Fahrzeug für den einsatz einer Winde

Schini

New member
29. Okt. 2005
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Veitsbronn
Hallo,

ich bin immernoch auf der suche nach eine (fast) Perfekten lösung zum Bäume Rücken. Vom Prinzip habe ich mich für eine Winde mit Rückeschild entschieden. Leider fehlt es an den Anbaumöglichkeiten. Als Fahrzeuge stehen ein U421 (Ohne Dreipunkt) und ein Güldner G35 zur verfügung. Die Frage ist ob sich der Güldner für den Windeneinsatz eignet oder ob ich es lieber garnicht erst versuchen soll.

Falls jemand schonmal erfahrungen damit gemacht hat, dann bitte her damit :D
 
Hallo Michael,
wenn du die herangezogenen Stämme auf dem Rückeschild weiterziehen willst schätze ich den Güldner auf der Vorderachse als zu leicht ein, und generell ist Geländeeinsatz ohne Allrad sehr witterungsabhängig.
Wenn deinem 421 nur der 3 - Punkt fehlt und die Hydraulik ansonsten vorhanden ist würde ich an deiner Stelle an den hinteren Anbauböcken mit zwei kräftigen Hubzylindern eine Aufnahme für die Winde konstruiernen.
Mfg Winni
 
Winni schrieb:
Wenn deinem 421 nur der 3 - Punkt fehlt und die Hydraulik ansonsten vorhanden ist würde ich an deiner Stelle an den hinteren Anbauböcken mit zwei kräftigen Hubzylindern eine Aufnahme für die Winde konstruiernen.

Hallo Winni,

die Überlegung hatte ich auch schon angestrebt. Allerdings Fehlt dann noch das entsprechende Schild dazu - ich will ja das der Stamm zum Mog kommt, nicht umgekehrt. Der Güldner ist auf der VA schon recht leicht - auch mit Anbaugewicht bekommst du ihn nicht richtig runter... Geländeeinsatz ohne Allrad hat auch so seine tücken.

Also entweder es muß ein HKH fürn Mog her oder ein richtiger Traktor...
Ich denk mal, da Fällt die entscheidung nicht schwer. Der Mog hatte ja schonmal einen - aber der wurde vor zwei Jahren verkauft :cry:
 
Hi,

ich stimme dem zu. Am besten einen Heckkraftheber für eine 3 - Punkt - Aufnahme an den Unimog herrichten. Ohne Allrad im Gelände Holz rücken, ist schon so eine Sache.

Ich habe früher mein Holz mit der Frontseilwinde meines 406 gerückt. Die Winde (Werner) ist bestimmt kräftig genug, aber den Unimog richtig zu stellen und gegen ein Wegziehen zu sichern, war nicht immer kommod.

Irgendwann habe ich mir dann eine normale 3 - Punkt - Seilwinde (Fransgard 4,5 to) zugelegt. Die Winde ist schwer, einigermaßen breit und stabil.

Wenn man es nicht übertreibt, dann reicht das Absenken und die Winde zieht sich mit dem Schild in den Boden, so dass das Fahrzeug stehen bleibt.

Wenn ich kein Holz mache, kann ich die Winde schnell abbauen und den Unimog normal nutzen, ohne so ein Ding spazieren zu fahren.