Hallo Forum!andreas421 schrieb:Servus beisammen!
Mich würde interessieren, wer von Euch noch per Hand schleift und wer ein Sägekettenschärfgerät benutzt.
Eigentlich schärfe ich aus Überzeugung per Hand, einerseits weil ich meine, damit weniger abzutragen, andererseits bilde ich mir ein, eine bessere Schärfe zustande zu bringen.
Leider musste ich aber auch bei fast jeder Kette bis jetzt feststellen, dass am Schluss, wenn die Zähne kleiner werden, der Schliff auf den beiden Seiten unterschiedlich - nicht unbedingt besser oder schlechter - aussieht. Meistens ziehts mich auf einer Seite mehr runter, auf der anderen Seite mehr zum Zahndach hin, trotz Winkellehre und natürlich höchster Konzentration :? .
Freilich liegts an den unterschiedlichen horizontalen und vertikalen Winkel, die eingebracht werden,aber irgendwie steht man am Schraubstock bei den beiden Seiten von der Kraftrichtung her auch unterschiedlich dran.
Deshalb: stell nur ich mich so blöd an oder hab ich noch andere Leidensgenossen?
Grüße, Andreas
Hab gerade den Beitrag von Andreas aufmerksam gelesen.
Auch ich bin ein Verfechter von Handfeilen, da die Schärfe präziser und feiner wird und man sich bei den Winkel ein bisschen spielen kann.
Zum Thema, dass die Zähne bei geringerer Länge einseitig bzw. unterschiedlich werden, hängt, wie bereits beschrieben mit der unterschiedlichen Stellung am Feilbock bzw an der Kette.
Und den dadurch entstehenden unterschiedlichen Anpressdruck bzw. das man auf der rechten Seite die Feile nach unten drückt und auf der linken Zahnseite nach hinten zieht.
Das passiert fast jeden. Einfach auf der rechten Seite achten, dass man die Feile eher nach hinten zieht und beim Feilen grundsätzlich achten, dass zwischen Ellbogen, Hand und Feilspitze eine Gerade ist!
Übrigens. Ich bin überzeugter Husquarnasäger, hab gerade die 562 erstanden.
Grüße
Andreas