Federwege 1300L

Rouven

New member
20. Aug. 2002
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hallo
ich bin wieder zurück aus island. ist ein super land und kann ich guten gewissens weiterempfehlen. der unimog hatte nur leichte probleme. der simmering am vorgelege der hinterachse war kaputt und die bremsbeläge auch runter. aber dank der mercedeswerkstatt in reykjavik war der wechsel kein problem. die haben uns sogar in ihrer halle schrauben lassen. :-))))
nun aber zum thema:
nach dem ich ja nun \"einige\" km auf schotter und steinigen straßen gefahren bin habe ich festgestellt, daß der federweg am unimog vorne gerade mal etwa 6 cm ist. ist meiner meinung etwas wenig. wir haben dann bei einem man kat und landi nachgesehen die haben dicke über 10 cm federweg. ich fahre zwar keine rally aber es hat schon ganz schön gerumpelt und der begrenzergummi hat mehr als einmal an meiner vorderachse angeklopft.
hat sich schon mal einer überlegt längere federn und dämpfer in den mog zu bauen?
grüße rouven
 
Hallo Rouven,
6cm? Ist das alles? Wenn ich bei meinem U1000 den Wagenheber unter die Achse setze hebt sich das Rad erst nach einer Einfederung von ca. 10-12cm vom Boden ab. Und von dort ist es immer noch ein gutes Stück bis zum Achsgummi. Kann es sein daß die Federn des 1300ers müde sind?
 
Hallo Rouven,
6cm? Ist das alles? Wenn ich bei meinem U1000 den Wagenheber unter die Achse setze hebt sich das Rad erst nach einer Einfederung von ca. 10-12cm vom Boden ab. Und von dort ist es immer noch ein gutes Stück bis zum Achsgummi. Kann es sein daß die Federn des 1300ers müde sind?
 
hallo thorsten
also wenn mein mog steht habe ich etwa 6 cm zwischen gummi und achse. habe unterwegs bei einigen 1300 nachgesehen. die hatten alle den gleichen geringen abstand. einer davon hatte eine winde vorne, da war es fast noch ein cm weniger.
da bleibt halt nicht viel weg für einen etwas größern stein.:-(
gruß rouven
 
hallo thorsten
also wenn mein mog steht habe ich etwa 6 cm zwischen gummi und achse. habe unterwegs bei einigen 1300 nachgesehen. die hatten alle den gleichen geringen abstand. einer davon hatte eine winde vorne, da war es fast noch ein cm weniger.
da bleibt halt nicht viel weg für einen etwas größern stein.:-(
gruß rouven
 
Hallo Rouven,

wieviel Windungen liegt den die Feder bei Dir auf ??

Wieviel Gewicht (KG) hast du auf der Vorderachse ?

Gruß
Immo
 
Hallo Rouven,

wieviel Windungen liegt den die Feder bei Dir auf ??

Wieviel Gewicht (KG) hast du auf der Vorderachse ?

Gruß
Immo
 
Hallo !

Der Federweg setzt sich zusammen aus dem \"positiven Federweg\", das ist der Weg aus der Ruhelage bis zum Einfederungsanschlag, und dem \"negativen Federweg\", das ist der Weg von der Ruhelage bis zum Ausfederungsanschlag.
Die meisten Unimog Typen haben einen recht geringen positiven Federweg (U421 vorne nur 2 cm zwischen Achse und Puffer) und beziehen den Anschlagpuffer als aktives Federungselement mit ein. Dies ist sinnvoll für den Betrieb von bodenberührenden Vorbau- oder Anbaugeräten aller Art.
Der negative Federweg ist hingegen meist relativ groß. Aus dem negativen Federweg wird die große Verschränkung und damit der Bodenkontakt aller vier Räder auch im extremen Gelände gewonnen.
Wenn der Unimog nicht mit Anbaugeräten betrieben wird und die Höhe des Rahmens relativ zur Fahrbahn also egal ist, kann es sinnvoll sein, etwas mehr positiven Federweg zu geben und dafür den negativen Federweg zu reduzieren. Das erreicht man, indem unter die Federn (also zwischen Feder und Auflageplatten an den Achsen) Metallklötze oder Metallplatten gesetzt und entsprechend längere Halteschrauben für die Federn verwendet werden.
Ich habe das bei mir so eingestellt, dass der Wagen im Ruhezustand etwa in der Mitte des gesamten Federweges steht. Positiver und negativer Federweg sind dann also etwa gleich groß. Der Fahrkomfort im Gelände ist für meinen Geschmack besser als vorher.
Längere Stoßdämpfer sind wohl nicht empfehlenswert, da diese zu einer Vergrößerung der Winkelbewegung zwischen Schubrohren und Getriebe führen würden.

Gruß
Gundo
 
Hallo !

Der Federweg setzt sich zusammen aus dem \"positiven Federweg\", das ist der Weg aus der Ruhelage bis zum Einfederungsanschlag, und dem \"negativen Federweg\", das ist der Weg von der Ruhelage bis zum Ausfederungsanschlag.
Die meisten Unimog Typen haben einen recht geringen positiven Federweg (U421 vorne nur 2 cm zwischen Achse und Puffer) und beziehen den Anschlagpuffer als aktives Federungselement mit ein. Dies ist sinnvoll für den Betrieb von bodenberührenden Vorbau- oder Anbaugeräten aller Art.
Der negative Federweg ist hingegen meist relativ groß. Aus dem negativen Federweg wird die große Verschränkung und damit der Bodenkontakt aller vier Räder auch im extremen Gelände gewonnen.
Wenn der Unimog nicht mit Anbaugeräten betrieben wird und die Höhe des Rahmens relativ zur Fahrbahn also egal ist, kann es sinnvoll sein, etwas mehr positiven Federweg zu geben und dafür den negativen Federweg zu reduzieren. Das erreicht man, indem unter die Federn (also zwischen Feder und Auflageplatten an den Achsen) Metallklötze oder Metallplatten gesetzt und entsprechend längere Halteschrauben für die Federn verwendet werden.
Ich habe das bei mir so eingestellt, dass der Wagen im Ruhezustand etwa in der Mitte des gesamten Federweges steht. Positiver und negativer Federweg sind dann also etwa gleich groß. Der Fahrkomfort im Gelände ist für meinen Geschmack besser als vorher.
Längere Stoßdämpfer sind wohl nicht empfehlenswert, da diese zu einer Vergrößerung der Winkelbewegung zwischen Schubrohren und Getriebe führen würden.

Gruß
Gundo
 
Hallo,

Hatte mal vor ein paar Tagen bei meinem 416 das Gleiche feststellen müßen. Der positive Federweg vorne ist recht mager. Mag auch in der Region von etwa 6cm sein.
@ Rouven: Ich würde mal an Deiner Stelle mich an Gisbert Hindennach wenden. Der müßte meiner Ansicht nach Experte in diesem Gebiet beim 1300L sein.

M. f. G, Arnulf
 
Hallo,

Hatte mal vor ein paar Tagen bei meinem 416 das Gleiche feststellen müßen. Der positive Federweg vorne ist recht mager. Mag auch in der Region von etwa 6cm sein.
@ Rouven: Ich würde mal an Deiner Stelle mich an Gisbert Hindennach wenden. Der müßte meiner Ansicht nach Experte in diesem Gebiet beim 1300L sein.

M. f. G, Arnulf
 
Hallo,
ich hab gerade bei meinem U1000 nachgesehen, der hat ja die gleichen Achsen wie der 1300er, außer der Achsübersetzung. An der Vorderachse hat meiner Unterlagen unter den Federn. Die sind eigentlich gedacht für schwere Frontgeräte und sind ca. 5cm stark. Das dürfte doch auch für Deinen 1300L was bringen, oder? Für die Hinterachse such ich noch die Zusatzfedern in den HAuptfedern. Wer hat zufällig so was rumliegen oder weiß wo ich sowaß bezahlbar finde?
 
Hallo,
ich hab gerade bei meinem U1000 nachgesehen, der hat ja die gleichen Achsen wie der 1300er, außer der Achsübersetzung. An der Vorderachse hat meiner Unterlagen unter den Federn. Die sind eigentlich gedacht für schwere Frontgeräte und sind ca. 5cm stark. Das dürfte doch auch für Deinen 1300L was bringen, oder? Für die Hinterachse such ich noch die Zusatzfedern in den HAuptfedern. Wer hat zufällig so was rumliegen oder weiß wo ich sowaß bezahlbar finde?
 
Hallo Thorsten

Ich habe bei meinem U1300, an dem auch die Federn mit der Zusatzfeder verbaut waren, die Federn der Hinterachse ab Fgst.-Nr. 088 158 eingebaut. Diese Federn haben 8,625 Windungen und eine Federdrahtstärke von 30,5mm gegenüber den alten Federn die nur 7,5 Windungen und eine Federdrahtstärke von 27mm haben.
An der HA keinen Stabi eingebaut und die Fahreigenshaften sind meiner Ansicht nach mit diesen Federn sehr gut.

Gruß Andreas
 
Hallo Thorsten

Ich habe bei meinem U1300, an dem auch die Federn mit der Zusatzfeder verbaut waren, die Federn der Hinterachse ab Fgst.-Nr. 088 158 eingebaut. Diese Federn haben 8,625 Windungen und eine Federdrahtstärke von 30,5mm gegenüber den alten Federn die nur 7,5 Windungen und eine Federdrahtstärke von 27mm haben.
An der HA keinen Stabi eingebaut und die Fahreigenshaften sind meiner Ansicht nach mit diesen Federn sehr gut.

Gruß Andreas
 
hallo,
also bei meinem u 1300 l baujahr 85 noch original bw zustand ist der federweg vorne ca. 6 cm und hinten ca. 15 – 17 cm (ich habe es nicht mit dem meterstab gemessen nur geschätzt)
die federdrahtstärke vorne ist ca. 28 mm und hinten ca. 31 mm

grüße tony.
 
hallo,
also bei meinem u 1300 l baujahr 85 noch original bw zustand ist der federweg vorne ca. 6 cm und hinten ca. 15 – 17 cm (ich habe es nicht mit dem meterstab gemessen nur geschätzt)
die federdrahtstärke vorne ist ca. 28 mm und hinten ca. 31 mm

grüße tony.