Anhaengekupplung

berti1554

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06. Nov. 2020
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Dillon/CO USA
Hallo zusammen,
Mal keine Frage sondern einfach ein paar Fotos. Vielleicht hilfts ja wem bei einem Projekt. Einfache hoehenverstellbare Wechsel AHK.

Gruss,
Robert
 

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Hallo Robert
ich glaube die Einzelabnahme-Bescheinigung der Colorado State Patrol wird hier beim Blaukittel höchsten mit einen erstaunten Blick betgutachtet und dir mit heftigem Kopfschütteln wieder in die Hand gedrückt.
 
Da hast du bestimmt recht, Helmut! Ist das Schoene hier, erlaubt ist was geht. Habe das als ich noch in Oesterreich gelebt habe aber auch nicht so genau genommen. Die Kupplung ist ja abnehmbar und muss ja nicht dran sein wenn der Pruefer das Fahrzeug begutachtet.

Gruss,
Robert
 
Hallo Robert

Das hab ich gehört , bist du auch ein Österreicher ? und wenn ja aus welcher Ecke stammst du !

Gruss Ingo
 
Hallo Robert,
na wenn das geht...... das passt weder von der Bewegung der Achse mit Ankoppelung an die Stütze, das Einleiten von Querkräften und bzgl. Dimensionierung......
Christoph
 
Hallo zusammen!

Juergen - da hast du natuerlich Recht, kann auf jeden Fall zum Thema werden bei einem (Personen)Schaden...

Ingo - Ich komme urspruenglich von Rietz/Tirol, lebe aber schon seit Langem in den USA

Christoph - Danke fuer die Einwaende. Ich bin absolut kein Konstruktionsexperte, habe hier aber eigentlich keine Bedenken. Alle Kraefte werden hinter der Achse eingeleitet und die Stuetzen helfen sowohl mit Kraeften die seitlich als auch nach vorne und hinten wirken. Bei extremer Gelaendefahrt ist klar, dass das ein Problem mit der Verwindung des Rahmens wird. Dazu ist aber zu sagen, dass ich die Kugelkupplung nur bei Strassenfahrt verwende und im Gelaende die Kupplung direkt and der hinteren Quertraverse verwende (drittes Bild oben). Die baut an wo die AHK von MB ab Werk montiert war.
Bin noch nicht viel mit Haenger gefahren, hatte aber meinen gut 6t Haenger (beladen) an der Kugelkupplung und hat alles gut funtioniert. Hast du da Bedenken?

Danke und Gruss,
Robert
 
Hallo,
als jetzt wirds happig! 6t ???!!!!!! Ohne irgendeine Bremse in D nur 750kg, mit Bremse und Kugelkopf 3,5t. 6t an dem Konstrukt sind schon beim Ziehen und Fahren durch die Stoßfaktoren äußerst fragwürdig, also risikobehaftet. Auch das Fahren auf der Straße erfordert Freiheitsgrade der Konstruktion durch Einfedern. In stark verworfenem Gelände wird sofort alles massiv verzogen, da sieht man dann den drohenden Kollaps wenigstens. Gefährlich wirds bei schneller Straßenfahrt und nicht offensichtlichen Schäden oder Rissen. Habe für meinen 416 eine AHK - Traverse für 3,5t berechnen lassen und gefertigt. Das Ganze wiegt zusammen ca. 40kg geschätzt und gibt alle notwendigen Freiheitsgrade. Ich denke genau das hat Helmut schon auf den Punkt gebracht. Deine Konstruktion erinnert von der Dimensionierung an -sorry- Regalbauteile für die Garage oder Keller. Schau mal in diesem Forum bei Händlern und in den Beiträgen, da sieht man sowas mit TÜV und man kann die Massivität erkennen. Denk noch mal über die Nutzung nach vor allen Dingen mit 6000kg !!!
gut gemeint, Christoph
 
Hallo!
6t ist natuerlich gebremst, ohne Bremse stimme ich dir da voll zu (ungebremst ist hier bis etwas ueber 1.800kg erlaubt). Kugelkopf geht hier bis etwas ueber 9t. Dass die Konstruktion nicht fuer starke Verwindung des Rahmens ausgelegt ist hab ich ja oben schon geschrieben. Aber wieviel verwindet sich der Rahmen denn bei Strassenfahrt bzw. welche Kraefte fuehren da zu einer starken Verwindung? Achsen sind auf einer mehr oder wenigen planen Ebene, Fliehkraefte wirken jeweils auf die gleiche Seite (wobei hier Achsen natuerlich unterschiedlich belastet werden koennen und das am ehesten zu einer gewissen Verwindung fuehrt), und Beschleunigung bzw. Verzoegerung sollten sich nicht extrem auf die Verwindung auswirken (klar, bei starker Verzoegerung bei Kurvenfahrt bedingt - Kombination aus Fliehkraft und Verzoegerung).
Wenn ich mir da die AHK and meinem Pickup die ab Hersteller fuer gut 6t zugelassen ist ansehe, dann ist die bei weitem nicht so versteift gegen Torsion. Unten noch ein Bild einer Kupplung die fuer 7,25t am Pickup zugelassen ist. Das 2 Zoll Formrohr oben wird in die AHK-Vorrichtung am hinteren Rahmen gesteckt und dann die Streben mit dem Rahmen verbunden. Ziemlich gleich wie bei meiner Konstruktion.

Gruss,
Robert
 

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Guuden,

Wenigstens ein Abreißseil , dass die Handbremse des Hängers zuzieht wenn die Kupplung versagt, wäre mein Begehr.
Und das Seil natürlich nicht an einem Teil der Kupplung anschlagen sondern am Rahmen des Mogs.

Gut 404! Justus.
 
Hallo!
Ja, das ist auch Pflicht. Die Ketten muessen mit einem festen Teil des Fahrzeugs verbunden sein und das Drahseil betaetigt beim Abreissen des Trailers vom Zugfahrzeug die Bremse (elektrische Bremse mit einer Notbatterie und einem Schalter am Ende des Drahtseils).
Danke fuer die Kommentare und auch Bedenken bei der Konstruktion. Werde das jetzt mal so verwenden und berichten.

Gruss,
Robert
 

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Hallo Robert,
die senkrechte Stütze ist oben mit 2 Bolzen gesichert, also kein Drehpunkt. Die Hinterachse beschreibt eine Kreisbahn beim Einfedern, in 2 Dimensionen beim Paralleleinfedern beim Verschränken in 3 D. Dadurch werden die Zugstreben gestaucht bzw. gestreckt gegen den Widerstand der 2 Bolzen oben, weil die Stütze nicht "ausweichen kann". Das ist der grundsätzliche Fehler an dem Konstrukt. Ausser ich täusche mich, weil die Zug - Druck - Streben (Strebchen) am Rahmen angebaut werden........Das Schubrohr wird nicht nachgeben, ausser die Kugel hat schon Spiel......Der Werkstoffwiderstand gegen die einwirkenden Kräfte ist das andere. Übrigens gilt in D bzw. nach ECE eine Anhängevorrichtung als dauerfest, wenn sie 1 000 000 Lastspiele mit Maximallast schadfrei durchmacht. Da das Prüfen sehr teuer ist, muß entsprechend dimensioniert sein und mindestens ein rechnerischer Nachweis geliefert werden ODER eine Unbedenklichkeitsbescheingung des Herstellers, der eben das besagt und in der damit der Hersteller alle Haftungsfragen übernimmt, die auf eine falsche Auslegung zurückzuführen sind.
Christoph
 
Hallo
christophlehmann schrieb:
Die Hinterachse beschreibt eine Kreisbahn beim Einfedern, in 2 Dimensionen beim Paralleleinfedern beim Verschränken in 3 D. Dadurch werden die Zugstreben gestaucht bzw.
die Zugstreben gehen an den Rahmen, so wie bei den diversen Konstruktionen für den 1300L.
Bleibt also nur eine Dimension bei der Höhenverstellung. Wenn nur ein Gelenkbolzen oben wie auch beim 1300L vorhanden ist wird ist das vollkommen ok.
 
Hallo zusammen!
Danke fuer die Infos und Anregungen. Wie Helmut schon schreibt sind die Zugstreben am hinteren Teil des Rahmens angebracht. Klar, mit der Bewegung der Achse wuerde das nicht funktionieren. Der Einwand mit den 2 Bolzen oben ist gut, danke dafuer! Wenn da jemand noch ein Bild zu der 1300L Kupplung hat waere das super (werde auch mal googeln...)
Das mit dem Testen und so mag alles zutreffen fuer eine Serienfertigung. Wenn es sich um ein Einzelstueck wir hier handelt braucht man hier (zum Glueck) nichts. Klar kann das im Schadensfall wie Juergen schon sagt zu Problemen fuehren.

Danke fuer die Anregungen und Gruss,
Robert
 
Ok, mal gegoogelt und die untere Kupplung gefunden. Aehnliches Prinzip, allerdings kommt es da bei Verwindung des Rahmens zu deutlich mehr Verspannung aufgrund der 4-Punkt Anlenkung vs. 3-Punkt bei meiner Bauweise. Und die Kupplung scheint mit Pruefnummer zugelassen zu sein (wenn auch nicht fuer die Last die ich dran habe, von der Dimensionierung sieht es aber auch etwas schwaecher aus). Wie gesagt, werde das jetzt mal so fahren und berichten sollte es da Probleme geben

Link zu den Bildern (Quelle): https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/anhaengevorrichtung-fuer-unimog-kugelkopfkupplung-pkw-anh-neu/1220307198-276-2606

Danke und Gruss,
Robert
 

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Hallo Robert
fast alle hier angebotenen Kupplungssysteme haben ein Gutachten zur Eintragung beim TÜV.
Systembedingt findet ab der mittleren Befestigung der Prische, die auch die Federlagerung darstellt, keine nennenswerte Rahmenverwindung nach hinten statt.
Das System ist hinten dementsprechend seitenstabil.
 
Hallo Helmut,
Danke fuer die Info, dachte mir das auch so bei der Konstruktion. Wie schon zuvor geschrieben kommt es bei Strassenfahrt wohl zu keiner nennenswerten Verwindung in dem Bereich des Rahmens und fuer "schwereres" Gelaende hab ich ja die andere Kupplung ohne die Streben sollte sich der Rahmen in dem Bereich dennonch verwinden - wie du aber schreibst wohl kaum. Werde wenn ich das naechste mal etwas Gewicht auf der Pritsche habe den mal ordentlich Verschraenken und sehen wieviel sich das mit den Streben der Kupplung verschiebt wenn ueberhaupt.

Danke und Gruss,
Robert
 
Hallo Berti,
wie geschrieben, Kugelkopf geht nur bis 3500kg Anhängelast. Wieviel diese auf den Fotos darf weiß ich aber nicht.
Christoph
 
Hallo Christoph,
Lebe in den USA, hier geht der Kugelkopf (je nach Groesse) bis deutlich ueber 9t. Der Kugelkopf an meinem 404 ist ein 2 5/16" Kopf und fuer 6.350kg (14.000lb) zugelassen (nur der Kugelkopf, Anhaengevorrichtung selbst ist wie beschrieben ein Eigenbau). Bremse am Haenger geht elektrisch ueber ein Steuergeraet am Zugfahrzeug. Zulaessige Anhaengelasten sind hier deutlich hoeher.

Gruss,
Robert
 
Hallo Robert
gibt es hier auch,
berti1554 schrieb:
Lebe in den USA, hier geht der Kugelkopf (je nach Groesse) bis deutlich ueber 9t
das ist ihier auch so, in der K80 fahren die Landwirte mit 30t (metrisch :wink: ) und 4 t Stützlast, K100 oder gar K150 gehen nocht weiter.
Der 404 hat an der -Anhängerkupplung wegen dem langen Hecküberhang aber eine relativ geringe Stützlast, die Standard-Unimog als lof- oder kommunale Zugmaschine haben da 1t Stützlast. Die elektrische Anhängerbremse ist hier nur mit groeßeren Hindernissen zu legalisieren, da habt ihr drüben mehr Freiheiten.