Brennholz lagern ohne Schuppen: BigBags/Gitterboxen/etc ?!

Andreas_Bucher

New member
02. Sep. 2002
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Hallo,

Anfang des Jahres gab's hier einen Thread bzgl. Brennholz lagern in BigBags:
http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=15680&start=15

Gibt's da schon neue Erfahrungen dazu ?

Da ich mein Holzlager im nächsten Jahr umorganisieren muß (kein Schuppen mehr am Haus für den Vorrat, dafür hoffentlich endlich einen Scheitholz-Heizungskessel + Kaminofen), würde ich das ofenfertige Holz gerne in beweglichen / bewegbaren Stapelbehältern lagern. Damit kann ich höher stapeln, brauche keinen Schuppen und bekomme mehr auf die gleiche Lagerfläche. Außerdem möchte ich das Holz am "Holzplatz" ofenfertig machen, dann dort direkt in den Lagerbehältern aufbewaren/trocknen und damit wenn möglich bis zum Ofen im Keller schieben. Ich bin die mehrfache Umstaplelei nämlich etwas leid :-)

Dazu möchte ich die Kellertreppe mit einem Flaschenzug versehen, den Behälter mit dem Mog/FL +Anhänger nach Bedarf vom Holzplatz zum Haus fahren, dann in den Keller lassen, zwischenlagern und direkt aus dem Behälter in den Ofen schieben.

Was ich bisher so im Auge habe:

- Gitterboxen
+ nahezu unbegrenzt haltbar im Freien
+ gut und hoch stapelfähig
+ direkt überdachbar (Deckel einlegen, fertig)
+ stabil, formstabil, gut transportierbar
+ geschlossener Boden, fällt kein Kleinzeugs raus
+ leicht verfügbar in hohen Stückzahlen
+ paßt durch eine Tür !
+ gute Durchlüftung
- hohes Eigengewicht
- braucht auch leer viel Platz
- kann leer kaum ohne Maschinen bewegt werden
- teuer !

- Zerlegbare Gitterboxen
+ nicht ganz so gut haltbar, Bodenpalette vergammelt im Freien
+ gut und hoch stapelfähig
+ direkt überdachbar (Deckel einlegen, fertig)
+ stabil, formstabil, gut transportierbar
+ offener Boden Boden (läßt sich mit etwas Aufwand ändern)
+ braucht leer wenig Platz
+ geringeres Eigengewicht
+ kann leer auch ohne Maschinen bewegt werden
+ paßt durch eine Tür !
+ gute Durchlüftung
- teuer !
- schlechter verfügbar

- Palettenkisten
+ schlecht stapelfähig
+ mit etwas Aufwand überdachbar
+ weniger stabil, formstabil, nicht so gut transportierbar, zerbrechlich
+ offener Boden (läßt sich mit etwas Aufwand ändern)
+ geringeres Eigengewicht
+ kann leer auch ohne Maschinen bewegt werden
+ paßt durch eine Tür !
+ wenn über oder vergammelt: Ab in den Ofen
+ gute Durchlüftung
- braucht auch leer viel Platz
- nicht so gut haltbar, zerbricht oder verfault im Freien
- teuer ?
- Schlechter verfügbar oder Eigenbau notwendig

- Einzelhandels-Rollwagen
+ stabil, formstabil, gut transportierbar, rollfähig ohne Hilfsmittel
+ geschlossener Boden (wenig Verschmutzung)
+ mäßiges Eigengewicht
+ kann leer auch ohne Maschinen bewegt werden
+ braucht leer wenig Platz, sofern zerlegbar
+ paßt durch eine Tür !
+ gute Durchlüftung
- nicht stapelfähig, dafür höhere Seiten
- mit mehr Aufwand überdachbar
- gut haltbar im Freien
- teuer ?
- schlecht verfügbar ?

- BigBags
+ weniger stabil, nicht formstabil, nicht so gut transportierbar
+ geschlossener Behälter (keine Verschmutzung)
+ kaum Eigengewicht
+ kann leer auch ohne Maschinen bewegt werden
+ braucht leer kaum Platz
- muß entsorgt werden, wenn unbrauchbar
- schlechte Durchlüftung
- paßt nicht durch eine Tür !
- schlecht stapelfähig
- mit mehr Aufwand überdachbar
- nicht so gut haltbar, reißt, verwittert, nur 2-3j haltbar
- preiswert bis billig
- hohe Mengen verfügbar

Habe ich noch Behälter vergessen, die bezahlbar, verfügbar und transportierbar sind ?

Wie sind die Erfahrungen, z.b. Verhältnis Gewicht/Inhalt bei Gitterboxen, etc. Wie bekommt man BigBags vernünftig entleert, wenn man das Holz umfüllen muß ?

Weiterer Anlaß der Diskussion: Ich habe gerade die Möglichkeit, BigBags in größeren Mengen einigermaßen günstig zu bekommen, deutlich billiger als Gitterboxen.

Letztere würde ich eigentlich favorisieren, da sie, abgesehen von Gewicht und Preis, ganz praktisch sein dürften. Vor allem würde ich sie ohne Umfüllen durch eine normale Kellertür bis an den Ofen bekommen, was mit den BigBags schwierig ist wegen der Breite.

Was würdet ihr so empfehlen ?

mfg,
Andreas

PS: Wenn sich noch jemand für BigBags interessiert, bitte melden. Je mehr, desto günstiger der Preis (abhängig vom Transport).
 
Hallo Andreas,

wie ich vor kurzem berichtete verwende ich ab sofort Einzelhandels-Rollwagen (Containerwagerl). Die bekomm ich von meinem Bruder (Lebensmittelgeschäft). Er zahlt dafür nur einen Pfand von ¤34.- excl..
Der große Vorteil für mich dabei ist, ich schlichte die gespaltenen Meterstücke ins Wagerl, schneide einmal von jeder Seite mit der Kettensäge durch und fahr damit heiml. Neben dem enormen Zeitvorteil erspar ich mir auch noch die Kreissäge.

lG
Rainer
 
Hallo,
den Rollcontainerpreis halte ich für zu hoch.
Sucht mal im www, gibt da im HH Hafen einen Händler der es deutlich günstiger verkauft.
Ich halte Baustahlmatten für das Mass der Dinge, diese auf Euro-Paletten und fahrbar sind die auch noch.
Für Gitterboxen, faltbar, gibt es einen günstigen Händler in den NL.
Gruss Peter
 
Hi,

finde die Gitterboxen nicht 100% optimal. Mann muss das Holz unbedingt einschlichten damit überhaupt einen guter ½ Ster rein geht. Das handling ist auch nicht so besonders, ohne Frontlader oder Staplerhubgerüst (hab ich mir zu gelegt) sind die Dinger nutzlos. Bei zwei übereinander braucht man schon ein großes Überdach sonnst saut’s in die untere immer rein.
Wir haben uns jetzt eine Holzschupfa gebaut für Holz und Unimog. Ich verwende die Boxen jetzt als Transportmittel von der Schupfa zur Haustür.

Gruß
Hans
 
Hallo Andreas,

ich hab mir ähnliche Gedanken gemacht und bin auf den Gitterboxen hängen geblieben. Was ich mittlerweile als nicht mehr so positiv bewertet.

Ich hab mittlerweile 10 DB-Gitterboxen, 15 Aufsetzgitterboxen für Europaletten, 5 Aufsetzgitterboxen für Europaletten mit doppelter Höhe und ca. 10 Boxen die aus Aufsetzrahmen aus Holz für Europaletten, wobei ein Rahmen ca. 15cm hoch ist und man hier varieren kann.

All diese Boxen oder Käfige haben den Nachteil, das man sie nur schwer bewegen kann, sprich es muss ein Hubwagen her, zusätzlich ei Gabelstapler oder Hubgerüst an den Mog. Die Flächen müssen min. gepflastert sein. Schmutz und Dreck, wie auf einen Holzlagerplatz z.B. Rindenstückchen machen das fahren mit dem Hubwagen nervig und schwer. Zudem sind insbesondere die DB-Gitterboxen teuer, dafür hätte ich schon einen halben Winter den Ofen auslassen können.

Denk bitte auch an die Bodenbeschaffung des LAgerplatzes. Gitterboxen stehen an 4 Stellen auf. Unebenheiten werden insbesondere beim mehrfach übereinander stapeln bestraft. Die Standsicherheit geht hier flöten und das kann gefährlich werden. Ich stapele mittlerweile nur noch 2-fach, da ich nicht sicher sein kann, ob nicht sich Jugnedliche oder Kinder zwischen den Türmen rumdrücken. ICh finde dann und wann immer mal wieder leere Schnapsflaschen insbesondere nach WEs.

Der Bigbag ist zu Luft dicht, das Holz braucht lange bis es trocknet, das gilt im übrigen auch für meine Aufsetzrahmen. Die Luftzirkulation ist sehr eingeschränkt.

Deine Schilderung mit dem Flaschenzug bringt mich zurück zu der Idee die gnaz am Anfang meiner Pläne hatte. Eine betonierte Rutsche am Haus mit einer Lucke (als Lucke kann man eine doppelflügige Kellertür von Hörmann mit halber Bauhöhe verwenden) in den Heizraum. Ich besitze noch einen Pkw-Anhänger als Kipper. Rangefahren, Lucke auf, Abkippen und das Holz rutscht in den Keller. Lagerung der Scheite am Holzplatz in Rundsilos aus je 2 Baustallmatten (Fassungsvermögen 12,5 RAUMMETER keine Schüttraummeter) , ein kleiner Radlader oder Hoftrac zum Befüllen der Silos und späteren Verladung auf den PKW-Anhänger. Abdeckung der Rundsilo mit Trapezblechen. Ein solche Lösung swäre erstrebenswerter m.E.

Grüsse Michael
 
Hallo,

Killersuzi schrieb:
Der Bigbag ist zu Luft dicht, das Holz braucht lange bis es trocknet, das gilt im übrigen auch für meine Aufsetzrahmen. Die Luftzirkulation ist sehr eingeschränkt.

Probier es mal damit. Geht einigermassen. www.bigbagshop.de
Hier bei Holzbag gucken.

Ansonsten ist die Baustahlmattenlösung eingentlich die beste,.... für mich zumindest.
Übrigens läßt sich das dann prima mit "Hütchen" aus LKW-Plane abdecken.
Zuletzt für je 18,00 EUR. incl Gummiband m.Drahthaken beim Planenmacher fertigen lassen

Gruß

Rolf
 
Hallo,

Ich schreib' einfach mal meine Gedanken dazu auf, als weitere Anregung oder Diskussionsgrundlage ...


--> Rainer:
Aus deinem Posting habe ich die Idee mit den Rollwagen ! Ich hab' mich nur gefragt, wo man die in vernünftigen Mengen herbekommt (früher gab's die hier gelegentlich auf'm Sperrmüll, aber das ist ja alles abgeschafft und auch nicht verläßlich :-) ) Prinzipiell wäre die Idee auch was für mich, ich werd's auch warscheinlich mal ausprobieren, wenn ich den Umbau fertig habe. Allerdings ist mir der genannte Preis für die Teile deutlich zu hoch !

Die Idee mit dem direkten Sägen ist auch super ! Kommt aber dann auf meinen Ofen an, ich will aber auf jeden fall einen Vergaserkessel für min. 60cm Scheite einbauen, könnte ich also auch ähnlich machen. Für den Transport auf dem FL müßte ich mir erst eine Gabel bauen/besorgen - wenn ich bisher etwas am FL transportiere, dann immer nur hängend an Seil oder Gurt (ebenfalls nur Feldwege). Ich dachte eher daran, 2 oder 4 Wagen auf einen Anhänger zu packen.


--> Peter: Danke, die Idee ist auch gut: Eine Baustahlmatte mit einer Palette als Boden. Wie hoch machst Du die Teile ? Wie ist die Matte an der Balette befestigt ? Stapeln kann man die dann allerdings nicht mehr, dafür aber gleich höher bauen. Wie befüllst (stapeln, schütten ?) und entleerst Du die Boxen ? Zum Öffnen ? Oder umkippen ? Eingefüllte Holzlänge ?

Man könnte die Teile so hoch machen, wie eine Matte breit ist (2m ?), biegt ein U aus der Matte macht das an der Palette mit Schellen fest und läßt eine Seite lose zum Abnehmen (mit Draht/Schnur zubinden). Für 30cm Schüttholz kommt die lose Seite dran, 60cm Scheitholz wird eingestapelt und die offene Seite (Stirnseite) nur mit Draht/Armiereisen zusammengehakt.

Da ich allerdings keinen Stapler oder Hubmast habe, muß ich alle Lasten hängend am FL oder Bagger transportieren können. Darf also nicht zu hoch werden, und sollte man oben anhängen können, d.h. der Boden muß fest genug sein.


--> Hans: Schuppen is nich, am Haus muß er weg wegen Anbau, dafür kommt ein (kleinerer) Holzkeller hin. Auf dem Acker, wo ich das Holz kleinmache und lagere, darf nichts gebaut werden, d.h. geht nur was mit stapeln oder beweglichen Behältnissen.


--> Michael:
Ich versuche, mit meinem vorhandenen Maschinenpark auszukommen.
Das ist vorwiegend ein Unimog mit FL und Schaufel, sowie ein AL402 zum Anhängen mit Mistgreifer, PKW-Hänger und 2-Achser Anhänger.

Hoftrac/Radlader will ich nicht auch noch kaufen oder rumstellen, obwohl es praktisch wäre.

Die Gegebenheiten ansonsten
- Holzlager auf dem Acker/Wiese, also unbefestigt und bei Regen Schlammloch (Lehmboden ...). Das Holz muß also bei gutem Wetter oder Frost hin und weg.
- Holzlager am Haus im UG, erreichbar über Treppe oder Schacht/Rutsche, evtl. mit Hebezug. Anfahrbar nur mit kleinem Hänger oder Mog.
- Ofen im UG, warscheinlich Scheitholz >50cm. Abstand zum Lager ca. 10m, Holz muß also herangeschafft werden.
- Zusätzlich Kaminofen im OG, also Scheitholz <40cm. Holz muß hochgetragen werden. Der Lagerraum soll den Vorrat für ca. 1/3 - 1/2 Heizperiode (also 2-3 Monate) fassen. Ich muß also nachfüllen.

Auf loses Schütten von Holz will ich nach Möglichkeit verzichten, vor allem bei 50cm-Scheiten. Ist extrem schlecht zu laden und braucht Platz ohne Ende. Außerdem fällt jedesmal ein haufen Mist (Rinde, etc.) ab.
Parallel fällt aber viel Kleinzeug an, also Reisig/Astschnitt von Obstbäumen, sowie die Reste vom sonstigen Holzmachen. Außerdem bin ich beim Einkauf des Holzes nicht wählerisch, d.h. es müssen keine frischen Buchen sein ... :-) Brennen tut alles ... dafür habe ich ja einen Ofen. Wenn ich teures "Schauholz" verheize, dann lohnt es sich ja noch weniger.


Ich werde also warscheinlich zwei Holzsorten bereitstellen: Sauberes kurzes Scheitholz 30cm für den Kaminofen, entweder in GiBos oder ähnliches, am Holzplatz vorgerichtet, in die Transportbehälter gestapelt zum Trocknen und dann incl. Behälter möglichst direkt in den Keller (Flaschenzug). Von dort in einem Eimer nach oben zum Ofen, und in eine Holzbox stapeln.

Alternativ: Holz am Lagerplatz in Mattensilo, wenn benötigt, von Hand auf den Mog (mit dem FL auf den Hänger kommt zu viel Dreck vom Boden mit rein), dann lose in den Keller kippen, rest wie oben.

Kleinzeugs (Sägereste) kommen in Gibos zum Trocknen und Lagern. Reisig und Baumschnitt warscheinlich auch, wobei da die Entnahme aus den Boxen umständlich werden dürfte. Muß ich ausprobieren.


Ich denke, für das 50-60cm-Holz wäre die Idee mit den Paletten mit Aufsätzen ganz gut, allerdings müssen die Paletten dann auf eine Unterlage (Böcke) zum Lagern, sonst faulen sie ab. Für die Seiten: Ich denke an so eine ähnliche Konstruktion wie bei den Supermarkt-Rollwagen, evtl. mit Dachlatten oder Kantholz, ca. 150cm hoch. Es darf nur nicht breiter als 90cm werden, wegen den Kellertüren. Ich stelle mir vor, nur seitlich je 4 "Rungen" an die Palette zu bauen und diese oben mit Querhölzern zu verbinden. Dann das Meterholz vorspalten und direkt rein, mit der Kettensäge 1x durch und fertig. Oder Knüppelholz rein und passend "ablängen"
Am Lagerplatz dicht zusammenstellen und abdecken. Bei Bedarf mit dem FL auf einen Hänger, zu Hause den Hänger unter den Flaschenzug schieben, Box anheben, Hänger weg und durch den Schacht in den Keller. Dort mit Hubwagen einsortieren. Zum Verheizen mit dem Hubwagen neben den Ofen, und die leere Box dann auf dem gleichen Weg wieder zurück. Rollen bräuchte ich also nur im Keller, auf dem Acker versacken oder vergammeln die nur.

Evtl. verwende ich auch die Palette mit Baustahlmatten als Aufsatz, das verfault nicht so schnell und zerbricht auch nicht gleich, wenn man mal dagegenkommt. Dann muß ich das Holz eben vorher auf 50-60cm bringen und reinstapeln.
Wenn ich die 180cm hoch mache, gehen sie auch noch durch die Kellertür. Durch die abnehmbare Seite kann man sie gut füllen und leeren. Am besten wäre es, gleich ein "Dach" mit draufzubauen, spart das Abdecken.

Bleibt nur die Frage, wieweit sich die seitlichen Gitter durchschlagen beim befüllen - immer mit dem Problem der Kellertür und der Luke und der Decke.


Bessere Vorschläge ?

mfg,
Andreas
 
Hallo Andreas,

hast du einen Hubwagen?

Wenn nicht, dann bau dir einen "Rolli" (leichtes Gestell aus Winkeleisen, mit 2 lenkbaren Rollen drunter) Abmaße hast du ja, wenn du weisst was du verwenden willst. Ist billiger wie ein Hubwagen :)

Grüsse: Hugo
 
Hallo,

ja Hubwagen ist sowieso da, allerdings in der Garage (EG). Ob ich den dann in den Keller (UG) packen will, muß ich sehen. An Rollgestelle hab' ich auch schon gedacht, da ich aber mehrere Holzboxen einlagern will, brauche ich warscheinlich auch einige davon. Kommt dann auf die verfügbare Stellfläche an. Ansonsten müßte ich die Boxen immer erst anheben (und dafür die Luke aufmachen - der Flaschenzug hängt dann ja oben). Ich glaube, ein weiterer Hubwagen ist billiger und einfacher als die Rollen...

Wobei die Sachen mit der Heizung und dem Keller momentan nur auf dem Papier existieren (Umbau kommt im nächsten Jahr), nur will ich das Holz für den nächsten Winter gleich in den passenden Behältern einlagern und den bestehenden Holzschuppen leeren und abreißen.

Übrigens, die Bigbags würde ich dann (aufgrund der schlechten Luftdurchlässigkeit) für bereits vorgetrockentes Holz oder Sägeabfälle verwenden. Bleibt die Frage, ob die dann Dicht genug sind, um vor Regen zu schützen, und das problem des Entleerens.

mfg,
Andreas
 
Hallo

hast dir auch schon mal gedanken gemacht über holzbündel.?
kannst in jeder länge machen bei 1 m länge ein ster.
bündel sind stapelbar gut zum abdecken transportabel und wenn das holz verheizt ist bleiben nur zwei stricke über.

ich finde sie nicht schlecht will evtl nächstes jahr auf bündel umstellen

gruss basti
 
Hallo,

es gibt doch tatsächlich noch weitere Möglichkeiten :-)

Prinzipiell auch keine schlechte Idee ... aber das riecht doch ein wenig nach Baumarkt, oder ? :-)

Aber ernsthaft:
Aus welchem Material sind die Stricke ? Will sagen: Wetterfest ? Wiederverwendbar ? Oder Packbänder ? Stabil genug zum dran anheben ?

Wie transportieren, also auf/abladen ? Das geht ja sinnvoll nur mit einem Holzgreifer, oder ? Ansonsten müßte man die Bündel so stapeln, daß man mit Gabeln oder Hubgurten drunter kommt, und das braucht mehr Platz und Volumen.

Außerdem brauche ich dann wieder ein Dach oder eine Plane zum abdecken. Bei Gibos hätte ich nur Böden zugeschnitten und bei der obersten Box eingelegt (ohne Überstand), bei BigBags einfach nur übereinandergeschichtet.

Wenn man frisches Holz bündelt, dann schwindet es, d.h. die Stricke werden locker. Entweder neigt der Packen dann zum auseinanderfallen, oder man muß nachbinden. Fällt so ein Bündel nicht sowieso leicht auseinander ?

Außerdem ist meine Zielvorstellung: Holz draußen ofenfertig machen und dann ohne umpacken direkt zum und in den Ofen. Die Bündel dürfen ja warscheinlich rund sein, also wird es schwierig, damit durch eine Tür zu kommen (d>90cm ?), oder ? Man könnte natürlich weniger als 1RM bündeln.

Außerdem gehe ich von 50cm Scheitlänge aus, dann sind es sowieso weniger und geht quer durch die Tür. Zum Transport im Keller ginge ein Rollbrett oder Palette mit Hubwagen, allerdings ist die Stapelei aufwendig.
Ich könnte natürlich die Bündel auch so klein machen, daß man sie von Hand umsetzen kann ... und die Menge auf die Ofengröße abstimmen. Vielleicht sogar so, daß man sie mit Strick/Schnur direkt in den Ofen packen kann ... dann könnte ich auch einfach mein Reisig so bündeln ! Das ist erst noch eine Idee.


Zum Bündeln braucht man dann ja wohl eine Vorrichtung, sonst fummelt man sich einen ab, oder ? Mindestens V-Förmige Böcke oder ein Gestell, in das man die Scheite reinstapelt, bis die Menge paßt, und dann die Bänder/Stricke drumzurrt. Packmaschinen gibt es dafür sicher auch, aber die dürfen für privat wieder zu teuer sein.

Ach ja, noch ein Aspekt: Beim Umstapeln/Transport scheuern die Scheite, es fällt also viel Rinde und "Dreck" ab, was bei Boxen/Säcken/Rollwagen kaum der Fall ist.

Das Holz muß dafür ja wohl auch gleichmäßig lang gesägt sein, und die Scheite einigermaßen gleichmäßig und gut/sauber gestapelt, sonst fällt der Packen beim Umsetzen auseinander.

Positiv ist das optimale Verpackungs/Nutzlastverhältnis :-) Liegt sogar noch besser als Bigbags ... und auch der Kostenaufwand dürfte super sein.

Generell ist die Idee ausbaufähig ... !

mfg,
Andreas
 
Hallo Andreas,

das elendige anpacken der Scheiter, nervt irgendwann jeden. Zur Zeit mache ich mir auch so meine Gedanken und verfolge immer wieder die diversen Beiträge hier.

Das mit dem Bündeln finde ich zur Zeit noch sehr gut, Du brauchst keine Gitterboxen, BigBags oder sonst irgendwas.

Wir machen zur Zeit noch Meterscheiter, aber was spricht dagegen, diese weiter zu machen und direkt vor Ort mit einem Bündelgerät / Umreifungsgerät zu verpacken. Die Kunststoffbänder können nach Schwund wieder angesetzt werden und neue gezogen werden. Drei oder vier Kunststoffbänder um den Packen und anschließend mit der großen Motorsäge zwischen den Bänder durch, somit hat man stabile Pakete.

Und die kann man so von der Größe aufteilen wie man möchte.

Gruß
Torsten
 
Wenn Du die Pakete rund machst ( Bündelgerät gibt es z.b. Bei www. fore.reinle.net, die sind dann aber zu groß für diesen Zweck ! ), dann könntest Du die Pakete sogar vor deine Heizung rollen ! :party:

Gruß

Rolf
 
Ja, so ähnlich nur viel kleiner, damit man sie evtl. noch mit Muskelkraft bewegen kann. Will man mehr kann man die Bündel auch größer machen.

Bündelgestell vielleicht so gestalten, das man 0,25;0,5;0,75;1 rm bündeln kann und je nach Bedarf nutzt.

Gruß
Torsten
 
Hallo,

rollen ? hmja, die Flintstones lassen grüßen :-)

Ich muß die Teile ja auch im Keller irgendwie stapeln, also mit rollen alleine wäre es nicht getan... Nachteil ist, daß die runden Bündel ziemlich viel Platz verbraten - der Keller ist nicht beliebig groß, und ich will nicht ständig Holz vom Lagerplatz nachholen. Außerdem knallt das ganze Holz auseinander, wenn man die Schnur aufschneidet ... und familenfreundlich muß der Transport vom Keller in den Ofen schließlich auch sein !

Das Holzbündelgerät aus dem genannten Link ist ja schnuckelig ! Die Idee mit dem Bindegarn zum Binden und dem Spanngurt zum Vorspannen sind gut ! Werde ich direkt übernehmen zum ausprobieren.

Man könnte zum Bündeln einfach ein V oder U-förmiges Gestell bauen, da das Holz reinstapeln, verspannen und verschnüren.

So wie es aussieht, können die meisten Kessel 50cm-Holz verdauen, ich werde also mal was auf die Länge sägen und ein wenig rumtesten mit den verschiedenen Behältnissen. Gitterboxen habe ich schon mal ein paar besorgt, Bigbags kommen demnächst auch, Paletten sind schon da - fehlen nur noch ein Baustahlmatten dazu. Fällt mir gerade ein - ein Rollwagen steht auch noch rum ! Zum Bündeln werde ich mir evtl. ein V-Gestell aus Holz bauen, wenn es ohne nicht vernünftig geht. Mal sehen, was die Zeit erlaubt.

Ich schätze, ich werde dann doch verschiedene Behältnisse benutzen, je nach Holzgröße.

mfg,
Andreas