421 Motorabsteller

Wolfgang421

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11. Jan. 2013
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Hallo,

an meinem mog wurden vom Vorbesitzer die Teile zum Abstellen des Motors durch Teile aus seinem Werkzeugkasten getauscht. Er hat einen selbstgebogenen Blechwinkel an einer Schraube der Kupplungsglocke befestigt und zwischen diesem und dem Gasgestänge eine Feder gespannt. Die Feder soll das Gasgestänge dann in den Endanschlag zum Abstellen des Motors ziehen. Nachdem das Abstellen aber so nicht richtig funktioniert, bin ich auf der Suche nach der werksseitigen Lösung.

Es geht mir hier nicht um den Draht zwischen Handgashebel und Gasgestänge, sondern um die Teile des Gasgestänges, die das Abstellen des Motors bewirken. Im EPC werden im Bereich Gasgestänge zahlreiche Teile aufgeführt - welche aber das Abstellen des Motors bewirken kann ich nicht erkennen.

Viellecht kann jemand auch ein Foto der originalen Lösung einstellen.

Viele Grüße
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

bevor ich mich jetzt auf den Weg mache, die Verkleidungen entferne, Fotos aufnehme, diese über was-weiß-ich Programme auf Forenformat reduziere, die Bilder auf den Laptop bringe und isoliere und dann einen Beitrag hier platziere und Dir mitteile wie alles funktioniert, ist mindestens ein 3/4h rum und dann weiß ich immer noch nicht, ob mein Mog= Dein Mog.

Es wäre deshalb sehr hilfreich, wenn Du mal schreiben würdest, was wir unter "Deinem Mog" verstehen sollen, also Typ, Baujahr, PS oder so.

:danke
 
Hallo Michael,
es handelt sich um das Modell U(nimog) 421, Baujahr 1976, Motor OM 616, 52 kW.
Im Werkstatthandbuch ist im Band 1, Kapitel 07.9 , 6.1/1 im dritten Bild von oben die gesuchte Feder abgebildet. Weder die Feder noch die Schraube, in die die Feder unten eingehängt ist, habe ich im EPC gefunden.
Gruß
Wolfgang
 
Hallo Wolfgang,

das sieht so aus:

18752158ir.jpg


18752159yb.jpg


Die Feder hat zwei umgebogene Enden, das obere Ende ist in den Hals von dem Kugelgelenk mit eingehängt, das untere Ende mittels einer Blechlasche an der dort ersichtlichen Schraube.

Zwischen Leerlaufstellung und AUS am Leerlaufsteller bewegt sich der Hebel, den Du siehst nur um 1-2°, das Gaspedal jedoch deutlich mehr.

Danach müßtest Du die Feder bemessen. Das Gaspedal sollte schon in die NULL-Stellung zurückgehen, ansonsten mußt Du es jedesmal mit der Fußspitze anheben.

Brauchst Du noch mehr?
 
Hallo Michael,
vielen Dank für Deine Unterstützung. Die Fotos zeigen genau die Stelle, die im argen liegt. Ich werde Deine Fotos ausdrucken und beim örtlichen DB-Lageristen die Teile bestellen.
Ich hoffe, dass nach der Montage das Abstellen mit dem Leerlaufhebel funktioniert. Falls nicht, merlde ich mich. Danke für Dein Angebot!
Viele Grüße
Wolfgang
 
Ich habe die Feder auch heraus genommen.
Grund: Diese zieht recht stark am Gestänge. Ich mache die Feder dafür verantwortlich, dass viele EP´s bei den 421, bei denen die Pumpe an der Motorschmierung angeschlossen ist, aus der Gasgestängebuchse lecken. Kann sein dass ich mich täusche, so aber meine Beobachtungen. Selber hatte ich auch dass die Buchse ausgeschlagen war, eine gebraucht erworbene dies genau so auch hatte, aktuell wieder ein Bekannter mit diesem Problem sitzt und einige auf Treffen ebenfalls hier ihre Leckage hatten.
Deshalb bleibt bei mir die Feder draußen !!!
 
Hallo Bernd,
bei meinem mog ist die Feder notwendig, um den Hebel zum Stoppen des Motors in die Endstellung zu ziehen. Ohne den Zug der Feder läßt sich der Motor nicht Abstellen. Ist die Einstellung Deiner ESP oder meiner ESP richtig? Vielleicht kann das ein Kundiger beantworten.
Gruß
Wolfgang
 
Hallo,
ja, das ist so, ohne die Feder geht er nicht aus und auch ohne die Feder hat der Unimog etwas mehr Standgas, statt 700U/min ist etwas mehr Gas da. Das stört mich aber nicht weiter, ebenso wenig, dass ich noch keinen Absteller gebaut habe sondern jedes mal die Haube oben etwas zurück ziehe und dann per Hand den Hebel der EP zurückziehe. Etwas kann man mit der Leerlaufdrehzahl an der EP einstellen. Abstellen lässt er sich dann aber trotzdem nicht. Will schon seit Jahren ein "Absteller" bauen aber ich bin soweit noch nicht gekommen. Störte bisher wirklich nicht. Ich hoffe nur dass der O-Ring noch einige Jahre hält.

Bin gerade fertig geworden meinen Tandemhauptbremszylinder zu überholen. Das war erst einmal wichtiger da bei getretener Bremse das Pedal laaangsam Richtung Bodenblech ging und der Bremsdruck somit langsam abfiel. Eine Probefahrt muss den Erfolg gleich erst einmal bestätigen.
Zum Glück hatte ich den Dichtungssatz noch liegen (schon ein paar Jahre) sonst wäre es wieder richtig teuer geworden.
 
Hallo
das ist eine Übertotpunktfeder. Beim weiteren Durchtreten des Gaspedal zieht diese Feder ab dem Totpumkt mit am Pedal. Dabei ist die richtige Federkraft und Position genau zu beachten. Ohne diese Feder muss die Schwenkfeder nur mit Fußkraft gedrückt werden, gibt aber dicke Wadenmuskel. :wink:
 
Hallo mein name ist philipp hat jenand ein bild aof den man sieht wie die feder am motorblock eines u 52 montiert ist

Fehlt bei meinen mog leider alles
Gruss philipp
 
Hallo Phillip

auf dem Bild ist das gut zu erkennen

Einspritzpumpe  Rückzugfefder OM616.JPG

wichtig ist, dass die Feder richtig positioniert ist, um als Übertotpunktfeder beim Gasgeben in Richtung Vollgas wieder mitzieht.
 
Danke für die antwort und das du dir für mein problem zeit genommen hast
Bin noch recht jung und lehrne ständig dazu und da es bei mir im tal fast keine alten unimogs giebt versuche ich dank des forums fragen zu klären
War mir nur nicht sicher ob es beim u 52 gleich aussieht?
Gruss philipp