Bremsanlagendruck 424

moggler82

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09. Apr. 2012
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Hallo zusammen,

bei meinem 424 dauert es immer ca.10-15 min bis der Luftdruck auf der Bremsanlage aufgebaut ist,des weiteren ist mir aufgefallen das die Handbremse erst kurz vor 8bar aufmacht,ist das normal???

War immer der Meinung das die Handbremse bei 5-6bar aufmacht.

Das ich irgendwo schleichenten Luftverlust habe war mir schon immer klar,werde darauf hin auch den Einleiter-Kreis abklemmen.
Wo ich auch noch Luft verliere ist am ALB-Regler,gibts dafür noch Rep-Sätze???

Wer hat mit sowas mehr Erfahrung bzw. hatte diese
Probleme auch schon??

Mit feundlichen Grüßen


Gernot
 
Hallo Gernot,

schau auch mal nach deinen Luftkesseln die rosten gerne unter den Spannbändern durch.

Gruß Mario
 
Hallo Gernot!

Wenn du keinen Zusatzluftpresser hast kann das mit der Zeit schon hinkommen.
Auch dass er erst so spät aufmacht, ist normal beim Unimog, bei meinem sind es etwas mehr als 7 bar.
Auf nachfrage in meiner "echten" Unimogwerkstatt wurde mir das glaubhaft versichert und mittlerweile kenne ich auch andere wo das so ist.

Gruß
Thomas
 
Thomas-424 schrieb:
Hallo Gernot!

Wenn du keinen Zusatzluftpresser hast kann das mit der Zeit schon hinkommen.
Auch dass er erst so spät aufmacht, ist normal beim Unimog, bei meinem sind es etwas mehr als 7 bar.
Auf nachfrage in meiner "echten" Unimogwerkstatt wurde mir das glaubhaft versichert und mittlerweile kenne ich auch andere wo das so ist.

Gruß
Thomas

Das ist nich dein Ernst, dass du das als "Kann schon Hinkommen" bezeichnest?
Blödsinn schlicht und einfach!
Welchen Abschaltdruck hat der Unimog denn?
Da ist einfach was im Argen- und zwar die Bremsanlage. Wie man das mit " Ich wusste es" hinnehmen kann, versteh ich genau so wenig.
Wenn man nicht Herr wird bei der Lecksuche- ab in die Werkstatt. Sonst einfach über die Prüfanschlüsse auffüllen und undichte Bauteile tauschen.
Ev is auch der Kompressor nicht mehr der beste, aber das sind eher Leckstellen wie es sich anhöhrt.
 
meiner Erfahrung nach gibt es bei Wabco noch viele Reparatursätze. Da der 424 ja ein neueres Modell ist sollte das also kein Problem sein. Also entweder die Nummer auf dem Teil nachschauen oder im Werkstatthandbuch nachschauen, da ist zumindest für den 403/406 die verbauten Teile aufgelistet. Und dann entweder zu Daimler oder in die LKW-Werkstatt und fragen. Oder bei Wabco im Internet nachschauen.
Zur Lecksuche empfehle ich entweder Seifenwasser oder Lecksuchspray oder an einem sehr ruhigen Plätzchen den Mog mit aufgepumpter Druckluft hinstellen, ausmachen und horchen. Da findet man schon einige Lecks.
Auf jeden Fall nicht blind irgendwelche Leitungen abklemmen und hoffen dass es besser wird. Gerne rosten die Leitungen an Befestigungsschellen durch (auch Bremsleitungen, aus eigener Erfahrung)
Gruß
Peter
 
Hallo zusammen!

@ lugge

Meine Anlage wurde überprüft und war definitiv in Ordnung.
Vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist eine maximale Füllzeit von 3 Minuten im Zugfahrzeug bei Nenndrehzahl. Wenn man das herunterrechnet auf Standgas, ist man schon bei ca. 11 Minuten.

Gruß
Thomas
 
Nur weil etwas gesetzlich vorgeschrieben ist ( bei uns wieder anders, daher mag das wohl stimmen) heißt nicht, dass es auch auf das Fahrzeug übertragbar ist. Aber 15 min ist definitiv zuviel- tut mir leid. Das sind nur ein paar L im kessel / in den Kesseln. das darf nicht so lange dauern. Da ist dann einfach was im argen- egal was du sagst.
 
Hallo lugge!

Es erscheint tatsächlich sehr lange. Ich habe an meinem 424 3Kessel. Ich habe im Moment nicht die Zeit den Gesamtinhalt nach zu schlagen.
Wenn du diese 3 Kessel mit dem Nockenwellenkompressor alleine befüllen musst, der ja nur mit halber Motordrehzahl läuft, braucht es so lange.
Selbst im 406 mit nur 2 Kesseln gab es schon den Zusatzluftpresser.
Ich werde, wenn ich mal etwas Zeit habe, die theoretische Fülldauer ausrechnen.

Gruß
Thomas
 
Hallo,

da ich bezüglich der Füllzeit auch zunächst Ärger mit dem TÜV hatte, habe ich einmal gerechnet:

Beim Nockenwellenkompressor mit 94mm Bohrung und 30mm Hub ( 208 ccm Hubraum) beträgt die Förderleistung bei 8 bar Gegendruck lt. Werkstatthandbuch 125 l / min bei 2600 u/min.

-Die theoretische Ansaugleistung, welche sich allein aus Hubraum und Komressordrehzahl ergibt beträgt bei 2600 u/min ( 1300 an der Nockenwelle) 270,4 l/min.
Diese wird natürlich bei Gegendruck nicht erreich, da nicht der gesamte Zylinderinhalt ausgestoßen wird und bei Unterdruck im Ansaugtrakt weniger Luft angesaugt wird.-

Ausgehend von den 125 l/min und 40l Kesselvollumen würde es 2,56 Minuten ( 2min 33sec.) dauern, um die kessel auf 8 bar Überdruck zu füllen. (Es müssen 320 Liter komprimiert werden)
Um den kalten Motor zu schonen und die Lärmbelästigung in Grenzen zu halten würde man eher 5 min bei halber Nenndrehzahl warten.
Mein Mog schaft dies Annäherungsweise.
Bei Lecks jenseits des Vierkreisschutzventils, welche die Fülldauer deutlich verlängern würden, würde der Druck bei abgestelltem Motor rapide fallen.

....Ralf
 
Hallo zusammen!

Ralf73 schrieb:
Hallo,

Um den kalten Motor zu schonen und die Lärmbelästigung in Grenzen zu halten würde man eher 5 min bei halber Nenndrehzahl warten.
Mein Mog schaft dies Annäherungsweise.

....Ralf

Nichts anderes habe ich geschrieben.
Ralf schreibt bei halber Drehzahl annäherungsweie 5 min.
Halbier die Drehzahl nochmal, dann sind wir bei Standgas und genau dem Wert, den ich genannt habe.

Gruß
Thomas
 
Ihr werdet schon wissen wovon ihr sprecht.. Nur dass die 8 bar Nennförderleistung nicht für unter 8 Bar gilt sondern eher mehr wird.
15 min ist einfach zu lang mit originaler Anlage in dichtem Zustand... müsst ihr ja wissen, ich bremse gerne kontrolliert und nicht dann, wenns grad geht oder der Federspeicher will. ich hatte mehrmals lange Fülldauer auf div Fahrzeugen - nur allesamt hatten dann auch Fehler die das verursacht haben.
 
Hallo,

warum muss eigentlich immer alles zerredet und gegeneinander geschossen werden?
Konstruktiv hilft das dem TE Gernot überhaupt nicht.

Natürlich gehört meine Aussage auch nicht dazu, aber das musste ich jetzt los werden.

Also wieder zurück zu konstruktiven Beiträgen... :wink:

Grüße
Ralf
 
Also nochmal:
Meines Erachtens NICHT normal.

Wenns Wabco Ventile sind unter Wabco Inform nachsehen. ( Google) oder sonst Knorr oder wo auch immer. Gibts im Netz infos dazu.

Wenn du wissen willst, wieso der Federspeicher so spät aufmacht einfach mit den Prüfanschlüssen nachsehen, wann wo welcher Druck anliegt. Kann sein, dass ein Überströmventil hin is oder was anderes hin sein- Muss man einfach prüfen.
 
Hallo!

@ lugge
Ich hatte auch meine Zweifel als ich den 424 "neu" hatte.
Daraufhin habe ich ein neues (Originalersatzteil) Vierkreisschutzventil eingebaut, um fest zu stellen, dass es genauso war wie vorher.
Ich fragte daraufhin in meiner Unimogwerkstatt nach und bekam die Antwort, dass es normal sei bei dieser Baureihe. Warum konnte er mir auf die schnelle nicht erklären. Da ich aber mittlerweile Kontakt zu anderen 424 Fahrern hatte, bei denen es genauso ist, habe ich aufgehört mir darüber Gedanken zu machen.
Übrigens bei fallendem Druck (aus welchem Grund auch immer er fällt) schliesst der Federspeicher erst bei ca. 5.5-6 bar.

Gruß
Thomas
 
Morgen,

erstmal Danke für die vielen Beiträge.

Hatte am Woend mal die Zeit gestoppt vom Anlassen bis zum ersten Abblassen,es waren ca. 7-8 min. im etwas angehobenen Standgas.

Wenn man drauf wartet kommt einen die Zeit länger vor.

Hab dafür jetzt ein neues Problem,stells gleich im Forum ein.

Grüße