421 Achsschenkellager unten

... es ist ein Gelenklager das ausschließlich für Daimler gefertigt wird.

Moin,

es erschließt sich mir nicht, warum ein Pendellager verbaut sein sollte.

Eine Buchse, wie Michael sie ausgebaut hat, sollte genau so gut ihren Zweck erfüllen.

Und die würde sich leicht selbst anfertigen lassen.
 
Hallo Reiner,
unten ist ein Gelenklager verbaut. (Pendellager habe ich wohl falsch ausgedrückt)
Vieleicht um durch die Drehbewegung um die vertikale Achse entstehende Spannungen zu vermeiden? Negativer Sturz der Vorderräder?
Der Konstrukteur wird sich dabei was gedacht haben.

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Ich denke, das jemand schon vorher deine Idee geteilt hat und das Gelenklager durch eine einfache Buchse ersetzt hat.
Was wohl keine dauerhafte Lösung.

Gruß
Jochen
 
Der Konstrukteur wird sich dabei was gedacht haben.

Ja, davon gehe ich aus :lol:

Allerdings sind Konstrukteure auch nur Menschen!!!

Ich vermute, dass man Gelenklager verwandt hat, weil sie mehr Kräfte aufnehmen können und deshalb länger "halten".

Für einen, sich nicht mehr im täglichen Arbeitseinsatz befindlichen Mog, würde ich die beiden Lager einfach durch entsprechende Buchsen ersetzen.

Natürlich nur, wenn die Bolzen in einem entsprechenden guten Zustand sind.

Ob sich allerdings der Aufwand dann noch "lohnt", muß jeder Betroffene selber entscheiden.
 
Hallo Reiner,

da gibts m.E. ne relativ einfache Erklärung: da die Flucht von Bolzen und Bohrung zur Lenkachse im Reparaturfall nicht mehr sichergestellt ist (selbst beim Neuteil ggf. Probleme aufwirft) bietet sich so ein "uniball"-Gelenk regelrecht an.

mfG
Axel
 
Moin Axel,

dass, und warum sich solch ein
"uniball"-Gelenk"
regelrecht anbietet ist mir schon klar :lol:


Um die "Flucht" zu halten, gibts doch ein ganz einfaches Mittel: Reibahle

Das ist doch "früher" mehrmillionenfach so gemacht worden.

(Früher = Die Zeit, als Fahrzeuge und ihre Komponenten noch repariert, und nicht nur Teile getauscht wurden.) :roll:
 
Kann eine Reibahle denn neuerdings sich selbst zu anderen Bauteilen ausrichten um Achsversatz und Winkeligkeit etc auszugleichen? Will ich haben. Braucht man nur mehr irgendwie reinbohren- Reibahle durch und alles passt - ev vorher noch der Reibahle sagen: "Bitte zu diesem Bolzen zentiert aufreiben":)

Wer sagt, dass die Gelenke nicht woanders beziehbar wären? Muss man halt ein wenig was umbauen bzw was ändern- dann geht alles.
 
lugge schrieb:
Kann eine Reibahle denn neuerdings sich selbst zu anderen Bauteilen ausrichten um Achsversatz und Winkeligkeit etc auszugleichen? Will ich haben. Braucht man nur mehr irgendwie reinbohren- Reibahle durch und alles passt - ev vorher noch der Reibahle sagen: "Bitte zu diesem Bolzen zentiert aufreiben":)

Wer sagt, dass die Gelenke nicht woanders beziehbar wären? Muss man halt ein wenig was umbauen bzw was ändern- dann geht alles.

Moin lieber Lukas,


Ersteres ist leider "bullshit"

das Zweite ein guter Ansatz


Gesamt-Note deshalb: 3 - 4
 
hallo zsammden,
Lagersatz heute morgen bestellt, heute mittag geholt, vorhin eingebaut, 155 Euronen ärmer.....aber es scheint zu funktionieren. Spiel ist weg und Mog fährt
gruss
Michael
 
Hallo,

@Michael: :thumbup: Glückwunsch! Hab's auch schon erlebt, das die Bohrung so ausgeschlagen war, das iwe oben erwähnt die Flanschflächen nachgesetzt werden mussten!

@Reiner und Lukas: ruhig spielen! :wink:
Auf den Einwand mit der Reibahle hab ich eigentlich gewartet - bei einer durchgehenden Bohrung ok - aber was, wenn der Lagerbolzen neu eingesetzt wurde und nicht wirklich gerade sitzt? (wie schon erwähnt erden die selbst in der Fertigung damit ihre Toleranzgeschichten haben) Dafür sind dann die unikal-Gelenke da. Und solange das anständig gewartet und geschmiert wird, hält das verdammt lange!

mfG
Axel
 
Ich will aber dann bitte keine Note haben sondern eine Erklärung wie du mittels einer Reibahle beim Ersetzen eines Bolzens ( nicht beim Bau der Achse) die Bohrung so hinbekommst dass sie richtig ist. Was mit richtig gemeint ist muss ich nicht weiter erläutern, oder? Es geht mir nicht darum, dass man vll nix ausreiben muss dabei oder so- ich will nur wissen, wie eine Reibahle das können soll ohne Referenz dazu :wink:
 
Moin Axel und Lukas,

ich bin total entspannt. War auch nie nicht angespannt. :lol:

Aber, ich halte auch nicht die linke Wange hin, wenn die Rechte schon "brennt"

Die Erklärung ist ganz simpel.

Man nimmt dazu eine ganz spezielle Ahle mit einem entsprechend langen Führungsdorn.
 
.. moment, das ist nicht die Erklärung zu meiner Frage. Immer gscheid herumtun aber keine Antwort geben können ;)
Wie willst du was führen mit Dorn, wo du aber keine erkennbare Führungsmöglichkeit hast? Ich sprech nicht vom Ausbau zweier Bolzen- nur von einem, wie es ja meist der Fall sein wird. Dass beim Neubau das in einem durchgearbeitet wird ist ja wohl logisch.
Es geht mir nicht um den Sinn des Reibens in diesem Fall- nur um die Erklärung was in der "Guten alten Zeit" denn eine Reibahle mehr konnte als heute :D
Bei soviel Blödsinn oder herumrederei kann man doch nicht ruhig bleiben ;)
 
Bei soviel Blödsinn oder herumrederei kann man doch nicht ruhig bleiben

Doch, ich kann das :lol:

Irgendwie scheinen wir aneinander vorbei zu schreiben.

Es geht doch darum, die obere und die untere Buchse so aufzureiben, dass die beiden Bohrungen fluchten, oder nicht? :?
 
Ah, ok, die willst nur eine Buchse ersetzen :shock:

Dann wirds natürlich dramatisch und funzt nicht wie von mir angedacht!!!
 
Andersrum, wenn die eine Buchse bleibt, kann man doch die als Führung nutzen.

Und, hat die eine Buchse soviel Luft, dass der Bolzen darin "umherfliegt", muß die andere Buchse so wie so ersetzt werden 8)
 
Das tun wir wohl definitiv. Denn : Wenn du einen Bolzen am Achsrohr ersetzt- weil gebrochen oder sonst wie beschädigt und dieser dann nit 100% Axial zum anderen eingebaut wird- was ja durchaus logisch ist, kannst du das Gegenstück aufreiben bis es passt, das is schon richtig- nur .... das Gelenklager löst das ein wenig eleganter und ohne viel Luft ;) :roll:
 
Hallo

die Gelenklager haben einen anderen Sinn.

Bei Belastung verformt sich die relativ dünnwandige Faust elastisch. Um den Fluchtfehler zum umgehen, werden Gelenklager eingesetzt.

Der Einsatz von starren Buchsen ist nicht besonders elegant.
 
... das Gelenklager löst das ein wenig eleganter und ohne viel Luft


Luuuukas,

wer hat das bestritten?

Ich wollte doch lediglich eine Alternative aufzeigen, für den Fall, dass es die Lager nicht mehr gibt oder der Fahrer zu sehr an seinem Geld "hängt" :lol:

Eleganz war hier auch nicht gefragt!!! :wink: