Dachträger auf U900 der Baureihe 417

OlinilO

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17. Feb. 2018
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Splügen
Guten Tag liebe Freunde des gepflegten Vorwärtskommens

Wie in meinem Thread in Erfahrung gebracht, kriegt man bei den U900 mit OM366 kein Reservenrad dahin, wo es alle anderen haben. Und weil ich ja zwischenzeitlich mein Universal Motorgerät noch universeller brauche, kann ich das Rad nicht einfach auf der Brücke mitnehmen.

Naheliegend ist da das Dach (oder vorne an der Stossstange). Weiss jemand von euch wie das mit der Dach-Zuladung ist, wenn man einen Dachträger an den Regenrinnen befestigt? Und auch gleich, ob es irgendwo einen passenden Dachträger gibt?

Mir ist sehr wohl bewusst, dass a) der Schwerpunkt damit nach oben wandert und das nicht ideal ist, b) das Reservenrad extrem schwer ist und es einen Kran oder ein paar starke Männer braucht, das Teil dort oben zu platzieren, c) eine Leiter auf der Seite praktisch wäre, d) etc. Aber es ist ja eine Notlösung und damit einfach Peace-of-Mind wenn ich's auch im Expeditions-Modus dabei habe :D

Oder hat jemand eine gute Lösung, wie man es hinten an einer Rockinger (oder sonst an etwas, dass dort hinten so da ist) festmacht? Müsste natürlich schwenkbar sein, damit ich die Türe öffnen kann...

Allerbeste Grüsse aus dem Schnee

Olin
 
Hallo Olin,

das Problem hab ich prinzipiell beim 406 genauso - 405er kriegst nicht auf den E-Rad-Halter. (geht das bei den 14.5er noch?)
Hab das ganze so gelöst - ein fünftes, komplettes Rad steht daheim. Sollte ich auf ein E-Rad angewiesen sein, dann muss das Eben mit dem PKW dem Mog hinterhergefahren werden. War so auch schon 2012 in Ermatingen und hab in meinen bisherigen 30t-Mog-km bis heut zum Glück noch kein E-Rad wirklich benötigt.

Das Rad oben auf die Kabine stell ich mir abenteuerlich vor. Hab mal versucht, das 405er Rad allein anzuheben und damit auf die Pritsche zu kommen. Ok, bin ich wohl etwas schwächlich, hab's schnell aufgegeben. Aber auf 3m Höhe auf's Dach vom 417 - ambitioniert und/oder lebensgefährlich...
Vielleicht besser, das Rad senkrecht auf die Pritsche zu stellen. Da liese sich doch sicher ein Halter bauen, der nach unten geklappt werden kann um das komplette Rad dann aufzunehmen bzw. abzustellen, ggf wie beim MAN 5/7/10to-mil.gl

mfG
Axel
 
Hallo Ollin
Naheliegend ist da das Dach
nicht wirklich. Bervor du über sowas nachdenkst, schau dir die Konstruktion der Kabinenlagerung mal an. :idee :shock:
 
Hallo Olin,
vom Ersatzrad auf dem Dach würde ich auch abraten, funktioniert nur mit und auf einem stabilen Überrollkäfig und dann auch nur mit Hilfe eines Krans der Dir zusätzliches Gewicht und einen höheren Schwerpunkt bringt.
Also möglichst niedrig liegende Hecklösung.
Du schreibst etwas von einer "Tür am Heck die Du öffnen" willst? Schau dir hierzu mal diverse Wohnmobilaufbauten an Unimogs an, insbesondere aufbauend auf dem BW-Sankakoffer mit Hecktüren. Mir fallen da spontan so einige machbare schwenk und zugleich absenkbare Schweißkontruktionen ein, aber immer bezogen auf die Platzverhältnisse, die ich an Deinem Mog nicht kenne.
Viel Spass beim Suchen.
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Axel

Danke für deine Einschätzungen.

Moggälä schrieb:
Hab mal versucht, das 405er Rad allein anzuheben und damit auf die Pritsche zu kommen. Ok, bin ich wohl etwas schwächlich, hab's schnell aufgegeben.
Ja, das ging mir genauso. Keine Chance alleine... Die Lösung mit dem Dach war angedacht, als 'hoffentlich-brauche-ich's-dann-nie' Variante.

Moggälä schrieb:
Vielleicht besser, das Rad senkrecht auf die Pritsche zu stellen.
Ja, wenn ich die Pritsche montiert haben, dann mach ich das bereits so. Meine Frage bezieht sich aber auf die Situation wenn ich mit der Expeditionskabine www.xe417.com unterwegs bin.

Hallo Helmut

Danke auch dir für den Hinweis:
Helmut-Schmitz schrieb:
Bervor du über sowas nachdenkst, schau dir die Konstruktion der Kabinenlagerung mal an. :idee :shock:
In dem Sinne begrabe ich diese Idee wieder und schaue, dass ich etwas vorne oder hinten machen kann...

Hallo Roland

Danke auch dir für deine Einschätzung.

geosjoggen schrieb:
Du schreibst etwas von einer "Tür am Heck die Du öffnen" willst?
Schau mal unter dem Link oben... dann weisst du was ich meine 8)

geosjoggen schrieb:
Schau dir hierzu mal diverse Wohnmobilaufbauten an Unimogs an, insbesondere aufbauend auf dem BW-Sankakoffer mit Hecktüren. Mir fallen da spontan so einige machbare schwenk und zugleich absenkbare Schweißkontruktionen ein, aber immer bezogen auf die Platzverhältnisse, die ich an Deinem Mog nicht kenne.

Werde ich gerne mal ankucken, jetzt wo ich ja die Dachidee begraben habe.

Allerbeste Grüsse an alle
Olin
 
Hallo Olin,
schöner Aufbau. Komplett aus Holz? Was wiegt so etwas?
Ja, Deine runterklappbare Hecktüre incl. Treppe macht einer Hecklösung nach meiner Vorstellung allerdings Probleme, da diese Lösung auf eine Verlängerung des Rahmens nach hinten rauslaufen wird und da würde dann Deine Hecktür aufliegen. Da Dein Aufbau aber doch weit unten eingezogen ist, also relativ mit dem Rahmen endet, könnte ich mir eine halbseitig Lösung links vorstellen, die in der Mitte noch Raum läßt für Deine Treppe. Hängt wie gesagt von den Maßen ab. Ließe sich eventuell sogar mit einer Leiter aufs Dach kombinieren.
Es gibt auch Ersatzradlösung seitlich im Aufbau Außen auf Rahmenhöhe. Dazu müßtest Du allerdings im Aufbau Platz schaffen. Dies Lösung läßt sich dann noch einfacher zum Abkippen ausführen, da auf dem Rahmen aufliegend. Kenne ich von älteren Actiomobil-Aufbauten.

Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Olin.
ich bins nochmal.
Bei der Hecklösung würde sich eventuell sogar anbieten die Rahmenverlängerung komplett über eine Seite wegzuschwenken. Das würde auch die lösung für das Absenken des Reifens einfacher gestalten.
Da der Reifen sicherlich nicht die gesamte Breite des Koffers einnehmen wird, würde sich dann sogar noch eine Möglichkeit anbieten auf dieser Rahmenverlängerung zusätzlich eine Kiste aufzubauen für Campingmöbel etc., da Dein Aufbau doch von den Ausnaßen relativ klein geraten ist.
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo,
grundsätzlich würde ich mal sagen Adaption eines Ersatzradträgers an Heckkraftheber, Ackerschiene oder Anbauböcken, um mal die zweifelsfreien Anbaupunkte zu nennen.
Christoph
 
Hi Frank. hallo Christioph,
Olins Mog sieht mir eher nach einem Expeditionsmobil aus,was will er da mit einem Heckkraftheber, einer Ackerschiene etc. er bewegt sich also eher abseits von unbefestigten Wegen, wie es sich für einen Expeditions-Mog auch gehört. Da kann es schon mal passieren, dass die Reifenflanken aufgerissen werden, da hilft kein Repairkit alleine,da bis Du froh um einen gleichwertigen Reifen. Ich habe auf meinen Extremtouren ein komplettes Ersatzrad und eine Reifendecke dabei - und beides habe ich auch schon gebraucht. Und möglichst neue Reifen. In der Hitze Afrikas oder in Südamerika, abseits von jeglicher Zivilisation einen Reifen abziehen und flicken ist nicht gerade motivierend.
Mit Mog grüßen
Roland
 
..........woher soll ich wissen, was am 417 hinten dran ist. Wenn aber etwas davon eh schon dran wäre, dann wäre es der richtige Ansatz. Und nur weil er auf große Fahrt gehen will, sind Anbauböcke oder Ackerschiene oder HKH noch nicht hinfällig dafür.
Christoph
 
Guten Abend zusammen und vielen Dank für euer Feedback!

Die Expeditionskabine #xe417 ist komplett aus Holz und hat per se auch keine Schauben, sondern ist verklebt. Es war ein Forschungsprojekt: https://u417-expeditionedition.tumblr.com/ Sie hat ca. 700 kg. Da ich meinen 417er für alles brauche (Universal Motorgerät), ist die Expeditionskabine technisch so konstruiert, dass sie einfach auf der Kipperspinne liegt (mit den üblichen 4 Bolzen). So kann ich sie innert Minuten mit dem Kipper oder meiner grossen Toolbox auswechseln. Daher auch die Aussage, wenn der Kipper/die Toolbox drauf ist, ist mein Reservenrad-Problem gelöst - dann kann ich's einfach mitnehmen.

christophlehmann schrieb:
..........woher soll ich wissen, was am 417 hinten dran ist. Wenn aber etwas davon eh schon dran wäre, dann wäre es der richtige Ansatz. Und nur weil er auf große Fahrt gehen will, sind Anbauböcke oder Ackerschiene oder HKH noch nicht hinfällig dafür.
Christoph

Er hat Anbauböcke, sonst nix. Mein 417er war im Wald zuhause und hatte einen Holzkran drauf. Wenn ich etwas hinten machen, würde ich wohl diese Anbauböcke dafür verwenden. Aber eben: a) sollte sich der Böschungswinkel möglichst nicht verändern und b) hat er mit der Expeditionskabine schon gut Überhang (oben) - lieber wäre mir etwas, womit das Fahrzeug klein (kurz) und wenig bleibt. Aber eben, die Eierlegendewollmilchsau zu konstruieren ist schwierig. Sicherlich nehme ich mal so ein Reparaturkit in mein Sortiment auf!

Allerbeste Grüsse aus den Bergen

Olin
 
Hallo Olin,
eine sehr gelungene Kabine hast Du da, Vollholz finde ich gut, wohne selber in einem Vollholz - Haus.
Der Überhang ist immerhin so groß, dass ich mir ein schräg im Überhang hängendes Rad vorstellen kann. Ich habe das Thema mal mit einem auf die Größe aufgeblasenen Schlauch vom Reifen gemacht. Hat den Vorteil, dass der nur ein paar Kilo wiegt. Damit kann man dann relativ einfach hantieren mit Gurten fixieren oder einfach etwas drunterstellen.
Christoph
 
Hallo Olin,

wegen deinem Ausstieg aus der Kabine ist eine Anbringung hinten m.E. schwierig, es müsste bei jedem Öffnen das Rad weggeschwenkt werden, egal ob nun horizontal oder vertikal.
Wenn du wirklich ein E-Rad mitführen möchtest wäre der Frontanbau erstmal schneller zu realisieren. Für eine 4-Punktbefestigung sind unten bereits die Bolzenaugen für die Anbauplatte vorhanden, du brauchst dazu am sinnvollsten noch die vorderen Anbaubeschläge nachzurüsten. Diese gibt es vom 406 in ausreichender Menge am Markt. Diese Variante erfordert keine bauartlichen Veränderungen, die du evtl der MFK erkären müsstest. Nachteil wäre die Gewichtsverlagerung nach vorne, da in der Reisekonstellation hinten nur die leiche Kabine vorhanden ist.
Die "große Lösung" hinten könnte ein Heckkraftheber sein, der das Rad einfach hydraulisch herunterschwenken kann, mit einer Platte oben drauf könnte damit elegant eine Terasse oder Einstiegsplattform hinten realisiert werden.
Ein Heckkraftheber erhöht die universalen Einsatzmöglichkeiten und als Originalteil von der MFK nicht zubeanstanden.
 
Hallo Helmut

Danke für deine Tipp. Interessanterweise haben Norbert und ich ja bei meinem U900 vor 1,5 Jahre die Anbauplatte abgeschraubt, weil ich mir gedacht habe, dass diese Platte nur Gewicht auf die Vorderachse bringt und ich sie eh nie brauchen werden. Zudem schränkt sie den Böschungswinkel vorne massiv ein und seit man in der Schweiz (kantonal geregelt) diese hässlichen Abdeckungen auf die Anbauplatten machen muss... Aber wenn ich das richtig sehe, dann sind diese Anbaubeschläge oben auf dem Rahmen montiert und damit ist die Stossstange nicht im Weg?

Anyway, wie du es sagst, das Reservenrad vorne bringt mir ungewünschtes Gewicht auf die Vorderachse. Der Heckkraftheber wäre natürlich eine tolle Sache - kann man ja auch für vieles anderes brauchen. Nur steht der natürlich auch etwas im Raum und beschränkt den hinteren Böschungswinkel...

Vielleicht sollte ich einfach einen kleinen Anhänger kaufen - wobei ich dann bei einem 750 kg Anhänger dank LSVA knapp CHF 2,5 auf 100 km mehr bezahle :-)

Beste Grüsse
Olin
 
Hallo Olin
Nur steht der natürlich auch etwas im Raum und beschränkt den hinteren Böschungswinkel...
das muss nicht unbedingt sein. Der HKH selber beeinträchtigt den Böschungswinkel keinesfalls, kommt beim umfunktionierten Reserveradhalter darauf an, wie hoch das Rad positioniert wird. Hier gilt es abzuwägen, was priorisiert wird.