antriebsflansche verstärken??

maggmog

New member
16. Jan. 2007
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rheinbach
hallo moggler,


mich plagt (für viele vielleicht unverständlich) das problem der zu schwachen antriebsflansche... die 6 schrauben und das kurze gewinde...

wieso???
beim zügigen anfahrenmit der doppelnocke passiert es das die räder noch im 5ten durchdrehen... bzw. ich auf der straße nicht immer mit allrad unterwegs bin...

entweder belade ich die pritsche mit mind. ner tonne balast.. was aber wieder den verbrauch erhöht... oder ich ändere diese "bruchstelle"....

nach aussagen von ulli und felix könnten 8 oder gar 10 schrauben den flansch stärker machen...

doch wohinverlagert sich dann die "soll bruchstelle".....
gehen dann die achsen zu bruch.. oder das getriebe...

vielleicht könnten die "dieselfahrer" mal ihre erfahrungen einbringen...
bzw. wer hat seine flansche schonmal verstärkt.... (bilder?)


doppelgenockten gruß aus BN


magnus
 
Hey Magnus,

die Vorgelege könnten dann ein Problem mit dem zu hohen Drehmoment bekommen, hier im Forum gabs schonmal nen Fall des gesprengten Vorgeleges bei einem verdieselten 404er.

Ciao,
Hardy
 
guude,

der einzige mir bekannt vorgelegebruch entstand m.w. durch das einschalten des 1. gangs, des allrads und der sperren gleich von anfang an bei extremer zugleisung und nur einseitig guter traktion.

gut mog, justus.

von einigen verdieselern ist bekannt, daß die genannten schrauben am flansch abgescheert wurden.
 
...und bei mir hat sich letztes Wochenende anläßlich des Getriebewechsels herausgestellt, dass am Abriebsflansch zur Vorderachse 2 Schrauben die Gewindelöcher verlassen und sich in den teilweise zerstörten Kunststoffring der Schubkugel "eingeschweisst" hatten, die anderen 4 Schrauben noch handfest angezogen waren und nur noch unter einer Schraube Reste eines Sicherungsbleches zu erkennen war.

Ursache??????

Vermutlich Montagefehler bei der letzten Montage vor ca. 4 Jahren :rums:

Aber zurück zur Frage: die Kraftübertragung vom Abtriebsflansch zum Kardangelenk erfolgt über Haftreibung der beiden Flächen. Die Schrauben (Güte 12.9!) sollen nur die Haftreibung herstellen.

Man könnte natürlich zusätzliche Schrauben einsetzen oder mit entspr. Mitteln (Loctide soll sowas im Angebot haben) die Haftung der Klebeflächen erhöhen, auch wäre eine Keilnut denkbar, wie es beim Zapfwellenabtrieb gemacht wird. Dort halten nur 4 Schrauben die Verbindung vom Abtriebsflansch zum Kardangelenk.

Ich würde allerdings bei der Motorleistung an dieser "Sollbruchstelle" nicht zuviel verändern, denn die danach folgenden Sollbruchstellen sind zweifellos teurer. Da wäre zuerst das Tellerrad des Achsdifferenzials (hab schon ein kariöses von einem 404 mit 150PS-Motor gesehen) und dann die oben schon beschriebenen Vorgelege.

Gruß Ulli
 
maggmog schrieb:
beim zügigen anfahrenmit der doppelnocke passiert es das die räder noch im 5ten durchdrehen... bzw. ich auf der straße nicht immer mit allrad unterwegs bin...

Hallo Magnus,

ohne Dir zu nahe treten zu wollen: :roll: Um den Antriebsstrang zu entlasten, solltest Du beim Anfahren und Gas geben Deinen Kopf etwas belasten!!!

Wenn Du so fährst, das im 5 Gang die Räder durchdrehen, ist ein Mog wohl nicht das richtige Fahrzeug für Dich :? ?!

Eine Beladung mit Ballast wird Dir nicht helfen, sondern die Belastung noch mehr erhöhen.


Einfach genockten Gruß, Hermann der keine Probleme mit dem serienmäßigen Antrieb hat
8)
 
hallo liebe moggler....


erstmal danke für die schnelle hilfe.... bzw. ratschläge...

kopflos werde ich nicht fahren... es war nur EINMAL ein test....
...um den massivern schub einhalt zu gebieten werde ich am WE nochmal den gaszug überarbeiten...
so das nen kleiner stoßdämpfer (aus ner waschmaschine) zum einsatz kommt.... ich also nur "langsam" gasgeben kann aber das gaspedal zurückschnellen kann......
das dürfte dann den antriebsstang nichtmehr zuu seh belasten...

doch wer von euch hat schonmal die besagten 8 oder 10 schrauben in dem flansch montiert????? wie habt ihr da die weiteren bohrungen angesetzt.....

aber wenn ich eure antwoten so betrache sollte ich alles so belassen und ab und an mal den flansch nachschauen.... und den motor nur sanft belasten....

magnus, mit spaß im gesicht...
 
Hallo Magnuss,

ich hab mir einen Ring gedreht mit 6 Löchern 8er Durmesser und dazwischen 6 Löcher mit 6,8er Durchmesser. Das ganze dann als Bohrschablone verwendet. Es muss aber darauf geachtet werden nicht zu tief hinter dem Flansch reinzubohren. Danach die Gewinde reinschneiden und alles gut saubermachen. Mit den Sicherungsblechen ist es nun möglich 10 Schrauben zu verwenden.

Gruss, Peter
 
Hi Leute,

und so sieht das aus wenn ein M130 seine Kraft entfaltet und die Vorgelege sprengt:

http://www.youtube.com/watch?v=-R9H9hz3iFI

:shock: :? :cry:

Unbedingt in hoher Qualität anschauen !

Ciao,
Hardy
 
Hallo,
soweit ich mich erinnern kann hat Carsten Kuhn mal die Flansche auf die 12 Schrauben aufgebohrt, wie sie auch im 416er verarbeitet sind. Da er auch hier im Forum aktiv ist könntest Du die Frage mal direkt an ihn richten. Ich glaube mich auch zu erinnern, daß er in seinem Buch Unimog 404 S als Wohnmobil darüber berichet hat.

Viele Grüße,
Horst
 
moin,

habe bei dem umbau auf den 617a den flansch auf (ich glaube) 10 schrauben erweitert. wie 12 gehen sollen ist mir nicht ganz klar. wenn ich mich richtig erinnere katten meine kardanwellen bereits die 10 bohrungen, so daß ich nur den getriebeflasch mit gewinden versehen mußte. leider ist ein durchbohren durch den kardanflansch nicht möglich, daher habe ich damals so gut es ging durch die löcher angezeichnet und dann die flansche gebohrt. dabei muß man sehr exakt arbeiten, sonst paßt es nachher nicht oider schlecht. bilder hab ich leider keine mehr. bisher hat der ganze antriebsstrang mit dem turbo gute 20tkm gehalten udn auch einige spitzenbelastungen.

viele grüße

martin

ps: zu dem youtube video fällt mir nur eins ein: immer mit hirn fahren, für alles andere gibt es werkzeug
 
hallo moggler,


bei meinen getriebeflanschen sind 12 gewinde reingebohrt... am flansch aber nur 6.... d.h. einmal abreißen geht ;-(
wobei ich das eigentlich nicht ausprobieren möchte..

doch wie hier schon ander schreiben.. besser der flansch im eimer als das vorgelege oder das differnzial....bzw. die gesammte achse..
auch die aktion mit dem stoßdämpfer aus der waschmaschine war keine gute idee....
funzt zwar.. doch heute morgen haben wir versucht nen 16 tonnen O&K bagger auf ner leicht schiefen wiese zu bewegen (steigung ca 20-25%).... naja, nach dem zweiten versuch hab ich den dämpfer schnell wieder "abgeschaltet".... das gasgeben und belastung war einfach zuuu langsam... bzw. hab den motor dann abgewürgt... weil ich nicht schnellgenug gas geben konnte...
den bagger haben wir dann aber bewegt...

werd also "mit köpfchen" bei diesem ungetüm fahren ..... ansonsten wird mich das schrauben einhohlen... ;-(

weshalb ich überhaupt diese motor eingabut habe... in erster linie um sprit zu sparen.... das ziel ist unter der 20liter marke zu bleiben....
dieses mehr an leistung ist nur das "nebenprodukt"...aber ein sehr schönes..


grüße von der doppelnocke.

magnus