Batterien laden / lagern

Raimon

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29. März 2004
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Hallo,
ich muß nochmal nerven :
Also, habe gerade mal wieder versucht ein wenig Ordnung in meine Werkstatt zu bringen und dabei sind mir noch zwei Batterien "ins Auge gesprungen". Die Batterien sind eigentlich noch ganz gut und ich habe sie trocken gelagert und ca. alle 2 - 3 Monate ans Ladegerät angeschlossen.

Meine Frage :

Wie sieht die optimale Lagerung von Starterbatterien aus ?

Wie oft sollten diese zwischendurch wieder geladen werden ?

Sollten die Batterien zwischendurch auch mal entladen werden ? (Memoryeffekt)

Vielen Dank für eure Antworten !
 
Also ich habe mir für ca 40 Euro ein automisches Batterieüberwachungsladegerät gekauft.
Das kümmert sich automatische um die Batterie und läd nach Zustand nach.
Soweit ich weiss, ist es am Besten für einen Bleiakku wenn er immer voll geladen bleibt.
Dann bildet sich am wenigsten Schlamm, der zum Kurzschluß führt.

Habe seit ca. 5 jahren das Gerät im Einsatz und mir ist bis jetzt noch keine Batterie "gestorben".
 
Dem kann ich nur zustimmen.
Dem Starterakku bekommt es am besten im vollen zustand gelagert zu werden.

Gruß Steffen W
 
Zwischenzeitliches Entladen ist weder erforderlich noch sinnvoll, da bei Bleiakkus kein Memoryeffekt bekannt ist. Lebensdauer eines (Blei-)Akkumulators wird nach Ladezyklen (eine vollständige Entladung und anschließende Aufladung) bemessen, theoretisch würde also ein zwischenzeitlicher Entladevorgang die Lebensdauer des Akkus verkürzen.
Gruß, Gundo
 
Hallo,
erstmal dankeschön für die Antworten !

Was meint ihr wie schnell entladen sich die Batterien, bzw. wie oft sollte man die Batterien wieder ans Ladegerät anschließen ? - Ich wollte mir nicht gleich so ein Ladekontrollgerät kaufen. Vielleicht mal wenn ich ganz viel Geld überhabe ! :wink:

@Hensepe : Wieviele Batterien kannst du an dein Ladekontrollgerät anschließen ?
 
@Raimon
das Ladegerät kann immer nur eine Batterie kontrollieren.

So wechsel ich ca alle 2 Wochen die immerhin schon 4 Oldtimerbatterien.

Der Vorteil ist dabei, das ich die Kabel mit einem Stecker einfach in die 12 V Steckdose des jeweiligen Traktors oder Unimog stecke und fertig.

Keine Batteriekasten mehr öffnen und anklemmen. Keine Batterie ausbauen zum laden.

Man ist halt faul. :wink:
 
Hallo hensenpe
Und wie sieht es mit bei deinem Bleisammler mit destiliertem Wasser aus?
Jeder Bleiakku verheitzt wasser was in abständen beigefüllt werden muß.
Wenn Bleiplatten trocken sind oder trocken liegen ob durch schräglage
sind sie vorgeschädigt . Was den berühmten Plattenschluß verursacht .


Gruß Roland U 406
 
Hallo!

Wir verwenden neue Fronius ACCTIVA easy Batterietest und Ladegeräte.
Funktioniert perfekt zum Testen, für Dauerladung und zum normalen Aufladen.
Kann diese Geräte nur loben!

Grüße
Bene
 
Hallo!

Es gibt auch einen sogenannten Akkutrainer gegen die Sulfatablagerungen bei längeren Standzeiten. Erhältlich zb. bei ELV oder Conrad und Co.
http://www.elv.de/

"Blei-Akku-Aktivator mit Spannungsanzeige


Die Frischzellenkur für Ihren Akku! Der Blei-Akku-Aktivator wird einfach direkt an einen 12-VBlei-Akku angeschlossen und vermindert durch die periodische Erzeugung von kurzen, aber kräftigen Entladestromimpulsen die schädliche Sulfatierung.
Zusätzlich erhält man durch die integrierte Spannungsanzeige auf einen Blick eine Information über die aktuelle Akku-Spannung." (Werbetext bei ELV)
http://www.elv-downloads.de/Bilder/Artikel/Thumbnails/59612.jpg

Grüße Gerald
 
Hallole,
diese sogenanten Aktivatoren sind nur geeignet für die Verwendung im Fahrzeug, das auch bewegt wird, da der Batterie stets Energie entzogen wird. Zudem ist dieses Prinzip umstritten, da im täglichen Betrieb durch die Anlassvorgänge ohnehin die Batterie stets einen "Impuls" bekommt. Der Nachweis eines Nutzens ist sehr schwer nachprüfbar. (...außer für den Hersteller!!).
Raimon, was Du brauchst ist ein sogenannter Batterierefresher. Den gibts z.B. bei Conrad (Best.Nr. 51 20 07-07) für Euro 34,44.
Ich habe an meinen MOGs jeweils 2 Stk. solcher Gerätchen angeklemmt
(jeweils 1 Gerät pro 12V-Batterie). Da die Batterie dabei nicht in die Gasezone kommt, verliert diese auch nichts an Wasser. Die Batterie wird in stetem Zyklus langsam auf 13,8V aufgeladen und wieder ebenso langsam auf knapp unter 12V entladen. Das funzt bei mir schon seit über einem Jahr ohne Probleme.

Gruß

Fred
 
Hallo zusammen!
Als Motorrad und Mogfahrer kann ich den sogennaten Accu-Jogger nur empfehlen. Wobei natürlich am Motorrad die Dimensionen kleiner sind.
Früher brauchte ich alle 2-3 Jahre eine neue Motorradbatterie, seit dem
Einsatz des Accu-Joggers hält ein und die selbe Batterie schon 6 Jahre.
Da sind die 35,-¤ für das Gerät schnell wieder verdient.

Wole

406 bei Heidelberg
 
Hallo,

nachdem die Starterbatterien für hohe Spitzenströme ausgelegt sind (zum Unterschied von Standbatterien) sollten sie auch regelmäßig belastet und geladen werden. Dies ist auch das Problem bei Fahrzeugen die nur sporadisch in Verwendung sind wie viele unserer Mog,s, daher auch das Problem der Sulfatierung (erhöht den Innenwiederstand, Leerlaufspannung zwar ok. aber bei längeren Startversuch keine Batterieleistung) aber auch permanente Ladung mit kleinen Strömen hat langfristig den gleiche Effekt.
Übrigens die Belastung durch die kurzen Entladeimpulse liegt nur geringfügig höher als die Selbstentladung der Batterie.
Das beste für die Batterie ist meiner Meinung regelmäßiger Gebrauch oder ein Aktivater, Jogger (oder wie immer die Geräte auch heißen mögen) und 3-4 mal im Jahr ans Ladegerät.
Wie gesagt dies ist meine Meinung ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Gruß Gerald