Fahrerhausrestauration und Motorwechsel 411, Panzermotor

Hallo Jürgen,

Du hast recht, so schön sollte er gar nicht werden.

Zumindest habe ich Seidenmattlack verwendet und die vielen kleinen Dellen drin gelassen. Sonst wäre er noch lange nicht so weit und ich vielleicht schon wahnsinnig geworden. So paßt die Optik wenigstens halbwegs zu dem unrestaurierten Fahrwerk, das ich gründlich mit FluidFilm behandeln werde.

Am Ende steht dann ein technisch neuwertiges und optisch ansprechendes Fahrzeug da, das aber ohne Bedenken wieder im Dreck spielen darf.

Ach ja, die Spinne und die Pritsche kommen noch irgendwann später an die Reihe. Aber erst will ich endlich wieder UNIMOG fahren!!!
 
Hallo MOGler,

nun ist für die letzte Runde der Oberflächenbehandlung alles vorbereitet: Spritzkabine sauber gemacht und Boden neu belegt, Teile vorgerichtet.

Mittlerweise kann ich sagen, daß meine provisorische Kabine hervorragend funktioniert. Zur Erinnerung:
- Eingang und Schleuse mittels alter Haustüre.
- Heizung mit Gasheizgeräten, wobei der Luftstrom sich diagonal ausbildet zum
- Doppel-Lüfter ganz oben in der gegenüberliegenden Ecke.

Während des Spritzens habe ich natürlich die Heizung immer ausgeschaltet. Davor und danach betrugen die Temperaturen bis 28°C.

Das wichtigste scheint mir bei allem die Beleuchtung zu sein. Meine beiden Schalbretter mit je 4 Leuchtstoffröhren sind da einfach Klasse und ich habe immer beste Ausleuchtung.
 

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UuUNIMOG schrieb:
Hallo Jürgen,


Zumindest habe ich Seidenmattlack verwendet und die vielen kleinen Dellen drin gelassen. Sonst wäre er noch lange nicht so weit und ich vielleicht schon wahnsinnig geworden. So paßt die Optik wenigstens halbwegs zu dem unrestaurierten Fahrwerk, das ich gründlich mit FluidFilm behandeln werde.

Hallo Christoph,
erst mal Gratulation zu der tollen Arbeit und dem bestimmt zeitaufwendigen Bericht dazu!
Kannst Du mir sagen welches Produkt von Fluid Film Du genau verwendest? Bin ja gerade an meinem 411.117 zugange
und suche nach sinnvollen Lösungen der Vorbeugung!

Viele Grüße Carsten
 
Hallo Carsten,

wegen der einfachen und sauberen Handhabung habe ich mich für die Spraydosen Fluid Film AS-R entschieden. Bei den 12 Dosen sind noch zwei Hohlraumsonden dabei.
 
Hallo MOGler,

habe fertig - die Lackierarbeiten an Fahrerhaus, Unterfahrschutz, Batteriekasten und Tank. Einschließlich Richten und Spachteln der hauptsächlichen Reparaturstellen an der Hütte sind nun doch 90 Mannstunden drauf gegangen. Es hat natürlich wieder länger gedauert als vorgesehen.

Aber Hauptsache der Farbnebel hat sich verzogen und die letzten Teile hängen an der Leine. Ich bin glücklich und zufrieden - auch daß meine Aufkleber auf der Windschutzscheibe die Prozedur ohne Schaden überstanden haben.
 

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Hallo Christoph,
hallo Forum,

schön zu sehen, die "Kugelbolzen" (?) oben am Rahmen der Windschutzscheibe (zum Befestigen des Verdecks).

Die wurden bei meinem Mog zwecks Hardtop-Umbau einfach abgeschliffen. Gibt es die neu oder irgendwo zu beziehen? Ich würde meinen 411er ansonsten im nächsten Sommer gern auf ein Cabrio zurückbauen. Der Rest würde passen...
 
Hallo Christoph,

die Kugelbolzen haben doch eine einfache Form, die sich auf jeder Drehmaschine leicht nachfertigen läßt. Soll ich Dir 2 drehen?
 
Hallo MOGler,

die Farbreste an meinen Händen sind noch nicht ganz verschwunden. Und schon geht es weiter mit einer Sonderausführung: Abschaltbarer Luftpresser mit Hydraulikpumpe.

Einige Berechnungen haben ergeben, daß meine Idee einer automatischen Abschaltung per Fliehkraftkupplung nicht sinnvoll ist (bei nur Luftpresser schon eher) und kaum in den engen Einbauraum passen würde. Also mache ich es ähnlich wie weiter oben schon mal realisiert, mit lösbaren Schraubverbindungen.

Zunächst habe ich die Riemenscheibe zerlegt und einen Lagersitz gedreht. Da kommt dann ein zweireihiges Schrägkugellager drauf. Für alle Fälle habe ich die Teile so belassen, daß ich meinen Umbau wieder rückgängig machen kann, falls sich die Lösung nicht bewähren sollte.
 

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Christoph, Christoph,

willst Du denn nie fertig werden mit Deinem 411er? :D

Ein interessanter Gedanke, doch bevor Du das Rad neu erfindest: Was ist mit den typischen Kompressoren der Klimaanlagen? Die lassen sich oft genug zu- oder abschalten. In amerikanischen 4x4 Foren konnte ich dazu ein paar Artikel lesen.
 
hola!
Tengo un unimog 411c como el que veo en este foro i queria saber si teneis alguno manuales o donde se podrian conseguir.

lo siento pero nose aleman y poco ingles asi que os pongo lo que me sale en google.translate

Ich habe ein Unimog 411C, wie ich in diesem Forum Ich wollte wissen, ob Sie Handbücher haben oder wo es bekommen konnte sehen.

Es tut mir leid, aber wenig Englisch und Deutsch Nase so habe ich bekommen, was ich in google.translate[/img]
 
hola xulapain,
aquí se puede comprar la literatura


http://www.buchundbild.de/index.php?cat=c41_Unimog-MBtrac-Spanisch.html

También he utilizado el traductor de google

Un saludo a España

Jochen
 
Hallo Christoph,

es ist leider kein Platz für elektrisch schaltbare Kupplungen, jedenfalls nicht in meinem 411.

Klar, ich möchte nun schnell fertig werden. Aber wenn ich jetzt nicht die Entkoppelung mache, dann wahrscheinlich gar nicht mehr. Jetzt komme ich gut dran und wenn es funktioniert, habe ich 2 PS mehr zum Fahren zur Verfügung.
 
Hallo MOGler,

noch bin ich auf der Suche nach einer Erklärung dafür, was seit gestern früh passiert ist. Es passen viele Sprüche. Z. B.: Nichts ist unmöglich. Ohne Fleiß keinen Preis. Was mache ich hier eigentlich?

Gestern früh hatte ich nämlich meine alte Drehmaschine angeschmissen, um endlich mit der schaltbaren Kupplung für meinen Kompressor/Hydraulikpumpe fertig zu werden. Getreu dem Motto „erst mal gucken, was ich da seit Jahrzehnten gesammelt habe“ hatte ich auch maßlich gesehen alle Teile in meinem Fundus entdeckt.

Das Böse dabei war ein Außenring des Radlagers meines Renault Espace, welches nach nur 60 Tkm seine Geist aufgegeben hatte. Mit dem größten Autogen-Brenner, über den ich verfüge, habe ich es bis zur hellroten Glut weich gemacht. Dann müßte es sich leicht bearbeiten lassen – dachte ich.

Beim ersten Überdrehen mit einem Hartmetallmeißel vernahm ich über den Umfang ein periodisches Geräusch – und dachte mir nichts weiter dabei. Die Dreharbeiten konnte ich jedenfalls gut abschließen. Dann wollte ich die 6 Flanschbohrungen vergrößern. Beim ersten Loch ging das mit dem HSS-Bohrer einigermaßen. Beim 2. Loch gab's nur noch ein Gekreische und stumpfen Bohrer. Der HSS-Bohrer scheiterte an 3 der Bohrungen. Das Material muß also sehr unhomogen gewesen sein. Vielleicht der Grund dafür, warum das Radlager schon so früh ausgefallen war.

In meiner Verzweiflung – das Ding muß doch zu bezwingen sein – nahm ich einen Steinbohrer mit eingelöteten Hartmetall-Schneiden, schliff ihn halbwegs wie einen Stahlbohrer an, und siehe da, es klappte. Aber das dauerte natürlich alles seine Zeit.

Immerhin bin ich heute früh um halb fünf so weit gekommen, daß nur noch ein einziges Teil fehlt: Die Konus-Klemmnabe, die ich noch aus Messing mache, damit sich nichts fressen kann. Meine Schaltung funktioniert nämlich nicht über Verbolzung, sondern über eine axial zu betätigende Konusklemmung. Hoffentlich funktioniert das am Ende auch! Jedenfalls habe ich bis jetzt eine Rundlaufgenauigkeit von wenigen 1/100 mm erreicht.

Drückt mir die Daumen!
 

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Hallo Christoph,

du scheinst ja extrem genaue Messtechnik zu haben 8)
Ich habe eine Kupplung an der Hydraulikpumpe verbaut, recht einfach.
Eine Riemenscheibe auf einem einreihigen Kugellager verbaut und per Klauenkupplung geschaltet. Das ganze läuft seit Jahren ohne Probleme.
Bilder gibt hier genug davon.

Gruß Lukas
 
Hallo Christoph,

einige Überlegungen meinerseits:

Bei einer Konuskupplung muß zur Kraftübertragung ständig eine axiale Kraft aufgebracht werden, die vom Reibmoment der Paarung und dem zu übertragenden Drehmoment abhängig ist.

Deshalb sollte das Reibmoment möglichst hoch sein, um die Axialkraft so gering wie möglich zu halten (Lagerbelastung am Luftpresser).

Und genau dieses sehe ich bei einer Paarung Messing/Stahl nicht gegeben, sondern würde das Anbringen eines Reibbelages auf einer der beiden Flächen empfehlen.

Mit solchen Konuskupplungen ( allerdings etwas größer) als Wendekupplung sind früher auch 12 to. Staßenwalzen (Kaelble) gefahren.

Gruß Franz
 
Hallo Lukas,

ja, habe ich. U. a. einen Hirth Feinzeiger. Vorkriegsmodell. Aber zeigt 1/1000 mm an. Und die Ungenauigkeit wird vielleicht bei +/- 3/1000 mm liegen. Allemal genug für meine Belange.

Hallo Franz,

es ist ja keine Kupplung, die im Betrieb geschaltet wird. Die einzigen Anforderungen sind: Übertragung des Drehmoments im gekoppelten Zustand und Entkoppelung über die Federkraft der eingebauten Federn. Die Koppelkraft ist kupplungsintern und hat keinen Einfluß auf die Energiebilanz. Ich mache mir derzeit also nur noch Gedanken über den geeigneten Winkel für den Konus. 1:10? Da gibt's bestimmt Fachliteratur (Dubbel?) - oder hast Du einen Hinweis dazu?

Die Konuskupplung reizt mich insbesondere deshalb, weil sie spielfrei ist - im Gegensatz z. B. zur Klauenkupplung.
 
Hallo Christoph,

ja, den Dubbel habe ich noch, müsste allerdings für den optimalen Winkel erst nachschauen, vielleicht auch noch etwas rechnen.

Allerdings bin ich davon ausgegangen, daß der Luftpresser bei laufendem Motor, je nach Bedarf zu- und abgeschaltet werden soll.

So wie bei den neuen Energiesparluftpressern z.B. von Knorr, die bei einer Bremsung/Bergabfahrt einschalten und bei Lastfahrt nicht mitlaufen.

Gruß Franz
 
Hallo Franz,

wegen des Winkels bin ich bei http://www.roymech.co.uk/Useful_Tables/Drive/Cone_Clutch.html fündig geworden. Bei gewählt 12,5° wären das also nicht 1:10, sondern 2,2:10 (tan 12,5° = 0,22)
 

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Hallo MOGler,

endlich geschafft! Die Schaltkupplung funktioniert einwandfrei, mit einem axialen Schaltweg von 1 mm. Den vorhandenen Bauraum habe ich damit maximal ausgenutzt. Die ganze Sache wiegt nun 2,5 kg.

Für den inneren Konusring habe ich dummerweise maßlich passend nur eine Scheibe aus rostfreiem Stahl gefunden. Das hat die Fertigungszeit extrem verlängert, dient aber hoffentlich der Robustheit und Langlebigkeit meines späten Gesellenstücks. :wink:

Zum Abschluß wie gewohnt ein paar schöne Handyfotos:
 

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