AHK

Hallo Harry,
mit großem Zugmaul meinst Du vermutlich so ein "normales" LKW Zugmaul. Dies ist bei den kleinen Unimogs eher ungewöhnlich, aber Unimog typisch nicht unmöglich.
Wie schon geschrieben, die TK226 war bei meinem 411 ab Werk.
Wenn also die Spender Kupplung noch gut ist und vor allem auch eine entsprechende Plakette hat, sollte ein normaler TÜVler diese auch eintragen. Vorteil dieser Kupplung ist, dass sie auch gegebenfalls die Verwendung des Oberlenker ermöglicht wenn ab geklappt.
 
Jürgen-Fahlbusch schrieb:
(...)Wenn also die Spender Kupplung noch gut ist und vor allem auch eine entsprechende Plakette hat, sollte ein normaler TÜVler diese auch eintragen.(..)

Hallo Jürgen,
ich wollte eine neue Plakette für meine Rockinger haben. Leider nicht mehr lieferbar, sagt der Hersteller. Der nette Kundenberater sagte, aber kein Problem solange die eingeschlage Zulassungsnummer (ABG) auf dem Kupplungskörper lesbar ist.

Gruß
Daniel
 
Hallo,

bin mir wieder absolut unsicher, was nun montiere.

Der Unimog hat eine Druckluft Bremsanlage.... bedeutet wohl, das damit auflaufgebremst wie Herr Schmitt schreibt bis max 3500 kg dranhängen kann u für die Luft Bremse dann bestimmt auch bis 3,5 Tonnen..... evtl mehr.
Aber so gross muss nicht sein, da wir den gr. Tiefglader o 3 Achser Kögel Anhänger nicht am Unimog haben wollen.

Den ziehen wir mit dem Uranus u dann ist das Gespann entgültig nicht mehr Kleinstrassen tauglich.....



Was würde Ihr denn montieren ggf wo bekommt man die her ?

Welche Vorteilke - Nachteile ergeben sich denn bei den verschiedenen Gweichstklassen, Bremssytemen u Ahk..... auch bez. auf die mit breiten Maul oder die Kleinen ?


VG
HM
 
Es gab beim UNIMOG 411 verschiedenen AHK je nach Anwendungsfall. Die ersten bis Anfang 411 b waren mit Vertikalgelenk und geringer Stützlast, hier kamen diverse Einrichtungen zur Erhöhung der Stützlast zum Einsatz.

Während der Bauzeit der 411b wurde zu einer starren drehbaren Kupplung gewechselt. Auf dieser wurde der Oberlenkerhalter montiert. Das Zugmaul war klein, damit man es unter der Pritsche drehen konnte und die Zapfwelle daneben noch nutzen zu können. Diese Kupplungen konnte nur bei Fahrzeugen mit verstärkter Hecktraverse nachgerüstet werden. Bei der BR411 konnten diese Kupplungen nicht nachträglich montiert werden.

Für reine Zugmaschienen gab es immer Zugmäuler mit großem Maul, um das Anhängen zu erleichtern. Hier sind dann Verstärkungsbleche erforderlich.
 

Anhänge

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Hi und hi Markus,

diese FZ ist ein 401, er hat u.A. eine Bremsanlage... wie ich gehört habe war das Zubehör.
Bez. AHK werden da zum 411 keine Unterschiede sein.... wissen tue ich es aber nicht.

Für die AHK wird es wohl unerheblich sein wie gebremst wird.... weiss ich auch nicht sondern denke es ist so.

Dazu habe auch eine Frage.... was ist der Unterschied ob ein Druckspeicher oder einer löi + einer Re ist.
Ist das dann einkreis / zweikreis System abhängig?


Denke mal der Unterschied zwischen gross u kleine Kupplungstrichter ist wohl dass zielen einfaher wird....
In so fern wäre die Version also besser.


VG
#HM
 
Der 401 hat den "schwachen" Rahmen, vergleichbar mit de BR411, nicht wie beim 411a,b.c.
Damit auch die schwächere Quertraverse.

Bei der Bremse war beim 401 der Einleiter Standard. Also schwarzer Kupplungskopf und Vorrat und Brmsen mit eine Leitung.

Bei der Zweileiterbremse ist der Vorrat (rot) von der Steuerleitung (gelb) getrennt.

Dabei ist es egal, ob das Anhängersteuerventil ölgesteuert (Bremsflüssigjkeit) oder luftgesteuert wird.

Mir ist nicht bekannt, ob es für den 401 auch die Kupplung mit großem Maul gab.
 
Hi,

es ist mir auch aufgefallen, dass der Träger von der AHK eher sparsam ausgefallen ist aber hatte es nicht ausreichend bewertet.

Dann stellt sich die Frage neu nach der passenden AHK zum 401.

Auflaufgebremst darf er ja bis 3500 kg ziehen.
Ich nehme an, das gilt auch für die Luftbremse mit nur einem Druckspeicher.

Kann - soll man die max Anhängelast dem Kleinen überhaupt zumuten ?
Was zieht Ihr mit den 1/4 100 PS aus den 50er Jshren ?
Relevant die bescheidene Leitung der Antriebes bes. wo Strassen nicht eben ist.
Ein Druckspeicher Einleiter = 1 gebremste Achse mögloch ?
Wäre es nicht sinnreich einen Einachser anzustreben auch bez des Handlings ?
Somit wäre doch in Logik ein gr. Zugmaul mit breitem Trichter überflüssig.... ausnahme evtl als Fahrzeig zum Hänger rngieren.....


Der Uranuss bietet mit 16 Liter Hubraum, 12 Zylinder, 250 PS... den grosse Tieflader dran u er zieht den mühelos weg......
Eine ganz Andere Nummer auch bez. Dimension u Verbrauch.
Der 401 muss also nicht konkurieren u hätte ein völlig anderes Einsatzfeld.

Bitte Eure Meinungen u Emphehlungen dazu.

VG HM
 
Hallo Harry,

ich vermute, du kommst nicht aus Deutschland. Hier ist der UNIMOG eine Zugmaschine und die Zugleistung berechnet sich aus der Antriebsleistung.

In den alten Unterlagen finden sich Angaben bis 40t (Gewicht des gesamten Zuges) mit 6km/h im 2. Gang auf ebener fester Straße. Bei 7,5t schafft er im 6. gang angeblich noch 50km/h.

Bei 30t werden sogar noch 5% Steigung im 1. Gang angegeben. Das sind Werksangaben aus dem UNIMOG-Handbuch für Land- und Forstwirtschaft von Juli 1961, also BR 411 mit 32PS.

Einleiter-Bremse bedeutet nicht nur eine gebremste Achse, es können auch mehrere Achsen gebremst sein. Allerdings ist in Deutschland dann max. 25km/h erlaubt.

Die Vorschriften für die AHK weichen in den europäischen Ländern teilweise ab. So waren automatische Kupplungen in Italien an Landmaschinen lange Zeit nicht zulässig und es gab daher extra eine Version mit Steckbolzen, ähnlich den ersten Boehringer UNIMOG.

Für einen Einachs-Anhänger benötigt man eine AHK ohne Vertikalgelenk oder einen E&S Stützbock zur Erhöhung der Stützlast. Ansonsten ist man mit 50-80kg Stützlast sehr eingeschränkt.
 
Übrigens das Technische Rundschreiben 43 von 1953 bezieht sich auf die Genehmigung der TK 220 und TK 224 für den UNIMOG 401.

TK 220 Bauartgenehmigung M-724
TH 224 Bauartgenehmigung M-723