Hallo Martin,
Die Restauration fand in 2 Abschnitten ca. 3 Jahre auseinanderliegend statt.
Zuerst, 2005 erhielt der Mog eine neue Farbe, denn er war vorher bei einem Jäger im Einsatz und der hatte ihn NATO-Oliv lackiert.
In ca. 200 Std Arbeit habe ich das Führerhaus innen und aussen vollständig verschliffen, zum Glück waren absolut keine Schweißarbeiten erforderlich, da da die Hütte von einem Ruthmann-Absetzkipper stammte und vorher nur wenige km in Betrieb war. Die Ladefläche habe ich mit einer sehr soliden, aber abschraubbaren Verlängerung versehen, ebenfall die Seitenbracken. Dies, damit ich beim Holzlagen unten auf die Ladefläche gut 2 x 1 m Stücke lagen konnte. Das Lichte Maß betrug dann auch 2,06 m. Die komplette Ladefläche incl. Bracken wurde vorm Lackieren vollständig Feuerverzinkt.
In 2009 habe ich dann in ca. 450 Std den kompletten Rahmen, die Achsen und Bremsen sowie Motor und Getriebe abgeschliffen, grundiert und lackiert. Gleichzeitig wurden viele Teile erneuert.
Da der Mog dann für das normale Holzmachen zu schade war und ich eigentlich immer schon einen 406-er haben wollte, habe ich dann 2008 einen 406-er gekauft sowie 2010 den 421-iger verkauft.
Heute ist der 406-er jedoch auch recht schön restauriert, da er jedoch deutlich solider gebaut ist, nutze ich ihn trotzdem zum Holzmachen. (Siehe Bilder Seite 36 UNIMOG beim Holzmachen, 406-er mit Binderberger-Spalter)
Viele Grüße
Bruno