Erfahrungsbericht: Holzladen/Holzabfuhr

Auch meine Doka eignet sich zum Holztransport !
Der Freundliche alte Herr ist mein Schwiegervater er verarbeitet mit seinen 82 Jahren
noch ca. 5-6 Festmeter Eichen,im Jahr, zu Rustikalen Bänken.
Die Jodelund-Fahrer konten sich bei mir davon überzeugen.
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Gruß Horst
 
Allgemeine Frage:

Andreas schreibt mittendrin, die Eichen liegen schon einige Jahre im Wald.
Eichen und Buchenholz beginnt doch sehr schnell zu vergammeln, wenn
bodenliegend und nicht aufgespalten.
Um wieviel weniger Heizwert hat so ein Holz, gibts da ausser viel Asche noch Energie-
ausbeute?

@Horst
Mit welchen \"Equipement\" wurde die Eichen auf Deinem Bild gerückt bzw. aufgeladen

Manfred
 
Hallo Manfred
Die kleinen kommen aus dem Wald und wurden mir mit einem großen Frontlader aufgeladen. die drei großen sind sogenante \" Hofeichen \" standen in Dorfnähe und
wurden mit einem mittelgroßen Radlader aufgeladen.Die Dorfeichen bekommt man
etwas billiger weil in ihnen Nägel und andere Eisenteile sein können.Es war auch ein
Nagel drinn.
Gruß Horst
 
HAllo,

Eiche verrottet nicht schnell und wenn, dann kontrolliert von außen her, so dass es innen noch lange gut ist.
Ganz im Gegenteil dazu Buche, die verdirbt von innen heraus schon nach einem halben Jahr im Wald.
Auch bei trockener LAgerung sollte gerade Buche grundsätzlich wenigstens einmal gespalten werden.
Allerdings brennt sie ja auch wenn sie innen schon stockig geworden ist Nur für andere Zwecke ist sie dann futsch.

Gruß Albi

[Editiert am 9/9/2004 von 411albi]
 
@Andreas
Hast du ein paar Fotos von der Binger? Woher hast du die 800kg Zugleistung ich hab immer von 400kg gehört, wobei sie zwar bei entsprechendem Seil durchaus mehr könnte, aber man es wegen der fehlenden Kupplung nicht drauf ankommen lassen sollte!Welches Seil hast du drauf? Wir haben für den Weinberg wenn mich nicht alles täuscht ein 6mm Seil drauf! Ist die Binger ohne Kupplung im Wald überhaupt erlaubt? Aber die MB Heckwinde hat zumindest zum Teil auch keine, oder?
 
Hallo,

-->manfred: ja, stimmt, die eichen (und auch die äste) lagen teilweise schon sein 5 jahren im wald rum, und alles kleinholz, was direkt auf dem boden (laub) lag, war auch nahezu unbrauchbar. für den eigenverbrauch habe ich aber alles mitgenommen, was nicht total verfault war ... heizwert dürfte gefühlsmäßig bei 30-50% vom guten holz liegen, und der ascheanfall ist mir auch egal :-) ich schätze, daß das \"abgelagerte\" eichenholz etwa dem brennwert von tanne entsprechen dürfte, also was soll\'s.
der rest war von 2 jahren bis aktuell gefällt.

da es sich bei dem zeugs großteils um sturmbruch handelte (lothar \'99 ?), lag nur ein kleiner teil direkt auf dem boden, sondern übereinander oder kronen wie gewachsen. d.h. das meiste war schon fertig \"luftgetrockent\" und kann direkt nach austrocknen der restfeuchte verheizt werden - spart mir das 1-2 jahre trocken...dafür ist es eben nicht mehr die top-qualität.

wie schon von albi erwähnt: die eichen vergammeln von außen, sofern nicht durch risse wasser eindringen kann. auch wenn der stamm länger am boden lag, ist maximal die rinde und das splintholz verfault, d.h. ca. 20-30% des durchmessers. der rest ist immer noch top !

--> Markus: Ja, ich hab\' auch fotos, muß ich mal graben :-)
hmja, du hast evtl. recht, mit den 800kg bin ich mir nicht mehr ganz sicher ... können auch 400-600kg gewesen sein, wobei die winde ja auch dafür gedacht war, z.b. einen weinbergpflug oder sowas zu ziehen - und da kommen schnell ein paar 100kg zusammen.
mit weinbergeinsatz hab\' ich allerdings keine erfahrung damit, mir ging\'s damals nur um eine kleine und preisgünstige winde.

die winde ist auf jeden fall mit einer mechanischen ausrückung von der ZW versehen, welche nur lastfrei geschaltet werden kann. die eigentliche betätigung geschieht über die fahrzeugkupplung, es muß also immer jemand drin sitzen zum arbeiten ! (im gegensatz zu der MB heck- oder frontwinde, welche eine eigene lastkupplung hat und von außen geschaltet wird). dafür kann man eben gut gleichzeitig ziehen und verfahren !

die winde ist vorne auf dem rahmen quer montiert und zieht nach links. normalerweise wird das seil da über eine umlenkrolle außem am rad vorbei 90 grad nach hinten geführt. in der fahrzeugmitte sitzt dann eine unter den rahmen montierte konsole mit einer 2. rolle, die das seil dann wieder 90 grad quer zum fahrzeug weg leitet. dadurch setzt der zug in der fahrzeugmitte an, und man kann das seil beim arbeiten in den weinbergreihen gut einsehen und auch gut verfahren. außerdem hat die winde auch noch eine \"betriebsbremse\", d.h. das seil kann stufenlos gebremst abgelassen werden (ohne leerlauf dazwischen, wie bei der MB winde !). wichtig im weinberg ...

für meine zwecke habe ich die konsole nicht montiert, sondern benutze die winde nur mit der vorderen rolle. diese muß ich je nach seilzuzwinkel passend drehen und feststellen.
auch den bremszug mit feststeller habe ich nicht montiert.

die winde hat übrigens KEINE sicherheitskupplung, d.h. sie zieht, bis sich irgendwas bewegt ... die MB heckwinde eigentlich auch nicht, wenn die konuskupplung da richtig eingerückt ist, dann beißt sich die auch fest. von daher stellt sich mir die frage nach erlaubt oder nicht eigentlich nicht. ich setze die geräte ja nicht gewerblich ein.
man muß einfach wissen, wie man damit umgehen muß !

mit dem seil bin ich mir gerade nicht sicher, ich hab\'s damals separat nachgekauft (die winde war ohne). ich meine, es sind 100m mit 8mm, ein ehemaliges aufzugsseil :-)

mfg,
Andreas



[Editiert am 10/9/2004 von Andreas_Bucher]
 
Hallo Andreas,
bitte seh dass jetzt nicht als Besserwisserei, sonder nur als Hinweis.

Die Seilwinde, die Du benutzt hat keine Totmannschaltung und ist desshalb per Gesetz
schon lange in der Forstwirtschaft verboten. Die Winden sollen nur noch zu Deko-Zwecken und als Bergewinde zulässig sein.
Dabei ist es unerheblich ob gewerblich, landwirtschaftlich oder privat das Ding eingesetzt wird.Es geht um haftungsrechliche Fragen im Falle einer Verletzung. Solltes Du Dich bei der Arbeit mit der Winde verletzen (schwer) was natürlich keiner hofft, kriegst Du grosse Probleme mit der Unfallversicherung wegen der Kostenübernahme.

Ich weiss, man sagt immer, mir passiert schon nichts.

Wir haben eine neue, junge Revierförsterin jetzt im Amt. Die lässt keinen mehr mit solchen Winden zum Brennholzmachen in den Staatsforst, auch nicht mit einem Drallkeglspalter. Und wenn die jemanden ohne pers. Schutzausrüstung erwischt, (mind. Helm u. Schnitt-schutzhose) kriegsts Du kein Holz mehr (wir reden immer noch vom Brennholzmachen für den Privatgebrauch)

Manfred
 
Darauf wollte ich hinaus, dass, die Binger keine eigene Sicherheitskupplung hat! Deshalb sollte das seil nicht zu dick sein, so dass es im Notfall reißt, bevor sich das Fahrzeug auf die Seite legt! Bremse ist mir bekannt und die Steuerung über die Fahrzeugkupplung auch, wie gesagt wir haben eine, die für den ursprünglichen Zweck eingesetzt wird!
 
Hallo,
hier hat sich ja einiges getan.
Andreas:
Hast Du mein Foto bekomme?.
Ich kann es von zuhause aus nicht laden.
Eine Spulvorrichtung habe ich nicht. Wenn der Mog gut in Zugrichtung steht, spult sich das Seilganz gut auf. Manchmal muß man, wenn das Seil am Trommelrand angekommen ist, anhalten und das Seil auf die nächste Ebene leiten, sonst läuft es am Trommelrand hoch.
Es ist ein 12er Seil. Angeblich passen 70m darauf, aber das macht nur mit Spulvorrichtung Sinn.
Die Buchen die ich geschlagen habe , standen in einer Flucht, so das ich in der gleichen Spur ziehen konnte, das spart eine Menge Kraft.
Bei den leichten Stämmen, wie auf dem Bild, denke ich ist es kein Problem über die Achse zu ziehen, die lästigen Standketten sind aber unerlässlich bei dicken Brocken.

Da mit der Sicherheit der Winde ist ein großes Problem, man steht im Gefahrenbereich, und das Ding läuft weiter, bis der Motor abstirbt.

Hals und Beinbruch und jetzt an die Arbeit!
Stefan
 
Hallo,

--> Manfred: Ja, du hast recht, ich weiß. Ich hab\' mir auch wirklich schon überlegt,
wie ich im ernstfall reagiere, wenn mal was wäre (seilriß, anschlagkette reißt, stamm verklemmt, mog rutscht, etc ...). Klar - ein unfall passiert immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet !

Im endeffekt gibt\'s bei mir nur: a) vorsichtig sein, und b) habe ich für arbeiten mit der winde immer jemand dabei, der sich außerhalb des gefahrenbereichs aufhält und im zweifelsfalle den motor abstellen kann, auch bei sägearbeiten/spalten sind wir immer zu zweit.

Wobei - wenn man das mit der totmannschaltung genau nimmt: eine zapfwellen-wippsäge hat keinen ! wie steht\'s damit ?
mein relativ aktueller güde-spalter hat zwar eine super(dämliche) zweihandbedienung, aber wenn man alles losläßt, dann bleibt er nicht etwa stehen - nein, er fährt volle pulle nach oben. mitsamt dem verklemmten holz, welches sich dann von unten in den idiotischen sicherheitsbügel verheddert und alles verbiegt, oder runtersemmelt. ist das etwas sicher ?

und wir machen holz ja auch nur zu vorführzwecken und zur pflege des oltimer-brauchtums, oder ? ;) oder wollten wir eigentlich den mog bergen, und zufällig bewegt sich der stamm statt des mogs :)

nochmal zur sicherheit: eine totmannschaltung geht ja nur bei elektrisch oder pneumatisch betätigten winden, ja ? wie ist das bei den anbau-3-punkt-winden ?

übrigens, wenn\'s wirklich verboten ist: hat jemand mal den entsprechenden gesetzestext ? oder verbietet es \"nur\" die BG ?

die kegelspalter halte ich persönlich ohnehin für unfug, allerdings hab\' ich noch nie mit einem gearbeitet. aber wie mit anderen geräten auch: wenn man das holz per mechanik zuführt und nichts rumfliegen kann and keine finger dran müssen: warum nicht ?

--> Stefan: Ja, da haben wir was losgetreten ;)
übrigens, in der werbung der MB-winde steht ganz dick, daß man NICHT im gefahrenbereich steht ... m.e. nach aber quatsch. man steht gehau da, vo das gerissene seil hinfliegen würde.
12er seil ? hmm. ziemlich dick, aber meine schieblehre zeigt nur 10mm, und die trommel ist (exakt gewickelt) gut voll...
ich hab\' schon verschiedentlich ohne spulvorrichtung versucht - bei mir lief das seil meistens an den rand und hat sich verklemmt. ansonsten achte ich immer penibel darauf, daß das seil ordentlich gewickelt ist - einmal mit schmackes übereinandergezogen, und man hat einen knick im seil. das gibt sollbruchstellen, und es läuft dann nicht mehr sauber.
auf jeden fall bin ich mit der winde hochzufrieden - für meine arbeiten absolut okay.

--> : na, wenn du selber eine hast ... ich hab\'s eher für die beschrieben, die keine haben.
und wie ist die binger winde im weinberg ? hast du die mittelkonsole montiert ?
was machst du alles damit, welche arbeiten, meine ich ? wie steil ist der weinberg ?

wobei: wenn das seil reißt (bei der länge) - aua ! das schlägt ganz schön zurück ! ich habe aber zum glück noch nie einen seilriß erlebt, aber bei der dehnung stelle ich mir das übel vor ! umkippen dürfte der mog nicht, dafür setzt der seilzug zu tief an. man könnte nur gefahr laufen, ihn den hang runterzuziehen ...
meine erfahrung war: bei mir bewegt sich meistens der mog, bevor was reißt - warscheinlich, weil ich ein dickeres seil drauf habe (8mm). bei geradem zug nutze ich nur die handbremse, oder gefühlvoll die fußbremse, bei querzug zieht\'s den mog eher weg, wegen des hebelarms. das nutze ich als sicherheitsfaktor: wenn sich der mog bewegt, muß man aufhören mit ziehen :-)


okay, jetzt aber nochmal zum thema sicherheit: beim spalten oder sägen mit ZW-Geräten (und natürlich auch mit der MB-Winde) habe ich immer etwas bammel, weil ich im zweifelsfall nicht abschalten kann ! und bis der helfer, der zureicht, ins führerhaus geklettert ist - das kann dauern. bei der kreissäge verklemmt z.b. ca. jedes 10. bis 20. holz. bisher kommte ich\'s immer noch wieder losreißen, aber man weiß ja nie ...
was ich deshalb machen möchte, ist eine art reißleine, die am handgas befestigt ist, und die man von hinten ziehen kann, so daß der motor dann ausgeht. dauert zwar auch ein paar sekunden, aber immer noch schneller, als vorne reinturnen !
alternativ dazu könnte man die leine auch am ZW-hebel ansetzen, dann wär sofort ruhe (wenn der unter vollast rausgeht, habe ich noch nie probiert).

seilführung vom hebel nach unten (oder im motorraum am gaszug festmachen), dann unter der kabine raus und unter der pritsche nach hinten, und das ende griffbereit an der säge festmachen, oder an eine an der pritsche befestigte stange hängen. zum abschalten kurz mit schmackes ziehen, und der handgashebel schnappt auf abstellen.

was haltet ihr davon ?

mfg,
Andreas
 
Hallo Andreas,
Gefahr erkannt, ist halb gebannt (oder so ähnlich)

- Wie Du richtig schreibst, gibts bei der Winde nur eine Möglichkeit, halbwegs gefahrlos zu arbeiten: Ein zweiter Mann muss sich im Führerhaus befinden, und bei einem Problem blitzschnell die Kupplung treten und damit die Winde anhalten. Alles andere ist Harrakirie(wie schreibt man das eigentlich)

- Eine ZW Kreissäge hat doch eine Rutschkupplung, wenns klemmt, steht das Ding

- Mit dem Spalter hochziehen hast Du recht, ist ärgerlich. Aber es geht ja um Sicherheit des Bedieners, nicht um Materialschäden.

- Nein auch 3-Punkt mit mechanischer Steuerung sind als \"Totmann\" eingestuft. Du kannst die Winde ja nur mittels Zugseil betätigen, d.h. wenn keine Kraft des Bedieners am Seil (Totmann) kein Zug, sofortiger Stillstand.

-Richtig, verboten nur durch BG. Unfallversicherungstechnisch macht das aber keinen Unterschied, warum sollte deine private UV bezahlen, wenn Du mit einem Gerät arbeitest, dass durch einen anderer Sozialvers. träger verboten ist.

- Wir haben jahrelang mit einem Kegelspalter gearbeitet, nur bei Buche, weil wir damit doppelt so schnell spalten konnten, wie mit Hydraulik.
Ich hab darin keine grössere Gefahr gesehen, wie z.B. beim Schneiden mit der Motorsäge.

-Generell ist die Wald/Holzarbeit entsprechende Gefahrenträchtig und hat halt ein höheres Risiko als z.B. rasenmähen.

Manfred

P.S. Dadurch, dass Bilder eingefügt sind, wird der Text so breit. Das ewige scrollen ist ganz schön nervig. Wie kriegt man das weg?
 
zur Text-/Bilderbreite:

Ich glaube, die Breite der ganzen Spalte ist von der
Breite des breitesten Bildes abhängig. Vergl. hier
Seite 1 und 2 (Manchmal wird der Thread in Seiten
unterteilt und manchmal nicht?).

Ich freue mich immer über Bilder, aber ich denke
800 x 600 reicht hier zur Übersicht, dann wird auch
Scrollen für den Text nicht nötig.
Wer einen Monitor mit 1280x 1024 Pixeln hat,ist hier
besser dran, aber nötig ist es nicht.

Eine kleinere Auflösung spart enorm Datenmenge und Ladezeit.
Jeder kann die Bildgröße in einem beliebigen
Bildbearbeitungprogramm herunterrechnen.
Vielleicht können die Moderatoren verstärkt darauf hinweisen?

Der Text wird auch dann nicht so breit, wenn man nicht die
ganze Breite des Eintragungsfensters nimmt, sondern vorher
Zeilenwechsel eingibt.

Gruß Albi (seit eben endich \'Member\' :-) )


[Editiert am 12/9/2004 von 411albi]
 
Hallo,

sorry wegen der bildbreite :-) wie 411albi richtig bemerkte: abhängig vom breitesten bild.
mein monitor hat 1024 ... :P
der einfachheit halber mache ich immer 1024x768 bei den bildern, und komprimiere dann aber per jpeg auf <100kb runter - die ladezeit ist nicht abhängig von der auflösung, sondern von der dateigröße.
das nächste mal dann aber auch gerne nur mit 800x600 - die scrollerei nervt mich nämlich eigentlich auch, nur fällt sie dann nicht so extrem aus.

--> Mannfred: dein letzter satz ist wohl der kern - wobei ich auch rasenmähen nicht gerade als gefahrlos einstufen würde ;)
wobei es wohl usus geworden ist, daß versicherungen auch bei diversen \"extremsportarten\" und anderen betätigungen nicht zahlen ...

sind eigentlich alle MB-Winden so gedacht, daß man den hebel im eingekuppelten zustand loslassen kann und die winde zieht weiter ? dann bräuchte man ja nur eine entsprechende feder/gewicht nachrüsten, so daß man den hebel immer nach oben halten muß, und die totmannschaltung ist gewährleistet! oder war das mit dem langen original-hebel gleich so ? oder muß eine \"zugelassene\" winde auch einen überlastschutz haben ? wo stehen denn solche auflagen zum nachlesen ?? (nein, ich frage nicht bei der BG an ...)


ich hab\'s übrigens am samstag nicht geschafft, die stämme zu laden. mein kumpel konnte nicht, und auf dem anhänger war noch das holz vom letzten mal. ich wollte das nicht einfach hinkippen, sondern vom hänger runter direkt spalten - dafür brauche ich aber erst meinen großen spalter, und der wartet noch auf frische hy-schläuche und dichtungen im steuergerät.

dafür habe ich ein wenig mit dem kleinen spalter gespalten und mit dem FL schrott geladen zum wegbringen (alte waschmaschinen, badewanne, und so zeugs :D ).

ich werde dann aber auf jeden fall berichten, wenn ich die stämme lade !

mfg,
Andreas
 
Zu unserer Binger, seit ich aktiv im Weinbau bei meinem Vater dabei bin, macht leider der LU mit dem Schmalspurschlepper das meiste! Einmal im Jahr wird meistens noch tiefe Bodenbearbeitung mit dem Sitzpflug von Binger gemacht! Früher wurde damit die ganze Bodenbearbeitung durchgeführt, mit einem entsprechenden Schlitten Mist im Weinberg verteilt oder die Trauben aus dem Weinberg befördert! (natürlich nicht im gleichen Schlitten! :D) Aber bald wird sie wieder häufiger zum Einsatz kommen, da ein Pachtvertrag für eine extreme Steillage ausläuft, und wir die dann wieder selbst bearbeiten werden! Da hat der LU schon dankend abgelehnt! Das schöne an der Binger ist die Bremse, da der Schlitten oder Pflug beim zurückziehen je nach Gelände ganzschön Speed drauf kriegen kann! Man braucht dann natürlich auch eine erfahrene Person auf dem Schlepper, der dann auch mal die Bremse benutzt! Mit der weiteren Bedienperson ist das hier nicht so wild, da eh jemand auf dem Schlepper sitzen muss, um an die nächste Zeile weiterzufahren! Unsere Binger ist auf einen Windenanhänger montiert, was einige Nachteile birgt!
1. Muss der Hänger immer belastet werden, da er sonst rutscht (wird im Moment durch eine Fuhre Kies gelöst, aber in Zukunft werden Betongewichte kommen!) 2. Kann die Bedienperson, das Ende des Seils nicht wirklich sehen
3. Kann kein Anhänger mehr angehängt werden!
Habe mich schon nach einer Anbaukonsole erkundigt, soll 1600€ plus mwst. kosten! Und wer eine Gebrauchte hat, gibt die bei uns in der Gegend einfach nicht her! Aber das wirft der Nebenerwerbsweinbau momentan nicht ab!

Für weitere Fragen, kann ich mich auch nochmal mit meinem Vater darüber unterhalten, der hat früher wirklich viel damit gearbeitet! Ein Seilriss kam seiner Aussage nach schon mal vor, ging aber, wenigstens bei uns immer glimpflich ab! Was seiner Meinung nach nicht selbstverständlich ist!

Obwohl eigentlich jeder größere Weinbaubetrieb einen Schmalspurschlepper hat, ist in jedem Betrieb noch eine Binger vorhanden! Und wenns nur ist um den 50000€ Fendt ein bisschen zu unterstützen, wenn er die Steigung nicht packt!
Da hab ich neulich auch was tolles gesehen, hatte leider keinen Foto dabei ums festzuhalten! Die Arbeiter eines großen Staatsweinguts waren zur Bodenbearbeitung im extremen Steilhang. Das Team bestand aus 3 Mann, einem Unimog 406 mit Binger Zwischenachswinde und einem Fendt Farmer 209V. Der Schmalspurschlepper wurde mit Unimogunterstüzung über die Winde den Berg hochgezogen und als Gewicht, oder weil er zu faul zum laufen war, saß der dritte Mann, der bei der Talfahrt das Seil zurückzog bei jeder Bergfahrt auf der Haube des Fendt! Was da die BG sagt?
 
Hallo,
ich hoffe das mit dem Bild klappt nun
411_winde3_2.jpg


Die Winde lässt sich unter Last nur mit Kraft ausschalten,aber vor einiger Zeit hat im Forum mal einer ein Bild einer MB-Winde mit pneumatischer Betätigung eingestellt. Damit könnte mann eine Totmannschaltung bauen. Ein Ventil mit Federrückstellung könnte dei Winde sofort über dem Zylinder abschalten. Es muß eben nur am Sechskant der Betätigung ein Hebelarm mit Zylinder angebracht werden. Das Ventil kann man dann je nach Schlauchlänge mitnehmen.
Mit Spulvorrichtung, wenn sichergestellt ist , das das Seil sauber läuft, wäre auch eine Fernsteuerung möglich.....

Stefan

[Editiert am 13/9/2004 von Stefan_Boden]
 
Hallo,

--> Stefan: das bild klappt prima !
genau so muß das aussehen mit mog und winde - da macht das arbeiten spaß !

das problem mit dem platz auf dem weg kenne ich auch - einfach zu schmal, um die stämme ganz rauszuziehen. dafür ist dann der kran sicher praktisch! der fehlt mir leider :-(

bei der MB-winde automatisch einschalten halte ich nicht für gut, außer man kann stufenlos einkuppeln. die \"kupplung\" in der winde macht ja genau die möglichkeit aus, damit feinfühlig zu ziehen, oder ? übrigens, die original-spulvorrichtung kommt ohne antrieb durch die winde aus, da das zeil durch den zug selbst geführt wird. dafür verspult sich aber das seil, wenn der zug zu gering ist oder der mog schrägsteht - die querführungsrolle ist dummerweise schwerkraftabhängig. also nicht das gelbe vom ei, keinesfalls für unbeaufsichtigten betrieb gedacht oder geeignet. man muß auch damit öfter mal anhalten und das seil nachsetzen. wenn man dann an den hebel noch einen federzug oder pneu-zylinderkrams dranbauen muß - das fährt man sich im wald warscheinlich schnell kaputt. ich glaube, ich vergesse die idee am besten wieder, und baue meine \"notleine\" zum motor abstellen...
so ein seilfenster, wie du drauf hast, wollte ich mir auch mal bauen - für einfachere zugarbeiten. man verbaut sich damit dann nicht immer die ahk.

--> Markus: Ein windenanhänger ?? hab\' ich ja noch nie gehört ... aber warum nicht. stelle ich mir aber ziemlich umständlich zum arbeiten vor, man sieht ja überhaut nicht un die reihe rein ! dafür ist die winde aber schnell \"abgebaut\", wenn man den mog anderweitig braucht.
ein normaler einachser-anhänger mit der winde drunter ? von vorne per ZW angetrieben ?
oder wie ? sachen gibt\'s ...

mfg,
Andreas
 
Das ist ein Einachsanhänger mit eine stabilen Zugrohr, an dem vorm Kasten die Winde angebaut ist, Antrieb erfolgt vom Zugfahrzeug aus über eine Zapfwelle (wie beim Miststreuer) d.h. für den Mog bräuchte man wohl ein Verlagerungsgetriebe! Die winde wird bei uns mit einem Hanomag R16 genutzt! Ich dachte auch immer der Hänger mit Winde wäre ein Eigenbau, aber neulich fiel mir mal eine Zubehörpreisliste von Binger in die Hände, und da wird auch ein Windenanhänger geführt! Muss mal rausfinden, ob unserer original ist!
 
Hallo,

ich dussel, klar, man kann den anhänger auch an einen traktor hängen, und da sitzt man ja ganz hinten ! wenn die winde vor dem wagenkasten (quasi auf der deichsel) sitzt, dann sieht man ja noch ganz gut hin, wenn man sich umdreht. der abstand dürfte bei einem kleinen schlepper ähnlich sein, wie beim mog mit konsole. die zugkräfte verteilen sich dann auf die hinterräder des traktors und auf den anhänger. und de winde ist in null komma nix weg vom traktor, wenn man den für was anderes braucht (mähwerk z.b.)
auf jeden fall eine interessante lösung !

mfg,
Andreas
 
hallo,
ich gehöre ja auch zu den illegalen windennutzern. ich mache das immer folgendermaßen. die winde hat bei uns einen recht langen hebel. wenn man diesen mit ausgestrecktem arm bedient, so steht man nicht mehr hinter dem mog, sondern seitlich. falls er sich also richtung stamm bewegt, rutscht er einem nicht auf die füße. wir haben ein 12mm seil. ich weiß leider nicht genau, wie das im kern gewickelt ist, aber wenn ich den bruchdehnungen vergleichbarer seile glauben kann, kann ich mir schwerlich vorstellen, es mit einer 4t winde zu zerreissen. ich lenke es ja nicht mehrfach um.
meine erfahrung zeigt, dass entweder der mog auf den standketten zurück rutscht oder abgewürgt wird. manchmal steigt er auch. dann muß man aufpassen, dass der motor nicht rückwärts läuft.
klar, der teufel ist ein eichhörnchen, aber wenn man nicht im direkten gefahrenbereich steht, wozu dann unbedingt eine totmanschaltung? eine funkseilwinde mit not aus und standgasverstellung ist sicherlich sicherer, aber ich halte da andere arbeitsgänge im wald für wesentlich gefährlicher als das winden.
im endeffekt kommt es doch auf das gefahrenbewusstesein beim arbeiten und auf das vermeiden von menschlichem versagen an. man kann sich auch mit seiner funksteuerung im gefahrenbereich aufhalten...............
wünschen wir keinem, dass er einen unfall erleidet, egal mit welcher ausrüstung.
grüße kaspar
 
Hallo Kaspar,
ich glaube es geht überhaupt nicht darum ob jemand etwas legal oder illegal tut
Wie aus Deinem Beitrag ersichtlich, sind Dir die Gefahren durchaus bewußt und auch
gegeben. Nichst anderes ist Deine Hebelverlängerung, um aus dem direkten Gefahren-
bereich vom Heck wegzukommen. Andereseits schreibst Du auch, die Gefahr des Hoch-
gehens und Zurückziehens ist da. Was machst Du dann? Natrülich irgendwie ausschalten.
Bist Du dann aus dem Gefahrenbereich? Fiktive Annahme: Der Mog zieht sich zurück, Du stolperst bei Verusch den Zug zu Unterbrechen.???


Totmannschaltung bedeutet auch nicht automatisch Funkwinde. Bei einer mechanischen Winde mit \"Totmannprinzip\" stellt der Bediener über seine Kraft (durch die Zugleinen) den
Kraftschluß her und somit zieht die Winde. Bei einer Gefahrensituation (kein Kraftschluß)
= Totmann,Winde steht. Sind die MB Winden mal eingekuppelt, dann ziehen sie halt, notfalls bis zum Abwinken, oder wenn mit Kraft ausgekuppelt . Umgekehrtes Prinzip

Manfred