Ersatzradhalterung unter dem Fahrerhaus beim 411er

mhame

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27. März 2007
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411
Guten Morgen,

wer hat an seinem 411er ein schmales 7,5x18 Ersatzrad unter dem Fahrerhaus und der Pritsche? Was wird original dafür alles benötigt?

Die gebogenen Haken (25),den Kugelgriff (26) und den Splint habe ich. Was ist mit den zusätzlichen Platten (28 & 29), die in der ETL abgebildet sind? Wo kommen die hin?

Offensichtlich ist (28) für die lange Pritsche und (29) für den kurzen Radstand, wobei dieser am Kippritschengestell sitzen soll. Die ETL sagt nichts über langen Radstand und kurze Pritsche.

Das teil (27) gibt es offensichtlich nur beim DvF Westfalia. warum?

Wer hat Bilder vom Ersatzrad mit Haltern unter Fahrerhaus und Pritsche :?:

Gruß & Dank
Markus
 

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Hallo Markus,
ich vermute mal:
Teil 27 liegt in der Felgenmitte im 160 mm Ausschnitt zur Zentrierung.
Ab 411a ist die Reserveradhalterung ja am hinteren Kabinen-Rahmen Profil mit Klappbügel,
Beim DvF ist die Halterung durch die verlängerte hintere Kabinenrückwand dann wahrscheinlich besser zu zentrieren.
Bei den kleinen 25 PS wird das Rad mit der Bügelschraube unter der unter der festen Pritsche durch ein Radbolzen-Schraubloch geführt, Knebel mit Kegelfläche wie Radschraube M18x1,5

Teil 28-29 habe ich noch nicht gesehen.

Hast du schon versucht die neuen DEKA 7.50-18 unter die Karosse zu schieben?

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

als Ersatzrad werde ich einen alten Camac SR1 Reifen aus Portugal nehmen. Den muss ich aber erst aufziehen lassen, einen neuen DEKA SR 1 nur als Ersatzrad fand ich nicht sinnvoll. Daher habe ich den DEKA noch nicht unter das Fahrehaus geschoben. Sind da Probleme zu erwarten?


Du meinst also beim DvF wird das Rad zentrisch gespannt und beim Cabrio in einer der Radbolzenbohrungen. Das könnte die Platte erklären.

Mein Knebel vom 404 hat keinen Kugelbund wie die Radmutter.


Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

ich könnte mir vorstellen das das Teil 28 unter die Pritsche kommt und das Teil 29 am Rahmen oder Getriebe als Anschlag. Du solltest vielleicht mal bei den 401 Mogs nachschauen die hatten das Ersatzrad unter dem Fahrerhaus + Pritsche. Ich würde das Teil 29 als Tiefenanschlag einschätzen, da ich schon einmal mitbekommen habe das ein 401 Besitzer sein Reseverad zuweit eingeschoben hatte und dadurch Allrad und Sperren nicht funktionierten.

Ralf-Mirko
 
Hallo Ralf-Mirko,

die Teile sind eindeutig aus einer 411er Teileliste mit den Kommentaren / Fußnoten:

Teil27 für 411.117/120 (was ja Westfalia DvF sind)
Teil 29 für 411.110 und 411.118 (was kurze Radstände sind)
Teil 28 für 411.112/117 und 411.119/120 (welche als Gemeinsamkeit den langen Radstand haben)

Sicher lohnt es sich bei den alten wie 2010 und 401 mal zu schauen, aber dort habe ich die Teile in Listen bisher nicht gefunden. Wo wurde der Haken bei denen eingehängt? Hier war ja Pritsche und Fahrerhaus ein Teil und nicht wie beim mit dem klappbaren Bügel.

Markus
 
Hallo Markus,
dazu gibt es einen extra "Haken" unter der Pritsche wo der gebogene Haken mit Gewinde eingehängt wird.
 
Guten Morgen Hannes,

sind dort auch Bleche wie abgebildet verbaut?

Gruß,
Markus

P.S.:
Ich habe mal gerade beim 404 in der ETL geschaut, da gibt es eine Version an der Pritschenwand und eine mit Haken. Bei der Hakenversion gibt es nur den Haken, Griff, eine Scheibe und ein Splint, keine keine Bleche :!:
 
Hallo Markus,
ne, nur der "gebogene Haken" mit Gewinde und der Knebel werden benötigt . Kein Anschlag, den Anschlag bietet die Pritsche, wo das Rad drunter gepresst wird.
 
Hallo,

dank Ralf-Mirko konnten wir klären, dass Teil 29 strirnseitig zwischen die Schenkel des Auflagers (auf dem Rahmen) der kurzen Kippspinne geschraubt wird. Offensichtlich soll es ein Hochklappen des Ersatzrades vermeiden, wenn es gegen den Kabinenboden verspannt wird. So wird quasi die Kippspinne in Richtung Fahrerhaus für das Ersatzrad verlängert und bildet einen oberen Anschlag. Die hochgebogene Ecke soll das Schieben unter den Halter vereinfachen.

Damit ist zu Vermuten, dass Teil 28 unter die lange Pritsche geschraubt wird um ebenfalls einen Anschlag unter der Pritsche zu haben. Kann das jemand bestätigen?

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

das Teil 28 kommt unter die lange Pritsche und wird wahrscheinlich eine Auflage sein, gegen welche sich das Rad von unten drückt, wenn es fest gezogen wird. Diese Teil war an meiner jetzigen "Sonntags-Pritsche" vor der Restaurierung so original verbaut (Ich habe zwei Pritschen: Eine schöne original restaurierte "Sonntags-Pritsche" mit originalen passenden Bracken und eine Arbeitspritsche mit verstärktem Boden und verstärkter Stirnwand, auf die man auch mal Basaltbrocken laden kann ohne sich Sorgen um Kratzer machen zu müssen). Das Teil 28 ist natürlich wieder an die "Sonntags-Pritsche" gekommen, so wie es original war.

Habe leider nur dieses Bild von vor der Restauration:


Leider bin ich mit der originalen Montage des Ersatzrads nicht ganz so zufrieden (soweit ich diese richtig montiert habe), da zum einen der klappbare Bügel unter dem Fahrerhaus beim Anzug immer nach vorne oder hinten wegklappt und zum anderen das Rad sich immer noch drehen lässt auch wenn der Kegelgriff fest angezogen ist. So ist es zumindest bei mir gewesen, hast Du bei Dir ähnliches feststellen können, oder ist das so normal?

Des weiteren war bei meinem Unimog noch dieser Halter hier dabei, von dem ich nicht weiß, ob er zum liegenden Ersatzrad bei der langen Pritsche oder zu dem stehenden Rad der kurzen Pritsche gehört.

Es geht um das Teil zwischen Rahmen und Batteriekasten


Ich kann mir gut vorstellen, dass das Rad bei der kurzen Pritsche und langem Radstand sich genau auf den Halter stellt. Andererseits würde das Rad bei der langen Pritsche zwischen diesem Halter und dem Teil 28 fest eingeklemmt. Das Rad könnte sich dann auch nicht mehr seitlich rausdrehen. Jedoch müsste man dann zur Anbringung des Ersatzrads jedes mal die Pritsche ein wenig ankippen, um das Rad darunter zu bekommen.
Eine weitere Möglichkeit wäre, dass es sich bei dem Halter um das Teil 29 handelt, auch wenn es auf der Zeichnung etwas anders aussieht.

Vielleicht weiß hier ja jemand etwas dazu und kann uns Aufschluss geben.



Gruß aus dem Westerwald

Max
 

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Hallo Max,

danke für das Bild. Kannst du noch eines einstellen, wo die Pritsche montiert ist, wenn du deine Sonntagspritsche auf dem Unimog montiert hast? (Nur interessehalber, hast du für den Kippzylinder einen Schnellverschluss an die Pritsche gebaut, sonst musst du ihn ja bei jedem Wechsel an- und abschrauben?)

Jetzt wieder zum Ersatzrad:

Der Halter (40) an dem orangen Unimog ist für das stehende Ersatzrad an der kurzen Pritsche. Er hilft, wenn man das rad vor die vier Gummipuffer hebt und die Spannkette anlegt bei der Positionierung des Rades. Er nur bei langem Radstand und kurzer Pritsche verbaut. Ich habe ihn jetzt bei meinem langen Radstand mit langer Pritsche montiert, weil noch einer im Regal lag. Mal sehen, wie es mit dem liegenden Ersatzrad passt. Meines bekomme ich erst Freitag vom Aufziehen zurück.
Er ist deutlich anders und hat drei Löcher für Schrauben. Er passt auch nicht an den vorgesehenen Platz an der Spinne, sondern nur hinter dem Batteriekasten.



In der Zeit als Feuerwehr hatte mein Unimog eine Blechmulde auf die Pritsche geschweißtworin das Rad hinter dem Fahrerhaus stand. Die gibt es heute nicht mehr.Die ist im Rahmen der Restauration entfallen, wie auch alle anderen Halter auf der Pritsche, von denen ich die Feuerwehrfunktion nicht kannte. Habe das Fahrzeug mit Beladung leider nie gesehen.

Jochen meinte, dass die Karkassen der neuen DEKA SR1 etwas breiter sind als die alten Conti SR1 und daher schlechter unter die Pritsche und das Fahrehaus passen. Ich nehme einen CAMAC SR1 aus Portugal und werde sehen, wie der passt.

Beim liegenden Rad wird doch das Gummi gegen das Fahrehaus gedrückt, warum sollte es sich herausdrehen? Gummi hat doch einen ordentlichen Reibkoeffizienten. Gespannt wird über ein Radbolzenloch in der Radscheibe, welches natürlich exzentisch ist. Gerüchteweise wurde beim Westfalia das Rad mittels Teil 27 zentrisch gespannt, da konnte sich nichts herausdrehen, nur drehen.

Gruß,
Markus
 

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Hier noch das Bild des Halters 29 (Quelle: Ralf-Mirko).

Gruß,
Markus

@ Ralf-Mirko: solltest du der veröffentlichung nicht zustimmen, lösche ich es wieder.
 

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Max,

noch zwei Fragen:

Ist das die alte Prischenausführung oder die neue Plechpritsche (erkannbar, dass der Einlegeboden nur einfach gekantet ist und keine U-Eisen als verstärkung mehr hat, sondern billige L-Profile (2Stück) :?:

Ist der angeschraubte Halter mit seiner Hauptfläche parallel zum Pritschenboden oder geneigt :?: D.h. ist es nur ein Abstnadshalter oder soll das Rad an einer geneigten Fläche verkeilt werden?

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

Danke für diese aufschlussreiche Information. Somit wäre mit dem teil 40 ja geklärt.

Zum Ersatzrad:
Genau es ist exzentrisch mit der Hakenschraube befestigt, aber bei mir wird es nicht richtig fest, bzw. lässt es sich noch mit leichtem Kraftaufwand von Hand drehen. An dem klappbaren Bügel befindet sich ja noch ein Blech, was den Eindruck erweckt, dass sich dieses gegen die Felge um das Loch, durch das die Hakenschraube gesteckt wird, abstützt. Dies funktioniert bei mir aber nicht, weil der Bügel mit dem Blech dann nach hinten klappt und sich das Rad dadurch wieder etwas löst. wenn das Ersatzrad gegen das Bodenblech der Kabine gepresst wird welchen Sinn hat dann das Blech auf dem Bügel? Man hätte dieses ja dann auch weglassen und nur den Bügel dort anbringen können.

Hier ein Bild vom Bügel ( Die Kabine stand bei der Aufnahme senkrecht und lag auf der Rückwand auf, weswegen der Bügel runter hängt).


Vielleicht hat ja jemand ein Bild von dem Bügel mit montiertem Ersatzrad??

Das lässt sich aber alles hier schwer verdeutlichen. Bist Du dieses Jahr auch wieder in Niederndorf ??? Dann komm ich mit Ersatzrad und kann Dir mein Problem direkt am Unimog schildern :lol: .


Zu der Sonntags-Pritsche:





Beim Pritschenwechsel schraube ich immer die Kugelpfanne von der Pritsche los, diese bleibt dann am Zylinder. Das geht alles recht gut sind ja nur 2 Schrauben. Dann habe ich mir im Carport einen Seilzug mit dreifach Kettengehänge gebaut, wo ich dann die Pritsche dran anbinden und hochziehen bzw. runter lassen kann. Die pritsche setze ich dann auf einen kleine Rahmen mit Rollen ab, damit ich diese einfach verfahren kann. Der Wechsel der Pritsche ist normalerweise kein großer Akt und dauert keine habe Stunde.
die Anlagefläche des Teil 28 ist parallel zum Pritschenboden.
der Außenrahmen des Einlegebodens ist aus Winkeln und die Verstärkungen in der Mitte sowie am hinteren Ende aus U-Profilen, welche mit der Grundseite gegen das Bodenblech gepunktet sind.
Ich wusste gar nicht, dass es beim 411 verschiedene Kipppritschen gab (ich meine nur 411, die vom 421 war ja ähnlich aber anders). Oder hatten die letzten 411 die Pritsche vom 421?

Hat jemand Bilder von den unterschiedlichen Pritschen des 411 und dem Einlegeboden. Das würde mich echt mal interessieren.


Nächste Woche bin ich wieder zuhause, dann kann ich mal Bilder von Ersatzrad, den beiden Pritschen und meiner Installation im Carport machen.



Gruß aus dem Westerwald

Max
 

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Hallo Max,

ein Bild von einem montierten Ersatzrad habe ich. Bei genauerer Betrachtung scheint das Problem auch hier gegeben zu sein.

Ja, es gabe eine kostenreduzierte Blechpritsche in der 70ern auch für den 411er.
Gleiche Bauart wie 421 mit kleineren Kugelaufnahmen.

Merkmale (nicht vollständig):
Blechwand mit Kanistersicken ohne weitere senkrechte Riegel in der Mitte.
Pritsche am Rand zu den seitlichen Bracken nur umgekantet
Zusätzliche U-Profile unter den Kugeln
Einfachen wenig stabilen Einlegeboden

Gruß,
Markus

P.S.: In meinem 1974er Thread siehts du diese Pritsche.
 

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Hallo Markus,

hatte in deinen anderen Thread schon öfters geschaut. Der Unimog ist echt klasse geworden, mein Kompliment dafür!!! Allerdings sind mir die kleinen Kugelpfannen der Pritsche erst nach deinem Hinweis aufgefallen. Dachte bis dahin immer der hätte die gleiche Pritsche wie beim 421.
Man lernt halt immer noch dazu :lol: .

Gruß Max
 
Hallo Max, hallo Jochen,

Ersatzrad ist montiert, steht aber weit heraus. Ich weiß, dass das normal ist, sogar das Breitenmaß wird darauf bezogen. Ich wäre dennoch an Maßen zu deinem Blech interessiert, denn das Rad steht auf der Pritschenseite etwas höher. Heraus dreht es sich nicht, da es am U-Blech der Pritschenkugelaufnahme klemmt.

Ich musste aber eine Radmutter zum Spannen unterlegen, das sonst am Haken das Gewinde zu kurz gewesen wäre.

Max, würdest du mir bei Gelegenheit eine Skizze von dem Halter machen?

Gruß,
Markus
 

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Hallo Markus,
wenn du die Felge mit der Schüssel nach unten legst, passt auch die Gewindelänge.
Bei der festen Pritsche funktioniert das jedenfalls, dort braucht man die Stützfunktion des Haltewinkels nicht, die Pritsche bleibt ja an Ort und Stelle.

(In der Radschüssel kann man dann noch etwas Lagern :wink: )

Habe heute den Blauen reisefertig gemacht und die Radschüssel auch nach unten gedreht.
Allerdings habe ich meine Hakenschraube nicht gefunden und mit Baumarktprodukten improvisiert.
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Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,
(gehört hier nicht hin ich weiß) aber was sind das denn für Interessante Reifen? Die hab ich bewusst noch nie wahrgenommen? Hast du dazu ein paar Infos? Z.b. Vmax etc? Hast du schon Erfahrungen mit den Reifen? Eher ein im Preis höher angesiedelter Reifen?

Ist er wirklich nur 17 cm breit? Die Orginalen 7,5 As sind 22 cm.

Darf ich mir die Schlappen ihn Morsum ansehen oder packste für die Fahrt andere Räder drauf?

Die Räder sehen super auf dem Mog aus und mit einem Abrollumfang von ca. 2,8 Metern is der Mog ja auch ein bisschen flotter.

Ich hatte bei nachproduzierten 7,50x18 As Reifen teilweise bemerkt, dass sie im Durchmesser deutlich kleiner waren und auch das Profil nur sehr gering vorhanden war, sodass sie erstens schnell abnutzten, das Fahrzeug langsamer war und andererseits das sie auf schlammigem Untergrund deutlich schneller durchdrehten(was eigentlich in der Natur der Sache liegt da ein kleineres Rad eher durch dreht als ein größeres da mehr Weg, langsamer Drehung) aber der Effekt wurde eben durch dieses dürftige Profil noch verstärkt.


Ich habe für meinen Rudi auch mal wieder Reifen gekauft...jaja, ich weiß der 5. Satz Reifen für einen Mog aber egal, sie waren günstig, und sind von der Firma Dunlop und wurden auch ab Werk Gaggenau auf Unimogs montiert, so auch bei meinem Rudi, sodass Rudi nach der Restauration sogar wieder auf seinen "ersten Schlappen" daher rollen kann.