Fahrerhausrestauration und Motorwechsel 411, Panzermotor

Hallo Namensvetter aus Mittelhessen,

der Vorfilter war doch schon einige male auf meinen Fotos zu sehen. Was willst Du denn noch erkennen?
 
Hallo Christoph,

Super gefällt mir gut, gratuliere. Das sollte dann ja sogar mit dem normalen Gaspedal gehen. :D

Die Astützung am Steuerdeckel ist nur schwer zu erkennen, ist die wirklich Notwendig?

Bleibt nur die Frage, wann beginnt die Serienproduktion,
ich hätte da durchaus Bedarf und keine Drehbank
und auch Reiner wartet heimlich schon bestimmt. :D

Wäre doch eine zweites Standbein neben den "Kleinen-Welten".

Jetzt bin ich noch mehr auf erste Fahrberichte gespannt.
 
Hallo Jürgen,

immer langsam mit den jungen Pferden!

Das ganze System muß sich erst mal bewähren. Dann sehen wir weiter.

Und ich will erst mal selbst wieder auf die Straße, mit neuem TÜV!
 
UuUNIMOG schrieb:
Hallo Namensvetter aus Mittelhessen,

der Vorfilter war doch schon einige male auf meinen Fotos zu sehen. Was willst Du denn noch erkennen?

Sorry Christoph!

Aber das ganze Aluminium hat mich so geblendet 8) - mich interessierte die Befestigung an der Förderpumpe. Offenbar gibt es diesen Filter so nicht mehr und ich suche einen - ein paar Fotos weiter oben ist er prima abgelichtet, herzlichen Dank!
 
Hallo Christopf

mit dem separaten Abstellzug ist eine gute Lösung. Normalerweise ist die Feder bzw der Gestängeweg so ausgelegt, dass in der Endposition des Handgashebel die Totpunktfeder den Pumpenhebel auf Stop bringt. Deshalb hat der Handgashebel eine Raste in der Leerlaufstellung, die zum Abstellen dann überdrückt werden muss.
Das hat Vor und Nachteile. Nachteil ist, dass zum Starten und Abstellen der Handgashebel immer in entsprechende Position gebracht werden muss.
Vorteil ist, dass ein ungewolltes Anspringen beim Betätigen das Startknopf vermieden wird (spielende Kinder drücken schon mal auf allem herum was vorhanden ist, bei eingelegtem Gang ist das ganz schön blöd)
Ansonsten ist deine Lösung hervoragend gelungen, jetzt klappt das auch mit dem Gasgeben, Panzermotore an die Front.
 
Hallo MOGler,

nachdem nun berechtigte Hoffnungen bestehen, bald wieder richtig Gas geben zu können, habe ich mich erst mal auf die Hütte konzentriert.

Insgesamt vier Tage Arbeit: Heraustrennen der faulen Bleche rechts und links an den Radläufen und Seitenteilen mit Flex, Hammer und Meißel, einschweißen der gekauften Seitenteile und der selbst gefertigten Reparaturbleche in den Radläufen und hinteren Ecken. (Das Umbördeln zu den Radläufen hin ging übrigens völlig problemlos im kalten Zustand.)

Sonst ist die Hütte erstaunlicherweise völlig rostfraßfrei aber leider inzwischen mehrfarbig. Demnach gibt es nun mehrere Möglichkeiten weiter zu verfahren:
0. Abdichten der Spalte mit Karosseriedichtmasse (hauptsächlich von oben) auf jeden Fall
1. Nachlackieren der reparierten Bereiche und Angleichung der mehrfarbigen Lackierung (schnellste und billigste Lösung) und fertig
- oder
2. Sandstrahlen oder sonstiges gründliches Reinigen der gesamten Hütte
- und dann
3a Spachteln der außen sichtbaren Schweißnähte
3b Aufzinnen der außen sichtbaren Schweißnähte
- und dann
4a Komplettlackierung mit Pinsel und Rolle
4b Komplettlackierung gesprüht vom Fachmann
5. Konservierung der Hohlräume mit Mike Sanders

Die Entscheidung ist natürlich eine Frage des Geldbeutels und des "Geschmacks". Andererseits hat sie weitreichende Folgen. So werde ich mir das gründlich überlegen und bin diesbezüglich auf Eure Erfahrungen und Meinungen dazu gespannt.
 

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Hallo Christoph,

Reiner steht doch immer noch auf Hydraulik,
ob eraber im Verborgenen bereits daran bastelt oder bei der Theorie bleibt kann ich nicht sagen :D

Bezüglich Deiner Frage zur Restauration, erwartest Du doch wohl nicht wirklich meinen Rat. :wink:
Wobei, wenn Du schon soviel schweißt, falzt und machst, dann vielleicht doch das volle Programm um es richtig zu machen. :D
 
Moin Christoph,

die Erfahrungen haben gezeigt, dass nur die "große" Lösung die richtige Lösung ist.

Und bevor Jürgen seine pseudo-bowden-stabilbau-gasgeb-Umlenkung genügend getestet hat, bist Du auch wieder auf der Strasse :lol:

@Jürgen

Um Deine Frage zu beantworten:

Nein, ich bastele nicht heimlich, weil

a. mein Mog auch ohne Panzerhilfe schon siebzig laufen könnte (wenn ich es wollte), und

b. ein einwöchiger Ausflug nach Schweden ansteht und ich meine "Knutschkugel" dafür etwas umgestalte.
 
Moin Jürgen und Reiner,

ich habe es befürchtet. Nun muß ich wohl doch meinen Geldbeutel voll auf machen. Die große Lösung scheint wirklich geboten zu sein. Demnach ist Langenaltheim mit eigenem MOG für mich gestorben! :cry:

Aber es gibt ja wirklich genügend Ansätze zur Optimierung beim 411, die man angesichts der Restauration gleich mit erledigen sollte:

Kühlung (3/2-Wege-Ventil?)
Gas geben (ist ja schon fast gelöst)
Luft ansaugen (da gucke ich bei Anderen)
Sperren VA/HA separat schaltbar
...
 
Hallo Christoph,

ich habe auch immer überlegt wie weit man bei einer Restauration gehen soll, aber meine Eltern haben mich getreu dem Motto: "mach es richtig oder gar nicht" erzogen. :D

Aber mich hatte es gepackt, der Zustand war wesentlich schlechter als ursprünglich vermutet und naja, dann lässt es einen nicht mehr los.

Daher will ich gerne mal 3 Bilder von meiner Restauration beisteuern.

Gruß aus dem Norden

Carsten
 

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Hallo MOGler,

der nächste kleine Schritt vor dem gründlich neu Lackieren der Hütte: Das Anmessen der Kotflügel. Befestigung mit Blechschrauben D6 aus rostfreiem Stahl. Vorbohren mit D5: Schraube abgerissen. Vorbohren mit D5,5: Schraube frißt. Vorbohren mit D5,5 und Fett: So geht es.

Keder überbrückt nicht den gesamten Spalt. Bei Endmontage werde ich zusätzlich Dichtmasse verwenden müssen.
 

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Moin Christoph,

Du kennst sicherlich die fiese Angewohnheit von Kedern? :wink:

Sie schließen immer die Feuchtigkeit zwischen sich und dem Metall ein :(
 
Hallo Reiner,

da gehört aber doch schon aus rein optischen Gründen ein Keder zwischen Kotflügel und Fh und zwar schwarz, nicht lackiert. Außerdem soll er ja den direkten metallischen Kontakt verhindern. Wenn der Lackaufbau professionell mit Korrosionsschutzgrund und genügend Decklackauftrag gemacht wird, sollte es wegen der Feuchtigkeit keine Probleme geben, man kann aber zur Sicherheit auch noch von der Innenseite ein farbloses Hohlraumwachs sprühen.

@ Christoph: Edelstahlschrauben sind für ihre Neigung zum schnellen "Fressen" bekannt, dafür gibt es z.B. von Molykote oder Ermeto (für Schneidringverschraubungen) spezielle Schmiermittel.

Gruß Franz
 
Hallo Franz,

würdest Du eher verzinkte Blechschrauben nehmen?

Den Keder möchte ich auf jeden Fall unlackiert lassen und bei der Endmontage mit Dichtmasse einbauen. Zweifelhaft ist, ob man das sauber hinkriegt. Oder hast Du dazu auch noch einen Tipp?
 
Hallo, ich bin Tjebbe aus Warns Niederlande.
Ich habe auch eine neue panzermotor gekauft und eingebaut in meine 401
die motor ist neu ,hat viele jahre nicht gelaufen
Ich habe die EP mit mechanische regling gewechselt fur meine eigene EP da ich denke das die feder zu schwer zind, fur ein aggregat soll nicht erlaubt sein das die drehzahl senken.i.v.m. hertz
So ein motor reagiert direkt nach ein kleine erhohing von belasting,und das soll nicht schon fahren am weg.
Die EP muss dan nach ein dieselmechaniker um die feder zu wechseln.
Meine frage ist ; haben Sie schon mit die motor mit mech.drehzahl regling gefahren ?
 
Hallo Christoph,

ja, ich würde verzinkte oder gelb chromatierte Blechschrauben verwenden.
Die Edelstahlschrauben haben nur bei der Korrosionsbeständigkeit Vorteile, in punkto Zähigkeit und Dehnung sind sie den normalen Stahlschrauben unterlegen. Aber auch die normalen Blechschrauben baue ich immer mit genügend Fett ein, das erleichtert eine spätere Demontage ungemein.
Als Dichtmasse würde ich an der Fh-Unterkante vor der Kotflügelmontage eine Raupe z.B. Terostat 9320 legen, evtl. überschüssiges Material läßt sich nach dem Trocknen mit Spachtel oder Messer entfernen.

Eine persönliche Frage (wenn sie erlaubt ist): Was machst Du genau im Hydraulikbereich? Deinen Beitrag im "Off-Topic" habe ich gelesen.

Ich bin gerade dabei, die optimale Verbindung zweier Hydraulikleitungen zwischen einer SZM und Auflieger auszutüfteln, das Problem dabei ist der erforderliche extreme Einschlagwinkel zwischen Zugmaschine und Auflieger.

Gruß Franz