Feuerwehr vs. Bundeswehr

Haemorider

New member
28. März 2004
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Hallo,

seit einiger Zeit geht mir die Anschaffung eines Reisemobils durch den Kopf. Leider bin ich aber noch lange nicht zu einem Entschluss gekommen welches Fahrzeug für mich/uns das beste ist. Wie ich heute in disem Forum mitbekommen habe, wird für mich nur eine DOKA in Frage kommen, da meine beiden Töchter auch mit auf Tour gehen werden. Ich habe dabei nur Bedenken, dass mit der DOKA der Aufbau sehr klein gerät, aber naja eigentlich wollte ich ja etwas anderes (trotzdem bin ich natürlich um ein paar Tips dankbar) ;) .

Ich lese hier im Forum hauptsächlich über BW Mogs (1300L). Ganz selten (ich glaube sogar überhaupt nicht) wird über Feuerwehrfahrzeuge berichtet. Wie ich im Internet sehen konnte gibt es FW Fahrzeuge mit geringen KM-Leistungen zu ganz vernünftigen Preisen. Was haltet Ihr von denen ??

Gruss
Thomas
 
Hallo Thomas,
klar gibt es FW-Mogs.
Aber wenn du einen U1300L suchst, so kann ich Dir mal kurz die Preise nennen, die für die letzten zwei- mir bekannten- FW-Mogs bezahlt wurden:
Zw. 22 und 25 TEuros ( ca. Bj 88 ) etwa- in meinen Augen aber für 4 Pers zu klein, da man bei der normalen Kabine 2 Sitzplätze in den Aufbau verlegen muss:(
Suchst Du wirklich einen Mog zu viert ( Doka), so wird der Aufbau recht klein- je nach pers. Bedürfniss aber groß genug- oder Du suchst einen L38- mit extra langem Radstand- Ingolf hat so einen. Selten; aber zu finden.
Auch wenn mich jetzt einige steinigen...
Wie wärs mit einem MB 911 - ablastbar auf 7,5to mehr Platz und man findet einige zu vernünftigen Preisen- günstiger wie Mogs allemal. Für viele ist der 911 aber noch überteuert- die nehmen einen Maggirus.
Schau mal im Maggi-Deutz - Forum- da sind auch einige zum Verkauf.
Aber um wirkliche Ratschläge zu geben mußt Du etwas mehr über deine Reisevorhaben schreiben- und finanziell Grenzen abstecken;)
Grüße
Markus
 
Moin Thomas,

wir sind momentan zu zweit und sind mit dem Einfach-Fahrerhaus des 1300L von der BW ganz zufrieden. Aber schon mit drei Personen wäre es mir im Fahrerhaus zu eng, da käme dann wirklich nur die Doka in betracht. Die sollte auch mit einem 1300L-Fahrgestell zu verheiraten sein. Doka-Fahrerhäuser müsste man z.B. von \"verbrauchten\" Rheinbraun-Unimogs kriegen.
Den zwangsläufig kleineren Raum für den Wohnaufbau könnte man ja wettmachen, indem man die Doka hinten offen an den Koffer anschliesst (Verwindungsfähig mit Faltenbalg natürlich). Dann in der Doka vier Drehsitze einbauen und in der Mitte eine Befestigungsmöglichkeit für nen Tisch. Dann ist die \"Essgruppe\" halt im Fahrerhaus, was solls.

Ich fantasier mal weiter: über die Doka nen Alkoven drüber, hat man schon mal ein Schlaf\"zimmer\" für zwei Personen. In den verbleibenden ca 200x200cm bringt man dann locker noch mal zwei Betten, Bad und Küche unter. Aber ist halt alles dann Maßanfertigung.

Zur Alternative MB911 oder Magirus, etwa ne Doka170D11 - die sind halt deutlich schwerer, Leergwicht dürfte so bei 7t oder knapp darunter liegen (Führerschein? Es soll ja nicht immer nur der Papa fahren), das äussert sich dann auch im Verbrauch.


Grüsse

Tom
 
Moin Moin!
Ich hab damals, genau 2 Tage NACHDEM ich meinen gekauft habe, mein Traumfahrzeug gefunden. Leider war da die Kohle schon weg... Das war ein U1700, Doka mit ganz langem Radstand. Ein ehemaliges DB Fahrzeug. Da war die Pritsche genau so lang wie jetzt beim 1300er. Also Platz satt. Das wärs gewesen!

Beim Mog noch Sitzplätze während der Fahrt in der Kabine zu haben ist so eine Sache. Die ganze Angelegenheit schaukelt doch ganz schön. Da brauchen die Mitfahrer schon hochseefeste Mägen. Da wär ein \'Straßenfahrzeug\', also ein LKW, bestimmt komfortabler. Und leise ist so ein Mog auch nicht gerade...


@Thomas: Hast du noch Platz für 60 Liter Motoröl? :cool: ich find mein Leck nicht.....


Robert