Fragen zum seltenen 408/418

Hi!

(Achtung, anfänglich OT! )

...eeeeh, langsam langsam, kommt doch mal alle wieder runter! :roll:

Auch wenn es hier nicht direkt hingehört, so allmählich artet gefühlt jeder 3. Thread in ein Hauen und Stechen aus. :shock:
Wir haben hier eben die schwierige Konstellation von so unterschiedlichen Nutzern wie:

Technische Laien
Internet-Abstinenzler/Späteinsteiger
Junge Generation
Ältere Generation :)
Infizierte :P
"Nur" Neugierige

... und alle Mischformen davon.

Das macht in Verbindung mit den unterschiedlichen Nutzungsverhalten der Web 1.0 und 2.0 ( Pad/Smartphone/Facebook/Twitter) Generationen die Kommunikation _deutlich_ anfälliger für Missverständnisse.

Aber nichts desto trotz funktioniert das bisher doch ganz gut, allerdings ist dazu auch eine gewisse Rücksichtnahme und "Milde" der erfahrenen User notwendig.

Auch auf "doofe" Fragen zu Antworten bleibt dabei ja immer noch dem Einzelnen freigestellt, wenns mich Nervt antworte ich eben nicht.

Um die immer wieder auftretenden Anfangsschwierigkeiten zu minimieren wäre vieleicht ein bei der Anmeldung zwingend zu lesender "Kodex" ganz gut. Der konkrete Hinweis auf hier gewünschte reale Namen und die für aussagekräftige Antworten notwendige möglichst genaue Bezeichnung des Mogs* würde wohl häufig die ersten 3-5 Antworten überflüssig machen :)

(*... wobei selbst mir das mit dem unklaren "ein 406" gerade wieder passiert ist... :oops: )

Zum konkreten Fall... Marcus(404-fan) Frage war ja nicht soo uninteressant, jedoch lässt sie sich wohl nicht so einfach beantworten, da eben für das Fahrverhalten zu viele Faktoren zusammenspielen. Mangels User mit entsprechendem Fahrzeug wird daher alles Spekulation bleiben, wenn auch durch diverse Erfahrungen anderer zumindest ein grobes Bild entsteht.

Ich weiß das die Grenze zwischen erstauntem darauf-hinweisen das es wohl "Unsinnig" ist und verbalem Angreifen fliesend sein kann, aber wir alle sollten dann lieber ab einem bestimmten Punkt "das Messer stecken lassen" :)

Grüße,

Klaus

... selbst daran Arbeitend...
 
Hallo

ich muss euch ganz ehrlich sagen, ich hätte mir von dem Thema etwas mehr erwartet.Diese ewige "ich weis mehr wie du" zickerei geht mir langsam auf die Nerven ,das sich wirkliche Profis zu solchen Themen nicht mehr zu Wort melden braucht ihr euch nicht wundern.

Helmut du bist Moderator hier, das du dich auf solche Diskussionen überhaupt einlässt kann ich nicht verstehen!!!!

Das Thema ist an sich sehr interessant,vielleicht würde der eine oder andere auch was schreiben wenn es nicht von Anfang an so versaut würde.....

Tut mir leid aber früher war es schöner hier.....da gab es so was in der Form nicht :(

so und jetzt könnt ihr mich Steinigen :rums: :thumbup:
 
Doch doch,
früeher gab es hier auch schon gaaanz heiße Diskussionen. Da sind sogar zwei user ausgeschlossen worden. Und einer davon hatte auch seehr viel Unimogwissen. Diskussionen werden immer mal wieder entfachen.
 
Hallo Klaus,

der Ansatz des TE war sicher interessant und die ersten Antworten auch zielführend, nur ist es dann leider abgedriftet...aber mal ehrlich, warum sollten wir hier im Forum über die Stahlqualität des Rahmens und über die Anzahl der Querrohre diskutieren?
Was hat das mit der Nutzung zu tun, Mercedes hat das so konstruiert, das es auf der ganzen Welt funktioniert.
Es gibt auch zu dieser Baureihe einige Beispiele für Wettbewerbsfahrzeuge und Wohnaufbauten, beim 408 und auch 418.
Da das auch funktioniert, ist eine Frage dazu mehr als überflüssig.

Grüße
Ralf
 
Warum? Warum wird aus dem Rahmen immer ein riesen Geheimnis gemacht, warum wird immer da fast schon mit Gottvertrauen vorgegangen? Bei den Achsen haben wir die Daten zur statischen wie dynamischen Achslast, bei den Reifen Tempovo und Lastvorgaben, Getriebe mit Drehmomentgrenzen usw. Nur beim Rahmen soll man nicht nachfragen dürfen?

Das dürfte auch etwas mit der Nutzung zu tun haben, in Australien, wo's wirklich an die Grenzen geht, stehen bei Ivevo und Isuzu bei den 4x4 die genauen Profilmaße mit drin, komisch auf den deutschen sonst weitestgehend identischen Herstellerseiten sucht man derlei Daten vergeblich!

Und gerade wenn man den direkten Vergleich zum Vorgänger U416 hat, eben 165x55x10/8mm St-53-2, dann ist es doch gerade mal spannend den Nachfolger zu betrachten und auch, inwiefehrn sich der kleinere 408 eher am U421 (aus dem kopf 125x55x8/5) oder am 406 orientiert.

Grüße
 
Hallo Marcus,

weil es meines Erachtens keinen Sinn macht, darüber zu diskutieren, weil du am Material, dem Querschnitt oder auch der Form sowieso nichts ändern kannst.
Wenn du ein Fahrzeug für deine Anwendung suchst, musst du dich auf die Angaben und Möglichkeiten der Fahrzeughersteller verlassen, da an diesen Fakten mit normalen Mitteln nichts zu ändern ist. Natürlich kann man, wie du schon geschrieben hast, mit der nötigen persönlichen Energie und auch finanziellem Einsatz viel machen.
Wenn du aber in dieser Liga spielen willst, macht es doch keinen Sinn hier im Forum mit den "normalen" Nutzern des Unimog solche Fragen zu diskutieren, da solltest du zu professionellen Umbauern und Ausstattern wie z.B. Hellgeth gehen.
Die können dir sicher sagen was machbar ist und vor allem was es dann kostet.

Grüße
Ralf

PS. natürlich spielen auch immer die gesetzlichen Vorgaben eine Rolle, ob die in und mit Australien vergleichbar sind kann ich nicht sagen.
 
Eben WEIL man an genau diesem Teil so wenig ändern kann finde ich es gerade wichtig, denke genau das wird auch in Australien nicht anders sein. Denn Nicht immer stehen bei einem Geländefahrzeug Gewichtsangaben und Belastbarkeit im selben Zusammenhang, denn jeder Hersteller fasst das Thema "Gelände" ja annders auf. Lediglich beim Militär gibt es da strikte Vorgaben und Testgelände, ansonsten kann ein Hersteller auch einfach von ner leicht buckligen Wiese ausgehen und einfach so 10% von dem Abziehen was er für den normalen Straßeneinsatz freigeben würde. Bei manch anderen Herstellern wird da scheinbar von drastischerer Nutzung ausgegangen, wenn es heisst Gelände: http://www.samiltrucks.co.za/20.html

Grüße
 
Hallo Leute,

seid ihr beruflich und privat nicht ausgelastet? Seitenlange Diskussion über die Güte und die Maße eines U-Eisens?

Ich habe den Eindruck, daß der Aufmacher des Beitrags es gar nicht erwarten kann Antwort zu bekommen, damit er mit einem neuen Spaß aufwarten kann.

Schon mehrfach ist mir beim Holzmachen in schwierigem Gelände, der Arsch auf Grundeis gegangen, sind aber immer aus eigener Kraft wieder raus gekommen. Über die Stärke des Rahmens habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, das haben die erledigt, die den U65 konstruiert haben.

Für einen Unimog, der das und die Straßen in den Orten unserer Umgebung übersteht, ist das outback von Australien der reinste Urlaub, sofern ihm die Fahrer das Kühlwasser nicht wegsaufen.

Gruß Lothar
 
Hallo Lothar,

Sehr schön geschrieben!!Bis auf wenige Ausnahmen ist doch ein Unimograhmen nicht zu knacken.Es gibt zwar ein paar Stellen beim 406 und 421 die mal brechen aber die sind reparierbar.Beim 418er hatte ich bei 2 Fz.einen Bruch am vorderen Motorlager,sonst nichts.Hätte ich die Lust mit einem Unimog in den Wüsten dieser Welt zu fahren würde ich doch lieber
auf einen 435 o.Ä.vertrauen.Die Gründe dafür liegen doch auf der Hand.
Schöne Grüße
Frank
 
Hallo Frank,

das ist doch klar, mit meinem U65, 47 Jahre alt wollte ich nicht nach Australien. Anderereit ist er voll funkionsfähig wie am ersten Tag.

Wenn ich in eine Situation gerate wo mir der "Arsch auf Grundeis geht", liegt es an mir, nicht am Moggl.

Es ist doch aber unsinnig, die Arbeit von Fachleuten anzuzweifen, einfach so.
Wenn einem alles was der Markt bietet nicht genehm ist,bleibt es jedem unbenommen, eigene Vorstellungen bei entsprechenden Firmen, ausführen zu lasen.

Gruß Lothar
 
Aha die vielen Fernreisenden mit U416 haben also alle nen Schuss ;) Die vielen Toyota Landyfahrer mit Baujahr 85 und älter wohl ebenso von den 404 verrückten dann ganz zu schweigen.

Mal im Ernst viele Expeditionsfahrzeuge sind deutlich älter als ein 418 und warum soll ein 435 per se besser sein? Weil er größer ist? Wie gesagt den meisten reicht ja erstmal ein Pkw, da ist ein 418 schon riesig.

Aber bitte mal generell: Wer was technisches zum Rahmen, oder zur Temposache oder den Unterschieden 408/18 beizutragen hat, gerne wer den unfehlbaren Mercedes-Konstrukteuren huldigen möchte, mache bitte nen eigenen Threat auf.

Grüße
 
Hallo Marcus,

genau hier widersprichst du dir.
Genau aus dem Grund den du angeführt hast - Militärspezifikationen - hat der Kollege dir den 435er empfohlen, wurde als 1300 L bzw. 1700 L an viele Armeen auf dieser Welt geliefert.
Und das was die von den Fahrzeugen, zumindest theoretisch in Pflichten- / Lastenheft für Ihre Anwendungen gefordert haben, wird der normale Nutzer, auch auf Fernreisen, nie erreichen.

Grüße

Ralf
 
Marcus,
Deine Fragen zu Achsen ,Motor Fahrverhalten sind geklärt.
Wenn der 408/418 zu Deinem Anforderungsprofil passt ist es doch korrekt.
Wird auf jeden Fall ein kompaktes Fahrzeug.

Wie soll er den typisiert werden,wenn es für Wohnmobil nicht reicht?
Als andere Fahrzeugart bist Du an Fahrtenschreiber gebunden,dann
überholst Du keinen LKW mit 110km/h!
Mit Kofferaufbau/Stehhöhe ist der Turbo Motor auf Reisen schnell verheizt.
D-Zug kost`Zuschlag.
Hast Du den Überblick,was ein reisefertig ausgerüsteter Expeditionskoffer wiegt?
Der 435 wird begründet verwendet.
Ein anderer 4X4 aus dem Mercedes Programm ist wahrscheinlich geeigneter als "Leichtwohnmobil" ohne Expeditionsanspruch.
Mittel :Sprinter Pritsche/Kasten
Mittel..XL :Vario Pritsche/Kasten

Gruß Uwe
 
Leute nochmal: Ein U418 geht hoch auf 8.5 Tonnen, wenn das nicht genügt sind sämtliche Bremach, Dailies und sowieso alle Pkw nicht wüstentauglich.

Und ich denke wenn man in's Gelände möchte und es richtig leicht will, dann wäre der Bremach sämtlichen Nicht-Unimog Mercedesalternativen klar vorzuziehen.

Der U1300 ist, zumindest vom Rahmen her nicht anders dimensioniert als sämtliche mittelschweren Baureihen auch, mal davon ab das der U418 moderner und von den Außenmaßen deutlich handlicher ist.

Kann natürlich sein, dass der U418 Rahmen auch nicht stabiler ist als der des U416 und sie ihm einfach mehr Gesamtgewicht eingetragen haben weil er bessere Bremsen (ABS) etc. hat, manchmal wird so ein Rahmenkonzept ja auch mal etwas mehr ausgereizt, eben das ist auch ein Grund, warum das mal spannend wäre, denn wie gesagt Lasten auf dem papier und im Gelände sind zwei paar Schuhe.

Beispiel: So ein Ford F550 ist prinzipiell für 8.5 Tonnen gut, der ist aber trotz verfügbarem Allrad nicht für schweres Gelände gerechnet, die Panzerfahrzeuge die derzeit von diversen Anbietern auf Basis dieses Fahrgestells konstruiert werden haben zwar zunächst mal das selbe zgG im Dokument stehen, auf Rückfragen erfährt man aber, dass man im Gelände besser nix mehr zu den 6.5 Tonnen Eigengewicht dazu läd.

Grüße