Fahrverbote für Oldtimer!!??

Th.Schuchardt

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24. Juni 2005
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Im Ruhrgebiet
www.unimog-thomas.de.tl
Hay,
ich bin eben auf eine Homepage gestossen, auf der man sich in eine Unterschriftenliste eintragen kann, die gegen das Fahrverbot für Oldtimer in den neuen Umweltzonen ist.


:evil: http://www.kulturgut-mobilitaet.de/ :twisted:

Für mich im Ruhrgebiet würde das bedeuten, mein 404rer müsste in der Halle bleiben. :cry:

Thomas
 

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wohl dem der seinen Unimog als Zugmaschine Ackerschlepper, Schlüsselnr. 8710, zugelassen hat. Die unterliegen nämlich nicht dem Fahrverbot, wenn es denn irgendwann mal kommt
 
Hallo Thorsten

die Option kenne ich auch nur wie bekommt man diese Schlüsselnummer??
Hast du da mehr Informationen zu??

Tschau Torsten
 
Hallo Thorsten,

hier bei uns verlangt der Tüv das:

Ladeflächenlänge max. das 1,4-fache der Spurbreite

Zapfwelle muss vorhanden sein

Kraftheber muss sein (hatte ich auch nicht, aber ich hatte die Halterungen an der Achse und nen bisschen geflunkert, wegen überholung demontiert) :D

Achso, Frontkraftheber geht auch

AHK

Hydraulik wäre von Vorteil

Grüsse: Hugo
 
Naja mich trifft das ja bald nicht mehr, baue gerade Rußpartikelfilter ein!!! D3-4 wird sich noch rausstellen und somit Ruhe (erstmal).

Ander denke ich schon ich hätte jetzt spontan vermutet das landwirtschaftliche Nutzung nachgewiesen werden muß.

Aber Melkmaschine ist gut 8)

Tschau Torsten
 
Neee, Landwirtschaftliche Nutzung iss nicht erforderlich, könnte der Tüv ja auch garnicht nachprüfen.
Ich hab meinen 406er auch wieder vom "grünen" auf schwarzes Kennzeichen umgemeldet, da ich zu sehr in der Nutzung eingeschränkt gewesen wäre. (hab nen Nachbarn der mich "anscheissen" würde, wenn ich mal Kies oder so etwas für nen Kollegen fahren würd)

LoF geht mit grünem oder auch schwarzem Kennzeichen.

Grüsse: Hugo
 
Moin!

Ich hatte vorgestern mit einem Techniker von Baumot gesprochen. Baumot biete Filter für ältere Fahrzeuge an.

Vorraussetzung ist, das der Motor Euro I hat. Das ist nach seiner Auskunft für Euro 0 Motoren möglich, da Sie im allgemeinen, wenn sie gut im schuß sind, besser als Euro I & II sind. Das sollte dann der Prüfer des Vertrauens eintragen.
Nur Fahrzeuge mit Euro I können mit Filtern auf Euro III (oder andere) umgerüstet werden.
OxiKats sind wohl für das Nachrüsten (zum Beispiel aus dem PKW Bereich ungünstig.)
Für Nutzfahrzeuge muss die Funktion protokoliert werden. Für Busse gibt es von Baumot eine rote und grüne Kontrollleuchte im Amaturenbrett. Für LKWs werden Displays verbaut. Das wird wohl gemacht um Busfahrer nicht weiter abzulenken. Ein fest eingebautes Kontrollgerät wird dann regelmäßig ausgelesen.

Der Spass kostet für einen 406 ca. 7000 Euro.

Da die Kats nur Rund gebaut werden können, könnte der Mog etwas an Bodenfreiheit verlieren.

Diese Variante ist amtlich und scheinbar die einzige anerkannte.

In Holland kostet der Spass wohl nur ca. 1500 ¤, da der rest vom Staat gefördert wird. Wäre wohl mal eine optimale gelegenheit mal den Mog in Holland anzumelden :-)

Achso, mir ist noch aufgefallen, daß der OM 352 zwar als Euro I verbaut wurde, daß aber Allradfahrzeuge fast immer eine Klasse schlechter waren.

Die Internetseite des Herstellers lautet www.baumot.ch

Also, frohe Grobpartikelproduktion, Oliver!
 
7000 Euro für eine komplett sinnlose Nachrüstung?? Seit wann produzieren den Unimogs Feinstaub? Was da aus dem Auspuff kommt ist bestenfalls Grobstaub! Also brauchen wir auch keine Angst vor Feinstaubfahrverboten zu haben......
 
Feinstaub...?

Naja, Feinstaub produzieren die Mogs auch... Kupplung, Bremsen, bei den Reifen wird kein Feinstaub sein nur Stassenstücke, die nach hinten rausgeworfen werden...

Spass bei Seite - Tatsache ist, dass die Euro II Motoren durch die veränderte Verbrennung wohl in der Tat mehr Feinstaub produzieren. Die Baumots haben wohl eine Beschichtung für den Kat entwickelt, die bedingt durch die feine oder poröse Strucktur, Feinstaub und Kohlebrickets aufhält. Die beschichtung des Trägers setzt jedoch auch die Verbrennungstemperatur des Rußes auf 250°C herab, so das ohne Zusätze (wie z.B. des SCR Verfahren) der Ruß verbrennt. Das hängt zusammen mit dem Staudruck, so dass das vorwiegende Fahrverhalten mit die Auslegung der Größe des Kats bestimmt...

Allgemein kann man auch glaube ich sagen, dass unabhängig von den EURO Klassen die allgemeine Verbeserung des Rußverhaltens von Motoren ein Gewinn für die Anwohner ist, die einfach mal sauberere Scheiben im Haus an der Stassenseite haben.

Ich kann mir den Kat im Moment auch nicht leisten und hatte schon vor ein paar Jahren darüber nachgedacht hatte einen Filter aus Edelstahl in einer komplett Edelstahlanlage zu integrieren, da ich das geroste vom Endschaldämper satt bin.

Ciao Oliver