Drehzahl 411

Rindskamuffel

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28. Jan. 2006
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Hallo Leute,

ich habe zwar noch nicht alle Teile montiert, aber ich konnte nicht mehr warten und bin heute mal eine Runde mit meinem 411 Bj. 1957 gefahren.
Im Vergleich zu meinem 401er geht der 411er wie der Teufel. Steigungen, wo ich mit dem alten im 3. Gang fahre, fahre ich jetzt im 5.

Auch in der Endgeschwindigkeit ist er viel schneller, bei 60 hab ich aufgehört.
Nun hab ich mir überlegt, was der Motor an Drehzahl aushält, denn wenn er schneller als 50 fährt, bedeutet das ja auch, dass der Motor höher dreht, als vorgesehen.

Hat jemand eine Ahnung, was ich dem alten Herrn zumuten kann?

Im Anhang ein Bild, vom momentanen Stand der Arbeiten.

Grüsse Jürgen
 

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Hallo Jürgen,
mit den Drehzahlen kann ich Dir derzeit nicht sonderlich weiterhelfen, aber schön siehts aus. Meine Hütte steht derzeit in der Lackiererei.
Aber, da der Motor damals auch in PKW verbaut waren und für den Mog gedrosselt wurden denke ich daß das bei dem Motor nichts ausmacht.
Ich für mich hätte eher bei dem Getriebe und den Achsen meine Bedenken, die sind nicht für schnellfahren sondern für Geländebetrieb ausgelegt. Und dort fährt man eben nicht 50 und schneller, oder?
Aber zum schnellfahren hast Du doch sicher noch ein anderes Auto, so einen alten Herrn darf man(n) eh nicht übers Land jagen :wink:

Gruß JürgenPB
 
Hi Jürgen - es gibt viele 411er die je nach "Ballast" über 60Km/h laufen. Mein 63er/lang/Kipper läuft trotz Heckwinde im Sommer auch sofort über 60. Aber ich denke auch, so um die 50 is' doch 'ne sehr gute Reisegeschwindigkeit und es sollte reichen zu wissen, daß immer noch "was geht". Gruß Markus
 
HAllo Jürgen,

der 34 Ps ist mit max-Drehzahl von 2750 angegeben.
Das wären dann bei neur Achse 53 km/h.
Da Du aber alte AChse hast, welche länger bersetzt ist, kannst Du etwas schneller fahren. ICh weiß aber nicht genau wieviel.
(Als Überholreserve kurzzeitig bis 3600 U/min) :-)

Von den 30 PS bis zu den 43PS Industriemotoren reicht das von 2500 bis 3000 U/min. Darüber tut ihm dauerhaft sicher nicht gut.

gruß ALbi
 
Hallo Jürgen,

soweit ich bisher verstanden habe, ist die Drehzahl nicht das entscheidende Moment, sondern die Leistung. D.h. Du kannst den Motor ruhig einmal "hochjubeln". Allerdings ist er thermisch limitiert. Also sollte er nicht über einen längeren Zeitraum mit Vollgas gefahren werden, da sich sonst im Motor selbst Überhitzungen ergeben würden.
 
Dann hätte man aber einen guten grund, einen neuen Motor einzubauen, der vielleicht auf die 42 PS hochgedreht wurde! Weil ich würde es selbst meinem nicht ganz schlecht laufenden OM636 mehr zumuten! Bin aber mit seinen Fahrleistungen zufrieden!
 
hallo jürgen

dein mog darfst du bei mir nicht abstellen,ich glaube du müstest dann mit der bahn nach hause!!! :wink:
sieht echt gut aus!!!
christoph liegt richtieg
eine mogeinspritzpumpe ist auf eine andere leistungkurve eingestellt,als wie pkw pumpen(giebt x sorten an pumpen und verschiedener leistung)
ab einer gewissen drehzahl haben sie einen spritzversteller eingebaut!
mogpumpen sind keine gedrosselten pkw pumpen!
es giebt auch pumpen mit verschiedener einspritzmenge pro kolbenhub der pumpe.
mogmotore haben ihre leistung schon bei recht niedriegen drehzahlen, pkw und viele industrimotore erst bei recht hohen!
deshalb sind auch die 34ps mogs recht lahme krücken,wer den unterschied kennt weiß was ich meine!!(ungünstige leistungskurve)
mogmotore haben recht frühen zündzeitpunckt,daher lauter als pkw!
hat natürlich noch andere gründe,ausführung vorkammer usw.
25,30 und 32ps mogs solte man nicht über 60km fahren,34ps mogs nicht
über 55km!
gäb noch dazu zuschreiben

gruß arne
 
Hallo, besten Dank für Eure Antworten.

Die Einspritzpumpe hab ich von einem anderen Motor genommen, von dem ich nicht weis wo er herstammt.
Die Pumpe ist unterdruckgesteuert und sieht genauso aus wie die Ursprüngliche.
Woran kann man erkennen, wo die Pumpe ursprünglich eingebaut war?

Gruß Jürgen
 
Als ich vor ca. 3 Jahren meinen letzten 411 er ( 63 iger kurz, mit alten Achsen ) verkauft habe, habe ich für den neuen Besitzer, der den Unimog partout auf Achse fast 200 km überführen wollte, die 7.50 iger wieder montiert, 3 Punktgestänge ab, Keilriemen vom Kompressor runter, ( der Kram wurde separat befördert ) und das Ding ging auf einmal wie Schmitz' Katze. 60 km/h ( mit GPS gemessen ) waren kein Thema. Der neue Besitzer war von Aachen mit Pause in gut 4 h zu Hause und hatte den 4 Gang nur einmal benutzt, um zur Loreley hinauf die letzte Anfahrt zu schaffen... Bei mir hat der mit den 10.5 ern, betriebsbereiter landw. Ausrüstung und mir immer nur Verkehrsbremse gespielt.
Gruss
e.a.
 
Hallo Edgar,

genauso stelle ich mir das für 2007 vor: Zeitweise Umrüstung auf 7.50er Reifen mit MIL-Profil (geringerer Rollwiderstand), Luftpresser abklemmen. Dann sind die 60 km/h kein Traum. Hier noch ein Beispielfoto für die 7.50er mit MIL-Profil. Die Heckseilwinde müsste natürlich auch demontiert werden.

Gerhard
 

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Bei meinem 401 war die Leitung zwischen Ansaugstutzen und Einspritzpumpe durchgescheuert. dann ist er gelaufen wie der Teufel, 65 und mehr.
Jetzt habe ich das Loch verschlossen und ich bin ein fahrendes Verkehrshindernis.
Aber mit über 50 muss man ja auch nicht ehr so rennen.

Gruß Klaus