Bergen - wie man es NICHT macht

OPTI-MOG

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09. Jan. 2005
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http://www.youtube.com/watch?v=7D0o8AyZI5M&feature=endscreen&NR=1


Da tut mir Alles weh!
Alufelgen ersetzen eben nicht den Sachverstand :wink:
 
zuviel "Breslau" geguckt :lol:

Nur dass dort ordentliche Bergegurte verwendet werden, in die man auch mal "reinfahren" kann.

Frage: hat der Bremach keine Quersperre vorn oder hat der Fahrer gar die Längssperre nicht eingelegt? Das linke Vorderrad bewegt sich beim Bergeversuch keinen mm (Radmuttern stehen immer in derselben Position).

Gruß Ulli
 
Hallo Ulli,

die Sperre für die Vorderachse ist bei BREMACH optional. Daher weiß ich nicht, ob die dort vorhanden - und wenn ja - eingelegt war.

Jedenfalls war die Bergeaktion offensichtlich nicht abgesprochen und damit sowieso zum Scheitern verurteilt.
 
Hallo zusammen,
...ich dachte gerade nur ...ja spinnen die denn!
Ist mir aber schon so ähnlich ergangen, als ich mal einen älteren Kadett abschleppen mußte. Ein bißchen zu ruckig angefahren und schon ist mir das Abschleppseil sammt Abschlepphacken vom Kadett entgegengeflogen. ...das Seil hats ausgehalten :lol:
 
Hallo

Das kommt davon wenn man zu faul ist zu schaufeln. Besser wäre die Bergung nach hinten gewesen.
Ein stabilerer Gurt hätte wahrscheinlich zu größeren Schäden an einem der beiden Fahrzeuge geführt.
Wäre nicht die erste Achse oder AHK die dabei draufgeht.

Andreas
 
das war doch jedem halbwegs normal denkenden Menschen klar daß der Gurt das nicht hält- nur dem G-Piloten nicht........ Zum Glück wurde keiner der umstehenden verletzt.
 
Hallo,

scheinbar hab ich es immer verkehrt gemacht, ich bin langsam auf Spannung gegangen und hab dann mit Kraft angezogen.

Neulich sah ich einen Film über Trucker auf Eisstrassen in Russland, die sind auch mit Schmackes mit dem ungespannten Seil losgefahren und haben die Fahrzeuge rausgerissen. Die hatten, soviel zu erkennen war, ein Schiffstau das Federt. Mit einem Stahlseil würde ich das nie machen.

Servus

Jürgen 411 und 406 EAG
 
Hallo UNIMOG-Freunde,

ein Ruck kann bestimmt oft hilfreich sein. Aber ich würde - besonders, wenn ich keine große Erfahrung habe - die Sache erst mal vorsichtig angehen. Mit langsam steigenden Vortriebs- und Zugkräften. Dann genau beobachten (lassen), was wo wann passiert. Und schließlich gezielt am Engpass nachhelfen bzw. verstärken.

Wie schon weiter oben geschrieben, hat man den Ruck nicht im Griff. Man kann ihn schlecht einschätzen und nicht ausreichend genau dosieren. Deshalb ist die Gefahr von Beschädigungen naturgemäß besonders hoch.
 
Hallo

Der erste Hirsch ist der Typ von dem Bremach. Wenn er Ahnung gehabt hätte wäre er nicht in ein Loch gefahren was ziemlich genau der Länge seines Autos entspricht. Kombiniert mit dem Boden ist fest fahren höchst wahrscheinlich.

Der Fahrer des G hat auf Grund des Massenverhältnisses von mindestens 2 zu 1 zu Ungunsten des G das einzige getan was funktionieren könnte. Mit langsam anziehen keine Chance.....

Die falsche Wahl war der Gurt....... wobei die Zuschauer zumindest einigermaßen weit weg standen.

Zusammenfassend entscheidend wie man vor geht (schnell/langsam) ist:
- Massverhältnis
- Untergrund
. Bergematerial und Abschlepp Ösen
- Platzverhältnisse
- Erfahrung

9311728rky.jpg


Hätte ich da so dran gerissen wie die Kollegen im Video hätte der VW jetzt ein Facelift. :wink:

Gruß

Thomas
 
Hallo,
bleibt mir in erster Linie nur eines, Thomas Recht zu geben. :thumbup:
Ich kenne die Bremach recht gut und denke: dem Bremachfahrer hätte man wohl erstmal ne offroadfahrschule verpassen sollen 8)
Das eigentlich recht agile Fahrwerk in sonem lässigen Loch zu versenken, das kann NICHT JEDER :lol:
Der G-leinfahrer wusste schon wie es geht (hat sich ja auch die mickrigste Version gemeldet), aber eben nur mit dem richtigen Gurt!
 
Erinnere mich an eine Reportage von der Rally Dresden Breslau, bei der sich ein Hummer festgefahern hat und man ihn versucht hat mit Schwung heraus zu ziehen, der Gurt ist gerissen und durch die Frontscheibe des Wagens in das Gesicht der Fahrerin. Solche Experimente würde ich lassen- was bringen einem die paar Minuten früher wieder frei zu kommen, wenn man danach nichts mehr sieht.
Gruß Knuth
 
kgash schrieb:
Erinnere mich an eine Reportage von der Rally Dresden Breslau, bei der sich ein Hummer festgefahern hat und man ihn versucht hat mit Schwung heraus zu ziehen, der Gurt ist gerissen und durch die Frontscheibe des Wagens in das Gesicht der Fahrerin. Solche Experimente würde ich lassen- was bringen einem die paar Minuten früher wieder frei zu kommen, wenn man danach nichts mehr sieht.
Gruß Knuth

Hallo Knuth
Recht hast du. Außerdem etwas festes mit Schwung "loszureißen" wird immer nur zu einem Ziel führen, man reißt etwas ab.....Zugöse, Seil, Stossstange, Achse usw. Die einzigste Einsatzmöglichkeit von "starkem Zug kombiniert mit Geschwindigkeit" kenn ich aus Gängsterfilmen in denen ein Zellenfenster rausgerissen wird oder praxisbezogen aus der Baubranche beim Abreißen eines Bauwerkes.

Festgefahrene Fahrzeuge holt man nur mit dosiert eingesetzter großer Zugkraft in Kombination mit dem eigenen Antrieb, oder wenns sie aufgesessen sind eben nur durch Freischaufeln schadfrei aus dem Loch.
Alles andere ist Murx und beschädigt irgendwas.

Unsere Mähdrescher bleiben jedes Jahr mal bei der Auftragsdrusch bei dem einen oder anderen Landwirt stecken, das ist in moosigen Böden nicht immer vermeidbar. Wir fahren aber grundsätzlich selbst hin, um sie per Seilwinde wieder raus zu ziehen. Eine durch vier hintereinander gehängte Tracktoren ausgerissene Hinterachse hat uns das gelehrt. Schaden: 77.000€ plus Ausfall eines Mähdreschers für eine Saison.
 
Moin, moin!
Hier ist noch etwas zum Haareraufen...

Vielleicht hat das jemand noch nicht gesehen. :roll:
Phil

http://www.youtube.com/watch?v=Q7m9TpxQgjI
 
Moin moin Phil,

"Ein Fehler ist aufgetreten ..." jedenfalls kann ich nix seh'n. Vielleicht hat der Hauptdarsteller aus Scham das Filmchen inzwischen zurückgezogen?