Frage an die Motorexperten(Drehzahlregler)

Th.Schuchardt

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24. Juni 2005
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Im Ruhrgebiet
www.unimog-thomas.de.tl
Hallo,
ich brauche mal wieder Eure Hilfe.
Leider habe ich immernoch Probleme mit der Leerlaufdrehzahl. :evil:
Ich habe heute den "Drehzahlregler" der mit einem Gestänge mit dem Vergaser verbunden ist ( ich glaube, nur die Feuerwehrfahrzeuge haben diesen Regler) getrennt und das Gasgestänge vom Fussgas direkt mit dem Vergaser verbunden.
Jetzt klapps auch mit der Leerlaufdrehzahl :P
Nun meine Frage: Der Drehzahlregler wird jetzt immer noch über den Keilrimen angetrieben. Sollte ich den Keilrimen durchschneiden und somit den Regler ausser Betrieb setzten oder kann er weiter einfach mitlaufen? :?:
Eine Verbindung zum Vergaser besteht ja jetzt nicht mehr, könnt sonst am Motor ein Schaden entstehen?

Gruss
Thomas
 
Hallo

Das Teil braucht regelmäßige Wartung und wird jetzt nicht mehr benötigt. Es verschleißt und braucht Leistung, auch wenn es nur wenig ist. Ich würde es komplett entfernen.
 
Hallo Thomas,
in meinem Tlf ist ebenfalls so ein Drehzahlregler, leider war bei mir das ganze Gestänge nur eine selbstgebaute Frickelei. Hast Du eventuell Bilder von Deinem Gestänge im eingebauten Zustand, oder möchtest Du Deine Sachen loswerden :shock: ?
Würde mich über eine Antwort freuen, da ich den Regler gerne betreiben würde.
Grüsse Mauritz
 
Hallo Mauritz,
wenn der Regler wirklich "über" ist, und Du interesse hast, würde ich mich davon trennen.
k010.gif

Auf den Bildern siehst Du, das das Gestänge original ist, nur die Verbindung am Vergaser sieht selbst gebastelt aus.
a050.gif

Die Feder ist ebenfalls nicht richtig eingehangen, sie wird normalerweise an der Schraube oben am Vergaser eingehangen.

Gruss
Thomas
 

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  • Vergaser 1.jpg
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Ja, genauso gepfuscht sieht das bei meinem Unimog auch aus !!!

iss wahrscheinlich ab Werk schon nicht besonders toll gebaut gewesen !

@MAuritz

ich dachte, Du wolltest Deinen Unimog verkaufen ??
Oder hast Du dem guten stück doch die stange gehalten ??

Lg Sven aus dem Saarland
 
Hallo Thomas,
genau so sah es bei mir auch aus, und ich dachte es wäre ein Gefrickel von der Feuerwehr gewesen. Ich werde mal schauen, ob ich nicht eine etwas bessere Anbaumöglichkeit finde. Ich wollte den Drehzahlregler schon gerne angeschlossen lassen. Es ist aber richtig, dass der Regler den kompletten Gaszug steuert, bedingt durch die Befestigung am Vergaser ? Der Regler ist bei mir nicht kaputt, mir sah der Anschluss am Vergaser nur recht komisch aus, da mein Reglergestänge total locker war, und keinerlei Wirkung auf den Vergaser hatte. Wenn ich das Gaspedal bewege, bewegt sich das Drehzahlreglergestänge automatisch mit, ist das so korrekt. Es muss also eine feste Verbindung am Vergaser hergestellt werden, zwischen Gasgestänge und Reglergestänge ?
@Eisbär
Der Mog steht bei mir und freut sich eine so schöne Scheune zu haben :lol:
Grüsse Mauritz
 
Moin Jungs,

ich kann am WE sonst auch nochmal bei mir schauen, wie der Regler eingebaut wurde. Ich wollte ja eh noch schauen, wie meine 3 Vorwiderstände angeschlossen sind.

Meines Wissens ist der Regler nutzlos, wenn DU ihn vom Vergaser abhakst. Von der Funktion war es wohl weniger wichtig, daß der Regler das Gaspedal "übersteuern" konnte, sondern daß der Gaszug vom Heck an der Pumpe regelnd übersteuert bzw. unterstützt wird. Daher diese merkwürdige Konstruktion. Beim Pumpen wird dann erstmal vollgas gegeben, bis die Luft aus der Pumpe und den Saugschläuchen draussen ist, dann wird die Pumpe auf ein gewisses Niveau unter Last gehalten. Wenn nun die Wassersäule abreissen sollte, dann sollte der Regler ein Überdrehen des Motors (da auf einmal keine Last da ist) verhindern.

Die Stange direkt vom Gaspedal zum Vergaser gibt es glaube ich immer wieder billig im Auktionshaus, da muß die BW Massen von gehabt haben.

Ich frage mich ja immernoch, warum der überhaupt im TroLF war...

Ansonsten hätte ich aber am Regler Interesse, wenn Du ihn wirklich ausbaust.

Gruss

Michael
 
Hallo Michael,
das der Drehzahlregler im ausgehakten Zustand nutzlos ist, sollte klar sein.
Mir war/ist die Verbindungsmethode am Vergaser nur nicht richtig klar. Zum einen kommt das Gestänge vom Fußpedal dort an, vom Drehzahlregler kommt das Gestänge ebenfalls an, meine Frage ist nun, ob beide Gestänge miteinander gekoppelt sein müssen, sprich wenn ich das Fussgestänge bewege, dass sich das Drehzahlgestänge mit bewegt, also die Bewegung des Gestänges am Drehzahlregler ankommt ?
Grüsse Mauritz
P.S. Wofür der Regler im Trolf verbaut ist, erklärt sich für mich auch nicht
 
Hallo Michael,
wenn ich Mauritz richtig verstanden habe, kann er meinen Regler mit der Steuerung nicht brauchen, denn seine Steuerung ist genauso "gebastelt" wie meine.
Ich werde mal sehen, wann ich Zeit habe den Regler auszubauen.
Wenn Du dann vorbeikommst, um Deinen Anhänger abzuholen, kannst Du ihn dann ja mitnehmen.

Gruss
Thomas
 
:lol:

Thomas, hast Du noch ein Detailbild von Deinem Fugi bzw. der Befestigung im Fussraum?

Ich habe meines zwischen den Sitzen und haue immer mit dem Ellbogen beim schalten dagegen...

Gruss

Michael
 
Also,

im Prinzip, wenn der "Gasstrahler" kaputt ist, und ich nicht ansaugen kann,
baruch ich auch keinen Drehzahlregler oder ??

Kann man das Ding überhaupt testen ??
Ohne die MAschine an Ihre grenzen zu treiben ??

Überlege auch, den abzuklemmen, zwar eingebaut zu lassen, aber still zu legen, denn der dreht eh nur unütz mit, und braucht kraft, die der M180 eh nicht im Überfluss hat !!

Lg Sven aus dem Saarland

Ps.: Wenn ich pumpe, dann muss ich ja nicht mit 8bar ausgangsdruck arbeiten, und den motor so hochzujubeln, dazu hab ich zu viel GEld, und arbeit reingesteckt !
 
Moin,

also zum Saugen sollte der "Gasstrahler" schon funktionieren, sonst klappts nicht. Ich bin auch froh, daß meiner noch geht.

Zum Pumpen aus dem Tank benötigst du den aber nicht. Da habe ich aber bisher den Motor auch noch nicht richtig aufdrehen müssen um auf Druck zu kommen. Allerdings ist es da natürlich auch möglich, daß man den Punkt verpennt wenn der Tank leer ist und dann dreht der Motor ohne den Regler unnütz hoch.

Gruss
Michael
 
Hallo Thomas,
mein Regler funktioniert, mir ging es ausschließlich um die Verbindungen der Gestänge.
Ich hatte gedacht, dass der Drehzahlregler nicht nur für den Ansaugvorgang wichtig ist, sonder für den ganzen Pumpenbetrieb, da er ja über den Zapfwellenhebel aktiviert wird, also bei Ansaugen und Pumpen.
@Sven
Wir haben an den warmen Tagen mit den Kindern ein paar Mal unseren Rasen geflutet. Die Pumpe hat ca.15 Bar gedrückt, der Motor musste aber nicht leiden, bei mir dreht er nicht so hoch. Allerdings habe ich jetzt zum ersten Mal angesaugt, mir blieb fast die Spucke weg und mein Herz überschlug sich
( und das in meinem Alter ) wie hoch man den Motor drehen lassen musste, damit endlich das Wasser kam, aber dann kam es mit Gewalt, meine Frau hat sich total erschreckt, als ich einen B Abgang ohne Schlauch geöffnet habe, leider war das Regenfass sehr schnell leer. :shock: Dies wäre dann eigentlich der Moment gewesen den Drehzahlregler zu testen, habe mich aber nicht getraut und manuell das Gas weggenommen.
Grüsse Mauritz
 
Ok,

Ich klemm Ihn ab !
Hab auch das gefühl, als wenn Er manchmal einfach lospfeift, das "Drehzahlregelding" !
Und, da mein GAsstrahler eh schon 30Jahre abgeklemmt ist, brauch ich den auch nicht, Warum ist man denn bei der "feuerwehr" :wink:

Und, die Pumpe, öffnen, das Wasser einströmen lassen, wenn Die pumpe erst mal Wasser hat, dann fördert die auch !!!
Das der Gasstrahler aus Motorgründen von der FEuerwehr abgeklemmt wurde, hab ich jetzt schon öfters gehört !

@Mauritz
Schön, dass Du Deinem 404 die Treue gehalten hast !

lg Sven aus dem Saarland
 
Hallo
der Heinzmann-Regler ist ein Drehzahlbegrenzer und kein Drehzahlregler!!!
Die Schleppfeder hält die Drosselklappe immer am Gasgestänge. Lediglich wenn die Abregeldrehzahl überschritten wird, wird die Drosselklappe zurückgenommen, auch wenn das Gasgestänge weiter frei gibt. Mann kann den TRegler aber nicht einfach entfernen, ohne den Drosselklappenhebel um zu bauen. Der Drosselklappen-Hebel kann mit etwas Geschick ähnlich dem Originalen umgebaut werden. Das habe ich bei Freyhaven sogar mit Feldmitteln in Aufenau gemacht, da wir im Rahmen einer kleinen Zwischenrevison Kupplung erneuert sowie Zapfwelle und Regler entfernt haben.
 
Hallo Helmut,
ich habe noch einen zweiten Vergaser als Teileträger, umbauen musste ich nur die "Scheibe" an der das Gestänge vom Fussgas mit dem Kugelkopf eingehangen wird.
Muss ich sonst noch was umbauen :?:
a015.gif


Hay Michael,
das FuG 7b ist mit der original Halterung im Fussraum eingebaut. Da das Gerät von mir ja nicht betrieben werden darf, habe ich den Akku hinter dem Funkgerät abgebaut, dann passt das Funkgerät auch von der länge in den Fussraum.
k010.gif

Sollte ich mal einen Beifahrer mit besonders grossen Füssen haben, ist das Gerät in einer Minute ausgebaut und kann anderweitig verstaut werden.
k020.gif

Ein Bild vom Funkgerät werde ich in den nächsten Tagen einstellen. 8)
Ich habe noch zwei FuG 7b, ich glaube an einem Gerät ist auch noch eine Halterung dran. Kannst Du Dir ja auch ansehen, wenn Du kommst.
2 Meter Handsprechfunkgeräte mit KFZ Ladehalterung habe ich auch noch, nur die Akkus fehlen, die Geräte sind aber O.K.

Gruss
Thomas
 
Moinsen Männer und Frauensleute ,

über den elendigen Heinzmann Begrenzer haben wir uns ja hier schon mehrfach ausgelassen. Ich habe seinerzeit das Sch....ding stillgelegt ,
weil der Mog 2x auf grosser Kreuzung kein Gas mehr angenommen hat
( der Heinzmann hat einfach zugeregelt). Das Theater auf der Kreuzung war filmreif! Also einfach das Gestänge zum Begrenzer ausgebaut und gut is. Der Heinzmann läuft über den Keilriemen noch weiterhin mit. Das stört mich aber nicht , weil dort sowieso keine Leistung abgefordert wird. Wer will , kann ihn auch ganz aus dem Motorraum extrahieren. Superwichtig war er eh nie.
Grüsse an alle
von Winfried
 
Moinsen ,
nochmal ein Wort zu den Funkgeräten.
Die Inbetriebnahme solcher ehemaligen BOS Funkgeräte ist nur den entsprechend autorisierten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben gestattet. Umgebaute Geräte dürfen nur von lizensierten Funkamateuren auf den dem Amateurfunkdienst zugewiesenen Frequenzen in Betrieb genommen werden.
Zur Praxis : Wenn ihr ein solches betriebsbereites Gerät im Mog oder sonst wie durch die Landschaft bewegt , passiert solange nichts wie sich keiner daran stört. Aber jeder Streifensheriff kennt diese Geräte , und schon geht der Ärger los. Das kann richtig Ärger geben , vor allem wenn das betreffende Gerät betriebsbereit ist. Grün -weiss ist dann auch nicht zimperlich eine Anzeige zu schreiben und das Gerät zu beschlagnahmen.
Viele Grüsse von Winfried ( der auch eine Amateurfunklizenz hat).
-- DH4OAM --
 
So ist es bei mir auch 8) .

Ich hätte aber vielleicht jemanden von den OH-Unimoglern an der Hand, der die Dinger reparieren könnte. Jedenfalls macht er das für den Kreis wohl beruflich...

Gruss

Michael