Fahrerhausrestauration und Motorwechsel 411, Panzermotor

hallo jürgen ,


danek für deine schnelle antwort...

werd heute abend mal in die tiefen meiner scheune absteigen... ich mein ich hätte eine PES4A50...... mal schaun...

weißt du denn auch wie hoch dein motor jetzt dreht??? evtl. mehr als 2500 oder 2800 upm???


klar habe ich deinen "paarallelbericht" mit verfolgt... und werd mir die ein oder anderen tips für meinen "wiederaufbau" da noch hohlen...

aber das dauert ja noch ein bischen... solange bleibt der lustige mittelumbau bestehen... bzw. muß momentan im wald arbeiten...

kannst du mal bitte auf der rückseite der EP nachsen was da über den regler auf dem schild steht????


viel spaß beim moggen....

magnus
 
Hallo,

ich habe gerade überlegt mir einen Unimog zu zu legen. Hier wird vom Recyclinghof einer verkauft.
Aber wenn ich mir das auf den Fotos so ansehe traue ich mir das nicht zu. Da bleibe ich doch besser bei meiner Elektronik Reparatur :-)

euer
Westinghaus
http://www.ersatzteil-tip.com/westinghouse-ersatzteile/
 
hallo jürgen,

hab mal nach der EP geschaut.... leider habe ich nur noch ein "paar" pumpen mit RQV regeler für nen hanomag liegen.. also PE4a60...410..... und noch eine PES4a50.... von nem OM636....mit unterdruckdose
aber genau diese pumpe ist auseinandergebaut....

ich überlege nun den regler und die pumpenelemente von den "hanomag pumpen" auf die PES4A... umzubauen....

aber das wird dauern... also ne kreuzung von zwei pumpen
wie es eben beim traktorpulling ja auch gemacht wird... ... mal sehn...

eine andere sache ist mir aber aufgefallen...

die EP an meinem 411er hat keine ölleiung zur pumpe.. statt dessen einen kleinen messstab... denke die ist gekapselt..
gab es diese ausführung auch bei den mogs.. oder ist das eines der ominösen "umbauten" bei meinem mog???

vielleicht hat ja jemand hier ahung...


grüße aus BN


magnus
 
Hallo Magnus,
die ESP mit Ölmeßstab, sprich eigenem Ölhaushalt, ist kein Umbau, sondern die Normalausführung. Die Umlaufschmierung am OM 636 kenne ich persönlich nur von einem Schweizer "Panzermotor". Allerdings ist zu beachten, daß beim eigenen Ölhaushalt das Motoröl in der Pumpe, bedingt durch Kraftstoffeintrag, verdünnt wird. Deshalb ist an der Ölmeßstabbohrung (laut BA alle 200 Bh) solange Motoröl nachzufüllen, bis am Überlauf an der Pumpenrückseite reines Motoröl austritt. Auch sollte bei dieser Gelegenheit der Regler über den oben sitzenden Klappöler ein paar Spritzer Motoröl bekommen.

Gruß Franz
 
Hallo MOGler,

heute kann ich wieder mal von einem guten und schnellen Erfolg berichten. Innerhalb 5 Stunden erledigt: Entwurf, Teilesuche, Bearbeitung, Montage eines High-Tech-Sport-Gaspedals für meinen 411 mit Panzermotor (mechanischer Drehzahlregler).

Wie das aussieht, könnt Ihr auf den folgenden 3 Fotos sehen.

Von links nach rechts:
Gaspedal, geklemmt auf Welle (alte Kolbenstange eines Hydraulikzylinders)
Rückstellfeder (Schenkelfeder) für Gaspedal
Schottverschraubung mit Wellenlagerung
Handgasverstellung, wirkt über Mitnehmer (Schwerspannstift) auf Gaspedal
Mitnehmerscheibe über Schwerspannstift mit Hebel (verschraubt auf Welle) verbunden

Die Motorabstellung möchte ich so wie z. B. beim 406 über die Handgasverstellung machen. Dazu habe ich mir am Hebel Anpassungsmöglichkeiten vorbehalten.

Die Bowdenzüge und Anlenkung an Handgasverstellung und Einspritzpumpe sind für morgen vorgesehen.
 

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Hallo Christoph,

die integrierte Lagerung mit Schenkelfeder ist sehr schön gelöst.
Die Feder sollte aber nur so stark sein um den Seilzug stramm zu halten, alleine die Schwenkfeder im Regler ist schon heftig. Am besten schau mal die Federanordnung und Bestückung beim 421 oder 406 an.
Seit ich meine originale Übertotpunktfeder wieder drinn habe geht das Pedal wie von selbst. Da ich meine Federr verloren hatte, habe ich mit diversen Federn aus meinem Fundus probiert, nur die originale Übertotpunkt-Federin der korrekten Anordnung brachte den Erfolg.
 
Hallo Helmut,

danke für Deine Anerkennung.

Die Schenkelfeder ist sehr schwach und sollte nach meiner Planung auch nur eine Lose in der Betätigung verhindern.

Es gibt ja nichts, was sich nicht noch verbessern ließe. So auch mein tolles Gaspedal. Auf dem Foto sieht man schon die versenkten Schrauben und den Verschleißbelag aus Edelstahl auf dem Alu-Profil. Nach Aufnahme des Fotos habe ich noch die Schenkelfeder besser gelagert und Schmierbohrungen angebracht. Nun fällt mir aber nichts mehr ein.
 

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Hallo Christoph,

sieht schon toll aus, Dein Sportpedal. :D

Die Schenkelfeder kannst Du meinerMeinung nach völlig entbehren. Sie soll ja wenn ich es richtig verstehe, das Gaspedal in die Nullstellung bringen. Würde nun auf der anderen Seite die Rückstellfeder an der EP nicht am Bowdenzug ziehen, würde duch diese Schenkelfeder nicht Lose verhindert sondern genau das Gegenteil wäre der Fall.
Die Rückstellfeder der EP ist stark genug das Pedal zurück zu ziehen und noch viel mehr, wie ich leidvoll am Wochenende auf meiner 350km Testtour erfahren durfte.
Daher hier noch ein weiterer Tipp.
Ich nehme an Deine Achse soll durch das vorhandene Loch im Fussraum gehen. Dieses Fussraumblech muss unbedingt verstärkt werden und die Lagerung der Gaspedalwelle muss steif mit der Lagerung des Bowdenzugmantels verbunden werden.

Es bleibt spannend,

bis dene
 
Hallo Jürgen,

man merkt, daß Du schon länger am Gaspedal tüftelst als ich. Deshalb hast Du meinen Denk- und Baufehler gleich entdeckt. Die Feder war falsch herum eingebaut. Ich habe sie einfach umgedreht. Nun unterstützt sie die Betätigungskraft ein wenig.

Deine Hinweise auf eine möglichst steife Anbringung des Pedals und der Festpunkte der Bowdenzüge werde ich beherzigen - danke!

Möglicherweise werde ich dem Pedal auf der linken Seite noch ein Gegenlager spendieren. Damit wird auch die Lagerreibung auf ein Minimum reduziert werden.
 

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Hallo Jürgen,

nun war ich noch mal in der Werkstatt und habe mit meinem Gaspedal ein paar Trockenübungen gemacht. Bis zu 5 kg bzw. 50 N am langen Lasthebel sind überhaupt kein Problem. Die maximale Betätigungskraft im äußersten Loch am Einspritzpumpenhebel beträgt ja nur ca. 30 N.

Der Lagerflansch meines Pedals nur einseitig in einem 2 mm dicken Blech verschraubt ist auch steif genug.

Für das reine Gasgeben sehe ich bei meiner Konstruktion überhaupt keine Schwierigkeiten.

Jedoch bei der Handgasverstellung, die am Handhebel nicht mal 3 cm Verstellweg schafft, benötigt man einen wesentlich kleineren Hebel am Gaspedal und/oder dem Einspritzpumpenhebel, um den gesamten Bereich bedienen zu können. Meine kleine Seilrolle mit Mitnehmer kann ich also vergessen, weil wegen des Hebelverhältnisses die Kräfte mindestens 10 mal so hoch werden würden.

Welchen Hub macht bei Deiner Konstruktion der Gashebelzug und wie viel der Handgaszug, bzw. welche Hebelarme hast Du jeweils genutzt?
Wie hast Du das Abstellen realisiert, bzw. ziehst Du beim Abstellen Gaspedal und Handgashebel über die Standgasposition hinaus noch weiter zurück? Dann bleibt ja für den eigentlichen Stellbereich des Handgashebels noch weniger übrig. Wie kannst Du dann mit dem Handgashebel v max erreichen?
 

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Moin,

Bowdenzüge haben die lästige Angewohnheit dass sie nur in eine Richtung, nämlich ziehend, wirken.

Es gibt auch Züge, die eine Drahtseele haben, die können in 2 Richtungen wirken.
 
Hallo MOGler,

bin schon wieder am Tüfteln wegen der Einspritzpumpenverstellung. Diesmal mehr mit Geodreieck und Zirkel auf kariertem Papier.

Dabei habe ich sogar eine "gleitende Totpunktfeder" erfunden, falls es die nicht schon irgendwo geben sollte. Aber das wird mir baulich zu aufwändig.

Die ziehende Totpunktfeder hilft vielleicht schon ein wenig, aber wegen des nahe am Drehpunkt des Einspritzpumpenhebels liegenden unteren Anlenkpunktes ist sie wenig wirksam.

Übrig bleibt mir zunächst die drückende Totpunktfeder, ganz klassisch wie beim Kupplungspedal vieler Kfz. Im Prinzip sieht das dann so aus wie auf dem Foto skizziert.

Da fällt mir ein: Als ich meinen Panzermotor abholte, hing in der Nähe der Einspritzpumpe eine kleine Gasfeder teilnahmslos herum. Könnte die als Totpunktfeder schon im Panzer im Einsatz gewesen sein? Hat das schon mal jemand gesehen? Oder war sie eher eine Überlastsicherung für das Gasgestänge am Anschlag?

Die Gasfeder habe ich mitgenommen und werde morgen mal sehen, ob man sie als Totpunktfeder irgendwie gebrauchen kann.
 

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Hallo Christoph,

sitze zwar nicht am Fenster sondern viel bequemer im ...

Zu Deinen obigen direkten Fragen, nun hast Du ja gewaltig den Finger in meine Wunden gelegt. Die Kräfte und Hebelwege.

Ja, ich habe in meiner bisherigen Lösung eigentlich dringend benötigte Hebelwege für das Ausstellen verschwendet. Hierfür habe ich aber während meiner letzten Tour eine Alternative ausgedacht, die ich noch erproben werde.

Bitte bedenke bei Deiner Lösung, dass der Schwenkbereich des Gaspedals in Winkelgraden, zumindest des Originals, deutlich geringer ist als der Schwenkbereich des EP-Hebels.

Die Maße meiner Hebel habe ich leider nicht genau im Kopf. Aber auf Grund der oben beschriebenen Winkeldiskrepanz ist der effektive Hebel am Gaspedal etwa 25cm lang. Der Handgaszug wirkt auf den selben über den Drehpunkt nach hinten verlängerten Hebel etwa 2cm hinter dem Drehpunkt. Die Kräfte am Handgashebel sind dem entsprechend gross.

Während besagter Testfahrt habe ich nicht mit dem Handgas Gas gegeben sondern lediglich das Spiel und die Verformung meiner zu schwachen Lagerung ausgeglichen, so dass ich mit dem Fusspedal eben doch Vollgas geben konnte.

Wie willst Du Deine Totpunktfeder über der EP lagern?

Es bleibt spannend
 
Hallo Jürgen,

Wie willst Du Deine Totpunktfeder über der EP lagern?
Gar nicht, denn da ist der Aupuff!

Aber mit ein paar Federn habe ich den Versuch mit ziehender Totpunktfeder gemacht, mit gar nicht schlechtem Ergebnis! Ohne Messungen gemacht zu haben schätze ich eine Reduzierung der Betätigungskräfte AUF 1/3!

Das sieht doch sehr vielversprechend aus. (Probieren geht über studieren.)

Wenn ich mit den Hebelarmen und den Federkräften noch etwas experimentiere - bin ich überzeugt -, kriege ich eine butterweiche Lösung hin. Dann fuktioniert auch meine Handgasverstellung mit Abstellung (wie beim 406) bestimmt wie vorgesehen.
 

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Hallo Christoph,

das sieht ja schon fast gut aus,
aber halt nur fast :D

Klar im Moment probierst Du ja noch. :wink:

In der endgültigen Lösung darfst Du das untere Lager der Totpunktfeder nicht am Rahmen befestigen.
Das Lager darf nur mit dem Motor oder der EP verbunden sein, weil sich der
Motor teilweise heftig gegen den Rahmen bewegt. Dies könnte sonst ungewollt zu ruckartigem Gasgeben führen welches sich vielleicht sogar aufschauckelt.

Mit was für Federn hast Du dort experimentiert.
 
Hallo Jürgen,

klar, die Feder muß am Motor gelagert werden.

Die Versuchsfedern habe ich aus einer "Wundertüte" von Westfalia Hagen.
Davon habe ich schon sehr oft profitiert. Ca. 2 kg verschiedene Federn (Druck- und Schenkelfedern), und wenige Zugfedern dabei. Ich werde mir mal wieder eine Wundertüte bestellen!