Brauche Hilfe beim Lackieren!

Hallo Lothar,

das musst du mir jetzt genauer erklären?

Warum sollte mir mein Lackhersteller (=Industrielack und Lackiererei) und meine LKW Werkstatt mit Lackiererei sonst diesen Lack sehr empfehlen.

Ich arbeite seit 3 oder 4 Jahren mit Zinkstaub und habe bisher keine Probleme, vorher haben wir nur Epoxy verwendet.

Edit: Mein Zinkstaublack ist auf Epoxy- basis. Das heißt es werden die Vorteile von beiden Lacken kombiniert.

Schöne Grüße

Sebastian
 
Hallo Sebastian,
was soll Zinkstaub bringen? Ist überhaupt nicht abriebfest. PU Grundierung ist erheblich besser weil elastischer.
Bei uns wird so genannter Eisengrund verwendet. Der ist unzerstörbar. Ich habe damit meine Ladefläche grundiert und dann normal lackiert. Danach habe ich ein paar mal Kies gefahren und abgekippt.
Ergebnis absolut tödlich für den Lack aber die Grundierung bekommst Du nicht platt. Ist seit 6 Jahren drauf.
Ich bin gerade in Urlaub. Sobald ich wieder in der Fa. bin kann ich die genaue Bezeichnung der Grundierung besorgen.
Gruß Lothar
 
Hallo Lothar,

ich glaube wir sprechen von verschiedenen Lacken.

Wir lackieren Schneepflüge mit diesem Lack und er ist kaum abzubekommen.
Und das nach mehr wie 3 Jahren, wo der Pflug im Einsatz ist. An einigen Stellen rostet der Pflug (Vorderseite), jedoch noch nicht an vielen.
Einen Schneepflug haben wir mit Epoxy Grundlack alleine lackiert, das war das Ergebnis wesentlich schlechter.

Ich will keinem meine Meinung aufzwingen, ich berichte aber gerne von tollen Erfahrungen ;)

Schöne Grüße
Sebastian
 
Da bin ich mal wieder begeistert was hier alles so dargeboten wird. Da frag ich mich echt wozu wir im Karosseriebau 3,5Jahre lernen, wenn das alles so einfach ist ;-) .
Übrigens - überlegt mal was passiert, wenn der Untergrund, wie oben beschrieben weicher wäre als der Decklack!!! Da hättest richtig Probleme, weil bei der geringsten Verwindung oder bei nem Schlag würde der Untergrund nachgeben und die Deckschicht reissen bzw. ausbrechen...
Also ich denke vielleicht sollte t Ihr Euch weniger über Halbwissen austauschen.
Nix für Ungut - aber geh zum Lackierer in Deiner Nähe und Frag den. Kauf das Material bei Ihm und wenn er kein Depp ist wird er dir sagen wie Du´s machen musst.

Gruß
Alex
 
gnobber schrieb:
Hallo Johannes,

Finger weg von Wasserbasislacken!!! Das Zeug ist ganz ganz großer Mist! :evil:

[..................}Gruß Michael

[/img]

guude,

komisch dass die gesammte automobilindustrie nur mit mist lackiert, auch unimogs!

gut mog! J.
 
MagMog schrieb:
gnobber schrieb:
Hallo Johannes,

Finger weg von Wasserbasislacken!!! Das Zeug ist ganz ganz großer Mist! :evil:

[..................}Gruß Michael

[/img]

guude,

komisch dass die gesammte automobilindustrie nur mit mist lackiert, auch unimogs!

gut mog! J.

aus Umweltschutzgründen....

und ja den Unterschied merkt man bei NFZ :mrgreen:
 
Farbedraufjauchen kann bald jemand dass sie drauf ist. Aber da ist noch weit mehr dahinter. Wenns wer kann okay, aber bei dem was man da so liest ist der Tipp: Gibs dem Lackierer für Leerlaufzeiten nebenbei und gut.
Eine Stoßstange glatt zu lackieren ist ja nunmal wirklich einfach, tut mir leid. Spannend sind stehende und div verwinkelte Flächen dass die nicht "wegrinnen" aber trotzdem glatt sind und das bei passender Schichtdicke. Das Gefühl fürs Lackanmischen, der Blick zu sehen ob noch ein bisschen fehlt oder auch die Lufteinstellung für die Pistole etc... Nur so zusammenmischen wie am Gebinde und mit irgendwas spritzen ist nicht.
Aber abgesehen von der Sicherheitsausrüstung braucht man ja auch den Schutz der anderen um einen- sprich Umweltschutz!
( Zwischenschliff braucht man nur wirklich auch nicht immer zwingend. Passende Vorbereitung, Füller und Nass in Nass wird glatt wie Babypopo ;) Aber soeine Stoßstange braucht man eigentlich nur gscheid Schleifen und grundieren und sollte auch so glatt werden! )
 
Moin,

auch auf die Gefahr hin, dass ich mir wieder das Maul verbrenne :lol:

Ich verwende grundsätzlich einen günstigen KH "Treckerlack".

Vorteile:

günstig in der Anschaffung,

leicht zu verarbeiten,

sehr "flexibel",

und, das wichtigste, er ist ganz leicht auszubessern wenn man mit seinem Mog das macht, wofür er gebaut wurde und ihn nicht als Spiegel missbrauchen.

Wer dieses ganze neue, und relativ teure Zeugs auf seinen Mog schmiert sollte nicht von Restauration sprechen. :wink:
 
Hallo,
betrifft Wasserlacke,
ganz still und heimlich hat sich die Industrie wieder von den Wasserlacken verabschiedet. Heute werden in modernen Anlagen wieder Lösemittel eingesetzt die aus der Abluft wieder zurückgewonnen werden. Also keine Umweltverschmutzung wie früher und ein besseres Lackergebnis. Wird nur von unwissenden Umweltschützer anders gesehen und deshalb von der Industrie nicht propagiert.
Gruß Lothar
 
Und wer auf Originalität achtet, der nimmt halt wieder die altbewährten Kunstharzlacke.

Prototyp #6 ist in 2K lackiert. Das ist ja auch schon Frevel.
 
Hallo Lothar,
nach meiner Erinnerung an die Schule war das damals Kunstharz - und ein zeimliches Gefrett, da gabs noch keine 2K-Spachtel oder Lacke
Ich schau aber nochmal nach....
Gruß
Alex
 
Hallo
1948 wurde noch mit Nitro(zellulose) lack lackiert. Der Lack hat keinen Härter und kann mit Nitroverdünnung wieder abgewaschen werden, ist nach dem trocknen matt.
Gruß winterjo
 
Hallo
In der Automobil-Industrie wurden seit Mitte der 30er Jahre Nitrokombilacke oder Alkydharz-Lacke (Alkydharz wurde 1927 erfunden) verwendet.

Nitroceluloselacke dauern für die Serienfertigung zu lange, da die Trockenzeit mindesten einen Tag erfordert. Außerdem ist die Oberfläche nicht verwitterungsfest und muss danch nochmals mit Klarlack abgedeckt werden.
 
Hallo zusammen,

der U90 ist von 1997. Handelt es sich hierbei um den Farblack "Saftgrün RAL 6821" ?

Danke und Grüße Hubert
 

Anhänge

  • Unimog U90 .jpg
    Unimog U90 .jpg
    34,8 KB · Aufrufe: 968