Feldbahn

Hallo Ingo,
ich sehe schon, ihr fahrt da auch mit lauter selbstgebauten 6Km Anhängern. :wink: Hier mal ein Bilder von unseren Bootstransportaktionen. Da unsere Boote ( das eine ist von meinen Eltern, das andere ist unsers ) jeweils bei uns zu Hause überwintern, ist auch eine ganze Strecke auf der Straße zurückzulegen. Auf unseren Höfen sollen die Boote auch nicht mitten im Weg stehen, also ist die rangiererei immer spannend. Manchesmal hilft bei meinen Eltern auch nur noch Daumenkraft (Hydr.Wagenheber mit keil drunter) um die letzten cm zu rollen, da keine Zugmaschine mehr sinnvoll in die Nähe passt.
Mit meinem Bootswagen ist mir auf der Straße vor 2 Jahren fast ein schwerer Unfall passiert. Ich wußte nicht, dass der Vorbesitzer den Wagen zum slippen über eine Rampe ins Seewasser laufen lassen hat und das über mehrere Jahre. Als wir nun mit dem Boot drauf zur Werft unterwegs waren, fing hinten links auf einmal das Rad an zu schlagen. Ich hab nicht sofort gestoppt, da wir in einer langgezogenen Kurve fuhren. Später wollte ich dann die , wie ich glaubte, losgedrehten Radmuttern anziehen. Das ging aber nicht, da sie fest auf dem Bolzen saßen, nur der hatte hinten keinen Kopf mehr, sondern nur noch Rostfragmente. Sah unter einer dicken Teerschicht sogar fast TÜV-mäßig aus. Von 8 Radmuttern saß eine noch halbwegs fest! Inzwischen habe ich mir aus einem alten Ladewagen mit 8t Tandemachse einen neuen Wagen gebaut.

Gruß,
Bolko
 

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Hallo Bolko

Wie bei uns das mit dem roten Streifen ist das Boot meines Vaters
inzischen schon 76 und immer noch auf dem See !
Das mit den blauen Streifen meines !

Bei der Einfahrt zum Winterplatz haben wir,s ein bißchen besser muß nur
ca 30 Meter schieben und dies fast geradeaus !

Bei den Hängern hast du recht auch 6 km ! und der eine ist ungebremst !
Schon bei bischen heikel beim Transport !

Gruß Ingo
 
Hallo Ingo,

gebremst sind unsere Wagen auch nicht. Wenn du mal auf dem 2. Bild nachsiehst, dann erkennst du im Hintergrund einen kleinen Trecker. Das ist ein Kramer KA110. Der hat einen 11Ps Deutz-Motor und wiegt 1.2t. Normalerweise zieht der das große Gespann mit ca.12t ges.Gew. Zum rangieren ist er aber zu leicht. Wenn ich immer sehe wie mein Vater damit unterwegs ist... Der kleine Schlepper schafft im 2.Gang sogar die Steigung am Deich mit dem schweren Boot dran! Allerdings laufen da immer 2 Leute mit, die jeweils einen Vorlegekeil bereithalten. Bei Motorversagen würde die ganze Fuhre abgehen wie nix! Die Bremsen des Treckers halten das nicht. In der Ebene schafft der Kleine sogar fast 20Km/h.
Unseren Ladewagenumbaubootsanhänger mit Boot drauf habe ich auch schon mit 90Km/h gezogen. Allerdings war die Strecke frei,das Boot gut gesichert und ich hab's nur getestet, vor allem was der Mog schafft. :wink: Bremsen dauert sehr lange, das Gewicht schiebt enorm. Außerdem waren nach ca.5Km die Reifen heiß, da ich die alten Ladewagenreifen (zugelassen bis 25Km/h ) drauf habe. Normalerweise fahre ich da eher sehr vorsichtig mit. Vor dem Unimog hatte ich einen Hanomag R35/45A mit LKW Einspritzpumpe und auf LKW Drehzahl angehoben. Der schaffte 31 Km/h. Allerdings waren die Bremsen nicht nur rein mechanisch, sondern aus hanomagtypisch. Ein paarmal gab es da sehr brenzlige Situationen, weil PKW-Fahrer meine Geschwindigkeit stark unterschätzt haben und sich mit gleich mehreren Fahrzeugen kurz vor einer roten Ampel vor mich gequetscht hatten. Ich hab die Fuhre nur zum Stehen bekommen indem ich mit beiden Füßen auf der Bremse stand und mich am Lenkrad abgestützt habe. Gut das die Signalpistole für mich unerreichbar oben an Bord lag!

Gruß aus dem Norden,
Bolko
 
Hallo Ingo,

als ich letztes Jahr im Sommer am Bodensee war (ohne Mog, dafür aber mit Motorrad), bin ich durch Zufall auf das Museum "Rheinschauen" aufmerksam geworden. Das Bähnle hatte ich zwar vor ein paar Jahren schonmal im Vorbeifahren gesehen, da gab es aber das Museum wohl noch nicht.

Jedenfalls habe ich mir zunächst die Ausstellung in Lustenau angesehen und dann eine Fahrt rheinaufwärts mit Elektro- und Diesellok mitgemacht, bei der durch Fr. Dr. Leipold unzählige Informationen zur Geschichte und zur Rheinkanalisierung gegeben wurden.

Es war überaus interessant, dieser Nachmittag war zweifellos ein Höhepunkt meines Urlaubs. Sehr sehens- und weiterempfehlenswert, was ich hiermit an alle mache:

http://www.rheinschauen.at

Bist Du in dem dortigen Verein aktiv, sind wir uns evtl. sogar über den Weg gelaufen?
 
Hallo Thomas

Bin in diesem Verein nicht aktiv habe aber den ausgeschiedenen Dipl. Ing. Bergmeister gekannt !
Und etliche Veranstaltungen mit dem Rheinbähnle organisiert auch in
Kobination mit dem Dampfschiff " Hohentwiel " dem einzigen Dampf.
Schiff am Bodensee !

Daß im meiner Heimatgemeide stationiert ist und ich den alt Kapitän
sehr gut kenne und schätzen glernt habe !

Ein Künstler in Sachen Rekonsturktion von alten technisch Artikeln wie
Schiffe Bahnen und Motorkutschen !

Solltest du unser Ländle wieder einmal besuchen kannst du mich
kontaktiieren kann dir weitere tolle Sachen zeigen !

GRuß Ingo

Möglichkeiten : Zahnrandbahn oder Panaoramarestaurat über dem Rheinthal z. B.