Bundeswehr-Mog als Expeditions-Mog?

Hallo Andreas, Olaf, Jürgen, Stefan,

danke euch allen für euere Tips und Hinweise.

Super, Gaggenau liegt tatsächlich direkt an "meiner" Pendelstrecke, da werde ich definitiv mal vorbeischauen. Sieht ja sehr gut aus das Angebot auf der Website von Merex.

Und auch der Ausbau auf unimurr wäre genau was ich suche (oder glaube zu suchen *g*). Leider ist's ja schon von Oktober letzten Jahres, ich hab den Schreiber aber trotzdem mal ange-pn't!

Hmm, die Alternativen zum Mog sind mir jetzt auch schon ein paar mal so über den Weg gelaufen. Mein Punkt für den Mog war halt immer: Ist die maximale Größe, die ich sinnvoll finde für mich (und habe auch keinen 2er-Führerschein). Werde den auch definitiv noch lange nicht ausreizen oder überladen, da ich ziemlich basic reise normalerweise. Hatte auch überlegt gehabt, mit einem Defender und Zelt auf Tour zu gehen, aber dann halt doch ne Matratze hinten drin besser gefunden ;-). Ausserdem war ein Punkt halt immer, dass man halt in allen Ländern der Welt eine Mercedes-Werkstatt findet. Klar, wenn ich was anderes finde, was "passt", dann schliesse ich das nicht aus, aber find den Mog halt so auf den ersten Blick schon sehr nett! :-) Könnte sich natürlich ändern, wenn ich wirklich dann ein Vermögen reinstecken muss, damit er am fahren bleibt, wobei mir schon klar ist, dass es nicht nichts kostet so ein Teil zu fahren und nach der Anschaffung nix mehr auf einen zukommt. Was habt ihr denn so für Kosten in etwa pro Jahr für Wartung und Reparaturen?

Jo, der Hinweise mit den Anfangsproblemen mit einem BW-Mog ist gut. Dachte ich mir schon sowas und wollte auch erst mal hier und auf kleineren Touren hier rumfahren bevor ich dann mal zu was grösserem aufbreche. So sehr mag ich Afrika nun auch nicht, dass ich gleich irgendwo in der Pampa wochenlang mit nem kaputten Mog rumhängen will ;-)

Grüße, Markus
 
Hallo

@Was habt ihr denn so für Kosten in etwa pro Jahr für Wartung und Reparaturen?

Zum Glück mache ich Wartung und Reparaturen selbst. Sonst wär ich schon im Armenhaus.

- alle Vorgelege Simmerringe und Anlaufringe erneuert.
- Schubrohrmanschette hinten erneuert
- beide Doppelgelenkwellen vorn Generalüberholt
- Bremse hinten neu belegt
- Vorgelege vorn rechts Generalüberholt


Ich bin kein KM Logbuch, Wartungs- und Reparaturkosten-Aufschreiber aber um die 2500,- bis 3000,- Euro haben Wartung und Reparatur schon verschlungen. Das ist nicht die Welt bei bisher 50 000 Reisekilometern. Lieber hätte ich das Geld für nen Extra Urlaub ausgegeben.
Mal sehen was aus der Sache mit dem Motor wird.
SUCHE OM 366A FÜR WENIG GELD. :roll:

Das sind wohlgemerkt nur die Kosten nach dem Womo-Umbau.

Ähh DB 1017 und Iveco 168M11 sind als Fernreisemobil nicht unter die 7,5to zu bekommen.

Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

wow, 50.000 Reisekilometer!! Aber nicht in einem Jahr, oder?? Dafür gehen 2.500 bis 3.000 Euro als Instandhaltungskosten aber noch, wobei das bei mir sicher mehr werden, weil ich sicher nicht alles selbst machen kann.

Warum suchst du einen 366A? Hat der irgendwelche entscheidenden Vorteile gegenüber dem 352 gerade in Bezug auf Einsatz bei längeren Reisen?

Grüße, Markus
 
Moin,
den 366A gabe es als Softturbo mit 136PS und mit richtigem Turbo und 170PS. Der OM352 hat nur 130PS, den gab es aber auch als OM352 Turbo mit 170PS. Der 366 ist der modernere Motor, Vorteile keine Ahnung?
Gruß Stefan
 
Hallo

Nee, 50 000km seit 2002. Die längste Reise am Stück war letztes Jahr in den Nahen Osten bis nach Aqaba ans Roten Meer, 10 000km in 6 Wochen!!!

Den OM 366A möchte ich wegen dem Turbo, ein 352A tuts auch. Aber wenn schon ne Menge Geld ausgegeben wird möchte ich gerne das modernere Teil.

Als nächstes Problem kommt dann das für den Turbomotor eigentlich zu schwache Getriebe.

usw. usw.

Gruß Andreas
 
Hallo,

habe mir heute mal einen Pritschen-Mog 435 von der Luftwaffe in Köln angeschaut. Versteigerung bei der VEBEG läuft bis morgen mittag. Hier mal paar Fragen, die mir da noch im Kopf rumschwirren. Wenn ihr Antworten darauf habt, helfen die mir wahrscheinlich zu entscheiden, ob und was ich bieten soll.

Also:
- Zunächst mal zum Mog: Ist ein 87er mit 352er Motor ohne Turbo. Ist gerade generalüberholt worden, da scheinbar ziemlich überraschend ausgemustert. Klingt ok, oder?
- Ist fahrbereit, aber man muss ja scheinbar auf jeden Fall ne "große Inspektion" beim TÜV machen, für ne zivile Zulassung. Kostet sowas viel und ist da notwendigerweise irgendwas für umzubauen etc.?
- Die Federung vom Pritschen-Mog ist laut dem, der mir das gezeigt hat, weniger stark als bei einem Krankenwagen-Mog. Er meinte daher je nach Gewicht vom Aufbau müsste da eine stärkere rein bei nem Expeditionsfahrzeug. Hat da einer Erfahrung mit? Würde gerne einen Zeppelin-Shelter als Wohnaufbau drauf (700kg), Ausbau soll sich in Grenzen halten, aber klar mit Zusatztank, Wassertanks etc. wird schon bisschen Gewicht draufkommen.
- Der Mog ist als Pritschenmog natürlich in Tarnfarben lackiert. Das muss man im zivilen Einsatz doch umlackieren, oder (während ein Krankenwagen-Mog mit rein grüner Lackierung nicht umlackiert werden muss, richtig)? Mit wieviel ist dafür so zu rechnen?

Wäre super, wenn da auf die schnelle noch jemand die ein oder andere Antwort weiss :-)

Danke schon mal,
Markus
 
Hallo Markus

Für die Abnahme vorher mal beim TÜV fragen was der Sachverständige für die zivile Zulassung haben möchte.
Tarnlicht und IR Scheinwerfer abmontieren, Wiegekarte.
Seit dem 01.03.2007 braucht man jedenfalls keinen Auszug aus dem ZFZR (zentrales Fahrzeugregister) das können die Zulassungsstellen jetzt online beim KBA anfordern.
Federung bei den neueren Mog ist schon etwas stärker ausgelegt, die alten hatten noch eine Zusatzfeder in der Hinterachsfeder. Habe bei meinem die alte Doppelfeder gegen die neue Variante ausgetauscht.
Die Tarnflecklakierung kannst Du ja immer noch umlackieren, oder willst Du nächste Woche schon los? Fahren ja einige zivile mit Flecktarn rum. Für das außereuropäische Ausland natürlich nicht so geeignet, evtl. Einreiseverbot.
Lackierung kann man je nach Anspruch selber machen, evtl. rollen, oder vom Profi je nach Umfang einige 1000 ¤.
 
Moin,
von der Vebeg bzw. der Zulassungsstelle der BW gibt es eine Datenbestätigung (ähnlich wie der alte Fahrzeugschein). Damit und dem Unimog fährt man zum TÜV und macht eine Vollabnahme nach StVZO §21und mit dem Gutachten und der BW-Datenbestätigung kann man dann den Unimog normal zulassen. Tarnbeleuchtung stört einige TÜVtler nicht, ist ja auch fast nicht zu finden.
Der KrKw hat zusätzlich zum Querlenker noch einen Stabilisator an der Hinterachse, der normale Unimog hat diesen nur an der Vorderachse. Dadurch schwankt der KrKw nicht so stark vorallem bei Kurvenfahrt, hat aber auch weniger Verschränkung im Gelände.
Tarnlackierung ist in Europa kein Problem, auch der KrKw hat die IR-reflektierende Farbe. Und die ist meistens neben der Flecktarnlackierung auch nicht in Afrika erwünscht.
Ansonsten liest sich deine Beschreibung richtig gut. Und auf den Bildern bei der Vebeg macht der Unimog auch einen guten Eindruck, Aufbau mit Plane und Spriegel ist auch dabei und er hat ein neues Reserverad Dunlop SP T9. Ich nehme an, dass der Unimog schon zu den teureren Unimogs bei der Vebeg zählt und bestimmt einen höheren Preis erzielt als der Durchschnitt. Aber ein wenig Glück gehört ja auch dazu.
Übrigens matt lackieren ist gar nicht so schwer egal ob mit Rolle oder Srühpistole, hochglanz schon mehr.
Gruß Stefan
 
Hallo Markus,
ich beführworte auch den Kauf bei einem Händler. Dort kann man im allgemeinen Probefahren, evtl. auch mal nach Feierabend, so dass man jemanden mitnehmen kann, der mehr Ahnung hat.
Ich habe meinen Mog bei Torsten Büter in Münster gekauft. Den kann ich auch nach wie vor empfehlen. Gegen den Vebeg Kauf sprechen auch aus meiner Sicht die genannten Gründe: keine Probefahrt, keine Gewährleistung, viele Besichtigungen,bei denen man leer ausgeht......
Wenn Du einen Mog bei einem Händler kaufen sollst, ohne Probegefahren zu sein, dann warst Du vielleicht im Moosbachtal, ist doch ein ungewöhnliches Geschäftsgebahren.
TÜV und Zulassung habe ich selbst gemacht. Fahrzeug fahrfertig gemacht, incl. AU, Tarnbeleuchtung demontiert (IR-Scheinwerfer war schon ab), Leitkreuz auch und dann mit geliehener Roter Nummer zum TÜV. Wiegekarte hatte ich auch, brauchte ich aber nicht, weil der TÜV eine eigene Waage hatte. Der Prüfer war sehr zugänglich und hat mir auch die BW AHK eingetragen, da gibt es gelegentlich Schwierigkeiten. Meine Farbe: RAL 6031, also das neue Oliv-Grün, stumpfmatt.

Dann habe ich mir eine Kabine Besorgt, Shelter 1, Hersteller Piagio. Ich habe diese Kabine genommen, weil es die einzige war, bei der Absetztstützen dazu gab (vielleicht ist das verschwunde Bild aus dem Maggi-Deutz Forum ja meiner). Die fehlende Stehhöhe habe ich etwas kompensiert durch die Montage einer Dachluke; das ist der einzige Platz, an dem ich Aufrecht stehen kann. Ich habe bisher drei Urlaube in dem Shelter gemacht und bin zu der Einsicht gekommen, dass ich was größeres brauche. Andreas ich muß Dich mal sprechen :roll: . Der Shelter ist mit Zurrketten befestigt. Dadurch braucht die Standheizung keine Abnahme, aber ich darf auch am Wochenende nicht mit Anhänger und Sonntags nicht durch die Schweiz fahren. Bei der Fährpassage habe ich bisher immer das gleiche wie ein WoMo bezahlt. Mein Mog wiegt übrigens Reisefertig so 6 bis 6,5 Tonnen; auf der Rückfahrt von Tunesien 6380 kg, das habe ich Amtlich :? . Bereift ist mein Mog wegen der höheren Endgeschwindigkeit mit 14,5er Rädern. Er läuft jetzt 96 oder bei 86 (LKW Geschwindigkeit) dreht der Motor mit 200 Umin weniger. Ich habe mal gehört, die KRKWs hätten lange Achsen, das wäre schon mal ein Argument etwas mehr auszugeben.

Eine Gute Möglichkeit die Verschiedenen Fahrzeuge mal zu Vergleichen sind die verschiedenen LKW Treffen, demnächst ist eines bei Mühlheim/Ruhr (siehe Allrad-LKW-Gemeinschaft), Pfingsten sind gleich mehrere. Oder Du kommst mal vorbei, ich wohne am Nordrand des Ruhrgebietes, so rund eine Stund von D-dorf.
 

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Jau mach ich, kann aber etwas dauern, weil ich dafür Ruhe brauche; nicht, dass ich im Streß bin, aber ich habe halt noch son paar andere Kleinigkeiten. Bei Brunos Treffen (und dem seiner Freunde) war ich in Ski-Urlaub. Himmelfahrt in Brakel habe ich mir vorgenommen.

Dirk
 
Hallo,

nur mal so einige Gedanken von mir..
Unimog macht als Reisemobil wenig Sinn- aber Spaß:-) Bei einem Unimog die Kosten zu rechnen, sollte man einfach lassen und es als gegeben annehmen- sonst besser etwas anderes kaufen- der 1017 er ist keine schlechte wahl und klar, meist überladen bei 7,5 to aber mit Verstand ausgebaut noch in Grenzen.

Ob und welcher Koffer man sich montiert, daran würde ich nicht die Frage festmachen, ob Sanmog oder Pritsche! Der Sanmog hat lange Achsen und den Om366 der meines Erachtens gerne etwas mehr Leistung verträgt. Der OM 352 würde ich besser so belassen.
Falls Du Dir mal einen anschauen möchtest, dann biege mal auf der Fahrt zw Freiburg und FFm kurz ab und schau bei mir vorbei. Ehemals Sanmog und als Reisefahrzeug verwendet- oder auch als Zugfahrzeug mit Pritsche. In Freiburg wohnt die Freundin, doch da steh ich selten mit dem Mog..meinte nicht letzt einer: LKW´s haben im Wohngebiet nichts zu suchen ...grrrrr LKW..Pfff
Achja, bei der Vebeg habe ich auch gekauft- einen Unfallmog, doch das kann ich nur sehr bedingt empfehlen- für mich wars ok.
Grüße
Markus
 
Hallo Markus (Themenstarter)

Was macht die Unimogsuche?

Ich möchte mich von meinem U1300 trennen, allerdings nur vom Fahrgestell.
Den Koffer möchte ich ganz gerne behalten und auf einen U2450 pflanzen.

Kannst ja mal ne PN schicken falls Interesse besteht.
 
Huhu, nach ner ziemlich stressigen Phase, habe ich jetzt endlich mal wieder bisschen Zeit mich auf die Suche nach einem Mog zu machen. Und da hab ich natürlich gleich auch wieder ne Anschlussfrage:

Momentan gibt's bei VEBEG auch ein paar Unimogs aus "Langzeitlagerung". Ist das besser oder schlechter als einer, der im Einsatz war? Nehme ja an, besser, aber man weiss ja nie. Und hat einer eine Ahnung wieviel mehr (oder weniger) man dann für so einen zahlt? Hatte noch nie so einen zur Versteigerung vorher gesehen seit ich beobachte. Sind Krankenwagen-Mogs, die sind ja normalerweise so um die 12.000 (auch wenn vor ein paar Tagen einer für 9.500 oder so weg ging...). Irgendeine Ahnung wo dann ein realistisches Gebot für einen aus "Langzeitlagerung" liegt?

Dann noch was:
Hat irgend jemand Erfahrung zum Wegtransportieren von Mogs bei der Bundeswehr? Die eingelagerten sind ja in keinem Fall fahrbereit. Die anderen "normalen" auch? Oder kann man mit denen in der Regel vom Hof fahren (mit Überführungskennzeichen natürlich)?

Und wenn man eben nicht fahren kann: Kennt jemand eine günstige Option, den wegtransportieren zu lassen?

Merci schon mal für Antworten und ciao,
Markus
 
Hallo Markus,
das mit dem "einfach wegfahren" ist meist schon möglich, obwohl es da schon Überraschungen geben kann. So gut wie möglich alle Fehlerquellen prüfen und dann versuchen zu brücken: Ist ein einfacher Diesel, da kann nicht so viel sein. Sollte er dennoch nicht transportfähig sein, so könnte man ihn verladen. Kannst Dich ja mal meden, habe nen passenden Hänger. Abschleppen eines nicht angemeldeten Fahrzeugs ... ich hab da in jungen Jahren mal Lehrgeld bezahlt:-(
Ich persönlich würde lieber Standschäden in Kauf nehmen, als zu viele KM, gefahren von Leuten mit zu wenig Ahnung und Respekt vor fremden ( Staats-) Eigentum...;)
Melde Dich einfach , wenn DU in der Nähe bist. Am Fr bin ich in KA auf einem priv Reisetreffen, sicher mit anderen interessanten Fahrzeugen. Ein Steak fällt sicher noch ab;)
Grüße
Markus
 
Hallo
vielleicht interressiert dich unser Unimog,
auf www.eumotour.ch kannst du dir ein Bild machen, von unseren Erlebnissen mit dem Unimog
Wir müssen ihn leider verkaufen.
Schau mal unter

www.kno-wo.de Gebrauchtmaschinen

Vielleicht wäre das was.

Bei Fragen einfach melden unter info@eumotour.ch