Einer der ersten 421 ?

UNI_Tim

New member
15. Jan. 2024
12
0
1
Hallo alle zusammen,

seit geraumer Zeit interessiere und informiere ich mich über den 421, um bei einer günstigen Gelegenheit direkt zuschlagen zu können :D

Nun wurde mir ein 421.123 mit der VIN 421.123.10.000029 angeboten. Mit Erstzulassung 01.03.66. Ich habe im Netz gelesen, dass die Produktion vom 421 im März 1966 begonnen hat.

Nun zur eigenen Frage: Wie wurde die Fahrgestellnummer gezählt? Wurde z.B. bei 421.122 und 421.423 jeweils bei 1 begonnen?
Wurden eventuelle Prototypen mitgezählt?
Lässt sich vielleicht herausfinden, welcher der erste ausgelieferte war?

Wäre schon interessant, ob es tatsächlich einer der allerersten ist! :shock:

Vorab vielen Dank, generell an alle, die hier in ihrer Freizeit anderen weiterhelfen! Find ich super :respekt

Lieber Gruß
Tim (aus der Stuttgarter Region)
 
Hallo,

ich habe mal auf der Seite des UCG beim Unimog - Informationssystem nachgesehen:
(welches übrigens sehr zu empfehlen ist):

Die Fahrgestellnummer baute sich bis 1980 so auf:

"Baureihe". "Baumuster". "1 (Linkslenker)""0" (interne Nummer Auslieferungszustand), "6 stellige fortlaufende Nummer"
421 . 123 . 10 . 000029 ist also der 29. produzierte Unimog 421 des Baumusters 123

123 ist soweit ich weiß die geschlossene Kabine??


Mehr kann ich nicht sagen, da ich auch nicht der größte Experte darin bin.

Gruß Martin
 
Hallo,

ja 123 sind Stahlfahrthäuser U40/45 und .122 Cabrios dazu passend.


Grüße
Sebastian
 
Hallo zusammen,

danke für die Infos! Die geschlossene Kabine hat er jedenfalls
Wieder was gelernt. :spitze

Gruß
Tim
 
Kleine Korrektur: Die Baureihen wurden ab 1960 einfach durchnummeriert, unabhängig des Baumusters. Die Nr. 000029 ist das 29. produzierte Fahrzeug der Baureihe 421. Das Baumuster (123) sagt was zum Fahrzeug innerhalb der Baureihe 421 aus. Und da ist das Unimog-Informationssystem wirklich zu empfehlen. Es wurde aber definitiv nicht jedes Baumuster separat gezählt.
 
Hallo Werner,

gut das du aufpasst... ich habe das wohl überlesen und falsch hingeschrieben.
421 . 123 . 10 . 000029 ist also der 29. produzierte Unimog der Baureihe 421 (unabhängig vom Baumuster)

Gruß Martin
 
Hallo Tim,versuch mal bitte Bilder einzu Stellen.es gibt da ein Paar anhaltspunkte.
Ich habe einen 406 mit der Nummer 0093.
UNI_Tim schrieb:
Hallo alle zusammen,

seit geraumer Zeit interessiere und informiere ich mich über den 421, um bei einer günstigen Gelegenheit direkt zuschlagen zu können :D

Nun wurde mir ein 421.123 mit der VIN 421.123.10.000029 angeboten. Mit Erstzulassung 01.03.66. Ich habe im Netz gelesen, dass die Produktion vom 421 im März 1966 begonnen hat.

Nun zur eigenen Frage: Wie wurde die Fahrgestellnummer gezählt? Wurde z.B. bei 421.122 und 421.423 jeweils bei 1 begonnen?
Wurden eventuelle Prototypen mitgezählt?
Lässt sich vielleicht herausfinden, welcher der erste ausgelieferte war?

Wäre schon interessant, ob es tatsächlich einer der allerersten ist! :shock:

Vorab vielen Dank, generell an alle, die hier in ihrer Freizeit anderen weiterhelfen! Find ich super :respekt

Lieber Gruß
Tim (aus der Stuttgarter Region)
 
Hallo zusammen,


ich habe hier mal Bilder hochgeladen (ich hoffe das funktioniert) :

https://imgbox.com/7CHwWcJi
https://imgbox.com/FLbIlisY
https://imgbox.com/apvET5VL
https://imgbox.com/Btol2QyV
https://imgbox.com/AtsZJ3Zw
https://imgbox.com/vjOdrumQ
https://imgbox.com/PSJQYHC7
https://imgbox.com/ssp1gaJO

158.000 km, ca. 2500h (vermutlich Austauschmotor), 2 Liter Hubraum, daher vermutlich OM621
Hat tatsächlich neu TÜV und H-Gutachten bekommen.
Die Achsen, besonders vorne im Bereich der Vorgelege sind recht ölig und das Getriebe auch.
Wenig Rost, ich denke die Kabine wurde vor einigen Jahren schonmal gerichtet.
Er ist ganz sicher nicht perfekt und an manchen Stellen auch ein bisschen verbastelt, aber auch nicht ganz schlecht und immerhin fahrbereit.

Was würdet ihr bieten? ;-)

Danke + Gruß
Tim
 
Hallo Tim,

Du bist hier im Technikbereich.
Wenn Du Deinen Mog verkaufen möchtest gibt es dafür den Anzeigenmarkt mit dem Bieteforum und natürlich den dafür geltenden Regeln.
Grundsätzlich sind wir und wollen auch kein Auktionshaus sein!
 
Hallo Jürgen,

ich möchte keinen verkaufen, sondern einen kaufen.
Und der oben beschriebene wäre eine Möglichkeit, zu dem ich einfach gerne eure unverbindlichen Preiseinschätzungen hören wollte.

Gruß
Tim
 
Hallo Tim,

Dann siehe meinen Beitrag als Gegenstandslos an, ich bin über Deine Formulierung "Was würde Ihr bieten" gestolpert. So ist das im Geschriebenen, man liest nur was dort steht.
Das Problem einer Fern-Wertermittlung ist, dass die wesentlichen Dinge nicht einfach durch Bilder gezeigt werden können. Gerade beim Unimog kommt es auf die inneren nicht sichtbaren Werte an. Wie gut ist die Technik. Und dort gilt mittlerweile umso älter umso schwieriger wird die Ersatzteilversorgung.
Darauf zu spekulieren einen der ersten 421 zu bekommen und daraus eine Wertanlage zu machen würde ich auf gar keinen Fall. Alle normalen Mogs sind eher das Gegenteil, en schönes aber auch Geldvernichtendes Hobbie.
 
Halo Tim ,also die Kabiene ist eine von den Ersten das ist schonmal gut.Wehrt mindert sit das in dem Fahrzeug keine Hyraulik hat.
Zur Zeit ist der Unimog Markt nicht so in bewegung.
Ein Tip nehem jemanden mit zur Besichtigung der auf dem Gebiet bewandert ist.
Vergleich die Angebote auf den Einschlägigen Platformen.
 
Hallo,
ich kann da Andreas nur zustimmen.
Der sieht aus wie einer der Ersten, spartanisch ausgerüstet, aber wenn du nicht mehr brauchst, ist das kein Problem.
Die Schalthebel sehen nach F-Getriebe aus, das ist etwas weniger begehrt, wie der Nachfolger der später kam und auch ohne Zusatzausstattung, der aber 421 profitiert von den Zwischengängen, damit kann man da was mehr rausholen. Das G-Getriebe ist auch definitiv häufiger im 421, ich kann mir deshalb Vorstellen, dass man da besser an Ersatzteile kommt.
Ich habe mal die Anzeige im Internet aufgesucht. Da steht etwas von einem 45PS Motor, die aller ersten sollten nur den OM421 gehabt haben mit 40PS, nicht den OM615, wenn ich nicht irre kam der erst ab '68 oder so. Das ist eigentlich eher besser für dich, mehr PS, falls es aber nicht in den Papieren steht könnte es interessant für die Verhandlung sein. Genauso, ob es eine Unimog Einspritzpumpe mit Drehzahlregler ist.
Innen scheint dem Unimog seine Heizung zu fehlen? Die sitzt normal neben dem Kupplungspedal.
Das Fahrerhaus sieht ja auf den Bildern okay aus. Wichtig sind vorne die Ecken, A und B Säulen, wo die Säulen auf dem unteren Rahmen aufliegen sammelt sich Feuchtigkeit und rostet. Ähnlich die ganze Rückwand an der Unterkante, wo die innen an die Streben verklebt ist. Außerdem oben das Dach über und um die Regenrinne rostet gerne durch an vielen kleinen Punkten.
Meiner war sehr rostig, am Rahmen hat man es an der Hecktraverse gemerkt, wo hinten das Zapfwellenlager sitzt und auch da in die Hörner rein und auch wo die Federbeine der Hinterachse sind.

Das wären schonmal meine Tips, der Ecken, die so an meinem 421 die schlimmsten Rost und chaos Stellen waren.
Normale Krankheiten, wie kaputte Hydraulikölfilter und Pumpen treffen bei dem Fahrzeug dann ja nicht zu.


Grüße und viel Spaß beim Suchen!
Sebastian
 
Hallo Tim,auch ich habe mir die Anzeigen (2)angesehen.Die Erste ist von November 2023,wie das Fahrzeug ein H -Gutachenbekommen hat ???.Da ist so einiges nicht so Orginal und es fehlen Teile.Wenn der Weg nicht so weit ist anschauen und verhandeln.
 
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Antworten!
Ich hatte mir den Unimog schon angeschaut und hatte auch die Möglichkeit eine Mini-Probefahrt zu machen (in der Straße hin und her)...
Mittlerweile hab ich viel gelesen und ich würde noch auf weitere Details schauen, aber wenn er noch länger zum Verkauf steht, und der Preis interessanter wird, kann ich ja nochmal hin.
Was die Probefahrt angeht, war das sicher zu wenig um ein Urteil zu fällen. Die Kupplung kam ziemlich spät, war aber so wie es am Nehmerzylinder aussah, nicht bis zum Ende nachgestellt...
Ansonsten fand ich, dass er sich Recht bockig fahren ließ, auch die Bremsen. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass das in gewissen Maße normal ist, ich hab leider nur einen Vergleich zu alten Traktoren, da ist das ja gerne mal ähnlich. Laut Papieren hat er 29kw, daher denke ich die 45PS in der Anzeige sind falsch. Hab leider nicht auf die Motornummer geschaut.
Der Rost hält sich echt sehr in Grenzen und es ist hier eigentlich wirklich kein akuter Handlungsbedarf. Was mich etwas stört ist das Gebastle mit den Riffelblechen, der fehlenden Heizung, der komischen PKW-Anhängerkupplung usw.
Und dann ist außer der der Hinterachse alles recht ölig., die Schmiernippel sahen aber eher lange nicht benutzt aus...
Wir haben vorne aufgebockt im die Doppelkardane zu prüfen. Die Räder ließen sich bei eingelegtem Gang jeweils 2-3 cm bewegen, das war aber eher aus dem Diff. und dem Getriebe. Wenn man die Kardane Differential-seitig beobachtet hat, dann schienen die kaum Spiel zu haben, allerdings waren am Gelenk rechts am Innenteil an den Kanten Streifspuren. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll...
Da rechts aber auch die Bremse zu stramm eingestellt war, konnte man das Rad nur schwer drehen... :roll:

Mit der spartanischen Ausstattung hätte ich weniger ein Problem. Eher mit den vielen Unbekannten. Der der fast rostfreie Zustand ist für mich ein großer Pluspunkt.
Ich hab 12 Jahre lang einen W108 restauriert und in ALLE Einzelteile zerlegt gehabt. Und der war extrem rostig und weggegammelt. Das Projekt war jugendlicher Leichtsinn. Aber da hatte ich auch noch mehr Zeit. Seit dem kann ich keinen Rost mehr sehen :lol: Aber zwischendurch Schrauben macht mir Spaß, ich will nur nicht wieder Jahre schrauben, bis er dann mal zugelassen werden kann. Mit dem hier könnte man halt direkt fahren und immer wieder was daran richten.

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe einen Betrag geboten , der nochmal ein gutes Stück unter dem im Inserat liegt. Wenn er darauf eingeht, dann hab ich nicht viel falsch gemacht. Wenn ein anderer mehr bietet, dann soll er ihn haben. Nicht umsonst hat ihn bisher noch keiner gekauft...

Eine Frage noch zum Getriebe. Auch wenn ich schon nach Infos gesucht habe, ist mir diese Variante wohl noch nicht direkt aufgefallen. Wenn ich das richtig gesehen habe, hat das Getriebe ein Vorschaltgetriebe aber keine Schneckengänge. Gab es das so?

Schönen Sonntag allen!
Gruß Tim
 

Anhänge

  • IMG_20240115_214128.jpg
    IMG_20240115_214128.jpg
    113,8 KB · Aufrufe: 3.463
Hallo,


UNI_Tim schrieb:
Eine Frage noch zum Getriebe. Auch wenn ich schon nach Infos gesucht habe, ist mir diese Variante wohl noch nicht direkt aufgefallen. Wenn ich das richtig gesehen habe, hat das Getriebe ein Vorschaltgetriebe aber keine Schneckengänge. Gab es das so?

Da gibt es glaube ich kaum was, das es nicht gibt. Hast du denn 4 oder 6 Gänge auf dem Hauptschalthebel? Wenn du mal hier schaust, dann findest du unten das 2x4 Getriebe, von der Hebelkonfiguration könnte das auch passen.

Für dich evtl. interessant, wenn du ernsthaftes Interesse hast, wäre eine Mail an die Alttypenberatung zu schicken und dort nach der Datenkarte zu fragen. Da steht dann Ausstattung ab Werk usw drin. Gerade, wenn auch Anbaugeräte mit bestellt wurden sagt es dir vielleicht was über die erste Verwendung des Fahrzeugs (bei meinem wurde z.B. eine Schneeschleuder mitgeliefert).


UNI_Tim schrieb:
Ansonsten fand ich, dass er sich Recht bockig fahren ließ,
Kalt scheinen die Unimogs ziemlich mit dem Öl im Getriebe zu kämpfen zu haben. Da war meiner als er noch zusammen war sehr, sehr träge. Dazu kam der Motor, der auch zu lange Stand und noch nicht ganz dicht war. Nach keinen 10km und vorallem mal einmal Berg ab mit viel Schwung hat er danach auch seine 53 km/h an leichten Steigungen gehalten mit schleifender Bremse, vorher wäre eine ähnliche Steigung nur im 2. Gang möglich gewesen.
Allerdings ist meiner so oder so kein gutes Beispiel, eher das Gegenstück. Zu schnell einen haben wollen, dann eine der Optionen genommen, die zu dem Zeitpunkt zur Verfügung stand, wo am meisten, wie z.B. Entfernung gepasst hat. Naja, heute würde ich ihn nicht mehr kaufen, aber er nimmt dann doch langsam Gestalt an. Mit mehr Geduld wäre da definitiv was schöneres drin gewesen, aber wie hast du es so schön formuliert jugendlicher Leichtsinn, ich denke der darf bei mir wohl noch vorkommen.

UNI_Tim schrieb:
Was mich etwas stört ist das Gebastle mit den Riffelblechen, der fehlenden Heizung, der komischen PKW-Anhängerkupplung usw.
Und dann ist außer der der Hinterachse alles recht ölig., die Schmiernippel sahen aber eher lange nicht benutzt aus...

Kotflügel gibt es im Nachbau oder auch ab und zu gebraucht, das wäre ja noch ertragbar, aber trotzdem eine Verhandlungsbasis. Heizung findet man ebenfalls häufiger bei Schlachtern, aber es gibt ja noch die große Heizung in der Mitte :lol: .
An der Hinterachse direkt sollte es ja nicht so viele Orte geben, wo Öl rauskommen kann/darf. Das Schubrohr sollte trocken sein, da kann es aber entweder vom Getriebe reinlaufen oder bei undichtem Wedi aus dem Diff hoch gedrückt werden. Die nächste Stelle die mir einfällt mit Dichtungen wäre dann entweder die Entlüftung oder direkt an den Radnaben - mal abgesehen von den Füll und Ablassschrauben. Sonst gibt es ja nur die Dichtflächen, wo Bauteil auf Bauteil liegt, das wäre natürlich ungünstig. Wobei ich meine die Schrauben am Diff gehen auch einmal durch das Diff durch.

UNI_Tim schrieb:
Lange Rede kurzer Sinn: ich habe einen Betrag geboten , der nochmal ein gutes Stück unter dem im Inserat liegt. Wenn er darauf eingeht, dann hab ich nicht viel falsch gemacht. Wenn ein anderer mehr bietet, dann soll er ihn haben. Nicht umsonst hat ihn bisher noch keiner gekauft...

Dann hoffe ich für dich, dass der Verkäufer zum richtigen Preis ja sagt. Wäre der Mog zu dem Preis ein echter Deal, wäre der eh schon längst verkauft (außer man hätte durch Zufälle super viel Glück).


Grüße
Sebastian
 
Hallo Sebastian und alle anderen,

auf dem Hauptschalthebel hat er 6 Gänge. Ein genau passendes Bild oder Schaltschema zu den vorhandenen Hebeln hab ich noch nirgendwo so gesehen. Aber ich werde mir den Möglichen wahrscheinlich am Wochenende nochmal genauer anschauen, dann weiß ich mehr.

Danke für den Tipp mit der Datenkarte. Laut Vorbesitzer lief er als erstes bei einer Kommune als Zugfahrzeug für ein Wasserfass und vor einem Mähwerk. Weiß nicht so Recht, was es damals für Mähwerke gab, aber ganz ohne Hydraulik... Weiß nicht. Jedenfalls kein Salzstreuer und so sieht er auch nicht aus.

Was mir noch zu den öligen vorderen Radvorgelegen eingefallen ist: die Vorgelegeentlüftung ist ja oben an einen Schlauch angeschlossen. Der eine war ab und am anderen sah die Schelle Recht neu aus. Könnte es sein, dass da wirklich auch Öl beim Fahren mit kommt? Oder am Wedi der Doppelkreuzgelenke?
Sind die Gehäuseteile mit Papierdichtungen oder mit z.B. Hylomar an den Trennstellen abgedichtet?

Hat jemand Erfahrung mit verschlissenen Synchronringen? Merkt man dass direkt immer beim (schnellen) Schalten, wenn's kracht oder gibt es schon mildere Anzeichen? Sind verschlissene Synchronringe und Krachen immer der Fall bevor evtl. auch Gänge herausspringen? Oder kann es intakte Synchronringe und trotzdem herausspringende Gänge geben? Das wäre ja eher ungewöhnlich , oder?
Ich kann ja leider nur wenig probefahren, da keine Zulassung. Somit muss ich auf kurzer Strecke so gut wie möglich testen.

Ach, und noch was: kann ich den Kupplungsverschleiß von außen sicher erkennen? Gibt es ein Guckloch, durch das man die Belagsstärke erkennen kann?

Sebastian, machst du ne komplette Restauration? Hört sich so an :respekt
So was hab ich eigentlich nicht vor. Wenn dann eher ne rolling Restauration. Immer wieder was machen, dass die Technik stimmt und irgendwann alles auf Vordermann ist. Gebrauchsspuren und Patina sind für mich ok. Umso wichtiger sind mir die großen Brocken wie Motor, Getriebe und Achsen.

Danke schonmal :spitze
Gruß Tim
 

Anhänge

  • Screenshot_2024-01-23-22-14-45-002_com.miui.gallery.jpg
    Screenshot_2024-01-23-22-14-45-002_com.miui.gallery.jpg
    234,5 KB · Aufrufe: 1.599
  • Screenshot_2024-01-23-22-13-27-481_com.miui.gallery.jpg
    Screenshot_2024-01-23-22-13-27-481_com.miui.gallery.jpg
    224,4 KB · Aufrufe: 1.599
  • Screenshot_2024-01-23-22-11-53-414_com.miui.gallery.jpg
    Screenshot_2024-01-23-22-11-53-414_com.miui.gallery.jpg
    278,6 KB · Aufrufe: 1.599
Hallo
der Ölverlust stammt eher von den Simmeringen an der Antriebswelle. Vor allem wenn das Lager in Achskörper eingelaufen ist, schlägt die Welle und bekommt am Wellendichtring Spiel, wo dann das Öl austritt.
Die Wellen laufen mit der Zeit an den Anlaufflächen des Wedi stark ein. Dafür gibt es eine Verschleißhülse und einen Umbausatz für den Wedi.
Das ist ein bekanntes Leiden, was im Alter bei allen Vorderachsen auftritt. Dabei muss eine neue die Laufbuchse eingezogen werden. Das ist im Werkstatthandbuch genau beschrieben.
 
Hallo,


dann wüsste ich auf die schnelle auch keinen Tipp für deine Getriebe Konfiguration, bin da aber auch kein Experte.

Zu der Thema Hydraulik. Ich habe mir nochmal die Bilder angesehen: Dein Mog wird ganz sicher eine Hydraulik gehabt haben. Und zwar vorne links, wo der ganze freie Platz im Motorraum ist, da sitzt normal der Tank. Mit dem Schrauben von Tank und zwei klammern wird auch oben das Stück Kabelbaum gehalten, dass da würde geht. Da hat beim Ausbau einer wohl auf die Schrauben und Klammern verzichtet.

Viel offensichtlicher und eindeutiger ist dann auch das Loch im Kühler über der Frontzapfwelle, wo wahrscheinlich zwei Anschlüsse dein saßen.
Interessant finde ich deinen Luftpresser. Der Halter mit der Feder und die generelle Größe ist anders wie bei meinem mit Kombinierter Luft Hydraulikpumpe. Ob das so muss, keine Ahnung, aber wenn's gut gemacht ist.
Mähwerke gab's damals wahrscheinlich noch hauptsächlich Mähbalken vorne von Busatis. Bei Schleppern gab's zwar noch manuelle Aushebung, beim 421 wahrscheinlich eher nicht.

Für die Kupplung gibt es zumindest beim G Getriebe Nachfolger) eine Inspektionsklappe. Ich weiß aber nicht mehr ob die genau unten an der Kupplungsglocke liegt, oder an der Fahrerseite.



Was meinen Unimog angeht. Ich hatte den selben Plan wie du, nur weniger Geduld und dann diktiert einem das Fahrzeug was sein muss. Ein paar Impressionen gibt es hier.




Grüße
Sebastian