fehlender Kraftschluss Motor / Getriebe U421

Klaus421

New member
28. Aug. 2002
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während der Fahrt zum Holzmachen hat mein 421-ger plötzlich jeglichen Vortrieb verweigert. Nach dem Durchfahren einer Senke musste ich vom 6. in den 5. Gang zurückschalten. Zuerst dachte ich der Gang sei nicht richtig eingelegt oder (ausnahmsweise) rausgesprungen. Nach dem Ausrollen konnte ich jeden Gang einlegen, ohne dass sich das Fahrzeug nach dem auskuppeln auch nur einen Millimeter bewegt hat. Selbst die Zapfwelle drehte sich nach dem Einschalten nicht. Die Kupplungsbetätigung ist meiner Meinung nach normal. Geräusche oder Krachen gab es nicht. Aufgefallen ist mir lediglich, dass die Kupplung seit 3 Tagen beim Anfahren gerupft hat. Hat jemand eine Idee, welche Prüfmöglichkeiten es beim eingebauten Motot / Getriebe gibt? Gibt es einen Kupplungsschaden (z. B. gelöste Beläge) der den Kraftschluss zur Getriebewelle vollständig unterbricht oder kann sich im Getriebe irgendwas \"ausgehängt\" haben? Danke für eure Hinweise !
 
Also die Kupplung kann schon so weit abgenutzt sein, dass sie garnicht mehr greift! Dafür würde auch der fehlende Karaftschluss zur Zapfwelle sprechen? Kurze Nebenfrage, hat der 421 eine Doppelkupplung? Anders kann es natürlich auch was an der Antriebswelle sein, halte ich aber für unwahrscheinlciher, v.a. weil du schon Probleme mit der Kupplung beobachtet hast!
 
In dem Fahrzeug ist keine Doppelkupplung eingebaut.

In den Unterlagen wird zum Austausch der Kupplungsscheibe die Demontage des Getriebes und der Hinterachse beschrieben. Alternativ kann auch der Motor ausgebaut werden. Hat jemand vom Euch Erfahrung , welches der einfacherer bzw. schnellerer Weg ist ?
Viele Grüße
Klaus
 
hallo Klaus

Ich hatte an meinem 403 das gleiche Problem. Bei mir war der Kupplungsgeberzylinder zu weit auseinander gefahren sodass er sich verkantet hat und nicht mehr eingefahren ist.
 
Hallo Klaus,

Ich rate dir zum Motorausbau, beim 406 ist das viel viel schneller und einfacher als der Achsausbau.

Steve
 
Hallo,
das gleiche Problem hatte ein Bekannter mit seinem 411er. Gut, ist kein 421er aber doch ähnlich. Die Kupplung ruppelte Anfangs und teilweise hatte sie kein Schluss. Da er aber gleich nach der Ursache geforscht hatte blieb ihm das Auseinaderbauen erspart. Hier hatte sich nur eine Schraube gelöst die er nach öffnen eines Deckels wieder anziehen konnte. Er hat noch mal Glück gehabt.
Gruß
Bernd Thomes
 
Hallo Klaus 421 ger
Was bei deinem Mog verschlissen ist, das ist die Kupplung.
Es wundert mich das du nur ein Standardgetriebe hast.
Kupplungswechsel Motor ausbauen Kühler ausbauen Lenkgetriebe von
Lenkstange lösen.Fahrerhaus hochstellen. Das ist das einfachste.
Du kannst auch das Getriebe ausbauen mußt aber am Kugelschubgehäuse die
Kardanwellen abbauen auf beiden Achsen die schubstangen demontieren.
Wenn du soweit bist ist der UNIMOG in einer gefärlichen Lage (Auß oder Einknicken)
der Achsen .Bremskeile auf beide seiten der Vorder und Hinterräder.
Mit zwei Kettenzügen oder 2 Unimogs die Achsen um 40mm auseinanderziehen
Aber das kann Teuer werden dann mußt du neue Ausgleichscheiben
Getriebe---Kardanwelle verbauen .(Schweinearbeit und auf den millimeter ausachsen)
Bei der gelegenheit Simmerringe Motor Getriege kontolieren


Gruß Roland U406
 
Vielen Dank für die bisherigen Beiträge. Die Kupplung ist auch meine 1. Fehlertheorie. Dagegen spricht allerdings, dass der Verschleiß an der Kupplungsscheibe nicht schlagartig eintritt. Bis zum vollständigen Ausfall war die Funktion (abgesehen von dem Rupfen) einwandfrei. Ein Schleifen oder unvollständiges Trennen der Kupplung war selbst eine Stunde vor dem Schadenseintritt nicht zu bemerken. Vieleicht noch zu eurer besseren Einschätzung: Der Mog wurde in den vergangenen Wochen hauptsächtlich zum zapfwellengetriebenen Seilwindeneinsatz genutzt. Beim Ziehen hat es den Motor auch ein paarmal abgewürgt (wenn Stämme gegen ein Hindernis gezogen wurden). Habt Ihr weitere Ideen ?
 
Hallo Klaus,

Ich hatte so ein ähnliches Problem beim 1300er Trac. Bei Häckelarbeiten habe ich mir den Trac auch 2-3 mal abgewürgt bis der Zapfwellenstummel abriss.

Zu deinem Problem sind mir noch zwei mögliche Fehler eingefallen:
- da du den Mog einige mal abgewürgt hast könnte so ein \"Bruchfehler\" irgendwo im Getriebe vorliegen
- da du aber auch von einem Rupfen gesprochen hast könnte auch eine verölte Kupplingsscheibe die Ursache sein, Kollege \"Burgmannring\" lässt grüssen.

Steve
 
Mögliche Ursache
Verzahnung an der Mitnehmerscheibe verschließen so das die Kraft Nicht auf die Welle zum Getriebe übertragen wird.

Ich würde erst mal den Schaltdeckel abbauen so das du an die Zahnräder kommst, dann kontrollieren ab sich die Welle drehen lässt. (Welle von der Kupplung kommend)

Zum Kupplungsausbau kann ich nur Berichten wie ich es bei meinem 406 gemacht habe
(ca. 2 Tage Arbeit)