Farb Nr.für 406/1967

Karl416

New member
02. Feb. 2003
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Hallo kann mir jemand Die Farbnummer von DB oder gleichwertige RAL Nr.
von Komunal orange geben.Der Unimog ist ein U70 (406)von 1967
Danke im voraus Karl
 
Hallo Karl,

nach meinen Unterlagen war die alte Farbe der Kommunalfahrzeuge RAL 2000 gelborange. Dein Farbhändler hat sicher eine RAL-Farbtabelle für Vergleichszwecke zur Verfügung.

Gruss
Gerhard
 
Hallo Karl,

nach meinen Unterlagen war die alte Farbe der Kommunalfahrzeuge RAL 2000 gelborange. Dein Farbhändler hat sicher eine RAL-Farbtabelle für Vergleichszwecke zur Verfügung.

Gruss
Gerhard
 
Hallo,

zwischenzeitlich wird als Kommunalorange der Farbton RAL-2011 verwendet (so z.B. auch von Küpper Weiser/ Bräunlingen).
Achtung: Es ist sehr entscheident nach welcher RAL-Karte der Farbton eingestellt wurde. Gebräuchlich sind die Farbkarten des matten Farbfächers RAL 840-HR wie auch die des glänzenden Farbfächers RAL 841-GL. Zwischen den Farbtonvorlagen HR und GL kann es trotz \"gleicher\" Farbtonnummer\" zu Farbtonunterschieden kommen.
Des weiteren ist zu beachten, dass 1967 die Farben noch mit \"bleihaltigen\" Pigmenten erstellt wurden.
Derartige Pigmente finden heute in qualitativ hochwertigen Lacken (zum Glück und Wohl des Verarbeiters) keine Verwendung mehr.
Allerdings ergeben sich aufgrund der neuen Technik zu den Lacken seinerzeit Farbtonunterschiede.

Gruß aus der \"Lackküche\" der Fa. Freilacke/ Döggingen
Ansgar
 
Hallo,

zwischenzeitlich wird als Kommunalorange der Farbton RAL-2011 verwendet (so z.B. auch von Küpper Weiser/ Bräunlingen).
Achtung: Es ist sehr entscheident nach welcher RAL-Karte der Farbton eingestellt wurde. Gebräuchlich sind die Farbkarten des matten Farbfächers RAL 840-HR wie auch die des glänzenden Farbfächers RAL 841-GL. Zwischen den Farbtonvorlagen HR und GL kann es trotz \"gleicher\" Farbtonnummer\" zu Farbtonunterschieden kommen.
Des weiteren ist zu beachten, dass 1967 die Farben noch mit \"bleihaltigen\" Pigmenten erstellt wurden.
Derartige Pigmente finden heute in qualitativ hochwertigen Lacken (zum Glück und Wohl des Verarbeiters) keine Verwendung mehr.
Allerdings ergeben sich aufgrund der neuen Technik zu den Lacken seinerzeit Farbtonunterschiede.

Gruß aus der \"Lackküche\" der Fa. Freilacke/ Döggingen
Ansgar
 
Vielen Dank
Hof-Hund 411 und Ansgarbart für Eire Hilfe
habe ein Farbmuster bekommen ist also RAL
2000 gelborange.
Gibt es eventuell Probleme bei dem alten Bleilack
mit überlackieren.Natürlich nicht ohne Grundierung
bzw. Füllergrund?
 
Vielen Dank
Hof-Hund 411 und Ansgarbart für Eire Hilfe
habe ein Farbmuster bekommen ist also RAL
2000 gelborange.
Gibt es eventuell Probleme bei dem alten Bleilack
mit überlackieren.Natürlich nicht ohne Grundierung
bzw. Füllergrund?
 
Hallo Karl,
tatsächlich kann es beim überlackieren der alten Beschichtung mit lösemittelhaltigen Lacken zu unerwünschtem \"Hochziehen\" des alten Lackes kommen, was dann ausschaut wie Runzellack.
Gefährlich sind vor allem die Partien wo der alte Lack auf eine sehr dünne, zurückbleibende Schicht abgeschliffen wurde. Diese werden vom Lösemittel der neuen Beschichtung angelöst und quellen an und werfen sich auf.

Das Hochziehen kann bezüglich der Lackierung umgangen werden, wenn anstatt lösemittelhaltiger Lacke die etwas teureren wässrigen Systeme verwendet werden. Auch diese bekommst du mitlerweile in jeder anständigen Autorep. Werkstatt oder beim entsprechenden Fachhandel.
Bezüglich Wetterechtheit und sonstiger Beständigkeiten stehen diese Systeme den konventionellen in nichts nach. Zumal für diese Anwendung auch nur 2K-Systeme in Frage kommen sollten.
Wichtig ist, wie du schon erwähntest, ein richtiger Aufbau der Beschichtung. Also mindestens eine ordentliche Grundierung und dann Decklack. Ob gefüllert werden muss hängt von der Oberflächengüte des zu lackierenden Objektes, bzw. vom gewünschten Finish ab.

Gruß.
Ansgar
 
Hallo Karl,
tatsächlich kann es beim überlackieren der alten Beschichtung mit lösemittelhaltigen Lacken zu unerwünschtem \"Hochziehen\" des alten Lackes kommen, was dann ausschaut wie Runzellack.
Gefährlich sind vor allem die Partien wo der alte Lack auf eine sehr dünne, zurückbleibende Schicht abgeschliffen wurde. Diese werden vom Lösemittel der neuen Beschichtung angelöst und quellen an und werfen sich auf.

Das Hochziehen kann bezüglich der Lackierung umgangen werden, wenn anstatt lösemittelhaltiger Lacke die etwas teureren wässrigen Systeme verwendet werden. Auch diese bekommst du mitlerweile in jeder anständigen Autorep. Werkstatt oder beim entsprechenden Fachhandel.
Bezüglich Wetterechtheit und sonstiger Beständigkeiten stehen diese Systeme den konventionellen in nichts nach. Zumal für diese Anwendung auch nur 2K-Systeme in Frage kommen sollten.
Wichtig ist, wie du schon erwähntest, ein richtiger Aufbau der Beschichtung. Also mindestens eine ordentliche Grundierung und dann Decklack. Ob gefüllert werden muss hängt von der Oberflächengüte des zu lackierenden Objektes, bzw. vom gewünschten Finish ab.

Gruß.
Ansgar