Forstmog-NEU

lugge

New member
23. Nov. 2003
2.824
0
36
Ich habe gerade auf die WEbseite der PAPPAS Gruppe gschaut, und das gefunden
1280_3861613364353039.jpg

Und
1280_6665306336313238.jpg


Was sagt ihr dazu?
 
Tja, "da muß 'ne alte Oma lange für stricken" wie man hier bei uns so zu sagen pflegt.

Allerdings haben die beim 2. Bild ganz schön gemogelt mit der Querneigung, wie man an den Bäumen sieht ... :wink:


Grüße aus dem Sauerland
Euer Theo
 
Moin, Ihr " Nörgler " :wink:

waren doch nur 15° :wink:

Aber trotzdem, ein rattenscharfes Teil
 

Anhänge

  • 1280_6665306336313238.jpg
    1280_6665306336313238.jpg
    91,6 KB · Aufrufe: 8.483
Also das Fahrzeug hat natürlich einen enormen "Schwanzverlängerungsfaktor". Aber wenn ich damit in den typischen Privatwald will, muss ich ja erstmal reihenweise Bäume umlegen und die vorhandenen "421-Waldwege" zu Alleen umbauen. Besonders praktisch finde ich das nicht.
Gundo
 
Hallo,

tolle Bilder, danke, gerne bitte mehr davon, evtl. mal von hinten.

Über die Eignung lässt sich streiten. Meiner Ansicht nach hat der ja schon Probleme, von der Größe her über den Waldweg zu kommen. Schon beim 407/417 ist im Wald die Hütte viel zu Breit und im Bestand stößt man mit dem Fahrerhaus oben rechts und links an, wenn man über Stumpen fährt und der Mog sich neigt.

Der letzte halbwegs geeignete Forstmog war der 406 mit der nach oben verengenden Kabine oder mit Cabrio-Dach. Umsonst sind danach nicht so viele Rücker auf MB-Trac umgestiegen.

Aber für Profies mit mehreren Rückeschleppern kann ich mir vorstellen, dass der abgebildetete Unimog als Ergänzung durchaus Sinn macht.

Der Preis des Gerätes mit Forstausrüstung wird vermutlich bei über 200.000 ¤ gelegen haben. Da muss ja ganz schön was gehen. Bei 8 Jahren Einsatzdauer (sind ja eher zu hoch gegriffen) betragen ja schon allein die Abschreibungen allein 25.000 ¤ pro Jahr.

Wenn ich mir die heutigen Rücke-Geschosse und deren Preise so begugge, da wird ja beim Holzrücken richtig Geld gemacht.

gruesse
hueroth
 
Nach meiner Meinung für den Profieinsatz, und nur darum kanns bei einer Neuanschaffung in dieser Preisklasse gehen, völlig ungeeinet.

Allein wenn ich nur daran denke, dass ich am Tag bis zu 100 mal ein- und aussteigen muss beim rücken.
Es gibt noch viele Gründe, die gegen das Gerät sprechen.

@ hueroth

Zum Thema Geld verdienen beim Rücken

Neuanschaffungskosten für gängige Profimaschinen mind. 200.000 Euro (z.B. Kotschenreuther JD 6910) bis 250.000 Euro (HSM 904 Z).

Keine dieser Maschinen wird bezahlt, sondern bankfinanziert (sofern Sicherheiten vorhanden) oder Leasing.

Mindestauslastung, dass die Leasingraten überhaupt bezahlt werden können, muss bei ca. 2000 bis 2.500 Bh jährlich liegen.

D.h. 6 Tage die Woche rücken, am Sonntag Wartung/Reparaturen machen. Keinen Fremdlohn bezahlen, sondern nur "Billigfahrer" (ca. 20 Euro incl. aller Nebenkosten u. Abgaben) oder selbstfahrender Unternehmer.

Die Rückesätze liegen derzeit bei mittler Entfernung (bis 400 mtr):

-starkes Laubholz 4 bis 5 Euro
-Langholz Nadel 5 bis 6 Euro
-Kurzholz (Fixlängen) 8 bis 9 Euro

So jetzt mach Dir bitte selbst eine Wirtschaftlichkeitsrechnung

Manfred
 
Hallo Forst-Freunde!

Natürlich ist der U5000 ein sehr interessantes Fahrzeug, aber der Preis ist für einen Durchschnittsmenschen bzw Unimogfahrer, natürlich unbezahlbar. Er ist eben eine Profimaschine, die für Forstverwaltungen oder Lohnunternehmer bzw Waldwirtschaftsgemeinschaften gedacht ist. Und wie schon erwähnt, für die meisten "alten" Wege muss ein bisschen durchforstet werden, um sich nicht gleich die neue Kabine zu zerlegen ... ;)

Schönen Abend
Bene
 
Ein tolles Fahrzeug, zugegeben. Wenn man es jetzt noch mit dem kurzen Radstand kaufen könnte würden wohl wieder einige Unimog in Kommunen arbeiten. Aber die Tupperschüsseln U300-500 will keiner und kaum eine Gemeinde kann sie bezahlen. Also kommt halt ein Schlepper her oder der Lohnunternehmer bekommt den Auftrag. Und ob der einen Unimog kauft ist fraglich.
 
Hallo zusammen

Muss gestehen ich find das Teil optisch auch toll jedoch ob ein Fahrzeug in diesen Abmessungen und gar mit der Motorisierung im Wald taugt ist fraglich. Ich fahr selbst nen 406er von 1975 mit Forstpacket und wollte deshalb auch meinen guten alten 6-Zylinder nicht um viel gegen so ne zwar gut aussehende aber Leistungsbezogen mickrige Schüssel tauschen... Ich erinnere nur mal an nen 418 mit 140 PS, der zog an der ZW wesentlich weniger als ein 406er mit 110Ps.....

grüssle Michael

PS: Die Bilder sind trotzdem toll wo gibts da noch mehr? *fg*
 
ich weiß ned, mehr gibt es sicher, müsst man mal bei PAPPAS nachfragen... kann ich ja machen...
 
hallo
vieleicht schlagt ihr mich gleich alle!!
ich sag nur die kleinen sind für den wald bestens tauglich!!
zwar zu schade:aber OHO!!!!! :D
kommen überall durch!!!!
ich selber arbeite ja auch ab und zu im wald!!! :D
wir haben einen deutz dx110 dabei!!
echt zum kotzen die karre!!
past nirgens durch!
absolut unwendig!!!!
einziger vorteil:hat echt kraft!! :roll:
da wo wir hinfahren geht fast nichts mit hänger!!

gruß arne
 
Hallo Forstfreunde!

Mir gefällt der "neue" ganz gut, aber eben nicht realistisch ... ich würde ihn auch nicht kaufen, wenn ich das Geld dazu hätte. Wenn ich einen "großen" Mog für den Wald bräuchte, würde ich einen 1600 427 oder kleiner nehmen. Einfach der Wendigkeit wegen...

Da ich weder 5000 noch 1600 kaufen werde, bleib ich bei meinem 406er. Einfach total zufrieden...

Wünsche eine gute Nacht
Bene
 
@ Mannix

Hallo Manfred,

Du hast vollkommen Recht.

Es ist aber gut für die Deutsche Wirtschaft, wenn möglichst viele solcher "Rückegeschosse" von Ritter, Werner usw. für um die 150-200.000 ¤ verkauft werden. Da wird ja noch fast alles im Lande herstellt und das schafft Arbeitsplätze.

Dürfen halt keine von diesen Schwedischen oder Finnischen Dingern sein.

gruesse
hueroth
 
was soll das gemeckere ? das ist ohne zweifel eine klasse maschine und wer so was profimässig nutzen kann und es finanziell sinn macht wird den auch kaufen. natürlich ist das kein spielzeug für hobbyholzer und dafür auch zu teuer. wer schon hundert mal am tag aus einem alten 406 oder so ein und aussteigen musste im forst, der wird ein bequemes starkes modernes fahrzeug schätzen. einen 364er ( 4 Zylinder) mit einem om 352 ( 6 Zylinder ) zu vergleichen ist dummes zeug. trotzdem würde ich den 364er dem 352er alle male im forst vorziehen( spritverbrauch und guter durchzug und säuft kein öl). ich möchte mal sehen ob die zapfwellenbanane auch nur halb so lange unter last hält, wie die heckzapfwelle eines 418er. ich hab selbst mit meinem mulcher 3 von diesen alpträumen verarbeitet. ob klein oder gross - ein profi wird heute kaum noch einen mog im forst einsetzten, es sei denn einen grossen als zugmaschine für seinen tieflader.

gruss
rufus
 
@ mogli406

Hallo Micheal,

der OM 352 (6 Zylinder aus dem 406) war zweifelsfrei ein super Motor zu seiner Zeit. Bei den heutigen Dieselpreisen ist aber nur noch ein 4 Zylinder oder in Zukunft vermutlich nur noch ein 3 Zylinder in dieser PS-Klasse wirtschaftlich.

Und mit weiter steigenden Dieselpreisen wird auch das PS-Wettrüsten hoffentlich irgendwann wieder zurückgehen.

Mir erschließt es sich zum Bespiel nicht, warum Anno 2005 der kleinste lieferbare Unimog um die 150 PS haben muss.

Aber bei den Geländewagen ist das ja ahnlich. Ein Landrover Discovery I hatte einen 95 PS Diesel, der Discovery II einen 140 PS und der Discovery III fast 200 PS Diesel. Da wundert sich das Marketing bei Rover/Ford, warum die Stückzahlen immer geringer werden. Die brauchen sich ja nur mal die Entwicklung des Verkaufspreises und des Dieselverbrauchs anzusehen.

gruesse
hueroth