ADAC Sicherheitstraining mit dem 404

Hallo Joris!

Auch ich kann mich meinem Vorschreiber nur anschliessen, wirklich SUPER Aufnahmen!


Ich kenn das Gefuehl wenn einem der Arsch ausbricht... aber eher ungewollt...


Aber was anderes, ich sehe Du wohnst mittlerweile in Essen? Dort bin ich auch jeden Tag, und mein Mog steht auch dort. In welchem Stadtteil wohnst Du?
 
Einfach Spitze !!!

Auch die Videos von den Argentiniern sind sehr sehenswert...!
Schöne Grüße

Klaus
 
Mit einem Mog hätte ich sicher nicht teilgenommen, da hätte ich einfach zu viel Schiß, daß das Ding den "Kipper" macht. Mit dem Twingo war es schon ganz lustig, vor allen Dingen die Ertfahrung, daß ein kleines Auto (geringer Radstand), kaum noch einzufangen ist, wenn das Heck ausbricht.

Sieht aber alles lange nicht so spektakulär aus, wie in dem Mog-Filmchen. :D
 

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Hallo

Finde ich ganz toll von Euch mit dem Mog auf so ein Fahrtraining zu gehen.
Ich habe mich in 18 Jahren 404 Fahrpraxis an die verschiedenen Grenzen vom Fahrwerk herangearbeitet.
Auf der Straße ,Pisten und Gelände.
Mit stärkeren Federn und Dämpfern habe ich meinem 404 ein ordentliches Fahrverhalten anerzogen.
Ich bin die erste Zeit auch mit M-Profil gefahren.
Seit einer Horrorfahrt auf der A8 von Karlsruhe nach München rühre ich keinen M-Reifen mehr an.
Ich konnte gerade 50 fahren und das Fahrzeug versätzte ständig um bis zu 2 m auf die (zum Glück) rechte Seite.
Mit den verschiedenen Radialreifen habe ich kaum Probleme auf Spurrillen.
Der beschriebene ADAC Instructor hat wohl überhaupt keine Ahnung von Geländewagen und LKW!
Vor Jahren durfte ich an einem Fahrsicherheitstraining für Feuerwehrfahrzeuge teilnehmen - war hochinteressant und ging voll zur Sache.
...nur Großfahrzeuge zwischen 6 und 18 Tonnen.
Fahrzeuge ins Schleudern zu bringen wurde vermieden weil damals die wenigsten Fahrzeuge ABS hatten - aber bei den Volbremsungen ging es zur Sache.
Bei den Geländefahrzeugen mit ihren weichen Federn und Reifen hoben die Hintrachsen teilweise 1m vom Boden ab.
Sehr schnelle Kurvenfahrten sind mit LKW recht heikel weil sie doch schnell kippen können.
PKW wirft man nicht so schnell um.
Mit einem Mog auf ein richtiges LKW Training zu gehen wäre interessant .
Aber ich glaube so ein Kurs is sehr teuer (...hätte auch nicht die Zeit)

Gruß Wolf
 
Moin Wolf,

Nur eben zum Schutz von ADAC: Die Dame bei dem wir den Kurs gebucht hatte, wusste nichts mit einem Unimog anzufangen, der Trainer selbst sehr wohl! Auf einem rausgeschnittenen Teil des Gesamtfilmes sagt er nämlich sogar, dass er sich erinnern kann, beim Bund ein Umkippen des 404 erlebt zu haben.

Und da fällt mir ein, dass jedem, den ich vom Unimog erzähle irgend eine Geschichte erzählen kann, wie so ein Teil umgekippt ist. Mein Schwiegervater hatte sogar noch Fotos davon aus seiner Dienstzeit. Ich bin mitlerweile auch davon überzeugt, das mein 404 beim Bund auch schon mal auf die Seite gelegen haben muss, da ich auf der Beifahrerseite diese typische Beule entdeckt habe, die die Fußraste für die Schwingfeuerheitzung da beim umkippen hinterläßt.

Gruß,
Joris
 
Was erwartet ihr: Ein 50er Jahre Militär-Geländewagen ist ohne Modifikationen logischerweise kein König der Autobahn oder ein Rallyemeister. Dafür wurden die nicht gebaut. Sondern dafür, diverse militärische Transportaufgaben im Umfeld mechanisierter Kampftruppen wahrzunehmen, sprich: mit Kettenfahrzeugen in einer weithin zerstörten Infrastruktur halbwegs mithalten zu können. Da ging es weniger um Tempo als um Geländegängigkeit.

Zumal die Bw-Koffer im Grunde keine Spazierfahr-KFZ sind, sondern mobile Funk- oder Kommandostationen. D.h. der Trupp erreicht seinen befohlenen Einsatzort und da bleibt er erstmal und arbeitet, bis er Befehl zum Verlegen bekommt (oder zerstört wird - c’est la guerre…).

Auf der Autobahn fahren militärische Einheiten meist in Kolonne, sogar mit Marschkredit, d.h. einem ganz bestimmten mit den Feldjägern (Verkehrssicherung) abgestimmten Fahrplan. Deshalb war die Geschwindigkeit möglichst exakt einzuhalten.

Damals mit den alten Fahrzeugen (da waren ja noch ganz andere Fossilien unterwegs außer den Unimog 404) galt bei der Bundeswehr: Marschgeschwindigkeit 40 bis 50 km/h, Aufholgeschwindigkeit 60 km/h (auch auf der Autobahn). Heute sind die natürlich etwas flotter unterwegs.
 
Hallo,

die Feuerwehren aus ganz Hessen üben in Gründau (zwischen Hanau und Gelnhausen, ca. 40 km östlich von Frankfurt). Dort, auf der kürzlich erst erweiterten Anlage (modernste in Deutschland) wird auch ein Sicherheitstraining für LKW angeboten. Details siehe Link.

ADAC Hessen-Thüringen eV ADAC Fahrsicherheits-Zentrum Rhein-Main Gründautalring 1 63584 Gründau Tel.: 06058 - 918 918 Fax: 06058 - 918 989

http://www.adac.de/ADAC_vor_Ort/Hessen_Thueringen/Sicherheitstraining/Lkw_Kurse/default.asp?ComponentID=20069&SourcePageID=19896

Viele Grüße, Frank aus Hasselroth