Servus Axel,
das is genau das, wo mir der Hals schwillt - oder wie man bei uns sagt - dou schdaichd mä doch dä Giechä!!! :evil:
Bedingung für Maut:
"für den Güterkraftverkehr bestimmt" oder "dafür eingesetzt" ( https://www.toll-collect.de/de/toll_collect/rund_um_die_maut/mautpflichtige_fahrzeuge/mautpflichtige_fahrzeuge.html )
Axel, für deinen Fall müsste doch eigentlich gelten:
"... Im Fall von Fahrzeugkombinationen ist das Motorfahrzeug für die Mautbefreiung der Kombination maßgebend. ..." ( https://www.gesetze-im-internet.de/bfstrmg/BJNR137810011.html )
Nun wird der Mog schon umdefiniert als "für den Güterkraftverkehr bestimmt" - oder doch nicht? Dann wär er ja mautbefreit.
Bin gespannt, ob die mir gegebene Mautbefreiung ihre Gültigkeit behält. Der Witz an der Sache ist - die dir gegebene Erklärung ist für mich wieder mal die absolute Frechheit - würde ich meinen Mog um 1kg ablasten, dann wär ich erst mal von den 7,5to weg. Häng ich aber den 1200kg-PKW-Anhänger(!) dran (Stichwort "offener Kasten") wäre ich wieder voll dabei. Und das egal, ob ich damit für die Pflegearbeiten den Mulchmäher hin und wieder heim transportiere oder Wertholz geladen hab. Und die Krönung - bei uns geht die B2 der Länge nach durch den Ort. Wenn ich zu unserem kleinen Waldstück vor Ort will, muss ich da drüber - und schon wäre ich bei der Maut dabei... :shock:
Allein die Ausweitung von 15.000 auf 40.000km ( https://www.toll-collect.de/de/toll_collect/rund_um_die_maut/mautausweitung_2018/mautausweitung_2018.html - in der Broschüre steht sogar "Das Streckennetz wächst um knapp 40.000 Kilometer.") is schon irre.
Zu meinem Fall: Echte Alternativen zum 406 hab ich keine - würd ich auf nen "Bulldog"/Traktor/Schlepper umsteigen, bräuchte ich doppelt so lange quer durch Nürnberg zum Wald, davon abgesehen das ich entsprechend den Verkehr behindere und manche Strecken (Kraftfahrstraßen) gar nicht mehr nutzen dürfte.
Na dann lass mer den Wald doch verfallen - geht auch nicht, bin zu gewissen Arbeiten an dem Wald sogar verpflichtet, gegen Androhung eines Ordnungsgeldes.
Zudem - dem Fiskus is es wurscht, der berechnet mir so oder so hypothetische Einnahmen aus der Waldfläche, egal was ich damit mache, seit die Pauschalieren gefallen ist. Und die BG-Rechnung für die Fläche krieg ich ebenfalls.
Dann traurigerweise doch die Radikallösung? - schön, wenn die Vorfahren sich mal die Fläche angeschafft und viel Arbeit investiert haben, aber dann eben weg damit. Davon profitiert dann a) der Notar und b) - wieder erst mal der Fiskus. Also wieder Mist.
Könnte einfach mal grade raus ko..en!
Eigentlich nennt man das Enteignung. :flex :fluch :evil:
mfG
Axel
PS: Als letzte Hoffnung bleibt einem da nur noch, diese verdammte Maut über die Steuer abzusetzen...