geforscht und entsprechende Nummern und Teilgleichheit gefunden, bei den Experten nachgefragt und dann passendes ausgewählt.
Einiges muss vielleicht noch nachgearbeitet werden, doch ich bin zuversichtlich.
Neue Schwungscheibe M180, neutral gewuchtet und und Distanzring Alu probeweise aufgesetzt
[album]2904[/album]
Lüfterwellenfreilauf M180
[album]2905[/album]

Gruß
Jochen


(dato1987)