Brennholz machen - Erfahrungen zur Vorgehensweise gesucht

Der D30 packt das locker, man muß nur eine Rückezange an den Kraftheber anbringen, damit das Gewicht auf der Achse liegt. Logisch gibt es Grenzen beim Rücken, bei schlechtem Untergrung und ohne Ketten muß ich den Stamm auf 4- 5m ablängen. Natürlich braucht man auch etwas Frontgewicht. Wenn ich wieder nur mit D30 rücke, ohne Schild mach ich mal ein Foto. So ein Stamm 6m lang und Ø60 wiegt ca 1600kg.
Gruß aus dem Frankenland.
 
So,
dieses Jahr habe ich es anders gemacht, hat ebenfalls gut geklappt.
1. Baum absägen - logisch war aber anfahrbar da am Wegrand
2. Atlaslader Al402 und Baum immer weiter Richtung Weg gezogen.
Dazu eine Kette verwendet. So konnte bequem am Wegrand gesägt
werden. Gesägt auf 1 Meter. Lagen auch dicht beinander.
3. Kette genommen und 3 bis 4 Meterstämme zusammengebunden.
4. Im Atlas eingehangen und auf Unimogpritsche gelanden. Dies einige male wiederholen bis Pritsche voll ist
5. Da kein Anhänger vorhanden, war die Pritsche nach 1 bis 1 1/2 Bäume voll. Egal, kurze Strecke, gut 5 min Fahrt.
Zuhause Ketten wieder eingehangen und auf Stapel. Jetzt kann ich in Ruhe bei Lust und Laune spalten und Sägen.
Es waren keine großen Kraftanstengungen nötig und mein Rücken wurde geschont.

Habe weder den Frontlader noch die Seilwinde benötigt. Ein Anhänger wäre natürlich bequemer gewesen. Evtl. auch ein Atlas auf Lafette.

Gruss
Bernd Thomes
 
Hallo Zusammen

Bei mir läuft das so:

Mit mog bis zum Baum, so stellen das er nicht drauf fällt :cry:
Baum absägen, na klar sonst läßt er sich so schlecht ausasten :wink:
50cm Stücke sägen
direkt vor Ort spalten, für Starkholz hat der Spalter einen eigenen Kran :wink:
Auf Mog ,ca 2,2fm, aufladen und nach hause damit, bei weitem Weg mit Hänger.

Der Plan ist, das ganze auf Paletten umzurüsten.
Mit nen zweiten Mog mit Kran zu verladen, dann entfällt zu hause das abladen und aufschichten per Hand.

Das Bild zeigt das Negativbeispiel, so wird natürlich nichts fertig

:roll: :roll:

Gruß Lukas
 

Anhänge

  • a 010.jpg
    a 010.jpg
    81,6 KB · Aufrufe: 4.950
Hallo Johann

Natürlich nach Vorschrift und Din des Deutschen Vaterlandes "GEKEILT"
Und wenn ich meinen Hänger mitnehme bekomme ich bestimmt alle Vorschriften und Belehrungen drauf, natürlich nur mit Spanngurten die nach Vorschrift angebracht sind :cry:
Nur beim lesen der selben auf Schutzbrille und ausreichende Beleuchtung achten :lol: :lol:
Naja und wenn du Glück hast bringst du auch 1bis3 Stüche Holz mit nach hause :roll:

Gruß Lukas :thumbup:

PS. au weia, der Spalter ist Eigenbau :idea:
 
hallo, ich als sebstwerber ohne mog aber mit schnittschutzhose und helm und geladenem handy mache mein brennholz alleine im wald folgendermaßen:

mit stihl ms 260 40er schwert (wiegt nicht viel und hat ausreichend brennholz-leistung) werden die dinger "umgekeilt", dann auf meterstücke abgelängt, dann zum weg geschleppt ( wenn ich nicht selber wenigstens ne dezitonne wiegen würde und auch nicht diese genialen stihl handpackzangen hätte wüsste ich nicht, wie ich das einigermaßen rückenschonend hinkriegen sollte. dann müsste ich warscheinlich gleich in wald komplett auf ofenlänge schneiden), na ja egal, am weg rauf auf den pkw-anhänger, auf dem hof dann die meterstücken auf quergelegte hölzer aufgestapelt und biertinkenderweise 1 - 2 monate beobachtet, bis sie einigermaßen an saft verloren haben. dann fix ne 7kw-wippkreissäge ausgeborgt und die dinger auf 1/3 meter abgelängt und dann gespalten.
wenn man es schafft, das holz bis mai zu spalten und im freien schlagregengeschützt zu stapeln, kann man mit dem Holz auch schon in der nächsten heizperiode nutzen.
 
Hi,
ich denke ich hab jetzt die "für mich" beste Holzmachmethode gefunden.
Ich hab es letzten Samstag getestet und es funktioniert einwandfrei.
Ziel war mir die Arbeit möglichst leicht zu machen u. eine hohe Effektivität zu erreichen.
Und so wird's gemacht:

1. Holzstämme mittels Zottelkette zur Waldlichtung schleppen.

2. Auf 1m schneiden, spalten (bald mit eigenem Spalter) u. zum trocknen aufschlichten.

3. Meterstücke in Containerwagen (vom Lebensmittelgeschäft) sauber einschlichten u. mit Motorsäge von jeder Seite einmal durchschneiden.
Ergibt gut 1RM fertiges Brennholz für meinen Holzvergaser.

4. Mittels Palettengabel am FKH u. Gurt (zur Sicherung) nach Hause transportieren. Der Wald ist nur ca. 1km weg, daher rentiert sich diese Vorgehensweise.

Wenn ich irgendwann meine Einfahrt fertig hab und ebenerdig in den Keller kann, dann roll ich die Container bis vor meinen Ofen :lol: .

Wie man auf dem Foto sehen kann hab ich am Container nur ein paar Streben rausgeflext um ihn als Brennholzschneidebock verwenden zu können.

lG

Rainer

Hallo Rainer, ich habe mal die Doppel-Sendung deines Beitrags rausgeloescht. Da warst du wohl zu schnell mit dem Finger....hehe
Ansonsten schoene Bilder -Martin- /Moderator



Holztransport03.JPG


Holztransport02.JPG
 
Hallo Zusammen,

nachdem ich den Tread gelesen habe, bin ich sicher das hier
die gesammelte kompetenz des Brennholzmachens vereint ist.
Ich mache seit zwei Jahren einige rm Holz für den eigenen Bedarf.
Bis jetzt habe ich mich an den von selber umgefallenen Bäumen
unseres eigenen (sehr kleinen) Waldes bedient.
Bäume fällen werde ich dort nicht. (Dann sind bald keine mehr da...)
Hat jemand im Raum Ruhrgebiet Erfahrung mit dem Erwerb von
Holz in ganzen Stämmen oder zum selberfällen?
Meine Frau kommt aus dem Murgtal und dort ist es kein
Problem, dort kann man auf jedem Rathaus fragen.
Hier bei uns hab ich noch keine geeignete Anlaufstelle gefunden.
Weiss jemand was übliche Peise für Laubholz, frisch im ganzen ist.

Mit besten Grüssen

Torben
 
@ Basti

Ein paar Fragen:


Holzgreifzange

Wo hast Du die gelbe Holzgreifzange her? Hängt sie am Seil? Wieso hast Du sie nicht auf einem verstärkten Eisen angehängt?

Ich stelle immer wieder fest, dass sich der Stamm dreht beim Anheben. Dann kann er an das Fahrerhaus schlagen, wenn keiner ihn hält. Den Stamm halten ist wiederum auch sehr gefährlich.



Evakuierungsfahrzeuge mit drehbarer Greifschiene

Bei uns in der Stadt fahren Dutzende von "Evakuatory" herum; dies sind meist kleiner MAZ-LKWs mit einem Kran und einer breiten Schiene, an der die falsch geparkten Autos dann angehalten und hochgehievt werden.

Diese breite Greifschiene wird hydraulisch gedreht. Das iswäre eine sehr schöne Lösung auf für das Laden von Rundholz. Ich wollte es mal bei Gelegenheit genauer fotografieren, wie diese Drehvorrichtung funktioniert. Sie gibt es sicherlich auch bei anderen Greifzangen?

Oder hat jemand schon so eine Lösung, die er mal vorführen könnte?


Danke und Gruß! Karl
 
Hallo,

--> Karl: Zum Drehen des "Greifers" wird doch normalerweise ein Drehservo verwendet - ist das an deinem genannten Ladegerät was anderes ?

Oder drehen die der Einfachheit halber mit einem Zylinder ?

Evtl. kannst Du ja wirklich mal ein Foto machen !

So spontan fällt mir ein: Da die alten Lader ja statt mit einem Drehmotor auch mit einem Zylinder geschwenkt werden: Das könnte man ja auch beim Greifer machen - mit dem Nachteil, daß man nicht über 270 (300) Grad und sowieso nicht endlos drehen kann. Die Konstruktion wird eben evtl. etwas schwerer oder sperriger, wobei da vielleicht auch ein kleinerer Zylinder ausreichen dürfte.

Müßte man mal ausprobieren. Man könnte sich damit vielleicht behelfen und die Anschaffung eines passenden Drehservos einsparen.

Wundert mich, daß das bisher noch niemand gemacht hat ... zumindest habe ich noch keine derartigen Konstruktionen gesehen.

mfg,
Andreas