Frage zu Kraftheber von Finner Engeneering

Morgen Ingo "Ich suche immer noch nach einer Lösung für eine Kugelkopfanhängerkupplung, die sich mit dem HKH verträgt."
Der Franz Schlüter vom UVC verkauft TÜV geprüfte mit Zertifikat AHK,s als zur Eintragung Tauglich.Aus Erfahrung mit anderen AHK nach Unfällen sind diese zu empfehlen.
 
Hallo Andreas,

die übliche Kugelkopfanhängerkupplung verträgt sich leider nicht mit dem Finner HKH. Da müsste ich dann immer die untere Traverse ab und dann die AHK montieren.

Das könnte eine Lösung sein: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/anhaengevorrichtung-fuer-unimog-kugelkopfkupplung-pkw-anh-neu/1220307198-276-2606
Allerdings hängt der Anhänger dann sehr dicht am Unimog und wahrscheinlich passt es mit der Handbremse nicht.

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Übrings hatte ich Kontakt mit dem Besitzer des U417, seine Lösung wird bei mir so einfach nicht gehen. Auch wenn die Lösung super ist.
 
Hallo Ingo,diese AHK habe ich mir bei unserem Schrauber-Treff in Neuss angesehen,es ist eine Alternative.
Ich hänge mal eine etwas verformte AHK an.https://www.unimog-community.de/phpBB3/danke-fur-das-tolle-jubilaumswochenende-t95361.html#p521403
 
Hallo Andreas
mevissen4 schrieb:
die übliche Kugelkopfanhängerkupplung für die Anbaubeschläge D50 verträgt sich leider nicht mit dem Finner HKH.
nochmal, die Systeme für die Anbaubeschläge passen beim System Finner einfach nicht.
@ Ingo
Bei der Minute 6:08 ist eine Kugelkopfkupplung am Finner HKH zu sehen. Hat einer von Euch den Unimog schon mal gesehen oder weiß einer von Euch, ob diese Lösung eingetragen wurde?
eine Kugelkopfkupplung ist auch bei den ebay-Angeboten abgebildet, ob die Fa Finner ein Gutachten mitliefern kann könntest du doch durch direkte Nachfrage erfahren.
 
Hallo Helmut,

das ist richtig, dass bei den Ebay-Bildern ein Kugelkopf mit abgebildet ist. Ich meine ich hätte schon mal nachgefragt bei der Firma Finner. Ergebnis war meines Wissens, dass es da nix gäbe. Zusätzlich ist die Oberkante der Traverse bei mit 60 + cm vom Boden entfernt und damit deutlich zu hoch. Maß für den Kugelkopf liegt doch irgendwas bei 45 cm. Deshalb war im Video die Kugelkopfkupplung auch unterhalb der Traverse angebracht.
Die oben mit dem Link gezeigte Anhängerkupplung könnte ne Lösung sein, weil sie hinter dem HKH verbaut ist. Nur ist die nicht gerade günstig... :(
 
Hallo Ingo
zusätzlich ist die Oberkante der Traverse bei mit 60 + cm vom Boden entfernt und damit deutlich zu hoch. Maß für den Kugelkopf liegt dozch irgendwas bei 45 cm.
du solltest dir mal die Fahrzeugklassen genauer ansehen, für welche diese Regelung zutrifft. :wink:
 
Hallo Helmut,

mir ist da irgendwas in Erinnerung, dass bei Geländefahrzeugen die Kupplung auch höher sein kann. Aber es sollte ja auch zu meinem Anhänger passen und der muss auch an den PKW angehängt werden können :wink:
 
Hallo zusammen,

ich habe mich für meinen 406er für den Finner HKH entschieden. Das "Für" war einfach der Preis, das etwas zeitgemäßere Handling mit praktischen Kat.2 Fanghaken oder schneller Demontage, der etwas längere Ausleger als beim Orischinolen und die (wirklich) einfache Montage. Das Manko ist natürlich die Optik, ins Gesamtkonzept (-kunstwerk) passt natürlich nur der originalgetreue Nachbau. Soweit - sogut.
Bei Hr. Finner bestellt, per Vorkasse bezahlt und dann hört man mal so ca. 4 Wochen nichts. Also wirklcih nichts. Gar nichts. Null. Da wird das Vertrauen schon strapaziert.....
Irgendwann ist der HKH auf Palette grob vormontiert angekommen ohne Montageanleitung :( , nach anfänglichem Grummel ging es aber dann wirklich easy und selbsterklärend und es hat auch wirklich alles sofort gepasst.
Schrauben braucht man natürlich längere - ich habe dazu ein Foto gemacht - die sind nicht mit dabei, die muss man sich selber besorgen.
Im großen und ganzen ging's wirklich flott. Man sollte auf jeden Fall zu zweit sein und über passende Hilfsmittel verfügen um den HKH an Ort und Stelle zu bugsieren, bzw. dort zu fixieren bevor alle Schrauben drin sind.
Funktionstest war auch sofort erfolgreich. Was zur ersten Erkenntnis geführt hat: beim Betrieb mit Banane kann man den HKH nicht ganz nach oben fahren, da sonst konstruktionsbedingt die Quertraverse an das Verlagerungsgetriebe anstößt und dieses dann mit der Zeit kaputt geht.
Daher sollte man die Hubbegrenzung einbauen, das ist das ein paar Beiträge weiter oben im roten Kreis gekennzeichnet. (Ich mache demnächst mal ein Bild von meiner Lösung hierzu)
Das führt aber zu dem Nachteil, dass z.B. eine Forstseilwinde recht tief hängt und manchmal bei groben Furchen im Feldweg am Boden schleift. (Mal schauen, vielleicht fällt mir noch was dazu ein)
Was dann der nächste TÜV dazu sagt, werde ich berichten.
 

Anhänge

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Die Banane und der Befestigungswinkel dafür musste dann auch etwas hingepfrimelt werden. Die Löcher am Winkel habe ich nachgefräst und Langlöcher draus gemacht. Zudem braucht man drei Stück Distanzhülsen (bei mir 16mm).
Am Rockinger Zugmaul war es super knapp, wir haben mit der Flex etwas nachgeholfen.
Die Banane wird trocken versendet, nicht vergessen, Öl aufzufüllen.
Festgeschraubt wird diese mit M10, Gewindelänge 40mm

Noch ein paar Bilder von der Banane:
 

Anhänge

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Hallo Holger

Danke für den Erfahrungsbericht, der sicher der Gemeinschaft hilft.

Aus Unerfahrenheit habe ich noch eine Frage:
Wieviel Aufwand ist es die Banane samt Gelenkwelle zu demontieren/montieren? Naiver Hintergedanke wäre sie für den Transport zu demontieren um dann das beschriebene Problem mit der niedrigen Hubhöhe zu umgehen.
 
Hallo Heiko,

kannst Du mir auch eine PN schicken, wo Du den HKH her hast und eventuell ein Foto von Deinem?
Besten Dank.

Viele Grüße
André




heiko183 schrieb:
wurzlseppl schrieb:
Hallo Heiko,

Wo gibts denn den Originalnachbau for 1740EUR? Mir ist eigentlich nur der von H.P. bekannt, der kostet aber schon eine Ecke mehr.

Gruß
Andreas


Na bei dem der die :flex :flex :flex

Hast ne PN
 
Hallo zusammen,

komme gerade nicht an meinen Unimog ran und deshalb folgende Frage:

Kann mir jemand mal den Ausschnitt im Finner HKH ausmessen? Hintergrund ist, dass ich folgende Kugelkopfanhängerkuplung gefunden habe: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/unimog-k50-kugelkupplung-kugelkopf/1425682581-276-2591 Und mich jetzt interessiert, ob ich mit den Streben zu den Anbauböcken irgendwie durch den Aussichnitt komme bzw. eher wie man den Ausschnitt vergrößern müsste, damit es passt.

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Hallo zusammen,

wenn vom Finnerkraftheber die Rede ist, kommt zwangsläufig auch das Thema der Befestigung nur an der Traverse auf, weshalb der Heber keinen zu großen Schub- oder Zugkräften ausgesetzt werde sollte. Ich selbst habe zwar keinen von Finner, wollte aber trotzdem etwas dazu bemerken. Nachfolgend sieht man ein Bild von meinem Kraftheber, von dem Forumsmitglied Befago gebaut, zu dem im übrigen auch ein eingetragener Kugelkopf gehört.

100_1848.JPG

Dieses Bild soll keine Konkurrenzwerbung sein, sondern nur Anregungen für zusätzliche Befestigungen geben. Zu beachten ist, dass dieser Kraftheber, der nur ein Gewicht von ca. 1,2 Tonnen stemmt und nicht nur an der hinteren Traverse verschraubt ist, sondern mehrere Haltestellen aufweißt. So sieht man seitliche Stützstreben, die nach vorn unter der Achse mit an dem Rahmen befestigten Winkeln einen zusätzlichen Halt für Schub- und Zugkräfte ermöglichen. Die Löcher für die Winkelbefestigung am Rahmen sind am Rahmen vom 421-er schon vorhanden und wurden nicht verbotenerweise erst gebohrt. Für ganz extreme Belastungen hat Bernd, der Konstrukteur dieses Krafthebers eine zusätzliche Haltevorrichtung gebaut, die an der Oberlenkerhalterung befestigt in die um 90° gedrehte Hängerkupplung eingreift. Leider gibt es niemanden der so einen Kraftheber gewerblich nachbaut.

Vielleicht könnte man ja auch an dem Finner-Heber zusätzliche Befestigungen hinbasteln. Bevor man jedoch gleich zur Selbsthilfe greift, sollte man vielleicht schon versuchen, Herrn Finner selbst hierzu befragen, ob er dazu rät oder nicht. Es könnte nämlich sein, dass ganz bewußt nur eine Aufhängung in der Traverse gewählt wurde, um die Verwindungseigenschaften des Rahmens nicht zu stark einzuschränken. Bei auftretenden Verwindungen, wenn man beispielsweise über ein Hindernis fährt, können sich die Rahmenholme gegeneinander in ihrer Lage verändern. Mein relativ filigran aufgebauter Kraftheber kann solche kleinen Lageänderungen leicht mitmachen. Der aus einem massiven Block bestehende Rahmen von Finner kann es auch noch, wenn man bei der Befestigung nur an der hinteren Traverse bleibt. Bringt man aber zusätzliche nach vorne am Rahmen befestigte Stützstreben an, könnte der Unimog-Rahmen in Verbindung mit dem Kraftheberrahmen zu verwindungssteif werden und so bei extremen Geländefahrten zerstörerische Kräfte auf den Mog einwirken.

Falls wirklich jemand dazu Herrn Finner einmal befragen könnte, wäre seine Antwort vielleicht für alle, die einen Kraftheber von ihm haben, wertvoll.

Nachfolgend sieht man noch ein Bild mit einer im Kraftheber integrierten kleinen hydraulischen Seiwinde. Auch eine Banane für die Verlagerung des Zapfwellenabtrieb hat Platz, die kleine Seiwinde hierzu jedoch abgenommen werden müsste. Für die in einem anderen Beitrag vorgestellte Hebebühne sind zusätzliche Haltestreben ein absolutes Muß.

Heckseilwinde1.JPG

Mit Grüßen aus den gerade verregneten Allgäuer Bergen
Andi
 
Hallo
wenn der Heckkraftheber nur in den Anbaubeschlägen befestigt ist, ist das Hubmoment schlicht gesagt, erbärmlich wenig.
Deshalb ist originale HKH an den Achsen und die Heckbaggerkonsole mit Unterzügen abgestützt. Das Abfangen der Momente ist, wie von Andi erwähnt, unbedingt erforderlich.
Hier mal die zulässigen Belastungen.

[album]6943[/album]
 
Hallo Andi,

danke für Deinen Bericht. Bei mir dient der HKH eigendlich dafür, dass der Unimog als LOF-Zugmaschine anerkannt wird. Ich hatte noch nie was hinten dran an Anbaugeräten...

Vielleicht ist des dann besser, die nachfolgende Anhängerkupplung zu wählen: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/anhaengevorrichtung-fuer-unimog-kugelkopfkupplung-pkw-anh-neu/1220307198-276-2606 Dann könnte die Anhängerkupplung auch Kräfte aus dem HKH in den Rahmen leiten, wenn man beides verbinden würde.


Hallo an alle,

wäre schön, wenn noch jemand die Maße von dem Ausschnitt liefern könnte.
 
Hallo zusammen,

wer glaubt, dass man eine Kugelkopfkupplung auf einem höhenverstellbaren Kraftheber niemals eingetragen bekommt, sollte sich mal folgenden Link anschauen, in dem ein Sascha gegen Schluss der Seite etwas anderes berichtet.

https://334647.forumromanum.com/member/forum/entry_ubb.user_334647.1354520973.1123680657.1123680657.1.wer_hat_eine_eingetragene_kugelkopf_anhaengerkupplung_und_wie_sieht-international_harvester_neuss.html[/url]

So hat er beim TÜV-Süd in Neuss eine Kugelkopfkupplung auf einer in einem Kraftheber integrierten höhenverstellbaren Ackerschiene eingetragen bekommen. Eine von mehreren Bedingungen ist, dass die Höhenverstellung der Unterlenker während des Hängerbetriebes festgestellt werden muss. Dies wäre hier ja auch möglich, zur Not mit zwei zusätzlichen Absperrventilen in der Hydraulik, die eine unbedachte Höhenverstellung verhindern. Ob der mit einer Prüfnummer erforderliche Kugelkopf in der Schwinge verbleiben kann, wie in den Ebay-Fotos dargestellt oder nur in einer festgestellten und verdreh-gesicherten Ackerschiene eingebaut werden darf, müsste ggf. abgeklärt werden. Einziger Unterschied den ich vom Prinzip zu dem Finnerheber erkennen kann, ist dass bei dem betreffenden Traktor der Kraftheber fest im Fahrzeug verbaut ist und es sich beim Finner um ein Anbaugerät handelt. Aber ich meine woanders gelesen zu haben, dass ggf. nur die verwendete Ackerschiene auch eine Prüfnummer enthalten muss.

Bevor ich eine fest eingebaute Kugelkopfkupplung zusätzlich für teures Geld einbaue, würde ich schon noch Versuche starten, die Kugel direkt am Kraftheber eingetragen zu bekommen, in dem man einmal bei den entsprechenden TÜV-Stellen nachfragt.

Da Du, Ingo den Kraftheber anscheinend so gut wie gar nicht einsetzen wirst, kannst Du ja ggf. noch Schrägstützen nachrüsten, falls der TÜV dies für einen ordentlichen Hängerbetrieb einfordert.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. :wink:

Mit Grüßen aus dem Allgäuer Bergland
Andi
 
Hallo Ingo
warum nimmst du nicht einfach die bodenkonstante Ackerschiene, dafür gibt es die Freigabe von Daimler.
Im übrigen ist ein HKH für eine lof-Zugmaschine nicht vorgeschrieben. Ich habe die Bescheinigung von Daimler geholt, (kostet ein paar Euronen), aber lt DB ist ein HKH definitiv nicht erforderlich.
Gegen die Typenbescheinigung von Daimler kann der Prüfer nicht anstinken.
Statt von Prüfer zu Prüfer zu hoppen und auf good will zu warten, lieber ein paar Euronen in die Herstellerbescheinigung investieren.
 
Hallo Helmut,

danke für die Hinweise. Den mit der Ackerschine hatte ich schon mal gefunden, aber wieder "vergessen". Wäre die beste Lösung, zumal mir der HKH von Finner von der Optik sehr gut gefällt. Ich werde den Weg mit dem TÜV in Neuss mal weiter verfolgen.
Insofern würde ich ungerne auf die feste Ackerschiene gehen.
 
Hallo Zusammen,

ich würde gerne diesen Thread nochmal zum Erfahrungsaustausch wiederbeleben.

Ein Freund hat sich für seinen U130 (BM 418) den HKH von Finner bestellt - nun sind wir über der Montage und haben von den Maßen her unsere Zweifel, ob der Ausschnitt des HKH eine unter der AHK verbaute Zapfwelle berücksichtigt und ob die eingeschweißten Stege an die Hecktraverse passen.

Von Herrn Finner kommen leider nur kurze und hilfreiche Antworten ("Hat schon immer gepasst")

Das erste grobe Maßnehmen läßt Zweifel aufkommen - und wenn Spuren vom Montageversuch vorhanden sind, wird der HKH nicht mehr zurück genommen.

Gibt es hier jemand, der den HKH schon am 418 montiert hat?

Vielen Dank euch!

Grüße vom Georg aus Mittelfranken!