Adresse Holzspalter

Karl_Bauer

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28. Aug. 2002
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Hallo unimogfahrende Holzwürmer,

könnt Ihr mir ein paar Internetadressen von führenden Herstellern von Holzspaltern geben (Posch etc.) Mir sagte ein Unimog-Freund, es gäbe gute finnische. Deise wären für mich interessant, da FIN nur um die Ecke ist. Habe unsere Kollegialfirma in Helsinki angepeilt, aber das war nicht ergiebig, weil im Land der Seen und Wälder halt auch nicht mehr alle direkt mit Holz in Berührung kommen, ... dafür in unserem Falle mit Chemikalien.

Bitte um ein paar Hinweise, ich weiß, daß diese Thema schon öfters diskutiert wurde.

Dank und Gruß von Karl
 
Hallo Karl !

Zur Zeit findet in Hannover die LIGNA plus Messe statt. Ich denke im Ausstellerverzeichnis ist sicher was zu finden. Oder vielleicht auch mal vorbeigehen.
Ich selbst habe einen Posch. Der läuft wie ein Uhrwerk.

Schönen Gruss Helmut
 
Hallo Thorsten
Dein Kegelspalter in allen Ehren, aber ich denke der
kommt bei größeren Teilen schnell mal an seine Grenzen.
Hallo Karl
Erst mal schönen dank für dein Mail, ich werde bald mal antworten.
Einen Spalter habe ich mir selber gebaut,ist gar nicht so wild.
Man braucht einen Doppel-T-Träger einen Zylinder ein Ventil
und viel Flacheisen. Das dürfte doch in Moskau kein Problem sein(denk ich).
Schweissen muß man auch noch.
Ich habe meinen Spalter im CAD gezeichnet, die ich dir zufaxen kann.
Mein Spalter kann 120 cm lange Stämme spalten und hat 9tonnen Kraft (90kN).

Viele Grüße aus München
Rudi
 
Hallo Rudi .
Nichts gegen deinen hervorragenden hydraulischen Spalter.
Aber wie du darauf kommst, dass mein Kegelspalter gegenüber deinem schnell an seine Grenzen kommt, ist mir unklar.

Bei einem Drehmoment von nur ! 400 N/m an der Zapfwelle, einem mittleren „Gewindedurchmesser“ von 10cm, und einer Steigung von geschätzt 8mm stehen bei mir:

400N/m / 0.05m = 8000 N am Durchmesser an.

Macht durch die Gewindeübersetzung :

(8000N x 0.1m x PI) / 0.008m (Steigung) = 310000 N = 31t Spaltkraft.

Also kein vorschnelles Urteil. ;)
Das einzige, was ich an den Hydraulischen Spaltern bemängle, ist die geringe Arbeitsgeschwindigkeit, wenn keine Hydraulikpumpe mit entsprechender Förderleistung zur Verfügung steht. Das Arbeiten an den Hydraulikspaltern dürfte auch sicherer sein.

Mein Brillant tuckert auch bei dicken Brocken kurz über Leerlaufdrehzahl vor sich hin.
Im Moment tuckert er leider im Vierten und Fünften gar nicht. :casstet:

Thorsten
 
Hallo,

frange an die gespaltene (spaltende ?) gemeinde zum spalterselberbau:

was ist besser (angenehmner/praktischer, etc), liegender oder stehender spalter ?

--> rudi:
welchen durchmesser hat dein zylinder ? mit welchem druck arbeitest du ? direkt aus der mog-hydraulik ? wie hast du das ventil realisiert ? braucht der spaltkeil eine extra führung, oder wird der nur über den zylinder/kolben geführt ?

so als richtwerte ... wenn ich im laufe des sommers mal dazukomme ...

frohes spalten - der nächste winter kommt bestimmt
(gruß an karl aus moskau - warm anziehen !)

Andreas
 
ich habe mir nen Sopalter von Eder zugelegt.
http://www.eder-maschinenbau.de/spalt-geraettotal.htm
Hat den Vorteil, dass ich das Holz nicht zum Spalter schleppen muss, nicht aufstellen muss. Ich gehe einfach mit dem Spalter zum Holz.
Funktioniert vor allem bei Buchenholz super. Bin bisher auch bei den dicksten Dingern nicht gescheitert. Meiner Ansicht nach könnten die das Gerät auch etwas leichter bauen mit weniger Spaltdruck, würde glaube ich immer noch reichen. Für faseriges Holz ist ein konventioneller Spalter vielleicht besser geeignet, hier muss ich schon mal nachsetzen und zur Not auch mal mit dem Beil ein paar Fasern abhacken. Geht aber auch gut. Ich schätze es sehr, dass ich die Stämme am Boden liegend vor Ort in handliche, transportable Stücke spalten kann.
weitere Spalter z.B. bei
Rau hattenhofen?
Vogesenblitz
www.schmidt-einkaufen.de
Gruss
Peter
 
Hallo,

Wie schon geschrieben, kommt es auf den Verwendungszweck an.

Im professionellen Einsatz würde ich die Finger von Selbstbau-Lösungen lassen. Das hat nichts mit der Zuverlässigkeit oder Stabilität der Geräte zu tun, sondern lediglich mit der Berufsgenossenschaftlichen Zulassung. (Interessiert das in Russland irgendjemanden ;-)))
Die Frage nach Kegelspalter, abgesetzter, liegender oder stehender Hydraulikspalter ist eine Philosophiefrage. Ich habe mich bei meinem Selbstbauspalter für einen stehenden Hydraulikspalter entschieden, weil mir ein Kegelspalter subjektiv zu gefählich war, ein liegender Spalter zu unhandlich und ein abgesetzter Spalter zu teuer. Siehe auch hier unter: Themen-Technik-Tips oder http://ucom.unimog-world.de/modules...icle&sid=61&mode=mode=thread&order=0&thold=-1

Aber um auf den ursprünglichen Thread zurückzukommen, Karl wollte Adressen von Herstellern, somit kein Selbstbau. Leider kann ich damit nicht dienen, mir waren die alle zu teuer.

Gruß Stephan
 
hallo Thorsten

Die Grenzen sind schnell erreicht, wenn Du einen Stamm mit einen Meter
und einen Durchmesser von 60 bis 80 cm hat. Und dann noch eine
Kiefer mit vielen Ästen oder eine Ulme.
Aussedem lasse ich mich von einer Maschine nicht mehr hetzen, die Zeiten
sind vorbei.
Hallo Andreas
Ich hasse es ,wenn ich mich zum Arbeiten bücken muß.
Daher bevorzuge ich die stehende Methode. (meine Stärke ist meine Faulheit).
Der liegende hat auch Vorteile aber mir nicht so sympatisch.
Ich habe einen Durchmessen von 80mm
der Keil ist am Doppel-T-Träger geführt (wichtig)
das Ventil habe ich mir gekauft (Landmaschinenhändler)
ich arbeite mit 250bar, das Hydraulik-Agregat ist von einer Duplexgarage.
Die Hydraulik vom mog ist nicht zu empfehlen, nimm die Zapfwelle.
Wenn ich mal eine Digi-Cam habe werde ich ein paar bilder machen.
Viele Grüße aus München
Rudi
 
Jupp Rudi. Bei ca. 60cm ist absolut Schluss. Aber nicht, weil der Spalter nicht mitmacht, sondern weil die Teile dann 200kg wiegen. Für die Brocken, die meine Frau nicht mehr bewegen kann :D , habe ich einen alten Kegel samt Lager, der ohne weiteren Schutz auf die Ackerschiene geschraubt wird. Ich fahre dann mit dem Schlepper rückwärts ran und spalte.
Klappt meistens ohne Nacharbeit. Je dicker desto knack. Geht aber nur mit Doppelkupplung.

Hast aber Recht. Bei Hainbuche z.B kann ich den Schlepper öfter mal abstellen, weil die Teile nicht auf Anhieb auseinander gehen. Da drückt der Hydraulische sicher bis unten durch, oder?

Thorsten

holzr.JPG


mit einem PS beim Schwachholzrücken. Aber nie ohne 4x4 :cool:


[Editiert am 28/5/2003 von thorsten.schlote]
 
Hallo Thorsten

Du hast da eine hübsche Blondiene mit der du
in den Wald gehst. Das würde mir auch spaß machen.
Bei mir ist es so, daß ich in der Stadt München Bäume
abtransportiere. Das ist nur Meterholz aber eben
auch mal einen Meter im Durchmesser und die sind so schwer,
das man sie nur bedingt händeln lassen.
Viele Grüße aus München
Rudi
 
Hallo Ihr Holzfreaks ;)
Wir haben einen liegenden Binderberger Holzspalter mit 30t Spaltkraft und hydr. Hebevorrichtung. Der ist sehr gut, haben noch keinen Stamm gefunden, wo er bei richtiger Bedienung gestreikt hat. Leider hat er auch ne Stange Geld gekostet. Würde Ihn aber nicht mehr gegen einen stehenden tauschen wollen, denn bei dicken Stämmen schont die Hebevorrichtung das Kreuz ganz gewaltig.

Gruß Peter
 
Hallo zusammen was würdet ihr bei einem Hydraulischem schpalter für einen mindest druck ansetzen?? Reichen 10 to für den Hausgebrauch??

Ein bekanter hat die tage einen 8 t 220v Spalter mit älterer Buche ohne weiteres zum stehen gebracht das gibt mir zu denken!!!

@ Thorsten nette Rückewinde... hi hi
Du woltest mir noch Bilder von deinem Spalter schicken vergessen???
Hast du einen Rückelehrgang besucht oder dir das ganze selber beigebracht??
Wir haben zwei kaltblüter einen Schwarzwälder und ein Rheinisch Westfälisches und
ich übelege die ganze zeit mal einen Lehrgang zu besuchen!!!

Gruß Maurice
 
Hi Markus
Ne wenn ein Spalter dann sowiso selber gebaut!
1. Ich bin Maschinenschlosser und habe in der Firma alle möglichkeiten(Material,Maschinen,CNC,Konventionel....!)

2. Unsere Ineneure haben auch immer Spaß an solchen Spielereien und unterstuzen mich mit Berechnungen und Zeichnungen!!

3. Einen Gekauften Spalter kann ich mir einfach nich leisten!!!

Der K......... Spalter ist für den Stationären Betrieb und nun suche ich noch etwas das ich auch mit dem Mog Spalten kann nur da ist mir das wie ich schon sagte bei 84ps und 540 upm zu Gefährlich! Hatte ja geschrieben das ich bei meinem Test die Gefahr gut abschätzen kann und ich denke wenn du das Testen würdest würdest du mir beipflichten!

Und nun ist halt ein Spalter für unterwegs geplant! Mein Problem ist im moment nur das ich man wird es kaum Glauben keine Hydraulik am Mog habe!
Habe aber noch ne Heftige Pumpe in der Garage liegen die ich ans Nebengetriebe Bauen könnte muß dann nurnoch was mit dem Tank Überlegen!!1

Gruß Maurice
 
Hallo Maurice.
Deine Bilder sind nicht vergessen. Der Spalter steht aber im Moment 30 km entfernt. Kurz nach Weihnachten werde ich ihn holen, um selbst zu spalten. Dann bekommst du auch Bilder vom BG zugelassenen und kannst meinen Spalter in Aktion erleben.

Wie du ja weiter oben sehen kannst, habe ich mich durchaus auch theoretisch mit den Kräften am Holzspalter beschäftigt. Das obige Beispiel von meinem Spalter) ist eher heruntergerechnet. (31 t) Für die Billig-Baumarkt Spalter gibt es überhaupt keine Berechnungsgrundlage. Während der normale Mensch davon ausgeht, dass dies die Kraft des Hydraulikzylinders sei, rechnen die Vermarkter den Keil mit ein. Damit kommen sie ruck-zuck auf 10 t, (ohne Reibung) obwohl der Zylinder nur 2 t bringt. Diese Dinger halte ich für unbrauchbar. Für ein Handbetätigtes D-K-Gerät für das Kurzholzspalten würde ich eine möglichst geringe Drehzahl anstreben. Das Holz muss nicht zugeführt werden. Das macht die Schraube von alleine. Es muss aber zuverlässig gegen „mitschleudern\" gesichert werden. Z.B. durch eine aufgelegten Bügel. (Nur so\'ne Idee) Bei meinem Gerät liegt die Betriebsdrehzahl ca. bei 300 U/min (Meter Stücke) Allein die Holzmasse, die der Spalter bewegen und trennen muss sorgt hierbei für eine gewisse Betriebssicherheit.

Zu den Gäulen. Ja, ich habe einen Rückerlehrgang gemacht. Wurde ausgerichtet von der IGZ in einer Forstschule im Sauerland. Super. Theorie und Praxis. Alleine (mit meiner Frau) haben wir uns nicht ran getraut. Ohne den Lehrgang hätte wir vielleicht schon drei Mal unter dem Stamm gelegen oder uns die Finger abgerissen.. (Man sieht, ich bin mir der sicherheitstechnischen Fragen also durchaus bewusst) Und das, obwohl unsere Pferde eingefahren und mit leichten landwirtschaftlichen Arbeiten vertraut sind. Das Arbeiten mit den Pferden im Wald ist ein ganz anderes Thema, als Kutsche fahren. Zu den Details kannst du mich gerne anmailen, da dieses Thema im Mog-Forum sicher nicht so interessant ist. Vom Erlebnis her ist es aber mit dem maschinellen Arbeiten überhaupt nicht vergleichbar. Ich fiebere jedes Jahr unserer Holzkampagne entgegen.

Thorsten