5. Gang springt beim 406er raus

WutzBe

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20. Dez. 2004
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Servus Unimogler!

Bei meinem 406er Unimog Cabrio (Baujahr 1964) springt der 5. Gang raus, wenn man Gas wegnimmt. Solang er im 5. Gang unter Last ist, bleibt der Gang meist drin, sobald man vom Gas weggeht oder bergab fährt, springt er raus.

Ist das ein spezielles, bekanntes Problem?

Wie kann ich´s am besten lösen? Austauschgetriebe?

Wäre dankbar für Vorschläge!


Grüße aus dem Bayerischen Wald!


Bernhard "WutzBe" Wutz
 
Hallo Bernhard,

bei meinem 406 (2x4) ist das ähnlich :? - sobald der 5. Gang BELASTET wird springt der Gang raus, ich kann nur noch berab damit fahren solange ich kein Gas gebe.

Ich habe mir ein gebrauchtes Getriebe besorgt (6-Gang mit Vorschaltgetr.) was ich aber wg. fehlender Überdachung/Halle noch nicht einbauen kann. :(

Ich denke du kannst dich auch schon mal auf einen Getriebeausbau einstellen !

Gruss aus dem Oberbergischen
Peter Reez
 
schaut mal hier:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=13950&highlight=schaltgabelfahrer

das problem stellt sich in diesem fall zwar umgekehrt da, hat jedoch häufig die gleiche ursache.
 
Hallo Bernhard!

Ich kann dir zu deinem Problem leider nichts sagen. Ich hab zwar vier Jahre lang einen U65 gehabt, das Getriebe (6-Gang) war aber immer OK. Ich habe mir aber zusätzlich ein anderes, teilzerlegtes grosses Getriebe hergetan, das ich mir irgendwann einbauen wollte, doch nun ist der U65 einem 406 Cabrio Bj. 77 gewichen und ich habe das F-Getriebe, das bei dir passt noch da und ich würde es günstig hergeben.
Solltest du Interesse dran haben schreib mir einfach eine Mail (mogdrive@web.de).

Schönes WE ung Gruss an alle Mogler!!!

Andi Lang
 
Hallo Justus,

schon wieder ich. :wink:

als ursache kommt häufig der mißbrauch des schalthebels durch sogenannte "schaltgabelfahrer" in betracht.
damit ist die unart gemeint, die hand auf dem schalthebel abzulegen und so die schaltgabel gegen die sich drehende ringnut zu drücken, was natürlich zu abrieb an ringnut und gabel führt, die dann die schalthülse nicht mehr richtig einrücken lassen und weiterer verschleiß dann an der syncronisieung.

Das stimmt leider nicht. Die Schaltgabelpositionen sind durch die jeweils drei Nuten auf der Schaltplatte und der Feder, die je zwei Rollen in die Nuten Pro Schaltschieber drückt, fest vorgegeben. Da kannst Du dich noch so viel an deinen Schalthebel während der Fahrt festhalten, wie du willst.

@Bernhard, das hat mit der Schiebehülse 5-6 zu tun. Ist diese eingelaufen und hat zu viel Spiel, gibt es axiale Kräfte unter Last, die die Schiebehülse in Neutralposition drücken.

Ein UG2/27 ist von jedem sorgfälltig arbeitenden Unimogler reparierbar, wenn er über gute, allgemeine Schrauberkenntnisse verfügt. Alles Spezielle ist im Werkstatthandbuch detailiert beschrieben. Etwa ¤ 500,- ist an Spezialwerkzeugen nötig. Diese kann man auch mit etwas Glück leihen.

Neu lagern und alle Verschleißteile wechseln, kostet etwa ¤ 2500,- , wenn das Getriebe noch funktioniert. Man hat dann ein weitgehend neuwertiges Getriebe.

Gruß

Franz
 
Hallo

Also ich möchte niemandem zu nahe treten, aber so eine Revision ist nicht ohne und verzeiht kleine Fehler nur ganz schwer.

GrussRomi
 
Hallo

In dem Fall würde ich auch sagen das soch weder rechnet noch das Risiko für einen normalen Unimog Schrauber wirklich kalkulierbar ist.

Wenn mans mal eben ausbauen könnte weil was schief gegangen ist sähe das schon anders aus.

ABER......


Gruß

Thomas
 
Vielen Dank, liebe Unimog-Kollegen!

Ich werd Eure Beiträge mal auf mich wirken lassen...

Ich hoff, daß ich in den nächsten Wochen mal a weng Zeit finde, das Problem in Angriff zu nehmen.

Schöne Grüße aus dem Bayerischen Wald!


Bernhard "WutzBe" Wutz